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Beiträge von martin

  • Optimales Gehäuse für B&C 18ps76

    • martin
    • 18. April 2008 um 16:39

    Hallo,

    Von mir is dem manuel zu Ohren gekommen, dass die 190l Version deutlich mehr Punch macht. Und weil ich da nicht per PN ueber Jobstis Bauplan diskutieren wollt und damit der manuel das mal alles uebersichtlich zum lesen hat, meinte ich er solls öffentlich zur Diskussion stellen.

    Ich hatte ja bisher den PS76 in 140l 42Hz, das is power hifi. Tief, recht hohe Auslenkung, Kick gibts nicht.
    Dann 120l bei 48Hz, hat mich auch nicht umgehauen.

    Im Hinterkopf hatte ich immer eine BR die ich 2002 gebaut hab und die recht heftig zur Sache ging.
    Die hatte aber auch die doppelte Portfläche.

    Also hergegangen und ein bissl simuliert. Gelandet bin ich bei 180l und 42Hz. Bei 800cm² Portfläche. Aber Hallo. Plötzlich gibts heftig was auf die Brust und die Nasenhaare flattern (naja, die meisten hier haben sowas noch nicht :grin: )
    Und zu guter Letzt - 190l 48Hz mit 850cm² Portfläche. Durchs grosse Volumen bleibt der Port kurz und die Reso ist handelbar. Und ja, jetzt kracht es, dass wir zuerst mal zum Controler gingen, weil wir glaubten da ist irgendwo per EQ angehoben. Wars aber nicht.

    Fakt ist, die jetzige 190l 48Hz Version ersetzt tasaechlich fast 2 Stueck meiner 120l versionen.
    Ueber mangelnden Kick kann ich mich keineswegs beklagen, das ganze klingt im gegenteil deutlich wuchtiger und das bis in den grundtonbereich.
    Ein anwesender Laie meinte, vorher hats gemuetlich gebrummelt, jetzt knurrt er ganz böse.
    Auslenkung bis 600W OK, und plötzlich klingts nicht mehr nach nem Riesen Loch im Uebergangsbereich, sondern mit ausreichend Grundton.

    Habs kurz versucht zu messen:

    Impedanz

    Und 2 addierte Nahfeldmessungen mit entsprechendem PIR Scaling des Ports (850/1210)^0,5

    Is fuer mich die Ideallösung, beim ersten Anhoeren vor dem messen, hats mich schon umgehauen.
    Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass das Gehäuse jetzt fast genauso aussieht wie eine C7...
    Dort ist ja auch der Port gross und kurz, das Volumen durchaus üppig.

    cu
    martin

  • lötfreie XLR Stecker ?

    • martin
    • 18. April 2008 um 08:57

    Naja, das is zwar schon was anderes aber wird scho passen :)

    Löt ich sie halt weiterhin.
    Wirklich schad ist halt um die Zeitersparnis. 20 kabel löten is immer soo eine fade lange Geschichte...

    cu
    martin

  • lötfreie XLR Stecker ?

    • martin
    • 17. April 2008 um 14:35

    Hallo,

    Ja, in erster Linie dachte ich an ein schnelles zusammenbauen der Kabel, ausserdem hab ich den Eindruck, dass die Lötstellen ja relativ "hart" sind und wenn dann die Kabel auf der Buehne nunmal oefter rumfliegen, gerade die Lötstellen durch die Vibrationen brechen koennten. Oder zumindest Haarrisse bekommen. Das kann natuerlich auch am falschen Lötzinn liegen?

    danke
    martin

  • I want more of...

    • martin
    • 17. April 2008 um 13:19

    Spliff waere ein Ofen ohne Tabak. Gras only :)

    Wobei im letzten Song (Thanks) zaehlt Tex Perkins eh auf, wofuer er sich so alles bedankt. Vom Metamphetamin bis zu was weiss ich. Da wunderts auch nicht, dass er letztes Jahr auf die Buehne kam und sich erstmal ankotzte :D
    Gig war aber trotzdem super...

    cu
    martin

  • I want more of...

