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  1. PA-Forum
  2. martin

Beiträge von martin

  • BMS Trennfrequenzen

    • martin
    • 11. April 2007 um 08:19

    Naja, "alles gut" ist relativ. So ein 8M400 fuer die Mitten waer vielleicht auch schoen :)

    Interessant, dass sich das ganze ganz gut mit der Kurve von Ansch deckt, obwohl der Treiber ein anderer ist.
    Als die Tops gerade fertig waren und wir am Controler ohne Messung nach Gehoer drehten, landeten wir bei der Trennung auch >1,4k.
    Gehoermaessig hatte ich damals den Eindruck es passt besser. Haett ich mich gleich drauf verlassen sollen.

    cu
    martin

  • BMS Trennfrequenzen

    • martin
    • 10. April 2007 um 23:51

    N'abend,

    Nun ich will es mal ganz plakativ formulieren.

    Trennen tu ich jetzt ganz einfach bei 1,6k mit jeweils 24db/oct. Und nun springt einen die Box förmlich an, verglichen mit dem was sie bei 1-1,2k Trennfrequenz brachte. Haben wir letzten Dienstag beim anhoeren mit CD noch vieles auf die Abmischung und zuviel Hall geschoben - jetzt gibt es ein richtig schoenes Mittenbrett. Fast bin ich selbst ein bissl erschrocken wie die Tops jetzt rangehen. Dabei trenn ich nur 400Hz hoeher. Naja und siehe unten, ein paar Phasenspielchen am Controler konnte ich wieder abdrehen.

    Phase haben wir damals versucht zu beruecksichtigen, mussten aber ein wenig am Controler rumtricksen. Jetzt verzoegere ich einfach den Woofer um 20cm und gut is es. Hier passt es jetzt auf jeden Fall besser. Gibt sowohl fuer die Response als auch bei der Phase eine schoene Kurve. Phase steigt in dem bereich schoen gleichmaessig an, ohne dass ich den Ht drehen muesste oder sonstige Spielereien. Auch keine Einbrüche und darunter kein Kammfiltereffekt. Vor allem klingt es jetzt. Das verwaschene Klangbild, das ich bei hohem Pegel erwaehnte ist weg. Das war definitiv der BMS der da zu rotzen anfing.

    Nun kann man sich natuerlich gedanken machen, vielleicht doch einen neueren Treiber einzusetzen (so ein 4552 waer schon interessant :) ), aber jetzt bin ich mal froh mit Minimalaufwand ein funktionierendes Setup stehen zu haben.
    Messungen neben der Achse stehen allerdings noch aus :D

    cu
    martin

  • Billigsdorfer Bässe :-)

    • martin
    • 8. April 2007 um 21:20

    haha, hab beim Aufräumen der Festplatte grad was gefunden :)

    Wer jetzt meint, ich bastle so schlecht wie ich zeichne - der mag wohl recht haben :)
    Is wurscht, fuer die fertigen Gehäuse muss ich eh jemanden engagieren. Da tummeln sich ja mittlerweile einige Holzwürmer hier...

    so schaut das dann in natura aus.

    cu
    martin

  • PA-Subwoofer selbst bauen . . .

    • martin
    • 8. April 2007 um 20:16

    Problem is nur, dass sich da auch das Volumen drastisch aendert, wenn man genug kürzt.
    Das passt dann hint und vorn nicht mehr.

    cu
    martin

  • PA-Subwoofer selbst bauen . . .

    • martin
    • 8. April 2007 um 20:01

    Rollen find ich auch überflüssig.
    So ein kleiner Sackkarren mit 2 aufblasbaren Raedern (bei uns hier heisst das Rodel) is da viel praktischer und du kannst gleich 2 Baesse draufladen. Ausserdem kann man Stufen damit runterrutschen.

    Ich wuerd auch zuerst einen OSB Prototypen basteln, falls es dir dann doch nicht taugt ist nicht viel Geld weg und du baust was anderes. Wenn du bei den MPX Boxen draufkommst, dass die Kanaele doch zu lang sind, kannst du nicht einfach kuerzen.

    cu
    martin

  • BMS Trennfrequenzen

    • martin
    • 6. April 2007 um 14:07

    Hallo,

    Erstmal danke fuer die flotten Antworten.

