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Beiträge von wora

  • Erfahrungen zum Groundstack von Linearray-Elementen

    • wora
    • 28. April 2010 um 23:39

    klaus, du machst wahrscheinlich einen kleinen denkfehler. die richtwirkung von LAs entsteht durch interferenzen zwischen den einzelboxen. und zwar in der richtung, wie die boxen gestapelt sind, also in der regel vertikal.
    die horizontale richtwirkung der einzelboxen bleibt bestehen, weil sie in dieser richtung nicht interferieren (es ist ja nur eine box auf der selben höhe da).
    anders ausgedrückt: durch eine längere banane ändert sich die grenzfrequenz der richtwirkung in der vertikalen ausrichtung. die richtwirkung auf gleicher höhe NEBEN der banane bleibt idealerweise gleich.
    macht man die banane also lauter, wird es auch neben der box (hier also auf der bühne) lauter.
    die auswirkung der länge macht sich in diesem beispiel also nur im publikumsbereich bemerkbar, nicht auf der bühne.

    diese betrachtung spielt aber nur eine rolle, so lange die boxen auf der selben höhe wie die mikrofone betrieben werden.
    wenn man die arrays schön hoch hängen kann, so das die hauptabstrahlung ÜBER den bühnenmikrofonen ist, dann kann die seitlich abgestrahlte energie auch nicht mehr in die mikrofone einstrahlen (immer ideal gesehen, also ohne reflektionen)

    eine andere betrachtung ist folgende, und ich glaube du meinst genau das:
    selbst wenn ein recht langes array zum teil in der selben höhe wie die mikrofone ist, so "hört" das mikrofun nur einen geringen teil der auf die bühne abgestrahlten leistung. damit sinkt auch die feedbackproblematik.
    in kleinen VAs mit den angesprochenen 300-500 pax werden in der regel aber keine langen arrays eingesetzt und die boxen befinden sich hier zu allem übel meist auch noch auf mikrofonhöhe.

    guma hat sehr gut verstanden auf was ich hinaus wollte.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 28. April 2010 um 23:20

    oh, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
    natürlich können alte files immer gelesen werden.
    sobald sie aber auf einem pult mit NEUERER software gespeichert wurden, kann sie das pult mit der ALTEN software nicht mehr lesen...

    ich habe wegen des updates mal beim vertrieb nachgefragt:
    die 1.63 enthält tatsächlich auch bugfixes. somit ist natürlich jedem zu empfehlen, diese auch zu installieren.

  • Analog ist Tod!

    • wora
    • 28. April 2010 um 23:14

    also gut, dann üben wir das nächste mal böse blicke ;)

    ich wollte mit meinem beitrag nur zeigen, das die schönen verkaufsargumente in der realität nicht immer so schön umgesetzt werden können, denn der faktor "user" wird dabei oft vergessen.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 27. April 2010 um 23:27
    Zitat von "timotimo"


    Dann beschwer dich aber nicht, wenn du wieder auf ein Pult triffst, bei dem dann dein Laptop nicht dran passt, oder deine USB-Sticks nicht laufen :) SCNR

    Ich denke, es sollten immer alle die aktuellen Updates machen.

    bei der ilive ist es so, das alle daten der USB sticks gelesen und geschrieben werden können, wenn die ersten beiden ziffern (hier also 1.6...) übereinstimmen.
    erst wenn es eine komplett neue software mit 1.7 gibt, werden die files mit 1.6 unlesbar.

    was ich hier etwas seltsam finde:
    sam schreibt, das hier ein paar bugfixes verarbeitet wurden, davon kommt in der offiziellen dokumentation aber nichts vor.
    ich werde da also mal nachfragen...

  • Analog ist Tod!

    • wora
    • 27. April 2010 um 22:49

    also ich hatte diese diskussion in der tat zweimal!
    das war sehr nervig.
    vielleicht komme ich da einfach nicht rabiat genug rüber...

  • Erfahrungen zum Groundstack von Linearray-Elementen

    • wora
    • 27. April 2010 um 22:44

    die abstrahlcharakteristik in der horizontalen hat nichts mit der länge der banane zu tun. horizontal verhält sich ein LA immer wie eine einzelbox.

    natürlich gibt es auch schlecht gemachte hornsysteme, keine frage.
    aber es gibt auch schlecht gemachte LAs...
    deshalb klammere ich diesen aspekt mal aus, das schenkt sich nix ;)

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 27. April 2010 um 15:58

    hmmm, von der A&H homepage hab ich die entsprechenden pdf´s runtergeladen, da stand nix von bugfix...

