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Beiträge von phlo

  • Medienserver

    • phlo
    • 8. September 2008 um 10:16

    Jo, ich hatte mir die MPEG auch nicht rausgesucht :D Aber was macht man wenn der Drummer der auftretenden Formation erst 10 Min. vor der Show an der Videoregie auftaucht und dir ne HDD mit MPGs gibt mit den Worten "Wäre cool wenn ihr da so ne Art Visuals-Show machen könnt..."? Stimmt, man macht das beste draus 8) Zumindest mach ich es soweit möglich immer so...

    Aber back to topic, wenn ich dich richtig verstanden habe ist also der Unterschied USB-Firewire nicht wirklich stark einwirkend auf die Systemlast, sondern mehr auf die Performanz/Zuverlässigkeit des eigehenden Streams? Woher kommt es dann dass bei einer 1394-Übertragung auch Dropframes auftauchen können? Ist das dann quasi erst ein Drop wenn das Frame schon im Rechner wäre, und halt der Rechner nicht mit verarbeiten nachkommt, im Gegensatz zum USB-Drop, wo der Rechner das Frame schon gar nicht mehr rechtzeitig abholen konnte? Ich glaube ich sollte mir dringend mal die genauen 1394-Specs durchlesen... :?

    Grüße,
    phlo

  • Videomonitoring für Musicalproduktion

    • phlo
    • 4. September 2008 um 11:34

    Wenn das nicht überamtlich sein muss (und danach siehts aus) würde ich bevor du die Flinte ins Korn wirfst die 60m einfach mal dazwischenklemmen und das ganze ausprobieren, das könnte durchaus funktionieren.

    Rainer hat da schon teilweise Recht, wobei ich da durchaus auch schon gegenteilige Erfahrungen gemacht habe (100m gutes Videokoaxkabel und darüber FBAS/Composite - ich wette den Unterschied zwischen Originalquelle und dem was nach den 100m rauskommt erkennen nur wenige, und Nichtvideotechniker sowieso gar nicht! Von "nicht zu gebrauchen" kann da jedenfalls keine Rede sein, selbst 200m sind da noch äußerst passabel).

    Aber wenn man nur eine FUNKTIONIERENDE Lösung braucht und keine AMTLICHE (die ja meistens eh auch keiner zahlen will), dann geht das vermutlich schon...Composite-Aufholverstärker sind zur Not auch nicht soo teuer.

    Grüße,
    phlo

  • Videomonitoring für Musicalproduktion

    • phlo
    • 1. September 2008 um 10:19

    Mach mal von dem 50-Ohm Kabel so 100-200m und vergleiche es mit den 75 Ohm, da sind dann die Unterschiede klarer erkennbar...Aber auf die kurze Strecke geht das für Monitoring normalerweise wunderbar...

    Grüße,
    phlo

  • Medienserver

    • phlo
    • 1. September 2008 um 10:17
    Zitat von "simonstpauli"

    Und (siehe oben) würde ich 200 Euro für einen FBAS-DV-Wandler ausgeben, dann per Firewire in den Rechner. Damit wird der Rechner durch den live-Input nicht belastet. USB ist da suboptimal.

    Hast du da konkrete Werte oder Erfahrungen? Würde mich echt interessieren, da mal eine ca.-Prozent-Angabe zu bekommen, die üblichen Vergleiche werden ja immer nur für Harddisks gemacht...Aber logisch klingts schon, nachdem Firewire ja selber für Datenflusskontrolle etc. sorgt, im Gegensatz zu USB wo der Rechner den ganzen Steuerkram auch noch nebenher miterledigt.
    Nur hab ich beides schon verwandt und es hat meinen (nur ca. 1/2 Jahr alten Core2Duo) Rechner beides recht stark in die Knie gewzungen. Wobei das auch eine Liveshow war mit 2 Ebenen MPG-Video, Effekten, und eben dem Livebild über 1394...und die Latenz oberste Priorität hatte...aber ich hab das gleiche Setup schon auch mit USB-Capture gefahren und keine nennenswerten Unterschiede in der gefühlten Leistung festgestellt...

