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Beiträge von wora

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • wora
    • 5. Januar 2010 um 13:02
    Zitat von "freeze"


    ...
    Probier's mal aus, klingt nicht bei jeder HiHat gut, aber zumindest bei einigen funktioniert's...

    das habe ich hier schon vor jahren mal geschrieben und ziemlich viel häme dafür eingesteckt.
    in der tat hatte ich bisher nur einen einzigen drummer, bei dem das wirklich klasse funktionierte.

    einen riesenvorteil hat die abnahme von unten allerdings: wenn die HH offen gespielt wird, steigt der pegel nicht so sehr an wie bei der abnahme von oben (man bedenke, das sich der teller dann dem mikro nähert und dadurch lauter wird (man beachte auch hier das entfernungsgesetz!)
    also gehen wir einfach so vor wie ich bereits erwähnte: try and error


    Zitat von "billbo"

    ...Wora, wie leitest Du die – 25dB zwischen 10cm und knapp 2m her? Selbst wenn wir die HH als homogenen Kugelstrahler annehmen (ist sie ganz sicher nicht!): das wird, glaub' ich, knapp :D; ich komme auf ca. 18dB.
    ...
    Bei derartiger extremer Nahmikrofonierung sind auch so einfache Regeln wie das 1/R – Gesetz mit Vorsicht zu genießen und stellen lediglich theoretische Hilfsmodelle dar...

    also ich komme nach dem entfernungsgesetz (6dB pro entfernungsverdopplung) auf deutlich über 20dB.
    aber eigentlich geht es hier nicht um die genaue dB-zahl. so eine nahe decke gibt es sicher auch nur in den seltensten fällen ;)
    ich hatte das ja nur als grobes beispiel geschrieben, damit man auch mal über die verhältnismässigkeiten der pegel nachdenkt.
    es geht mir also gar nicht um eine genaue erfassung der pegel, sondern eben genau um so ein theoretisches hilfsmodell.
    ausserdem habe nie behauptet, das diese mikrofonvariante in allen fällen der alleinige hilfsbringer wäre.
    sorry, falls ich da nicht klar genug ausgedrückt hatte.


    Zitat von "audiobo"

    ...Wie verhält sich die gemeine Acht eigentlich mit Sachen wie Chören etc., wenn das Mikro auf Höhe der PA steht/hängt? Das wäre für mich noch eine denkbare Variante, gerade wenn die PA im Tiefmittenbereich horizontal kaum bündelt (also praktisch jeder kleinere Lautsprecher, Schallzeile, etc.). Auch verglichen indoor/outdoor, gerade bei letzterer Variante müsste es sich eher positiv auswirken.

    ich kann mir nicht vorstellen, das eine acht hier zu guten ergebnissen führen könnte. denn der wirkliche nutzpegel (also der chor ;) ) ist dort doch schon recht gering im verhältnis zum "aus der falschen richtung" aufgenommenen schall. da bringt die bessere dämpfung in 90° richtung sicher nichts mehr, weil man sich da meist schon im diffusschallbereich bewegt.


    die meisten anwendungsmöglichkeiten für achten sehe ich vor allem im percussionbereich.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • wora
    • 4. Januar 2010 um 10:06
    Zitat von "freeze"

    ...schade, den entscheidenden Satz hast du rauskopiert. :wink:
    Ich meinte ja garnicht, dass die HH reflektiert und dann als Störquelle nochmal einstreut, sondern die restlichen Teller (Crashes, insbesondere Chinas), wobei das genau gesehen auch im Minimalen liegen dürfte, es sei denn der Kollege spielt wie Barker und knallt mit den Sticks andauernd an die Decke. :D ...


    dazu hatte ich aber auch schon geschrieben, das eine acht an der HH nicht zwingend an jedem drumset die beste lösung sein muss... ich weiss jetzt nur nicht mehr, in welchem thread ;)

    Zitat von "freeze"


    Den Vorteil zur "klassischen" Niere am Gitarrenamp sehe ich momentan noch nicht wirklich.


    ebenfalls, da bietet die acht auch überhaupt keinen vorteil.
    ich wollte mit meiner überlegung zu den relativen pegeln nur mal anregen über eben diese nachzudenken.
    wenn ein bändchen am gitarrenamp wirklich die gewünschten klanglichen ergebnisse bringen würde, dann könnte man trotzdem drüber nachdenken ob man das so machen möchte. ganz unmöglich scheint es mir jedenfalls nicht zu sein, aber das kommt mal wieder auf die anwendung an.
    ich bin mit meinen AT4050 und AE3000 an den gitarrenamps jedenfalls sehr zufrieden.

