N´guten Abend!
Bekannterweise fällt der Wirkanteil der Strahlungsimpedanz quadratisch mit abnehmender Frequenz (unterhalb der Anpassungsfrequenz)
Daher MUSS der Hub des Treibers umgekehrt quadratisch steigen.... damit linearer "Druck" über einen gewissen Frequenzbereich entsteht.
Hurra! Der massegehemmte Schwinger verhält sich ebenso. Sein Hub fällt quadratisch mit zunehmender Frequenz. Alles Paletti!
Mitnichten! Denn der nutzbare Maximalhub wird von der Wickelhöhe vorgegeben.... besser gesagt vom CoilÜberhang. Dieser kann leider nicht unendlich werden.
Denkmodell Nummer 1:
Wickelhöhe = 200mm
"Magnetfeldhöhe" = 10mm
Der Überhang beträgt 190mm oder beidseits 85mm. Daher könnte man +/-85mm linearen Hub erwarten. Dummerweise wird nur 5% des Coilstromes in Antriebskraft umgesetzt. Ui, das wird leise.
Denkmodell Nummer 2:
Wickelhöhe = 12mm
"Magnetfeldhöhe" = 10mm
Fast die gesamte Coil liegt im Feld. Der Wirkungsgrad kann supigut sein. Allerdings nur bis etwa +/-1mm Hub... was für den Tiefbass nicht unbedingt ausreicht.
Blöd!
- SupiAntriebslinearität ist zu leise
- SupiWirkungsgrad kann kaum tiefbassfähigen Hub
Ein Kompromiss muss her!
Denkmodell Nummer 3:
Wickelhöhe = 20mm
"Magnetfeldhöhe" = 10mm
+/-5mm Hub sind erreichbar..... dabei liegt nur die Hälfte der stromdurchflossenen Coil im Niemandsland.
150 HZ: ein 15er mit 5mm Hub erzeugt schon gewaltig Lärm
100 Hz: der Lärm bei +/-5mm Hub lässt Highender immer noch erzittern.
60 Hz: Ein 15er mit 5mm Hub lässt nur mehr ein laues HighEndLüftchen wehen.
Daher: Bei guten Profichassis steht el.Belastbarkeit und mech.Belastbarkeit (=max.Hub) im Verhältnis. Daher sind sie meist "hart" aufgehängt. Denn daraus ergibt sich die optimale Profi-Laut-Fgu.
Natürlich! BR hilft bei der Hubreduktion... und ein Horn(trafo) ändert überhaupt alles........
Und so weiter.......
Gruß, maha