Zitat von "freeze"
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Probier's mal aus, klingt nicht bei jeder HiHat gut, aber zumindest bei einigen funktioniert's...
das habe ich hier schon vor jahren mal geschrieben und ziemlich viel häme dafür eingesteckt.
in der tat hatte ich bisher nur einen einzigen drummer, bei dem das wirklich klasse funktionierte.
einen riesenvorteil hat die abnahme von unten allerdings: wenn die HH offen gespielt wird, steigt der pegel nicht so sehr an wie bei der abnahme von oben (man bedenke, das sich der teller dann dem mikro nähert und dadurch lauter wird (man beachte auch hier das entfernungsgesetz!)
also gehen wir einfach so vor wie ich bereits erwähnte: try and error
Zitat von "billbo"...Wora, wie leitest Du die – 25dB zwischen 10cm und knapp 2m her? Selbst wenn wir die HH als homogenen Kugelstrahler annehmen (ist sie ganz sicher nicht!): das wird, glaub' ich, knapp :D; ich komme auf ca. 18dB.
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Bei derartiger extremer Nahmikrofonierung sind auch so einfache Regeln wie das 1/R – Gesetz mit Vorsicht zu genießen und stellen lediglich theoretische Hilfsmodelle dar...
also ich komme nach dem entfernungsgesetz (6dB pro entfernungsverdopplung) auf deutlich über 20dB.
aber eigentlich geht es hier nicht um die genaue dB-zahl. so eine nahe decke gibt es sicher auch nur in den seltensten fällen
ich hatte das ja nur als grobes beispiel geschrieben, damit man auch mal über die verhältnismässigkeiten der pegel nachdenkt.
es geht mir also gar nicht um eine genaue erfassung der pegel, sondern eben genau um so ein theoretisches hilfsmodell.
ausserdem habe nie behauptet, das diese mikrofonvariante in allen fällen der alleinige hilfsbringer wäre.
sorry, falls ich da nicht klar genug ausgedrückt hatte.
Zitat von "audiobo"...Wie verhält sich die gemeine Acht eigentlich mit Sachen wie Chören etc., wenn das Mikro auf Höhe der PA steht/hängt? Das wäre für mich noch eine denkbare Variante, gerade wenn die PA im Tiefmittenbereich horizontal kaum bündelt (also praktisch jeder kleinere Lautsprecher, Schallzeile, etc.). Auch verglichen indoor/outdoor, gerade bei letzterer Variante müsste es sich eher positiv auswirken.
ich kann mir nicht vorstellen, das eine acht hier zu guten ergebnissen führen könnte. denn der wirkliche nutzpegel (also der chor
) ist dort doch schon recht gering im verhältnis zum "aus der falschen richtung" aufgenommenen schall. da bringt die bessere dämpfung in 90° richtung sicher nichts mehr, weil man sich da meist schon im diffusschallbereich bewegt.
die meisten anwendungsmöglichkeiten für achten sehe ich vor allem im percussionbereich.