    Würde mich freuen wenn du dazu noch ein bißchen was aus der Praxis schreiben könntest!

    Grüße,
    phlo

  • Medienserver

    • phlo
    • 30. August 2008 um 09:47
    Zitat von "diver"

    Über welchen Eingang kann man am besten eine Livecam einbinden. ( Kabellänge meistens so um 50 - 60 m wenn der MS am FOH steht, sonst kürzer bis 25m.

    Billig: FBAS über BNC-Leitung, stinknormales Captureinterface (USB-'Grabber' oder PCI-TV-Karte, gibts fürn Appel und n Ei beim Arlt oder sonstwo)

    Gut und nicht ganz so billig: DV/1394 über Firewire. Brauchste allerding so ab 20m nen Aufholverstärker damit das läuft, kostet um die 50€ pro Stck und die Kabel sind auch teuer. Es gibt btw. auch Konverter von FBAS auf Firewire, so könntest du die Analoglösung oben mit der 1394-Lösung hier kombinieren, aber so richtig sinnig ist das auch nicht...

    Amtlich und überhaupt gar nicht mehr billig: SDI-Captureinterface und der entsprechende Kram drumherum (SDI-fähige Kamera oder Mischer o.ä.)

    Grüße,
    phlo

  • Digicam - klein und kompakt - was taugt?

    • phlo
    • 19. August 2008 um 14:09

    Fuji F100fd wäre meine Empfehlung...ist zwar an sich auch nicht lichtstärker als ihre Kollegen aber die Optik ist über jeden Zweifel erhaben...

    Grüße,
    phlo

  • Software für Wettkampf "Punkte-Tafel"

    • phlo
    • 19. August 2008 um 14:06

    Mit Flash lässt sich das recht elegant lösen, entweder über Textdateien (besser wären aber XML-Files) oder über eine Art XML-RPC zu einem Steuerprogramm...Ich mach eigentlich mittlerweile all die interaktiven Custom-Screenpräsentationen für diverse Events mit Flash...sieht am besten aus und ActionScript ist auch recht mächtig mittlerweile.

    Und Komponenten für Diagramme sollte es theoretisch auch irgendwo geben (evtl. auch mal in der Flex-Ecke Ausschau halten!).

    Grüße,
    phlo

  • Kabelauswahl

    • phlo
    • 7. Juli 2008 um 12:32

    Danke Tobias :wink:

    Ich hatte bisher immer Teile von hier am Start:
    http://www.extron.de/product/prodtype31.aspx

    Die Kramer sind denen aber sicher ebenbürtig...

    Grüße,
    phlo

  • Kabelauswahl

    • phlo
    • 6. Juli 2008 um 01:33

    Also entweder das was Reinhold sagt, oder, wenn das Geld ausreicht, gleich Glasfaserstrecken. Die haben bei Verbindungen zwischen verschiedenen Gebäuden den großen Vorteil, potentialfrei zu sein. Und es lässt sich fast alles drüberschicken bis hin zu DVI...

    Grüße,
    phlo

  • Für Beamer zu hell und für ne LED-Wand zu nah?

    • phlo
    • 15. Juni 2008 um 15:01

    Danke für eure Antworten erstmal.

    Das mit den Plasmas halt ich auch für eher nicht durchführbar, dankbarerweise ist die Bühne ziemlich exakt West-Ost-mäßig ausgerichtet soweit das Google Earth hergibt. D.h. abgesehen von ein paar schützenden Bäumen die dazwischen stehen hab ich abends die Sonne direkt auf der Anzeige, was bei Plasmas sicher voll ins Publikum spiegelt. D.h. aber auch allgemein, egal welche Lösung es wird, es wird immer einen Kompromiss ergeben, was aber sowohl mir und auch dem VA bewusst ist und in Kauf genommen wird, weil es ja jeweils nur temporär so von 16-20 Uhr so ist, und den Rest der Zeit nicht.

