Hallo Adrian,
bist du schon einen Schritt weiter gekommen?
Grüße Jochen
Hallo Adrian,
bist du schon einen Schritt weiter gekommen?
Grüße Jochen
Hallo Gunta,
nur mal noch so ein Gedanke,
gerade in Bezug auf dein begrenztes Budget:
2 Stück Impact 1x18" kosten zusammen als B-Ware 560€.
2 Stück Delta 1x18" kosten zusammen 1160€, also schon ne andere Hausnummer.
Die Subs werden dann aber ja eh meist als Mittencluster zusammen gestellt.
Wenn du statt 2 Delta 1x18" einen Delta 2x18" kaufst, kostet der nur 850€ (als A-Ware).
Diese 290€ Mehrkosten sollten aber wirklich gut investiert sein...
Grüße Jochen
Alles anzeigenHi zusammen,
ich habe mir einen kleinen Traum erfüllt und 4 Turbosound THL-2 (3-Wege, 15"/6,5"/1") zugelegt. Ich kenne mich in der Materie zwar aus, bin aber kein gelernter Veranstaltungstechniker und brauche mal euren Deep-Dive-Rat zum Thema Systemverkabelung und Amp-Wahl.
Status Quo:
- Bestand: 4 Tops. 2 davon sind original (Bi-Amped: LF aktiv / MHF passiv über interne Weiche). 2 wurden vom Vorbesitzer auf Tri-Amping umgebaut (MF und HF direkt nach außen geführt, über ein NL2 für den Bass & ein NL4 für MF/HF, die dann vom Stecker ohne Umweg direkt an den Treiber gehen).
- Impedanzen: HF & MF haben jeweils 16 Ohm, LF hat 8 Ohm.
- Vorhandenes Material: 1x QSC GX3 (für die Hochtöner angedacht).
Mein Plan (und hier brauche ich euer Feedback):
- Vereinheitlichung: Ich möchte alle 4 Kisten auf den gleichen Stand bringen. Mein Impuls wäre: Passivweichen überall raus und konsequent auf Tri-Amping gehen.
- Die Boxen werden jetzt mit (HF/MF) über ein NL4 Kabel, und LF mit einem NL2 Kabel angefahren.
- Verkabelung: Geplant ist, im Patchpanel zwei Treiber parallel über ein Amp Kanal zu fahren:
- HF: 2x 16 Ohm parallel → 8 Ohm → QXC GX3 Links
- HF: 2x 16 Ohm parallel → 8 Ohm → QXC GX3 Rechts
- MF: 2x 16 Ohm parallel → 8 Ohm. → Links
- MF: 2x 16 Ohm parallel → 8 Ohm. → Rechts
- LF: 2x 8 Ohm parallel → 4 Ohm. → Links
- LF: 2x 8 Ohm parallel → 4 Ohm. → Rechts
Die Amping-Frage: Für Lows und Mids suche ich noch die passende Befeuerung. Vorerst hatte ich die Pronomic MC4-600 im Blick (Budget-Lösung). Aber ehrlich gesagt: Traue ich der Kiste bei 4 Ohm im Bassbereich die nötige Performance zu? Die THL-2 braucht ja doch etwas Kontrolle.
- Habt ihr Empfehlungen für 4-Kanal-Amps (oder 2x 2-Kanal), die preis-leistungstechnisch die Kirche im Dorf lassen, aber klanglich nicht im versinken?
- Budget ist vorhanden, aber ich suche eher den "Best Value" (gerne auch Gebraucht-Tipps).
- Gibt es schlauere Lösungen die Boxen zu verkabeln, ja ggf. nicht übers Patchpanel schleifen zu müssen?
Wie würdet ihr das Routing und das Amping bei diesem Oldschool-Holz angehen?
Bester Gruß, Adrian
2 original Frequenzweichen sind ja vorhanden.
Die sollten vor einem Einsatz eh geprüft/gemessen und die Kondensatoren getauscht werden.
Danach würde ich die 2 passiv getrennten Boxen ausgiebig testen.
Wenn es dann so für dich passt, kannst du die Frequenzweichen für die beiden anderen nachbauen.
Es ist dann am Ende (mit Subs) immer noch 3-Wege aktiv, sollte aufwändig genug sein ![]()
Hallo,
sollen das 2 getrennte Anlagen werden, das kleine und das größere Besteck ?
Grüße
Hallo Odrin,
diese Subwoofer sind für einen passiven 2.1 Betrieb ausgelegt,
also um 2 (kleine) Tops und einen Subwoofer über die im Subwoofer integrierte Stereo Passiv Frequenzweiche mit einer 2-Kanal-Endstufe betreiben zu können.
Du möchtest aber 2 der Subwoofer in einer aktiven 2.2 Konstellation mit 4 Endstufenkanälen betreiben.
Dazu müssen die Subwoofer neu verkabelt werden.
Die internen passiven Frequenzweichen werden umgangen,
die beiden Schwingspulen eines Chassis parallel oder in Reihe geschaltet
und direkt an die beiden Eingangsbuchsen angeschlossen.
Ich persönlich würde die Schwingspulen in Reihe verdrahten,
dann hast du 8 Ohm Subwoofer mit 800W RMS.