    • martin
    • 17. April 2008 um 08:07
    Zitat von "simonstpauli"


    ...aber hallo!
    more of: mein letzter Gig, Mix "Beasts of Bourbon" und Betreuung der FOH-Frau von "Pierced Arrows" (ex "Dead Moon").

    Wer auch immer diese beiden Bands heute in Berlin vor dem Tisch hat: viel Spaß :)

    Ahh, die Beasts!
    Von denen bin ich seit 89 bekennender Fan :D
    Erst letzten Juli wieder ein ganz feiner besoffener Gig in Wien.

    Dürften aber auch fuer den Techniker recht umgängliche Leut sein?
    Besoffen aber Allürenfrei?

    cu
    martin

  • lötfreie XLR Stecker ?

    • martin
    • 13. April 2008 um 09:03

    Morgen,

    Grad sehe ich, dass es hier akuten Kabelschwund gibt und so hab ich beschlossen mal wieder ein paar Mic Kabel zu machen.

    Dabei bin ich ueber die Amphenol IDC Stecker gestolpert. Faende ich ganz schick eigentlich. Bloss Infos gibt es so gut wie keine. Ist das ein brauchbares System? Auf den ersten Blick siehts gut aus, haelt es auch was es verspricht?
    Hat das hier schon mal jemand getestet? Ich hab mir bei der aktuellen AH Bestellung mal 3 zum probieren mitbestellt, nur wie da die Zuverlässigkeit mittel und langfristig ist kann ich kaum beurteilen wenn ich schnell mal 3 zusammenbastle :)

    Die empfohlenen cable dimensions sehen halt ziemlich bloed aus. max 5,85mm Aussendurchmesser? Was soll das fuer ein mic Kabel sein, da kenn ich keins unter 6,4mm...

    danke
    martin

  • 12-16 Kanal Analogpult, welches?

    • martin
    • 11. April 2008 um 00:00

    Hmm, was willst du denn ausgeben?

    Gerade wenns kompakt und billig sein soll, waeren die Digitalpulte ideal, weil die ja teils durchaus brauchbare Dynamics und Effekte an Bord haben, die du zum analogen erst dazukaufen muesstest. Ein 01V96 mit 2x ADA8000 und einer MY8-AT kostet dich gerade mal 3200€ und du hast 28 Mic Eingaenge mit allem erdenklichem Klimbim.
    8 Aux und so weiter.

    Kommst du mit 20 Kanaelen aus, kriegst du das ganze schon fuer 2600€.

    Ich hab hier mal gebraucht ein Soundcraft Delta gekauft. Das wurde zwar schon mal als Türstopper bezeichnet (und dafuer wuerd es sich mit seinem Gewicht gut eignen), aber fuer 700€ fuer ein 24 Kanal Pult war ich damals ganz zufrieden. Ein bissl unhandlich war es.

    Was ich des oefteren sehr guenstig im vtb2b gesehen habe, waren 24 kanalige Spirit Live4 und Live 4². Teilweise um etwa 500€.
    Ob die was taugen kann ich aber nicht sagen, ich hab nie eines gehabt.

    cu
    martin

  • 12-16 Kanal Analogpult, welches?

    • martin
    • 10. April 2008 um 00:02

    Hallo,

    Gebrauchtes 01V...

    Damit mach ich seit 1 jahr recht problemlos alles. Wenn auch in sehr kleinem Rahmen.
    Aber auch 5 köpfige Rockbands gingen mit 12 Mic Inputs ganz gut, wobei ich da eine sicher eigenwillige Variante fuer die Drums habe, mit 2 eher schraeg und tief gestellten E614 als OH und ganz gut Kompressor drauf um die Toms mit einzufangen. naja, fuer uns hats funktioniert und so gehen die Drums im kleinen 400m² open air Rahmen mit 4 Mics auch. Kick, Snare, 2x OH mit ein bissl Toms, wobei die floortom hier schon nur mehr zu erahnen ist. Hihat ist dick dabei.