  • Low-cut oder nicht...?

    • wora
    • 27. April 2010 um 14:36
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Die Phasendrehung ist der Grund, warum das Filter überhaupt funktioniert.


    eben, das ergebnis der phasenverschiebung ist eine hörbare absenkung der ungewollten frequenzbereiche :D

    stefanfx, mach dir mal nicht zu viele gedanken über solche phasenprobleme.
    nennenswerte (und vermeidbare!) phasenprobleme bekommt man eher im bereich der positionierung von mehreren lautsprechern und/oder mikrofonen im verhältnis zueinander.

    die einzige frage die mich beschäftigt: warum musst du den locut so hoch ansetzen?

  • Erfahrungen zum Groundstack von Linearray-Elementen

    • wora
    • 27. April 2010 um 14:31
    Zitat von "daniel heide"

    ...
    Für die Freien wird es nicht viele Möglichkeiten geben. Das beste aus der Situation machen.
    Ihr sollt eben mit dem Werkzeug das euch an die Hand gegeben wird arbeiten.


    eben, genau deshalb habe ich es angesprochen. es ist halt unser job aus allem was zu machen was uns gestellt wird. manchmal macht das viel spass und man lernt die unterschiede zuwischen den systemen und herstellern kennen... aber manchmal ist es leider auch grauenhaft. das nur mal am rande...

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 27. April 2010 um 14:26
    Zitat von "voetter1"

    Wollte nur anmerken das Firmware Version 1.63 nun erschienen ist - wens also interessiert...


    danke für die info!
    die 1.63 beeinhaltet, wenn ich es richtig verstanden habe, lediglich eine andere vorgehensweise für das zusammenschalten von mehreren mixracks. wer also nur ein einzelnes betreibt, der kann dieses update getrost auslassen...

  • Analog ist Tod!

    • wora
    • 27. April 2010 um 14:18
    Zitat von "skyper"

    was noch keiner bisher angesprochen hat:
    auf digital kann man speichern...
    ...
    (falls dort das gleiche Pult steht und die richtige Softwareversion drauf ist)

    das ist ein netter einwurf:
    im letzten sommer hatte ich gleich mehrere gigs hintereinander (M7CL), bei denen die vor ort stehenden pulte meine USB daten nicht lesen konnten.
    es dauerte zum teil lange bis ich die mannschaften davon überzeugen konnte, ihr pult upzudaten... :
    "das können wir nicht machen, das will der chef nicht"

    das diskutieren und anschliessende updaten der pulte dauert definitiv länger, als ein analoges pult einzustellen und zu verkabeln.
    wenn man die menschliche komponente und den faktor realität mit einbezieht, dann fällt der vorteil der speicherbarkeit also etwas geringer aus... :D

    dennoch, wenn alles klappt finde ich dieses feature sehr gut!

    die vorteile von digital sehe ich in:
    - speicherbarkeit
    - platzbedarf & transportgewicht
    - anfälligkeit gegenüber umwelteinflüssen (z.b. korrosion von schaltern und fadern)

  • Erfahrungen zum Groundstack von Linearray-Elementen

    • wora
    • 27. April 2010 um 14:00

    welches system ich persönlich nutze spielt bei meiner beobachtung keine rolle, denn ich arbeite zu 90% mit fremdmaterial.
    mit unteren mitten meine ich nicht nur die lo-mids, sondern den bereich von etwa 1kHz abwärts.
    hier sind direktstrahlende kleine pappen deutlich problematischer als hörner, denn sie stahlen nicht nur mit 100° sondern sogar noch mehr ab, auch bei mittleren frequenzen. dadurch bekommt man auf kleineren bühnen viel mehr von der PA als bei hornboxen.
    das ist ein physikalisches phänomen und hat jetzt erstmal nix mit dem hersteller zu tun.

    ganz unten in den lomids strahlen die entsprechenden hornsysteme natürlich auch schon sehr breit ab, ich sag mal so spätestens unterhalb von 300Hz. darüber haben sie aber vorteile gegenüber kleinen arrayboxen. das lässt sich schwer wegdiskutieren ;)
    linearrayboxen mit doppelbestückung oder mit grösseren pappen haben hier wieder ein paar vorteile gegenüber ihren kleineren kameraden. diese beziehe ich deshalb in meine kritik weniger ein.