    Wie es scheint, liegts wohl am Horn und der 4549 und der 4550 aehneln sich da im Verhalten, da ja Tobi aehnliche Erfahrungen damit machte.
    Das deckt sich ganz gut. Im bereich >1,4k wirds besser.
    Ich erinnere mich auch, dass ich urspruenglich im Dezember nach Gehoer, letztlich auch bei 1,4 trennte.

    Offenbar hab ich jetzt nur die Wahl mit dem Kompromiss der hoeheren Trennung ganz gut zu leben, denn das klang eh auch durchaus nicht schlecht. Oder diverse Hoerner zu probieren, oder aber gleich einen echten 1,5er zu nehmen.
    Ich muss auch dazusagen, das ganze wird erst bei beachtlichem Pegel relevant. Bis dahin ist der 4549 eh ganz brav :)
    Fuers erste werde ich halt die Trennfrequenz dezent anheben und dann mal ein paar treiber/Horn Kombis testen. So ein "echter" 1,5er, der mich richtig anspringt wuerde mich schon reizen.

    Nochmal wegen dem DE500 - hab ich die alten Postings richtig verstanden, dass der im Mitteltonbereich richtig gut geht? Und eher ein Klirrproblem zu den Hoehen hin hat? Sonst bestell ich mir den mal auf Verdacht zum ausprobieren.

    danke
    martin

  • BMS Trennfrequenzen

    • martin
    • 6. April 2007 um 07:07

    Es ist das Actor Horn, dass es beim Hall gibt.

    Mit einer Tiefe von fast 30cm und nochmal 28x28 Mundfläche haette ich das zumindest von der Grösse mal als geeignet eingestuft?

    danke
    martin

  • BMS Trennfrequenzen

    • martin
    • 6. April 2007 um 00:26

    N'abend,

    Ich hab ja in meinen 12/1 Tops einen BMS4549 drin. BMS gab damals eine minimale Trennfrequenz von 900Hz an, ich trenne aktiv mit 24db/oct bei 1200Hz. Haengt an einer 240W Endstufe.

    Klang das ganze bei hohen Pegeln zuerst ganz fürchterlich, hab ich es dank der Hilfe vom lextrax geschafft ein vernuenftiges Controllersetup hinzukriegen. Klang aber immer noch seltsam aufdringlich. Jetzt war schnell das 01V als Schuldiger ausgemacht und ich hab heut mal dafuer gesorgt, dass das nicht mehr bröselt :)

    Bei ordentlichem pegel klingen Stimmen von CD immer noch irgendwie "verwaschen". Ha, und dann hab ich spasshalber mal die Trennfrequenz verschoben. Und siehe da. Plötzlich geht es. Tatsaechlich klingt es mit dem NDL76 bis rauf auf 2k noch immer besser als bei 1,2k.
    Und das will was heissen, denn der NDL ist da wahrlich kein Stimmkünstler mehr.
    Und beim lsv achenbach seh ich plötzlich auch Trennfrequenzen fuer einige BMS Treiber, die deutlich ueber der Herstellerangabe liegen.

    Kann ich also die Angaben von BMS eher vergessen?
    Lieber mit dem hochlaufenden 12er leben? So ab 1,4-1,6k wirds schoen. Oder doch gleich zu einem "echten" 1,5er oder gar 2" greifen?
    Ich brauch eher weniger HiFi Hochtonwiedergabe als möglichst durchsetzungsfaehige Vocals.
    Eventuell mal den DE500 antesten? Da gabs zwar lange Gesichter bezgl. Klirr, aber es wurde auch erwaehnt, dass er im Mitteltonbereich recht potent sein soll. Auch wenn da die Trennfrequenz wohl auch >1,4k sein muesste.

    Der allseits beliebte 4592 kommt eher nicht in Frage, der lohnt fuer das kleine Top nicht und wenn ich einen zweiten NDL dazugebe wirds mir ehrlich zu teuer. Die Anlage passt dann auch nicht mehr ins verfuegbare Auto.

    danke
    martin

  • PA-Subwoofer selbst bauen . . .