    Zitat von "freeze"


    Worüber ich momentan eher nachdenke (und ich gern auch mal ausprobieren würde, hätte ich eine 8 ) wäre eine Art Minimalmikrofonierung von HiHat und Snare mit dieser.


    das wäre für mich nur in ausnahmefällen eine option. denn ich will selten den snareeffekt auch auf der HH haben.


    Zitat von "freeze"


    Oder eben zwischen HiHat und Crash, was ja meist mit der Snare im Dreieck steht, mit der so kleinsten Einstreuung durch die Snare.


    wie nennt sich das in englisch?
    try and error! ;)


    Zitat von "freeze"


    Ansonsten auch eine Idee: HiHat von unten auf Höhe der Snare.


    das wird wahrscheinlich nix, denn die meisten HH teller sind einfach zu dick, um auch von unten schön zu klingen.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 3. Januar 2010 um 23:37
    Zitat von "timotimo"

    ...
    Die Verkabelung muss sein: Surface mit Mixrack über Cat-5-Kabel verbunden.
    Am Surface oder am Mixrack (über den internen Switch/Bridge) den Router angeschlossen, von diesem über Cat-5-Kabel oder Wireless LAN auf den Laptop. Laptop an den ACE-Anschluss (direkt oder über Router) geht nicht.

    das ist absolut korrekt!

    ich selbst benutze keinen router sondern einen AP.
    dieser hängt am surface (oder am mixrack) und darüber findet dann die WLAN verbindung zum laptop statt.
    jede komponente hat natürlich ihre eigene IP.
    das läuft in der regel völlig stressfrei.

    wenn ich aus sicherheitsgründen keine verbindungsabbrüche zur iLive riskieren will, hänge ich einen zweiten rechner per CAT-kabel an die iLive und starte dort den editor. dann steuere ich diesen rechner per remotedesktop fern... wenn es dann verbindungsabbrüche geben sollte, läuft der editor immer noch an der iLive...

    aber wie erwähnt läuft die WLAN verbindung normalerweise stabil, nur wenn man aus dem empfangsradius des WLAN kommt, ist natürlich schluss.

    ich denke die probleme von voetter1 liegen irgendwo anders.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • wora
    • 3. Januar 2010 um 23:26
    Zitat von "freeze"

    ...es fallen mir jetzt aber spontan im Indoor-Bereich gerade bei kleineren Bühnen (und trotzdem mittelgroßen Hallen) die oftmals recht geringen Bühnenhöhen ein, die dann auch oft aus schwarz angemaltem Beton bestehen (oder ähnlich schlimmen Material). Dazu kommt dann noch der Drumriser... Da greif' ich dann doch lieber zu sowas wie einem M201...

    angenommen die HH bringt in 10cm entfernung (am HH mikro) einen pegel von 100dB (der genaue pegel ist nicht wichtig!)
    dann gehen wir mal davon aus, das die betonwand nur 1m hoch über der HH ist (der drummer muss sich also schon fast bücken beim spielen)... näher dürfte eigentlich keine wand kommen.
    sodann errechnen wir eine entfernung von der HH zur wand und wieder zurück zum HH mikro von etwa 1,8m.
    wenn wir jetzt nach der formel für die abnahme des schalldruckpegels über die entfernung rechnen und zusätzlich die wand mit 100% reflektion sehen (also ein perfekter schallspiegel), dann verlieren wir schon etwa 25dB!
    ein zweites signal, das im selben kanal bereits 25dB leiser als das original ist (ohne grosses delay!), spielt dann schon so gut wie keine rolle mehr.
    und das ist wirklich "worst case" ;)

    in deinem beispiel würde ich aber auch lieber ein 201 nehmen, am besten noch mit popschutz :D


    Zitat von "freeze"


    Die Variante mit der 8 auf Beckenhöhe hört sich sehr interessant an, mich würde da aber die genaue Positionierung interessieren? Hört sich ja so an, als müsste das Mikrofon quasi auf Beckenhöhe direkt über der Snare hängen - und somit vor der Nase des Trommlers?

    jepp, die höhe ist aber ein bisschen relativ und es muss nicht zwingend genau vor der nase sein. man kann mit der höhe ein bisschen eperimentieren...
    das kommt aber wie erwähnt bei den meisten drumsets ohnehin nicht in frage, weil da kein platz frei ist.