    300px aufwärts in der Horizontalen sind für mich auch ok (320 ist ja so n Standardding), nur darunter darf eben nicht sein, es soll an und ab auch der Timetable und andere Textsachen eingeblendet werden, die sollen schon auch halbwegs lesbar sein. 10 bzw. 12m² sind aber schon wieder zuviel denke ich, das wäre ja schon wieder 3x4m. Soviel Platz hab ich nicht, und die Zuschauermengen sind auch lange nicht so groß.

    Interessant klingen für mich beide Lösungen von Chrisbern (ich habe momentan noch die freie Wahl ob 16:9 oder 4:3), ein Dach wäre machbar, allerdings wärs dann vielleicht wirklich mit der Helligkeit problematisch.
    Könntest du mir trotzdem kurz mal eine PN mit Standort und preislichen Richtwerten zukommen lassen?

    Danke & Grüße,
    phlo

  • Für Beamer zu hell und für ne LED-Wand zu nah?

    • phlo
    • 14. Juni 2008 um 12:37

    Hallo zusammen,

    ich hab am ersten Augustwochenende eine Open-Air-Veranstaltung, die zwar etwas kleiner aber dafür umso feiner ist. Nun soll dort auf der Hauptbühne schon ab 16-17 Uhr nachmittags Video spielen, was sich bei hoffentlich gutem Wetter aber kaum über Beamer lösen lässt da direkte Sonneneinstrahlung. Anzeigefläche sollen so um die 6m² sein, da bräuchte ich nach kurzer Überschlagsrechnung ja min. 5x 12.000 ANSI und nen Rückprotunnel...das geht gar nicht. Die normale Abhilfe für so eine Situation wäre jetzt ja auf LED umzusteigen, was ich auch zuerst angedacht hatte. Allerdings ist das Festivalgelände wirklich überschaubar, und es ist damit zu rechnen dass der Betrachtungsabstand der LED-Wand schon ab ca. 10m anfängt und die Wand nur max. 3m über dem Boden hängen würde.

    Alle LED-Systeme die ich so kenne (nich übermäßig viele :) ) haben nun aber IMHO einen viel zu großen Pixelpitch für diese Abstände. Wenn ich aus normalen Modulen eine 3x2m-Bildwand baue, hat diese IMHO ja dann max. 300px horizontale Auflösung und man würde aus 10m Abstand eher einzelne LEDs erkennen als Bild und Text.

    Die Frage: Wer kennt LED-Systeme die einen niedrig genugen Pixelpitch haben, um sagen wir mal deutlich über 300px in der Horizontalen zu kommen und eine Betrachtung ab 10m zu ermöglichen, ohne dass ich dort die Kosten unverhältnismäßig in die Höhe treibe?

    Optimalerweise könntet ihr mir auch gleich noch verraten wer im süddeutschen Raum oder im nahen Österreich (Vorarlberg/Tirol) so etwas anbietet und was sowas dann in etwas kosten würde. Eigentlich müssten dort Anfang August doch dank der EM viele dieser Teile rumstehen, oder?

    Bin auch für komplett andere Ideen offen, auch wenn ich nicht wüsste was sich hier außer Beamer und LED-Wall anbieten würde in der Größe...außer vielleicht noch Anzeigewände aus randlosen (LCD-) TVs, da hab ich aber keine Preisvorstellung, hab sowas noch nie live in den Fingern gehabt.

    Danke und Grüße,
    phlo

  • Videomischer, der VGA-Signale verarbeitet?