    Natuerlich gibts dann auch schnell Situationen, wo eine Komplettabnahme Pflicht ist und mit einer guten Coverband waeren wir mit dem 01V grad so fuer die Drums ausgekommen. Und sonst nix mehr. Also anderes Pult mit Outboards...

    Von daher und weil ich grad sehe, Digi scheidet aus, wuerd ich mich fuer die billigen AH Pulte mal interessieren. Die scheinen ganz OK zu sein. Da gibts ja diese PA Serie und da wuerd ich mal so ein PA28 ansehen. 16 Kanaele werden schnell zuwenig.
    4 Aux waere grad so im Rahmen fuer die erwaehnten "kleinen bandsachen" und ob die internen Effekte was taugen fragst noch den PA Peter, der die Dinger auch gleich verkauft :)

    cu
    martin

  • 01V96 mit dem alten 01V verkuppeln?

    • martin
    • 8. April 2008 um 09:25

    Morgen,

    Hoppla, auf die Monitorwege hab ich nicht gedacht. Das waer ein ziemlicher Pfusch mit den 2 Pulten.

    Hmm, wenn ich wirklich ADA8000 nehme, brauch ich das 01V garnicht hergeben. Taugen die was? Ich hatte ursprünglich etwas "wertigeres" geplant.
    Zu den ADA8000 find ich zwar einerseits bezueglich Sound hier ganz nette Kritiken, ein paar User schreiben aber auch dass sie ihnen "abgeraucht" sind.

    danke
    martin

  • 01V96 mit dem alten 01V verkuppeln?

    • martin
    • 8. April 2008 um 00:20

    N'abend,

    Seit einer Weile arbeite ich oft (und eigentlich ganz gern) mit meinem alten 01V. Das hat zuwenig Kanaele und etliche andere Schwaechen drum kauf ich ein 01V96.

    Spricht eigentlich etwas dagegen, das alte 01V fuer "weniger kritische" Instrumente herzunehmen und einfach die Main outs ueber die line Eingaenge des 01V96 durchzujagen?
    Oder wenn moeglich auch ueber eine Digitalverbindung?

    Die Sache ist die, dass ich die meiste Zeit in Clubs rumhaenge und mit einem 01V96 alles zufriedenstellend abwickeln kann. tatsaechlich konnte ich das auch schon mit dem 01V. Die Kiste klingt sicher nicht wie ein analoges midas, aber sie ist überraschend roadtauglich und "bierresistent". Selbst die Effekte hab ich zum teil wenn auch sehr sparsam eingesetzt.

    Nun koennte ich natuerlich das 01V verkaufen und das 96er ausbauen. Taete mir aber fast leid. Mit dem 01V haette ich immer ein Sparepult dabei wenn mal was passiert und manchmal mache ich aus Spass an der Freud Jobs, wo ich ein nagelneues 96er nicht hinstellen will.

    Mit dem 96er komm ich fuer 99% aller Jobs locker ueber die Runden. Ein Ausbau mit Karten und Wandlern waere dann fuer die gerade jetzt anlaufende open air Saison mit Coverbands, die doch deutlich mehr Kanaele brauchen als ich habe. Da duerfen die Drums schon mal komplett abgenommen werden.
    Die 01V ins 96er Variante ist da sicher nicht die eleganteste, aber ist es ein gangbarer Weg?
    Das ganze spielt sich in einem Bereich ab, der gerade mal so knapp über partypa ist, wenn man die alte Definition nach VA Grösse hernimmt. Also eher semiprofessionelle Bands im lokalen/regionalen Umfeld. Sicher keine Hochglanzproduktionen.

    Kurzum - 01V96 mit Adat und Wandlern ausbauen, oder bei gelegentlichem Bedarf auch mal russisch improvisieren und das 01V mit reinnehmen?

    danke
    martin

  • Billigsdorfer Bässe :-)

    • martin
    • 25. März 2008 um 14:52

    Hallo,

    Ansorg Trichter sagt mir jetzt nix, kann ich auch nirgends finden. Und nein - falls es doch Ansaugtrichter heissen sollte - ist nicht ironisch gemeint, ich bin so bloed...