    Zitat von "freeze"


    Vor dem Gitarrenamp ist ja auch wieder nur eine Positionierungsfrage, macht für mich momentan aber nur wirklich Sinn, wenn dieser hinter der Bühne steht?
    Ich denke da an den allgemeinen Bühnenlärm verursacht durch Wedges und Drums, der dann ja noch lauter einstreuen würde - außer der Gitarrist spielt a lá Loomis Green, dann könnte er gleichzeitig noch singen. :D
    LG


    auch hier muss man an das entfernungsgesetz denken. dadurch das das mikro sehr dicht an der lautsprechermembrane ist, bekommt man sicher schon einen recht hohen störabstand... vorrausgesetzt, der gitarrist spielt laut genug ;)

    aber auch hier gilt: ausprobieren!

  • Powercon Stecker und Aderendhülsen

    • wora
    • 3. Januar 2010 um 22:44
    Zitat von "christian_thomas"

    ...
    Völlig korrekter Beitrag, allerdings fehlt noch der Hinweis, dass bei Federzugklemmen (Phoenix, Weidmüller, und wie sie alle heissen) gar keine Aderendhülsen verwendet werden dürfen, sondern nur die abisolierte leitung in die Klemme eingeführt werden darf...


    danke für den wichtigen hinweis, das wusste ich auch noch nicht.

  • Powercon Stecker und Aderendhülsen

    • wora
    • 1. Januar 2010 um 22:40

    ich bin ein bisschen verblüfft, warum doch so wenige das grundproblem nicht kennen, warum es überhaupt aderendhülsen gibt oder gab.
    der grund ist nämlich recht einfach: dreht man eine schraube in ein litzenkabel, dann brechen einzelne litzen ganz ab und andere werden nur leicht berührt. es wird also keine flächige kraft auf die litzen ausgeübt, was die kabel regelrecht beschädigt und daraufhin mit erhöhten übergangswiderständen einher geht, weil nur wenige litzen korrekt gepresst werden.
    das ist besonders im strombereich ein grosses problem, weil es dort leicht zu steckerbränden kommen kann.
    deshalb wurde irgendwann mal vorgeschrieben, das man beim klemmen von litzenkabeln eine hülse drumzupressen hat, womit der druck der schraube besser auf alle litzen verteilt wurde und das problem damit behoben war.

    bei modernen klemmverbindungen arbeitet man in den steckern entweder mit diesen "schleppfedern" oder wie bei den phoenix-klemmen mit einer art mini-aufzug, der das kabel flächig anpresst.
    hierfür sind dann keine aderendhülsen mehr nötig, denn die schraube schneidet sich hier nicht mehr direkt in die litzen.

    dies macht sich dann auch in einer wesentlich verkürzten arbeitszeit bemerkbar, weil das aufpressen der hülsen komplett entfallen kann (das dürfte auch der hauptgrund sein)

    der grund, warum verlötete litzenkabel in verschraubungen schon lange verboten sind ist folgender:
    das lötzzinn wird durch den hohen druck der schraube weggedrückt und es kann auch hier zu hohen übergangswiderständen kommen. dadurch erhitzt sich die verschraubungsstelle, das zinn fliesst weg, der widerstand erhöht sich weiter ... und irgendwann brennt dann der stecker ab.
    das hat, wie man sich leicht vorstellen kann, schon ganze häuser und etliche menschenleben gekostet.

    zurück zu unseren anwendungen:
    wenn man im speakon trotz schleppfeder eine aderendhülse benutzt, verschlechtert man unnötigerweise den übergangswiderstand im stecker. passieren kann da sicher nicht viel, aber es ist ziemlich unnötig. deshalb lässt man hier die endhülsen weg und freut sich, dass man schneller mit der arbeit fertig ist.