Das ist ziemlich betriebssicher, die Dinger sind ja auch schon 20 Jahre alt.
Aber, welche Tops hast du denn? Und welche Aktivweiche?
Das wäre interessant zu wissen,
denn die ganze Anlage sollte ja insgesamt vernünftig funktionieren.
Und welche Räume/Personenanzahl/Musikrichtung willst du damit beschallen?
Grüße
Keiner hier hats gerafft. Ich habe hier alle vorgeschlagenen Testmethoden fiktiv in einem Test zusammengefasst und trozdem eine kaputte Box gekauft !
Jetzt nochmal Klartext. Alle Vorschläge hier funktionieren nicht wirklich. Die einzige Testmethode die wirklich funktioniert ist: Vollgas, Vollgas, Vollgas. Alles ganz ohne Messgeräte und Tongeneratoren, einfach nur mit den Ohren.
Guma war am nächsten dran mit: Du hast das Klavier beim Testhören nicht laut genug gemacht.
Dann wäre jetzt aber durchaus interessant zu wissen, was genau an der Box defekt ist und sich allen Tests entzogen hat...
Dann begrenzt dieses Teil den Anfangsquerschnitt des Horns.
In anderer Form (zum Beispiel als reduzierter Schallwandausschnitt) hat man das schon mal gesehen,
aber meist in längeren und aufwändigeren Hörnern.
Und mit dem Phase Plug sieht es für nen Selbstbau dann fast ein bisschen zu professionell aus.
Andererseits hab ich auch noch in keinem Basshorn einen Phase Plug gesehen...
in der geschlossenen Rückkammer eines Horn-Subs?
Ich würde eher ein Stoffsack oder so vermuten, wo irgendjemand den Bedämpfungsflies reingestopft hat, damit der aufgeräumt ist und sich nicht irgendwo rumtreibt...
Hallo,
also wenn ich die wenigen Bilder richtig interpretiere,
ist das eine Art Phase Plug,
und sitzt vor der Membran im Horn, nicht in der Rückkammer,
oder Luis?
...und unfassbar stumpf und primitiv gebaut. Wellenformer im Line Array ohne jegliche Kontrolle des horizontalen Abstrahlverhaltens und kilometerweit auseinander, Tieftöner in der Doppel-12" Box mit Port in der Mitte als "Abstandshalter" damit die vertikale Abstrahlung schon bei möglichst tiefen Frequenzen zerreist und wie zur Hölle kommt man bitte auf die Idee einen Mini-Wellenformer in eine direktstrahlende Single-12" Box einzubauen?
Das oben ist schon wild,
wird aber noch getoppt von der BASSBOSS Krakatoa-MK3 4-Wege Fullrange:
SUB: 4x18"
MIDBASS: 1x18" !!!
M/H: 2-Weg Coax-Horn.
Da hat sich entweder der Praktikant beim Datenblatt vertippt,
oder die spinnen wirklich.
Der Sinn des ganzen 213Kg Lautsprechers erschließt sich mir auch nicht.
Anfang der 90er hatte ich in einer 24mm MPX Hutablage 4 Stück hartaufgehängte 12"er Breitbänder und 2 Tweeter von Monacor. Die 12er saßen schräg versetzt um überhaupt reinzupassen ![]()
Das hatte soviel Wirkungsgrad und Druck im Golf II, dass die interne Endstufe im Alpine Radio völlig ausgereicht hat... So war man auch bei Grillparties im Freien gerne gesehen, zumal ohne Endstufen die Batterie ewig durchhält.
Meine aktuelleren Erfahrungen besagen dass für guten Sound vorne im Auto das Hauptkriterium die Höhe und Ausrichtung der vorgesehenen Einbauplätze in der Tür sind.
Wenn die, wie leider oft der Fall, unten mehr oder weniger im Fußraum sitzen und oft nach vorne/unten/vorne unten ausgerichtet sind, dann hat man mit den üblichen 165ern super Mitten um die Knöchel aber nie am Ohr.
Die meist vernünftig ausgerichteten Hochtöner Einbauplätze weiter oben in der Tür lösen das auch nicht wirklich, denn die kleinen Kalotten die dort reinpassen können in der Regel erst ab 4/5/6 Khz, was bleibt ist ein Riesen Loch im Frequenzgang.
Je höher die Einbauplätze und/oder je kleiner die Tiefmitteltöner (130er sind da ein guter Kompromiss) in der Tür, desto eher klingt das vernünftig.
Falls Einbauplätze im Armaturenbrett vorhanden sind, würde ich diese versuchen zu nutzen um ein hochwertiges Coax- oder 2 Weg System einzubauen. Leider sind die Einbauplätze im Armaturenbrett oft hinten offen und daher auch nicht optimal. Manchmal ist genug Platz um eine Kappe einzubauen, das hilft enorm.
Eine weitere mögliche Lösung kann auch sein, ein 3D-gedrucktes Gehäuse mit einem kleinen Visaton 5cm Breitbänder als Mittel-/Hochtöner auf dem Armaturenbrett oder auf der Tür einzusetzen, die können schon ab deutlich unter 1 Khz eingesetzt werden.
LG Jochen