    Na egal, Trichter! Da seh ich immer noch das Problem, dass das mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Zuerst erhoeht sich auf jeden Fall die Geschwindigkeit, dann muss ich zusehen, dass ich das wieder anpasse. Ich denke, da komm ich in Richtung Hornkehle was wieder recht gross wird. Wir reden da hier immer noch von einer quick&dirty Billigbox.
    Ich brauch ja nur nen recht schmalbandigen Resonator der bumms macht. Und da hab ich schon den Eindruck, dass im einfachsten fall der grosse Port (830cm² vs. 450cm²) das deutlich besser macht.

    Mal ganz aus praktischer Sicht frei interpretiert:

    Bei den 450er Ports spuer ich förmlich wie es die Luft rausdrueckt und damit kann man eindrucksvoll die Kerzen auf der Geburtstagstorte ausblasen (ausser natuerlich man wuerde trichterförmig auf einen grösseren Querschnitt gehen, dann hab ich aber eigentlich ein backloaded Horn mit entsprechender Grösse).
    Das mit der Geburtstagstorte seh ich aber als unnuetzen Effekt, da verpufft die Leistung einfach.
    Der Bass brummelt tief daher und es fehlt das, was hier gern als "Druck" bezeichnet wird.

    Beim grösseren Port (gleiches Chassis, nahezu gleiches Tuning, Unterschied 2Hz) spürt man kaum einen Luftstrom, plötzlich kann man nicht mal mehr ein Feuerzeug ausblasen, dafuer ist ebendieser Druck da.
    Das führt mich zu dem Umkehrschluss, dass ich die reingebutterte Energie deutlich besser in das umsetze, was ich eigentlich haben will.
    Wobei mir klar ist, dass das eigentlich nicht vom port sondern der membran kommen muesste. Vielleicht ist es auch einfach brachialer Klirr, der mich hier zum falschen Umkehrschluss verleitet.
    Vielleicht ist es auch der Klirr, der dafuer sorgt, dass ich hier und drueben oft lese, dass ein 18" Chassis mindestens 1kw braucht um zu "druecken", denn auch bei meiner jetzigen box ist es so, dass die ab einer gewissen Leistung recht sprunghaft diesen Effekt zeigt.

    Muss ich mir mal in Ruhe anschauen, wenns um moeglichst viel Output fuer wenig Geld geht, tendier ich derzeit fuer effektive Chassis, hohes Tuning, grossen Port.

    cu
    martin

  • Billigsdorfer Bässe :-)

    • martin
    • 25. März 2008 um 11:54

    Hallo,

    Ich muss gestehen, wir tun hier nicht lang rum. Ich hab das einfach von der Firma uebernommen wo wir wegen der Reinräume schauen muessen, dass wir die Luft nicht verwirbeln. Auch die Methode hab ich gleich uebernommen (spezielles Räucherstaebchen). Zur Not tuts ne Zigarette.

    Ansonsten wuerde, grösserer Port=mehr Luftmasse und trägere Reaktion=umso turbulenter und damit verlustbehafteter (?), den gaengigen Erfahrungen mit der Portcompression widersprechen.
    In der Praxis hat man das Problem eher mit kleinen Ports und hohen Strömungsgeschwindigkeiten. Drum möcht ich, dass die Luft dort gemächlich raus und reingeschoben wird.

    Vom ersten hinhoeren bei Nennleistung sag ich mal, ist das auch der richtige Ansatz. Der Rest wird sich weisen. Obs mir tatsaechlich mehr Klirr durch die Ports bringt, kann ich ja im Direktvergleich anhoeren bzw messen.

    cu
    martin

  • Billigsdorfer Bässe :-)

    • martin
    • 25. März 2008 um 09:00

    Morgen,

    Jo, grosse Ports, kleine Ports, untere Impedanzspitze...