    ich habe in den letzten 15-20 jahren schon verdammt viele speakon-kabel angefertigt, früher mit den alten speakons mit madenschrauben (ja, ich hab meinen 1,5er inbus immer noch im werkzeugkoffer :wink: ) und seit jahren die mit den schleppfedern. ich hatte bisher noch keine grösseren ausfälle und kann nicht ganz verstehen, warum man die stecker unbedingt modifizieren sollte. man muss aber wissen, dass man bei den ganz neuen speakons deutlich weiter abisolieren muss als früher, sonst sitzt die klemmung zu knapp.

    die probleme die es bei meinen anwendungen gab entstanden sämtlich durch unsachgemässen umgang mit den kabeln, vor allem beim abbau (reissen und ziehen unter last). die kabelklemmungen sind nicht dafür da, diese kräfte auszuhalten. dann ist es schon besser, wenn die kabel rausrutschen, dann reissen die litzen nicht ab.
    die zugentlastung muss vom kabelmantel aufgefangen werden, nicht von den litzen!

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • wora
    • 1. Januar 2010 um 16:13

    ganz genau.
    über der HH ist in der regel viel platz bis zur nächsten wand, die den bühnenschall reflektiert. da die von dort aufgenommene energie aber um ein vielfaches geringer ist als das signal der direkt in der nähe befindlichen HH, kann man das völlig vernachlässigen. man denke an das physikalische abstandsgesetz. die gesangs-wedges streuen ja auch in das snare-mikro ein, wenn du verstehst was ich meine. es kommt eben drauf an, wie die signale sich relativ zueinander verhalten.
    natürlich ist im ersten denkmoment die zweite seite des mikrofons ein problem, aber in der realität spielt es fast keine rolle. die dämpfung einer acht in richtung snare ist dagegen optimal (je nach ausrichtung!).
    ausserdem kann der drummer hier z.b. in einer ballade einen shaker über dem HH mikro spielen, der dann sicher besser übertragen wird als über die overheads.
    problematisch kann es nur werden, wenn sich über der HH noch ein becken befindet. in diesem fall ist die wahl einer acht natürlich nicht optimal. man muss also schauen wie die situation ist. für einen verleiher, der am abend 6 verschiedene bands betreut, ist das natürlich nicht wirklich sinnvoll. wenn man feste bands hat dagegen schon ;)


    bei der gitarrenabnahme ist das ähnlich.

    die "unbenutzte" seite des mikrofons nimmt natürlich noch was von der bühne auf, der direktschall vom amp dürfte aber um längen über diesem "störpegel" liegen und somit unkritisch sein.
    immerhin werden bändchenmikrofone nicht erst seit jetzt benutzt, die bisherigen waren nur entweder zu teuer, mechanisch zu empfindlich oder durch geringe ausgangspegel unbrauchbar (die ganz alten).

    vielen dank für die zum thema passende frage.

    EDIT: guma war ein bisschen schneller...

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • wora
    • 31. Dezember 2009 um 02:30

    och nee, nicht schon wieder...
    können wir nicht mal eine seite bei der sache bleiben?
    wie du bereits kundgetan hast, bist du offenbar kein freund von neuen ideen und eher dem budgetprinzip zugeneigt.
    das ist dein gutes recht, aber es trifft den geist dieses threads nicht wirklich.
    wir sind kritik durchaus gewohnt, sonst wären wir nicht seit jahren dabei... gegen konstruktive kritik hat auch niemand etwas, der sich in einem solchen forum beteiligt.

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • wora
    • 31. Dezember 2009 um 00:50

    das ADX kenne ich überhaupt nicht, möglicherweise hab ich ja was verpasst. wenn es so viel besser wie das KM184 ist, muss es ja tatsächlich im bereich des 4081 spielen.

    gerade was das thema übersprechen bei HH-abnahme angeht, kann man mit einer acht erstaunliche ergebnisse erzielen.
    aber es muss nicht überall passen, es kommt ein bisschen auf den aufbau des drumsets an.
    wir haben heute abend bei Edo über das mikro gesprochen, die sind im studio auch schon sehr gespannt darauf.
    und ich interessiere mich dann noch für die amp-abnahme...