    • martin
    • 4. April 2007 um 00:27

    N'abend,

    Zum Thema Mehrpreis des B&C kannst mich ab 2 Stck bei Bedarf anmailen oder PN. Der Aufpreis sollte dann sehr moderat ausfallen.

    Jobstis Plan is cool, auch wenn Fb eher bei 38Hz als bei 45 liegen wird. Was aber fuer deinen Zweck eh gut tut. 2db verschenkt, dafuer macht die Kick nen festen Bumms, statt boooom.
    Und bei Vollgas kriegst keinen dicken Buckel in der Response.
    Is mir auch passiert. Samt Korrekturfaktor in der Simu bin ich bei 40 statt 45Hz gelandet (Nahfeldmessung). Säbel halt nicht zuviel an den Ports rum, das wirkt nicht unwesentlich aufs Volumen und dann stimmts gleich hinten und vorn nimmer.

    Ich hab jetzt seit Dezember 4 aehnliche Boxen im Einsatz und die 12/1 Tops haben ihre liebe Not da mitzukommen. Waehrend die Endstufe fuer die Baesse ganz relaxed eben mal anzeigt, dass ein Signal anliegt, fangen die beiden Amps fuer die Tops langsam zu rotzen an.

    cu
    martin

  • PA-Subwoofer selbst bauen . . .

    • martin
    • 3. April 2007 um 18:21

    Ich will nicht unken, aber da wird einiges jetzt vermischt.

    Der PS76 is ganz sicher kein Chassis fuer Tiefbassorgien. Der macht Nutzbass bei hoher efficiency. Dafuer is er da.

    Bei den ganzen Simus wird gern uebersehen, dass grad im bassbereich die VC schnell Betriebstemperatur hat. Also lieber nicht zu hoch tunen. Ausser man steht auf den Pegelgewinn auf Kosten der Daten auf der zeitachse. Das droehnt und blubbert dann schnell. Lieber eine nett abfallende Kurve bei vernuenftigem Volumen und eher zu tiefer Fb in der Simu. Bei Programmen, die die VC Temp nicht mit beruecksichtigen nehm ich gern einen Vorwiderstand von 2-4 Ohm rein. Das deckt sich dann mit den praktischen Ergebnissen ganz gut.

    Der Sigma Pro wird soo uebel schon nicht sein, wenn man ihn vernuenftig einsetzt. Auch der PS76 ist kein Megachassis, nur weil B&C draufsteht. Die haben 2 Megachassis, aber die kosten Kohle.
    Andererseits is der PS76 nicht so viel teurer als der Sigma. Und in 120l bei 40Hz Fb macht der ganz brav Alarm.
    Den Sigma hab ich mal in einem PD186 bei moderatem Pegel fuer echt gut befunden. Das is aber Jahre her. Der Omega Pro lief da auch gut, aber is jetzt OT :)

    Ich wuerde da jetzt nicht 1 Dutzend Chassis bei den verschiedensten Abstimmungen vergleichen. Locker bleiben, möglichst im Vorfeld klären, was die Box koennen soll (live, elektronisch, tief, laut), danach dann in Ruhe Chassis auswaehlen und ihm dann nicht in wilden Konstruktioenen Eigenschaften aufzwingen, die es nicht bringt.

    Und beim simulieren nicht vergessen, dass die TS Parameter ueber die Auslenkung um gut 50% schwanken, dass die VC heiss wird, dass die Membran nicht unendlich steif ist und dass der Amp je nach Preisklasse auch nicht das tut was der thomann so schreibt :)
    Und aufpassen wie die Hersteller so ihre Xmax Angaben machen. Da hat jeder seine eigene mehr oder weniger gute Methode. Relativ sicher kann man sich sein, wenn man die entsprechenden Kurven fuer BL, Cms und Fs ueber die Auslenkung kriegt. Hier verbuche ich ein ganz dickes Plus fuer B&C. Grad wuerden mir noch 3 Chassis einfallen, aber davon hat der Fragesteller nix.

    cu
    martin

  • PA-Subwoofer selbst bauen . . .