    Die untere is eh so OK, gewundert hat mich seinerzeit eher die obere, die sich mit den prodance Parametern nun eh auch laut Simu an die Realitaet angeglichen haette.

    So klein ist der Port mit 830cm² eh auch nicht. Und mit neuem Volumen und Tuningfrequenz wird er auch kaum länger als er hoch ist (siehe Dickason, da solls mit Portresonanzen besser werden).

    Ich bleib also mal beim grossen port (ja, ich hab auch den Eindruck, dass der mehr Pegel macht. Obs "echter Pegel" oder Dreck ist wird man noch sehen...)
    Dass die Stroemung nicht turbulent wird, da leg ich grossen Wert drauf und habs deshalb so gross gewaehlt, dass mir die Geschwindigkeit im Port zumindest bis 50Hz nicht ueber 5-7m/s geht, was noch weitestgehend ne laminare Strömung bedingt.
    Obs passt wird man auch noch sehen, muss einen neuen Prototypen bauen.

    cu
    martin

  • Das Blumentopf CB Top...

    • martin
    • 25. März 2008 um 08:53

    Morgen,

    OK, "entrückte" Messung hab ich gemacht, tatsaechlich sieht es dann weit weniger schlimm aus. Rest muss ich wohl draussen messen, das ganze war als gemuetliche Schlechtwetter Wohnzimmersession geplant, da geht nix im Fernfeld.

    TSP lass ich vorerst aussen vor, tatsaechlich hab ich diesbezueglich in der CB eh relativ grossen Spielraum.

    Dämpfung! Hätte so einen grossen Effekt bei so niedrigen Frequenzen nicht erwartet. Das plan ich bei den neuen Prototypen fix ein und schenk dem mehr Aufmerksamkeit.

    Und Vorwiderstand werd ich mir genau ansehen. Auch mal nachmessen wie das mit und ohne bei praxisnahen Bedingungen aussieht. Bei dem material dass die Tops ueblicherweise verdauen muessen wuerds mich nicht wundern, wenn ich nach ein paar Minuten Vollgas am Top ohne Widerstand auch nicht mehr Pegel rauskrieg. Aber das wird noch ein eigener Thread wenns mal waermer ist und man draussen vernuenftig messen kann. Hören wuerd ich jetzt bei 3 Ohm bei geringem Pegel keine allzugrossen Unterschiede, ausser natuerlich dass die recht aufdringlichen Mitten ein wenig gezaehmt werden. Pegelorgien folgen noch.

    danke
    martin

  • Das Blumentopf CB Top...

    • martin
    • 23. März 2008 um 14:00

    Hallo,

    Nahfeldmessung bei 2,5k...
    Kann eigentlich keine Gültigkeit mehr haben?
    Wie war das 100/Chassisdm in m oder so, bis wohin das was aussagt?
    Geh ich <1m von der Membran weg, sind die Peaks futsch.
    Bei der Nahfeldmessung war ich etwa 3mm von der Dustcap entfernt.

    Hm, das mit dem Zucker haett ich mal gesagt ist egal. Da ist ja kein Hub da, es hat sich auch kein Zuckerkorn bewegt. Meinst du, dass das nennenswerten Einfluss haette?
    Knetmasse muesst ich erst besorgen, das was die Kinder hier haben hinterlässt Fettflecken.

    Tja - und am Multimeter steht garnix. So ein altes Voltcraft halt. Aber Re 4 oder 5,3 - da denk ich, soweit danebenschaetzen kann das wieder auch nicht?

    cu
    martin

  • Das Blumentopf CB Top...

    • martin
    • 23. März 2008 um 11:58

    Na gut, dass ich bei so tiefen Frequenzen mit ein bissl Dämmwolle (bis knapp hinter das Chassis) einen merklichen Effekt habe, haett ich nich erwartet...
    Coole Sache.
    Aber warum werden die Peaks >2,5k grösser?

    cu
    martin

  • Das Blumentopf CB Top...