  • Betriebssicherheit teurer Digitalpulte..

    • wora
    • 31. Dezember 2009 um 00:15

    also insgesamt habe ich mit digitalpulten sehr gute erfahrungen gemacht, was die stabilität angeht.
    gegen userfehler ist natürlich kein system gewappnet, auch kein analoges.
    durch die riesige funktionsvielfalt der digitalen sind fehlbedienungen aber viel wahrscheinlicher, was sicher wesentlich zur etwas schlechteren beurteilung der digitalen beiträgt... an der technik liegt es aber nicht.

  • Entscheidungshilfe: Mikrofone

    • wora
    • 30. Dezember 2009 um 17:57
    Zitat von "jan tervooren"

    ...
    Grundsätzlich noch ne ganz andere Frage:
    Hat jemand schon mal Großmembraner ... AT 4050 im Live-Bereich an Gitarrenamps
    verwendet? Wie sind hier die Erfahrungen bzgl.
    Feedback-Sicherheit etc.? Macht das überhaupt Sinn?

    ich nutze meine AT 4050 häufig an den gitarren.
    klanglich auf jeden fall ein deutlicher gewinn gegenüber dem altbekannten SM57.
    feedbackmässig hatte ich damit sowohl auf kleinen wie auch auf grossen bühnen keinerlei probleme.
    ich habe für gitarrenamp-abnahme auch noch einen kleinen tipp: probier mal das AE3000, das ist günstig und lässt sich auch an anderer stelle gut einsetzen.

  • Betriebssicherheit teurer Digitalpulte..

    • wora
    • 30. Dezember 2009 um 13:12

    genau, dazu kann ich auch einen bitteren erfahrungswert beisteuern:
    bei einer veranstaltung mit einem M7 musste das multicore zwischen vorband und hauptact umgesteckt werden, beide bands waren doppelt mikrofoniert und das hätte über ein core nicht gepasst...
    dann musste einfach die passende szene aufgerufen werden. fertig
    das wurde mittags auch so geprobt und hat auch super funktioniert.
    abends in der VA wurden dann aber plötzlich die gains nicht mehr recallt!! da kann man sich leicht vorstellen, wie sich der einsatz der band angehört hat (36 kanäle!)
    zunächst schoben natürlich alle den fehler auf das pult!
    im nachhinein stellte sich dann aber raus, das der pultbetreuer nach dem souncheck alle gains auf "recall safe" geschaltet hatte !!!
    :D
    heut kann ich drüber lachen, damals leider nicht.

  • SM58 mit TAB-Funkenwerk Transformer mod Realitätsabgleich

    • wora
    • 30. Dezember 2009 um 12:59
    Zitat von "marcoboy"

    Also was ist an einen Tauchspulenmikrofon so besonders ? ...


    wenn man bedenkt, wie viele jahre (jahrzehnte) die konkurrenz gebraucht hat um etwas besseres wie das SM58 zu bauen (in "bezahlbar"), dann scheint das ja doch nicht ganz so einfach zu sein ;)

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • wora
    • 30. Dezember 2009 um 12:45

    na sowas, da ist man mal zwei tage gezwungenermassen offline (vodafone´s UMTS funktionierte mal wieder nicht) und schon prasseln hier die unglaublichsten antworten rein. ich will mich da aber auch nicht weiter reinhängen, dafür ist mir die zeit zu schade.

    jedenfalls danke für die themenbezogenen beiträge und besonderen dank an simonstpauli für die mühe, die links zu den patenten rauszusuchen. das wusste ich bisher auch noch nicht.

    guma
    wenn sich das 4081 preislich vermutlich etwa in der grössenordnung des KM184 einpendeln wird, ist die welt doch in ordnung.
    wie ich bereits erwähnte war das KM184 in der letzten dekade mein lieblingsmikro an der HH. wenn ich das einsetzte, war ich so gut wie immer zufrieden... und die jobs, wo ich unzufrieden war: na ja, da hätte wahrscheinlich auch ein anderes mikro nix gebracht ;)
    der erste gig mit dem bändchen an der HH war aber wirklich vielversprechend, wenngleich auch der drummer wirklich erstklassig ist (Tommy Baldu)

    nächsten dienstag werde ich das AT4081 nochmal testen und werde dann wieder berichten.
    ich hoffe ja nach wie vor, das es jemanden interessiert.