    ich möchte mit diesem thema nur mal wieder klarstellen, das alle lautsprecherformen ihre daseinsberechtigung haben und ein "linearray" nach wie vor nicht der alleinige heilsbringer ist.
    für die beschriebenen beschallungsgrössen ist meiner ansicht nach ein hornsystem die bessere lösung, zumal man hier mit kleinen nearfills oder outfills deren schwächen sehr gezielt bekämpfen kann. andersherum ist das nicht möglich, denn wenn ich zu viel energie habe kann ich sie ja nicht "wegbeschallen".

    und nochwas:
    es geht mir nicht darum die kleinen arrayboxen schlecht zu reden, ich hatte nach lösungen für die vorhandene problematik gefragt.

  • Erfahrungen zum Groundstack von Linearray-Elementen

    • wora
    • 26. April 2010 um 14:22

    ich beobachte, das für 300-500 besucher in letzter zeit immer öfter ein paar linearray-elemente im groundstack betrieb eigesetzt werden.
    ich will das jetzt nicht gleich schlecht reden, denn ich mache das im moment auch so.

    meine erfahrungen mit kleinen array-boxen, die dann meist auf mikrofonhöhe aufgebaut werden, sind leider zwiespältig.
    es geht mir vor allem um die 1x8" oder noch kleineren systeme, die mit nur einem mittelton-chasis arbeiten. weil die systeme recht schmal sind und in der regel mit direktstrahlern ausgestattet sind, strahlen sie im unteren mittelton recht viel energie auf die bühne, da sie horizontal gesehen ja wie eine einzelbox abstrahlen.
    das ergebniss ist, das man in diesem bereich recht oft stark filtern muss, um feedbacks durch die gesangsmikrofone zu vermeiden. dadurch werden die stimmen schnell dünn und aggressiv, was durch die relativ kurze linienquelle in der tiefe des raumes ja sogar noch deutlicher wird.

    so gesehen sind diese boxen für diesen zweck nicht die erste wahl, auch wenn das einige kollegen nicht glauben wollen.
    hier sind ordentliche hornsysteme wegen ihrer auch horizontal gerichteten abstrahlung im mitteltonbereich deutlich sinnvoller.
    andererseits wollen heute immer mehr kollegen linearay-boxen, und sei die linie noch so kurz...

    wie handhabt ihr diese problematik?

  • Analog ist Tod!

    • wora
    • 26. April 2010 um 13:48
    Zitat von "Jueof"

    Es liegt wohl bei mir daran das ich es nicht ganz verstehe wie du als analog denkender mit dem i-live klar kommst. Sorry warum grad das?...


    das versteh jetzt ich nicht.
    die iLive ist doch im moment die am einfachsten zu bedienende digitalkonsole, warum sollte ich damit ein problem haben? obwohl es noch nicht ganz perfekt ist, bin ich von seinen qualitäten überzeugt. was ist daran so unverständlich?

  • Analog ist Tod!

    • wora
    • 25. April 2010 um 21:55

    Jueof:
    wenn du wirklich gut recherchiert hättest wäre dir sicher aufgefallen, das ich an digitalen pulten nie grundsätzlich gezweifelt habe... ich habe vor vielen jahren schon gesagt, das ich darin die zukunft sehe.
    nur an der umsetzung derselben hatte ich lange zeit etwas auszusetzen, die gründe dafür habe ich auch kund getan.
    und in den letzten zwei jahren hat sich in digipult sektor verdammt viel geändert, überwiegend zum positiven.

    wie guma passend erwähnte habe ich auch die ein- oder andere meinung etwas geändert, man passt sich ja zu gewissen teile auch den markterfordernissen an. aber ich gehöre nicht zu den leuten die kommentarlos alles schlucken, waqs uns die hersteller vor die nase setzen. ich für meinen teil setze mich weiter für bessere tools und damit auch arbeitsbedingungen ein.

    im übrigen bin ich auch heute noch der meinung, das digitale pulte in festivalsituationen (für kleine oder mittelgrosse festivals) nur dann wirklich etwas bringen, wenn alle techniker auch passende files dafür haben bzw. sich damit sehr gut auskennen. da dies sicher noch eine weile dauern wird, finde ich hier eine analoge lösung besser, vor allen dingen wenn es schnell gehen muss.
    leider stehe ich mit dieser meinung wohl relativ allein da, aber es ist nun mal meine meinung.