    • martin
    • 3. April 2007 um 12:52

    Ich waere mit der Portlänge vorsichtig. Ich hab bei einem aehnlichen Gehäuse und 15cm Portlänge 40Hz Fb laut Nahfeldmessung an der DC.

    cu
    martin

  • Billigsdorfer Bässe :-)

    • martin
    • 2. April 2007 um 19:46

    N'abend,

    So, den "Plan" kann man sich jetzt unter dem untenstehenden Link holen.
    Da das seinerzeit nur fuer mich als Gedächtnisstütze war, schauts halt nicht so toll aus.

    Die Ausschnitte sind nicht wie beschrieben 15x15, sondern 13,2x13,2
    Die eingezeichneten 17cm Versteifungsbrettchen sind der Verschnitt der bei den 49x49 Platten anfaellt, wenn man aus 2 Bodenverlegeplatten im Baumarkt zuschneiden laesst.
    Sonst is es eigentlich eh selbsterklärend. Simple BR Box halt.

    Kleiner Disclaimer - die Boxen hab ich urspruenglich nur fuer personal use zusammengebastelt. Weil jetzt doch ein paar Anfragen per PN waren und ich von hier wieder uploaden kann, stell ichs mal rein.
    Wem die Box zu klein, zu gross, zu leise, zu laut, zu tief, zu hoch oder sonstwas is - kann ich nix machen. Is ja eigentlich nur ne billige Box fuer ne schlechte band :)

    http://members.chello.at/martin.heller/Martin3.JPG

    cu
    martin

  • Billigsdorfer Bässe :-)

    • martin
    • 2. April 2007 um 08:40

    Morgen,

    Naja, mit den ganzen Zeichenprogrammen komm ich nicht zurecht.
    Ich habs damals auf ein Stueck Papier geschmiert. Auch wie man das im Baumarkt aus 2 Verlegeplatten schneiden lassen kann (Verschnitt ist auch wichtig).

    Kann nur den Scan per mail verschicken wenn sich das wer antun will.
    Uploads gibts hier keine, ftp geht von meinem Rechner hier auch nicht.

    cu
    martin

    PS: Danke fuer die Blumen Alex :)
    Vielleicht kriegen wir ja diese Woche auch noch ein vernuenftiges Controllersetup fuer die Tops auf die Reihe...

  • b&c coaxial-treiber

    • martin
    • 20. März 2007 um 14:06

    Hallo,

    Waveguide muesste eigentlich im Eigenbau gehen.
    Ich hab mich da die letzten Wochen genauer damit befasst und soo ein Buch mit sieben Siegeln scheint das garnicht zu sein. Koennte man in GFK bauen. Über einer Positivform.

    Ich hab mich diesbezuglich ursprünglich ziemlich verzettelt, weil ich das fuer Konusmitteltöner ab 100Hz einsetzen wollte :)
    Egal, ab 400Hz fuer den Koax, das waer sicher nicht so schwer.
    Allerdings ziemlich riesig.
    Ausrechnen liesse sich das ganze noch relativ einfach, der Rest ist dann geduldiges Biegen, spachteln, schleifen ueber die Schablonen...
    Stellt sich die Frage ob man da bei der elliptischen Form bleibt, die Geddes beschreibt, oder doch spätestens beim 3. Winkel, das ganze in Rechteckform zwingt.

    Spannend wird wohl noch, was das Teil kosten wird :D

    Ganz spontan fiele mir ja so einiges ein, das man damit anstellen koennte.

    cu
    martin

  • Grudsatzfragen zu Mitteltonhörnern

    • martin
    • 16. März 2007 um 11:43

    Das tthorsten LA wieder :)

    Ich mail dir was.

    cu
    martin

  • Grudsatzfragen zu Mitteltonhörnern

    • martin
    • 16. März 2007 um 11:21

    Hallo,

    naja, das 1464 entspricht ja nicht ganz dem, was ich meinte. Das sieht, wenn die kaum erkennbare Zeichnung so stimmt, eher sehr hausbacken aus.

    Das mit der directivity fiel mir jetzt eh auch bei allen Herstellern auf. Nexo gibt fuer die M3 auch eine Frequenz ueber 600Hz an.

    Das mit dem conical waveguide stellst du dir aber ein bissl zu leicht vor :)
    Da kommt dann sowas wie das 1464 raus.