    es gibt übrigens auch situationen, da scheidet das 4081 an der HH aus: ich habe einen drummer, der seine becken sehr nah über der HH montiert hat. bei dieser combo wird die HH stark in den monitoren gefordert, so das ich es dort nicht benutzen kann, weil sonst die oberen becken laut im monitor auftauchen...
    bei dieser band nutze ich bisher übrigens ein ATM450 an der HH (AT-endorsement)

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • wora
    • 28. Dezember 2009 um 22:43

    simonstpauli:
    wie sind denn deine erfahrungen mit diesen bändchen an anderen schallquellen?
    das würde mich interessieren.
    zur not auch per pn, damit die allgemeinheit nicht leiden muss...

  • SM58 mit TAB-Funkenwerk Transformer mod Realitätsabgleich

    • wora
    • 28. Dezember 2009 um 22:14
    Zitat von "myteron"

    ... Wie es scheint hat wohl noch keine ein SM58 TAB mod in der Hand gehabt und demnach ist jegliche Diskussion sinnlos...


    das sehe ich in der tat genau so.
    in internetforen wird gerne über sachen geschimpft, die in der realität keiner kennt... das lässt sich leider nicht verhindern.
    man müsste solch ein mikrofon also mal anhören um sicher zu sein, das sich der eingriff auch wirklich lohnt.
    ich bin da skeptisch.
    und für 200,- gibt es auch andere bekannte und gute mikrofone, für diesen preis würde ich auch nicht unbedingt in ein SM58 investieren wollen.

  • Martin-W8LC

    • wora
    • 28. Dezember 2009 um 20:23

    das dumme an einer produktion in china ist, das man als hersteller dem chinesischen staat sämtliche konstruktionsunterlagen zur verfügung stellen muss. das ist die bedingung, um überhaupt dort fertigen lassen zu können. was die dann damit machen ist ihre sache, aber so wird natürlich auch sehr viel technisches wissen umsonst geliefert... die sind wirklich clever, diese leute.

    ob die chassis aus europa kommen und somit nicht genau dargelegt werden müssen, wissen wir hier nicht.
    Roger, weisst du da was genaueres? ist ja wirklich unerhört, was da passiert!

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • wora
    • 28. Dezember 2009 um 20:12

    es gibt in der täglichen schlacht um das budget also immer noch kollegen, die mehr erreichen wollen und sich nicht gleich durch ebendieses budget geschlagen geben wollen...
    dies lässt mich hoffen, auch in zukunft nicht nur noch auf billige klirrboxen stossen zu müssen, worauf das verhalten "wir haben nichts - und wollen auch nichts besseres" leider fast zwangsläufig hinausläuft.

    freunde des guten tons, lasst uns nicht die flinte ins korn werfen - und satt dessen für eine hörbar besser klingende zukunft streiten! :D:D
    die tasache, das nicht alle diese unterschiede hören (wollen?) sollte uns nicht davon abhalten sie der allgemeinheit weiterzusagen.

  • Martin-W8LC

    • wora
    • 28. Dezember 2009 um 14:18

    ... und Midas...

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • wora
    • 28. Dezember 2009 um 10:43

    @tamtürk:
    jetzt schweifen wir endgültig ab.
    gegen schlechte raumakustik, musiker, arrangement, instrumente, lautstärke und die gestellte PA kann man als mischer herzlich wenig machen.
    da bist du hoffentlich einer meinung mit mir.
    aber man kann gute mikrofone benutzen, das ist doch eine unserer wichtigsten eingriffsmöglichkeiten.
    und genau darum geht es hier.

    wenn es dich stören sollte, das wir hier auch mal über excellente mikrofone berichten, dann überlese doch einfach diesen thread.
    ich gewinne durch deine antworten den eindruck, das du uns gerne vorschreiben möchtest, welche mikrofone wir benutzen dürfen und welche nicht. ich hoffe aber, das du das nicht beabsichtigst und uns in diesem forum weiterhin unseren erfahrungsaustausch erlaubst.

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