  • Analog ist Tod!

    • wora
    • 25. April 2010 um 02:20

    insgesamt kann man also feststellen, das analog zwar nicht tot ist und im klein-pult bereich wohl nie aussterben wird, aber der professionelle markt wird zusehends von digitaler technik beherrscht...
    aber das ist doch keine überraschung, das war vor 10 jahren schon abzusehen.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 25. April 2010 um 02:19

    im prinzip ist das ne gute idee, das sollte man den engländern mal vorschlagen.

  • Analog ist Tod!

    • wora
    • 23. April 2010 um 00:53

    ich bin der meinung, das man nicht jeden trend von anfang an und in voller konsequenz mitgehen muss.
    wenn eine neue technik kommt, ist sie ja selten ausgereift. und was kann einem auf dem job schon schlimmeres passieren, als sich nicht auf die eigene technik verlassen zu können?
    erstmal müssen alle neuen gerätschaften also eine gewisse entwicklungsphase mitmachen.

    für mich kann ich sagen, das ich schon sehr lange mit digitalen pulten zu tun habe.
    lange jahre fand ich sie aber überhaupt nicht gut und habe mich über die kollegen gewundert, die in eine katastrophe nach der anderen schlitterten - und trotzdem nicht dem mut verloren.
    so war digital für mich dann auch einige jahre ein rotes tuch.
    zum teil lag es natürlich auch an mir, ich bin da manchmal vielleicht etwas zu konservativ (obwohl ich das ja NIEE sein wollte :) )
    meine skepsis lag vor allem daran, das sie nicht so gut klangen und das die ersten einfach nicht schnell genug zu bedienen waren bzw. die übersicht schlecht war. ich meine jetzt nicht die dickschiffe, sondern alles was so im kleinen bis mittleren sektor spielt. und sie waren vor allem eines: schweineteuer!
    ein SY40 kostete irgendwie gleich mal 70000 euro und lag damit weit ausserhalb des mit meinen jobs finanzierbaren bereiches... sehr weit ausserhalb sogar...
    als dann das DM2000 kam, war ich entsetzt. das war für mich einfach kein passendes pult, ich empfand es als deutlichen rückschritt... erst das PM5D ging wieder in die richtige richtung, aber die faderaufteilung in zwei ebenen gefiel mir auch nicht, und dieses rumgescrolle mit cursortasten fand ich schrecklich.
    erst das M7CL traqf langsam meinen geschmack, auch preislich. und die touchscreen bedienung war endlich das, was ich mir unter einer sinnvollen bedienung vorstellte. ich muss dazu sagen, das ich da schon viele jahre mit AMX touchscreens arbeitete, für mich war das also keine überraschung. nur der sound war noch nicht das was ich wollte, so gut wie mein altes K3 musste mein neues pult schon mindestens klingen...

    mittlerweile hat sich viel geändert, sowohl klanglich als auch bedientechnisch fühle ich mich nun auch im digitalen zeitalter sehr wohl.
    und ich nutze die vorteile der digitalen technik. nicht nur das recht einfach zu realisierende recording, nein, vor allem die CAT verbindung zum FOH hat es mir angetan! ausserdem steuere ich mein pult mit einem laptop fern und kann damit auf der bühne stehend die monitore einstellen... das war zu analogen zeiten zwar auch möglich (siehe varicurve-bauchladen), allerdings nicht in dem umfang und zu vertretbaren preisen kaum realisierbar!

    ich will meine digitale schüssel jedenfalls nicht mehr hergeben, obwohl ich nach wie vor auch gerne an analogpulten schraube.

  • Analog ist Tod!

    • wora
    • 22. April 2010 um 11:43

    dazu darf ich mal anmerken:

    "totgesagte leben länger" ;)

    man sollte Midas nicht unterschätzen, aber die zeit arbeitet wirklich gegen sie, denn sehr gut klingende digitalpulte können andere auch bauen, digital scheint das mittlerweile in der tat ein geringeres problem zu sein als analog (was den materiellen aufwand betrifft)

  • Custom User Strip

    • wora
    • 22. April 2010 um 01:39

    man zieht einfach die gewünschten fader (im setup-mode "Strip" - unten links im editor) in das "custom" fenster.
    ob das am Mac auch so einfach funktioniert, kann ich allerdings nicht sagen...

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