    Na ich werd das Wochenende fuers Studium der Geddes Artikel nutzen und dann mal ganz unverbindlich was ausprobieren.

    cu
    martin

  • Grudsatzfragen zu Mitteltonhörnern

    • martin
    • 16. März 2007 um 10:44

    Hallo,

    Ich kann obigen Beitrag nicht mehr editieren, haenge deshalb ein neues Posting an...

    OK, Frage 1 und 2 ziehe ich zurueck.
    Nachdem ich mir ein paar directivity plots angesehen habe, muss ich feststellen, dass eh alle mit zu kleinen Abmessungen zu kämpfen haben und die angegebene directivity unter 400Hz nicht erreichen.

    Zum Übergang von rundem Hals auf eckigen Mund schreibt Geddes eh, dass das ein Problem ist weil man dann sein os Koordinatensystem (das ich wohl nie ganz verstehen werde) verlässt und ein Sprung in der cross sectional area entsteht. Mittlerweile hab ich die AES Papers und versuche etwas davon zu verstehen :shock:

    Bleibt die Frage warum es mir in Hornresponse unmoeglich ist 1khz zu knacken?
    Bzw, wie ich einen PP mit beruecksichtigen koennte?

    danke
    martin

  • Grudsatzfragen zu Mitteltonhörnern

    • martin
    • 16. März 2007 um 08:20

    Keine Ahnung :)

    Noe, wenn ich das richtig verstanden hab, soll die Wellenfront immer im rechten Winkel zu den Waenden sein und das waer dann strikt konisch fuer sphärische Wellen (ganz grob aus dem englischen uebersetzt).

    Abstrahlung definiert man dann relativ simpel, indem man die Waende entsprechend ausrichtet (Um Mundfläche zu sparen gaebe es dann noch den Schmäh mit der schnellen Aufweitung vor dem Mund). Damits mit der Response dann auch hinkommt, kann man ja noch ein bissl rumsimulieren.
    Wobei hats schon mal jemand geschafft, in Hornresponse eine Kurve fuer nen 12er hinzukriegen, die hoeher als 600Hz geht ohne dann sofort steil abzufallen??

    cu
    martin

  • Grudsatzfragen zu Mitteltonhörnern

    • martin
    • 16. März 2007 um 00:27

    N'abend,

    Ich interessier mich seit kurzem fuer Mitteltonhörner. Haette auch gern mal versucht eines fuer meine 12er zu basteln.

    Da hab ich aber ein paar gröbere Verstaendnisprobleme.
    Ich sehe das in erster Linie als Waveguide und weniger um die Effektivitaet zu erhoehen. Nun hab ich mich mal ganz oberflächlich bei den Waveguides eingelesen, aber die Theorie dort lässt sich im Mitteltonbereich kaum umsetzen. Das scheitert schon an der erforderlichen Mundfläche. Die wird wenn man es ausrechnet recht heftig und der Durchmesser entspricht dann etwa der Wellenlänge. Ich habs hier nur fuer Hochton, da kann man etwas kleiner werden, wenn man es 3x anwinkelt und zum Mund hin den Winkel stark vergrössert. Lässt sich auch schoen errechnen, aber fuer Frequenzen im bereich 200-300Hz immer noch gut 1m Durchmesser.
    In der Praxis scheint es aber mit den gängigen und zu kleinen Abmessungen zu funktionieren....wieso?

    Da komm ich zum nächsten - wie krieg ich einen definierten Übergang von "rund" am Hals auf eckig am Mund? In dem Artikel den ich hier habe, gehts ja nur um rein konische Waveguides. Nun wuerd ich zwar die Hornfunktion und die erforderlichen Flächen ausrechnen koennen, aber das stimmt dann hinten und vorne nicht, weil es ja ein fliessender Übergang ist und wenn ich einfach die Daten aus der Simu übertragen will, krieg ich einen Sprung bei der cross sectional area.
    Dann stimmts ganze Horn nicht mehr.
    Ich hatte ja vor, dass ich mit entsprechenden Schablonen den simulierten Verlauf in die Praxis übertrage und so einen Plug fuer die Negativform kriege. Das geht so einfach aber nicht, weil dann zwar Hals und Mundfläche stimmen, wegen dem Übergang auf rechteckig aber der Hornverlauf entlang der Y Achse nicht mehr stimmt. Die Daten aus der Simu beziehen sich ja auf eine Konstruktion deren Form sich nicht weiter aendert. Also entweder konsequent rund, oder eckig. Koennte man zwar mit nem Plug korrigieren, aber das stell ich mir in Handarbeit eher unmoeglich vor. Oder einfach in der Art eines QTW aufbauen? Da geht man aber von einer plane wave aus, die man sphärisch machen möchte.
    Was aber bei einem Konusmitteltöner nicht zutrifft, womit ich wieder bei den conical waveguides waere?

