was ist denn nun eigentlich dabei rausgekommen?
welches beispiel war welches pult... oder besser noch: wie wurden die unterschiede bewertet?
Beiträge von wora
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Zitat von "fschleif"
... Mit Aussagen, auf die man sich dann auch verlassen kann.
und genau darum geht´s hier...zum thema kontakAUFnahme kann ich immerhin vermelden, das dies in letzten jahren zunehmend besser geworden ist.
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billbo:
ich hatte sowohl 01V96 als auch LS9 schon im direkten vergleich zum venice, da gibt es hörbare differenzen.
und wenn man mal die siderack-liste des threadstarters betrachtet, dann kann man damit durchaus gut arbeiten.
und der threadstarter wollte sich ja klanglich nicht verschlechtern.was dein einwand mit der haltbarkeit angeht:
ja. das wird alles irgendwann mal kommen.
aber das muss nicht in den nächsten monaten sein, vor allem lässt sich der komplette exitus des materials bei guter pflege noch ordentlich hinauszögern.hier ist also meiner ansicht nach gumas tipp mit der nächsten pultgeneration bisher der beste.
PS:
und ja, ich warte immer noch darauf das sich die yamaha-fraktion endlich mal traut einen direkten vergleich zu machen
ende OT -
Zitat von "mischpultschorsch"
...Die LX7/GL2xxx-stellende Company bringt i.d.R. auch den weniger versierten Techniker als die Vermietbude, die höherwertige Pulte im Lager hat...
in der regel stimmt das tatsächlich, ich habe aber durchaus auch schon gegenteilige erfahrungen gemacht... also dicke pulte und nix dahinter und schmale technik mit tollem personal.es ist also überwiegend eine frage des anstands, in wieweit bandtechniker ernst genommen werden.
da habe ich schon die unterschiedlichsten erfahrungen gemacht.gerade aktuell wieder... da bietet ein junger tontechniker sein 01V für eine VA an und ich möchte als minimum ein LS9-16... er äussert daraufhin dem veranstaler gegenüber, das ich nur vergoldete geräte haben möchte und das jetzt alles viel teurer werden muss!
was soll man da noch sagen...? -
interessant ist allemal die frage, wer haftet bei nicht erfüllten ridern und wer haftet, wenn die rider überzogen sind.
bei überzogenen ridern müsste es dem veranstalter wirklich erlaubt sein, abzüge an der gage vorzunehmen. dies geht aber auch nur, wenn die sachlage eindeutig ist (z.b. 40Ch pult gefordert und dann nur 24 benötigt)
und bei nicht erfüllten ridern müsste dann wiederum die band das recht haben mehr geld zu fordern, z.b. so ne art schadenersatz für nicht mögliche effekte = performance-schwächung oder grausame monitore.
nur... wer legt das dann fest?
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da schliesse ich mich an.
wenn ihr mit dem venice gut klarkommt besteht meiner ansicht nach kein wirklicher handlungsbedarf.die idee mit dem iDR32 plus laptop und PL6 modulen ist platzmässig sicher unschlagbar, aber das muss man dann auch wirklich wollen :wink:
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Zitat von "montesuma"
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Der Monitormischmann wird aber mit seinem Monitorpult an der gleichen stelle stehen: 35x8 Regler drehen :c)Hab schon eine Midi Lösung überlegt. Aber über das Allen & Heath Midi Protokoll lassen sich keine Aux Level setzen...
aber der monitormann schiebt die pegel ausschliesslich für den monitor und kann somit völlig unabhängig vom frontmix arbeiten. die meisten monitorleute die ich kenne arbeiten auch gerne post-fader, um z.b. solis überall hervorzuheben.
das ist schon etwas anderes.zum thema MIDI-lösung:
ich habe bei einer band für den keyboarder eine PL6 im einsatz. damit kann er sich 8 verschiedene signale auf seinem monitor selber mischen. mit dieser lösung ist er sehr glücklich.
mit zwei PL6 (oder auch PL10) hat man dann sogar 16 möglichkeiten... usw...
und dann gibt es noch das Mini-Multi-Digital-Out modul, damit lässt sich ein AVIOM-netzwerk ansteuern.