    • phlo
    • 11. Juni 2008 um 23:31

    Das stimmt so gewiß nicht, viele der Extron-Kisten haben z.B. komplette RGBHV-Signalführung (auch und gerade mit Ausgang) und auch externe Bedienteile womit Wipes, Cuts und grundlegende Bildsteuerung in Echtzeit gut machbar sind. Und Extron ist damit keine Ausnahme, man muss nur im richtigen Segment schauen ;)

    Grüße,
    phlo

  • Heutige Schulbildung

    • phlo
    • 28. März 2008 um 11:03
    Zitat

    Diese Diskussion über Sprache ist aber nur ein kleiner Teil ds Problems, das zu Beginn dieses Threads angepsrochen wurde. Zwar spiegelt die Ausdruckfähigkeit bis zu einem gewissen Punkt die (gesellschafltiche) Bildung wieder, aber nicht sie allein. Es bestehen Defizite in multiplen Gebieten, die sich dann entspreched vielfältig äussern. Was mir da einfällt sind mangelnde Begeisterungsfähigkeit, wenig Engagement, kaum Eigeninitiative. Diese Kritikpunkte treffen z. T. traurigerweise aber nicht nur auf die Jugendgeneration zu, sondern sind quer durch die Gesellschaft zu beobachten. Allgemeinnützige Vereine haben Mitgliederschwund, Kommunalpolitik hat wenig Zulauf und auch Gründungsoffensiven laufen häufig schleppend. So gesehen kann man den Spiegel-artikel unterschreiben: Die Jugend passt sich ihren Vorbildern in mancher Hinsicht an - und übertrifftsie dabei...

    Wie wahr, wie wahr...wer nichts zu sagen hat braucht auch keine ausdrucksfähige Sprache - das ist ohne Zweifel die andere Seite der Medaille...

    Andererseits bin ich nach wie vor sicher dass z.B. bei der Anpassung der Groß- und Kleinschreibung die Vorteile weit überwiegen. Das Problem der Zweideutigkeit ist so wie du es schilderst natürlich nicht von der Hand zu weisen. Sobald man aber davon ausgeht (und das ist im natürlichen Sprachgebrauch immer der Fall) dass die Worte im höheren Kontext benutzt werden relativiert sich das auch recht schnell. Ein Kollege hier würde auf einem Job z.B. denke ich ein "paar" auch immer als "Paar" verstehen, weil der Kontext solche unpräzisen Angaben wie "paar" nicht sinnvoll erscheinen lässt.
    Andererseits ergibt sich dann auch ein sanfter, natürlicher Zwang sich präziser auszudrücken, eine Eigenschaft die ich manchmal mehr vermisse als korrekte Grammatik etc.

    Es ist natürlich eine Sache der Abwägung, aber ich bin trotzdem der Meinung dass hier eine Abwägung wesentlich leichter fällt als z.B. bei der teilweise doch recht obskuren Rechtschreibreform, welche ebenfalls unter der Flagge der Vereinfachung vorangetrieben wurde.

  • Heutige Schulbildung

    • phlo
    • 28. März 2008 um 09:51

    ...Und dann bringt der Spiegel hier noch die passende Faust aufs Auge - Spitzen-Timing:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells…,543875,00.html

    Grüße,
    phlo

  • Heutige Schulbildung

    • phlo
    • 28. März 2008 um 09:42
    Zitat

    ...und so zimmert sich jeder seine eigene Philisophie zurecht. Der eine ist "nur" tippfaul, sieht das aber als ganz normal an, schliesslich machen das ja mehrere. Der andere ist vielleicht "nur" ausdrucksfaul und schreibt im Chat-Stil, der mit Abkürzungen und Lautmalerei einhergeht. Der Dritte ist zu "nur" rechtschreibfaul und würde selbstverständlich alles richtig machen, wenn er etwas wichtiges schreibt (nur kommt bis auf das Bewerbungsanschreiben wohl nichts wichtiges vor....)

    Wie ich ein einige Beiträge früher schon erwähnte, zeigt das aber gewissermaßen auch dass es noch enormes Vereinfachungspotential gibt, z.B. gerade im Bereich der Groß- und Kleinschreibung. Die ist nämlich (mit Ausnahme der Eigenamen) faktisch einfach unnötig und macht die deutsche Grammatik nur unübersichtlich. Das ist nicht nur ein Hirngespinst von mir, sondern auch der "feuchte Traum" dutzender Pädagogen und anderen Menschen die sich mit der Sprache aktiv auseinandersetzen müssen.