    Kurzum, lässt sich die ganze Waveguide Theorie praxisgerecht umsetzen, oder muss man bei Frequenzen zwischen 200 und 1000Hz einfach ein bissl pfuschen?
    Und gibts eine Möglichkeit ohne teure Software ein Horn mit rundem Hals und rechteckigem mund halbwegs zuverlässig zu designen? Diese rein eckigen Bastelhoerner mag ich weniger, ich haette es lieber in der Art der MSL4, wo man auch gut sieht, dass das nicht ganz symmetrisch und einfach aufgebaut ist.
    Oder doch stur konisch und Hornverlauf/Funktion mit dem PP abbilden? Wobei der dann auch nicht einfach rund sein koennte, wegen den Ecken zu denen der Abstand dann deutlich groesser waere als zu den paralellen Wänden. Und ich wuerd gern im Bereich 900Hz bis 1,2k trennen. Da ist das nimmer ganz egal. Und zu guter Letzt - die Mundfläche wird wohl immer viel zu klein sein? Oder soll ich von haus aus Mundfäche mal 2 nehmen, weil die Hoerner sowieso geclustert werden und ich mit der Summe rechnen kann? Bzw, kann ich dann einfach die resultierende Fläche des errechneten Durchmessers hernehmen?
    Wie kriegt der Ralph Limmer das so kompakt hin??? :)

    Und letzte Frage - kennt jemand die AES Papers von geddes zu dem Thema? Soll keine Frage durchs Hintertürl sein, dass sie mir bitte jemand mailen möge. Ich zahls gern, bin aber unsicher ob die mir was bringen. geht ja doch um ein paar Hunderter.

    danke
    martin

  • 18er Achenbach + B&C PS76

    • martin
    • 14. März 2007 um 11:14
    Zitat von "tthorsten"

    und mehr pegel also eine leichte überhöhung einzu bauen damit du im nutzbass lauter bist wie wäre das.

    Blubb :wink:

    Messung passt etwa zur Simu, wenn man mit Korrekturfaktor 2,5 in Unibox simuliert.
    Ports hab ich kleiner gewaehlt. Bisher kann ich da keine negativen Effekte feststellen. Ein wenig Portcompression bei Volllast stoert mich nicht so.
    Ich geb zu, da hab ich mich ein wenig vom bernd beeinflussen lassen und ganz bewusst die Portfläche auf etwa 320cm² verkleinert.
    Klanglich definitv besser als die grosse Version (800cm² Portfläche).
    Strömungsgeräusche gibts keine. Ich hab die Boxen gegenphasig mit Sinus gewobbelt und sie mit der Front aneinandergestellt. Keinerlei Strömungsgeräusche.

    Naja, billig halt. Die Maße der Box hab ich so gewaehlt, dass man eine Box im Baumarkt aus 2 OSB Bodenverlegeplatten zuschneiden lassen kann :grin:
    So bleibt man fuer die komplette Box unter 200€. Das war das Ziel.
    Ne Band käme fuer kleine Gigs durchaus mit 2 davon ueber die Runden.
    Mit 4 wars gestern schon ziemlich heftig und da war der Masterfader noch auf -20db.

    Andere Chassis gehen da sicher auch. Der PS76 is es geworden, weil ich einerseits den B&C Vertrieb sehr schätze und weil das Chassis unschlagbar günstig war. Ich betone günstig, denn Billig im Sinn von schlechter Qualität ist es imho nicht.

    Messungen liefere ich gern nach. Wird aber vermutlich erst Samstag in einer Woche gehen. Bis dahin ist noch ein bissl was zu machen.

    cu
    martin

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