ein paar interessante möglichkeiten gibt es mit der iLive also schon
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Zitat von "dienervt"
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Also ehrlich gesagt wär ich auf die Sache mit der Speicherkarte auch nicht gekommen :oops: (und hätte ebenfalls ohne Gewissensbisse das aktuellere Gerät hingestellt), weil ich davon augehe, daß bei gleichen Geräteserien ein gewisse Kompaibilität gegeben ist. Das sollte villeicht in der Anweisung besonders deutlich (mit Begründung, warum dann ausgerechnet das alte Exemplar) hervorgehoben werden...
im rider stand definitiv, das ich eine speicherkarte mitbringe... ausserdem war es vorher telefonisch so besprochen. -
ich schätze mal, das man über den schlitz über dem pult sowohl die bühne sieht - als auch die PA hören kann...

ein wahrlich gelungener arbeitsplatz! :lol:EDIT: diese antwort bezieht sich auf gumas frage auf der letzten seite...
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wenn die erwartungen an die 8 monitormixe dermassen hoch sind weil die musiker einen dynamischen monitormix erwarten, dann geht das nur sinnvoll mit einem separaten monitormann.
wenn der monitor wegen schmalem budget vom FOH aus gemischt werden muss, dann müssen die musiker kompromisse eingehen.
ich arbeite seit jahren ausschliesslich mit pre-fader mixen, bei denen jeder musiker das bekommt was er möchte... während des gigs kann es änderungen nach eindeutigen zeichen geben (diese eventuell vorher ausmachen), aber dynamische mixe sende ich nicht.
bei deinem problem könntest du die signale auch post-fade in den auxweg senden, davon rate ich aber immer ab, weil man sich da in hektischen situationen böse eier legen kann... -
Zitat von "simonstpauli"
wora:
Das muß ja ein "netter" Gig gewesen sein.
der gig war ansonsten klasse, auch die anlage war toll... nur eben die MuCo lösung nicht
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hoppla, das sieht ja wirklich interessant aus!
wo kann man denn das beziehen? -
das wäre für mich definitiv der erste arbeitsplatz wo ich sagen müsste: "sorry, so kann ich nicht arbeiten"
... hat was mit knieoperationen zu tun ... -
die lösung ist wirklich günstig, das stimmt wohl.
mich würde hierbei extrem stören, das man die gains auf der bühne einstellen muss.
wenn man immer einen monitormann dabei hat oder immer die gleiche combo an der anlage hängt ist das sicher verschmerzbar, ansonsten würde ich von so einer lösung abraten.ich hatte einmal das "vergnügen" mit so einem multicore-konzept.
im soundcheck musste ich dem besitzer der anlage per talkback die gaineinstellungen auf die bühne rufen, das hatte schonmal das flair von "bastelbude".und während des gigs sind die behringer wandler dann wegen überhitzung ausgestiegen, das gesamte muco war stillgelegt, wobei man von "still" eigentlich nicht reden konnte, es hat ziemlich laut gekracht...
seither lehne ich solche lösungen ab. -
also reflektionen gibt es natürlich immer, wenn man das zeug in cases einbaut.
aber mach dir deshalb mal keine all zu grosse sorgen, die wenigsten sind dermassen destruktiv, das gar nix mehr geht.
natürlich sollte man einen AP nicht gerade in eine geschlossene zarges-box einbauen, ein holzcase ist hier aber deutlich weniger problematisch
wie immer gilt im umgang mit funkwellen:
ausprobieren!
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Zitat von "tamtürk müslümanlar"
Wie habt ihr eure USVs und APs verbaut ? mit in den Cases, oder extra Kisten, oder andere Lösung. Habt ihr Antennen höher gesetzt?...
ich habe meine vorgehensweise hier schon öfter beschrieben.
na, dann halt nochmal
in meinen racks (also mixrack und surface-case) befindet sich je eine USV und ein wlan-sender.
alles ist fest in den racks eingebaut, es müssen keine zusätzlichen sachen angeschlossen werden... einfach deckel weg, strom dran, fertig.die wlan-antenne (oder "der AP") im surface-case ist unter der T112 eingebaut, dort war noch genügend platz. das war mir im ersten moment nicht so recht, aber ich bin da einfach mal nach try and error vorgegangen und es funktioniert einwandfrei. diese antenne kommt bei mir eh nur zum einsatz, wenn mir der empfang des bühnen-APs am FOH zu schwach wird. das kommt recht selten vor, bei grossen VAs ist das aber sinnvoll.