    Damit ihr mich nicht falsch versteht, ich plädiere hier ausdrücklich nicht für die bedingungslose Übernahme sämtlicher Ghettofloskeln und Abkürzungen ins offizielle Deutsch, aber ich kanns auch nicht sehen wenn sich Leute vehement gegen jegliche natürliche (und de facto eben auch stattfindende - ob man will oder nicht) sprachliche Evolution stellen. Ob sie dem Einzelnen so gefällt ist dabei nämlich Nebensache...

  • Heutige Schulbildung

    • phlo
    • 26. März 2008 um 14:32

    Ich akzeptiere vorbehaltlos Menschen die Legasthenie als Krankheit ertragen MÜSSEN und dies auch diagnostisch unanzweifelbar festgestellt wurde. Dann handelt es sich um eine psychische Störung, was ich aus eigener Erfahrung kenne und keinem hier wünschen möchte. Allerdings habe ich das Gefühl, dass mit dem Begriff Legasthenie zunehmend Schindluder getrieben wird, indem er einfach als Stempel für lernunwillige/-unfähige Zeitgenossen mißbraucht wird, und auch Ärzte allzu leichtfertig diese Diagnose stellen.

    Die von einem Vorredner genannte Quote von 96%(!) an "Scheininhabern" verhält sich auffälligerweise auch umgekehrt zur Angabe der dt. Legasthenikervereinigung, die von einem Anteil von 4% an Betroffenen unter der Deutschen ausgeht. Und dass das nur ein statistischer Ausreißer ist, wage ich zu bezweifeln wenn man die zustimmenden Kommentare dazu sieht.

    Ich denke auch dass man hier stark differenzieren sollte zwischen der meiner Meinung nach natürlichen Fortentwicklung der Sprache (wenns nach mir ginge gäbe es z.B. längst keine Groß-/Kleinschreibung mehr außer für Eigennamen - wenn das jemand bewusst und konsequent betreibt sehe ich das nicht als Schwäche, es ist eben nur nicht der Norm entsprechend) und der Nichtbeherrschung der Sprache, welche meistens dadurch glänzt dass die Betroffenen es oft einfach gar nicht schaffen zum Ausdruck zu bringen was sie denn meinen/denken/fühlen. Dies nur dazu, da hier einige Leute echte Fehler und "alternative Ausdrucksformen" die z.B. der Jugendsprache entnommen oder Internetslang sind vermischen. Und mit der Tatsache, dass die Sprache sich durch Begriffe aus Jugend- und Subkultursprachen wie dem Netz erweitert mussten schon unsere Vorfahren zurechtkommen und unsere Enkel werden es wohl auch noch müssen. So könnten in 20 Jahren diverse "SMS-Abkürzungen" durchaus regulärer Bestandteil der deutschen Sprache sein - auch wenn es einigen nicht passt.

    Grüße,
    phlo

  • Heutige Schulbildung

    • phlo
    • 26. März 2008 um 13:50
    Zitat

    Bei allem Wehklagen darf man nicht vergessen, daß solche Veranstaltungen und irgendwie auch damit verbunden der Ausbildungsberuf des Veranstaltungstechnikers auch nicht gerade der Tummelplatz von Deutschlands Elite ist...

    Das Zitat lässt mich jetzt doch aufhorchen...Ich bin selbst ja auch kein VT, hab auch Abitur und Studium hinter mir bzw. bin jetzt im Masterstudium, und hab viele Shows nebenher gemacht mit zig unterschiedlichen Companies. Bis auf wenige Ausnahmen sind mir dabei aber eigentlich immer überaus nette, sozial und fachlich kompetente VT-Kollegen begegnet, die ich was die Zusammenarbeit und den Umgang miteinander angeht sowohl meinen Kollegen aus dem Studium als auch den meisten anderen Leuten aus "einfachen" Berufen (ich weiß dass das nach ungerechtfertigtem Schubladendenken klingt, aber mir fällt keine bessere Formulierung ein) vorziehen würde.