externe antennen kann ich anschliessen, habe sie bisher aber noch nicht benötigt.der grund für die unabhängige USV im surface ist folgender:
wenn ich mein pult an eine vorhandene anlage anstecken möchte, dann muss ich nicht zwingend noch ein eigenes stromkabel legen, um eine USV-funktion zu haben... das ist alles. -
Zitat von "unknown_artist"
Das feste Curving.
eben, das ist der knackpunkt an der VRX.man muss schon auch schauen, für was diese tops offensichtlich entwickelt wurden:
es ging dabei um ein möglichst einfach zu handhabendes system, für das man keine ausgebildeten linearray-techniker benötigt... diese kosten nämlich für die meisten VAs einfach zu viel geld.
das man mit diesen vorgaben ein paar kompromisse eingehen musste, ist doch völlig klar.mit skalierbar meinte ich nicht, das man einfach mehrere boxen aneinanderreiht, sowas kann man eigentlich mit fast jeder beliebigen box machen, aber auch dann muss man wissen wie das geht. mit der VRX geht das einfacher.
wenn man ein richtiges linearray hat, dann kann man aber die energie viel genauer dort hin richten, wo man sie benötigt. das geht mit der VRX durch die fest vorgegebene konstruktion eben nur eingeschränkt, so meinte ich das mit der skalierbarkeit.die VRX ist prädestiniert für den hobbytechniker oder für den einsteiger, auch diverse standard-events lassen sich damit gut abdecken.
nochmal: es ist keine schlechte box, ich kann damit auch arbeiten.aber ich habe mit eigenen ohren gehört, das 3 tops pro seite mit pop-musik in einem 1200-mann zelt mit partystimmung NICHT AUSGEREICHT haben!
wenn hier 2000-3000 mann mit gerade mal einer box mehr pro seite (und damit 60° vertikaler abstrahlung!) ausreichend beschallt werden konnten, dann können die anforderungen einfach nicht vergleichbar gewesen sein.
ich bin übrigens kein mischer, der es übermässig laut haben muss.
bei 2 tops pro seite für eine tolle top40-fete und 200-300 tanzenden leuten vor der bühne (open-air) fand ich die VRX aber richtig gut, von klirren war sie da weit entfernt und machte richtig spass. -
jbl_alex:
wir wissen ja alle, das du JBL gerne in den himmel lobst. irgendwie verrät das ja schon dein nickname...
ich bleibe aber bei meinen erfahrungswerten. die teile sind für bestimmte anwendungszwecke in ordnung.
aber man sollte sie nicht überschätzen, wunder können auch sie nicht vollbringen.
es ist eben kein skalierbares system. das habe ich letztes jahr mit den 928ern in einer festinstallation erleben müssen... wir kamen in der halle nicht drum herum, zusätzliche delays zu installieren... genau wie vorher mit den alten hornsystemen auch
dort ging es übrigens nicht um maximalen pegel, sondern um gleichmässige abdeckung.wenn man den bereich vor der bühne beschallen möchte, kann man aber wirklich gut damit arbeiten. da stehe ich ganz auf deiner seite. für richtigen weitwurf wurden sie aber nicht entwickelt.
das hat nicht viel mit der stärke der amps zu tun, sondern mit der konstruktion der box. -
Zitat von "Jens Droessler"
...Gute Lowmids aus BP6 habe ich noch nie vernommen.
da muss ich mich anschliessen.
es gibt schon annehmbare sounds aus BP, aber richtig gute systeme sind direktstrahler oder grosse hörner.
eine präzise wiedergabe wird aber nicht von allen technikern gewünscht, viele stehen auch auf leicht verwaschene sounds, damit lässt sich etwas einfacher arbeiten.
letztendlich ist das aber eine geschmacksache. -
ich nutze "GEQ on fader" ständig, eigentlich in jedem soundcheck.
im sommer hatte ich auch mal das problem, das sich manche fader geringfügig aus der 0dB position bewegt haben (max. 0,3dB). das war aber ein sehr warmer tag mit hoher luftfeuchtigkeit.
ansonsten spielt diese funktion einwandfrei und hält durch die eingebaute analyser-funktion ein nettes tool zum "einpfeifen" parat