    Da gibt es meiner Meinung nach zwar auch ein, zwei Ausreißer oder schwierige Kollegen wie überall, aber rein niveaumäßig fühle ich mich zwischen VTlern als "sogenannter Akademiker" weitaus wohler als z.B. unter Maurern, Tischlern oder Bürokaufmännern. Es gibt auch dort lobenswerte Ausnahmen, aber in der VT scheint mir das mehr die Regel zu sein, weil der Beruf eben ohne eine gewisse soziale Kompetenz gepaart mit handwerklichen Fähigkeiten weitaus schwieriger zu machen ist als andere Handwerksberufe. Und im Studium lernt man so etwas auch nur begrenzt, deshalb auch oben die abfällige Bemerkung über die Kommilitonen (natürlich sind hier ebensowenig pauschal alle gemeint).

    Insgesamt bemerke ich aber die angesprochene Tendenz natürlich ebenso, gerade auch der Kommentar über mir von Tobias ist in diesem Zusammenhang bezeichnend. Es betrifft nämlich bei weitem nicht nur die unterste Schiene á la Azubis, sondern zieht sich meiner Meinung nach quer durch alle Schichten bis hin zu den Professoren an Hochschulen, dass man zunehmend Leute nach dem Schema "man muss halt nehmen was man kriegen kann" auswählt. Die Krone des Ganzen ist dann noch wenn die paar Leute dazwischen, die wirklich was auf dem Kasten haben angefeindet werden, weil sie die zweifelhafte Solidarität der Legasthenikervereinigungen um sie herum nicht mittragen wollen.

    Zitat

    Zugegebenermaßen bin ich eine unsoziale Ratte, aber ich bin ganz entschieden der Ansicht, dass man seine Ansprüche nicht am Angebot ausrichten muss, sondern umgekehrt. Wenn ich nicht lange genug tauchen kann, kann ich kein Kampfschwimmer werden - aus offensichtlichen Gründen. Warum muss denn dann jeder das Abitur bekommen?

    Hierfür meine volle Zustimmung, obwohl mein Abitur anno '03 nicht überragend war, aber im Studium hab ich das denk ich wieder ganz gut ausgebügelt. Meiner Meinung nach lässt sich diese "Weisheit" auf alle Bereiche des Lebens ausdehnen.

    Grüße,
    phlo

  • Kaufentscheidung mobiles Aufzeichnungsgerät

    • phlo
    • 4. März 2008 um 20:37

    Schau dir mal die R-Serie von Edirol an, die sind fast alle relativ stabil und werden an mehreren mir bekannten Stellen auch an nicht-technikbegeisterte Redakteure für Reportagen rausgegeben. Die internen Mikros taugen da eigentlich auch recht gut, das einzige worauf zu schauen wäre ist dass XLR-Anschlüsse dabei sind, es gibt auch ein paar aus der Serie die ausschließlich so ne 3,5mm-Klapperklinke als Anschluss haben...auch fürs Mikro...

    Grüße,
    phlo

  • Videoumschalter für 2 Kameras über Steuersignal

    • phlo
    • 8. Februar 2008 um 10:33

    Na da haste Glück gehabt, wenn ich dir jetzt n Videomischpult angedreht hätte hätt sich das aufm Stapler sicher nur bedingt gut gemacht :D

    Aber es gibt (falls jemand nochmal über den Thread stolpert) für sowas recht brauchbare IC-Lösungen zu kaufen, falls der Monitor es doch mal nicht machen will. Zum einen als designiertes Video-Matrix-Routing-IC (teuer, z.B. von Maxim) oder als Analogschalter-IC (billiger aber muss die Frequenz abkönnen!)...

    Grüße,
    phlo

  • Videoumschalter für 2 Kameras über Steuersignal

    • phlo
    • 7. Februar 2008 um 09:39

    Erklär mal genauer :D Nee ehrlich, ich bin mir nicht sicher was du meinst...Steuersignal aufs Videosignal überlagern? Oder nur einen 2-Kanal-Switcher fernbedienen?

    Grüße,
    phlo

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