    • martin
    • 23. März 2008 um 09:27

    Morgen,

    Der Messfehler war einfach dass ich es eilig hatte und schnell den Lautsprecherausgang der Soundkarte verwendete. Die packt das scheinbar nicht, mit einem Amcron D-150 (Leihgabe) kommt dann das oben stehende Diagramm.

    Hab noch die TSP nachgemessen. 2x Freiluftimpedanz. Einmal nacktes Chassis, einmal mit 44g Zucker rund um die Dustcap.
    Rechnen hab ich dann limp gelassen.
    Komisch ist der ripple bei 63Hz?
    Ich hab das Chassis auf 2 Fliesenstapel (knapp 1m hoch) mit dem Rand gelegt.
    Kann das ansonsten so etwa passen? Faende ich fuer ein Chassis dass seit 1 Jahr regelmaessig geprügelt wird, garnicht so übel...
    Bloss was ist da mit Re los? Ich habs an 2 Chassis nachgemessen (normales Multimeter, das mir aber zb am Widerstand genau den angegebenen Wert 3Ohm anzeigt). 4,7 Ohm. Das is doch deutlich unter der Herstellerangabe.
    Ich mach einen Link, die Grafik ist sonst fuers Forum zu gross.

    http://members.chello.at/martin.heller/tsp.jpg

    SRAM, im Gehäuse ist momentan nix drin, wir wollen zuerst das Volumen vergrössern und die Rückwand mit Styrodurkeilen oder auch nur einem grossen Keil quasi "aufbrechen". Ich hab zwar gestern kurz an ein paar Versuche mit Dämmwolle gedacht, aber bei einer Gehäusetiefe von 24cm, Chassistiefe 16cm, denk ich werd ich mit Dämmwolle bei 700Hz eh nicht viel erreichen. Aber wenns heut so kalt bleibt, bleib ich daheim und probiers noch :)

    Kurve mit Widerstand! Ja, die ist doch genial. Ich hab ein Chassis das fuer CB eher ungeeignet ist (PA Chassis mit klassischen CB Parametern sind ja selten geworden), jetzt verhaelt sich mein Chassis wie eines mit deutlich hoeherem Qes, bloss die VC wird nicht so heiss wie beim Einsatz eines high Q Chassis ohne Widerstand und Abwaerme aus dem geschlossenen Gehäuse wegzukriegen ist auch nicht mehr so kritisch, weil ich ja den Widerstand mit Kühlkörper an einer Aussenwand anbringen kann. Ich finds cool, und wenn ich schnell umschalte ist der Pegelverlust subjektiv weit geringer als die Kurve vermuten liesse.

    cu
    martin

  • Das Blumentopf CB Top...

    • martin
    • 22. März 2008 um 02:16

    N'abend,

    naja, erst denken dann schreiben :grin:
    War ein ganz dummer Messfehler und heut konnte ich das korrigieren. Zum Glück machen wir das zu zweit und so hat mich heut der Alex rausgerissen.
    Der Buckel is nun weg und das ganze sieht so aus:

    Das sieht fuer mich schlüssig aus. Der unruhige Verlauf kommt daher, dass ich noch nicht soweit bin, dass ich wirklich ins Detail gehe, ich arbeite noch an meinen Arta Kenntnissen (die Phase ist hier sicher nicht korrekt) und wollt einfach mal ganz grob schaetzen was der Widerstand bringt.
    Die blaue Kurve ist mit nem 3 Ohm Widerstand entstanden.
    Also hab ich das Mikro durchaus ein paar cm vor der membran, und fang mir diverse Störungen ein, die aber hier nicht wirklich relevant sind.
    Ich seh ja was ich sehen muss. naemlich die Gehäuserückwand...
    Wirklich ganz an die membran ran geh ich dann wenns nötig ist, bei der Abstimmung der BR Baesse zb, bin ich echt 2mm vor der Dustcap.

    Simu und Messung stimmen fast. Die Einbaureso liegt etwas darunter, aber das kommt mir eher gelegen. Der unruhige Verlauf bei der Impedanz kommt vom verkleinern der Bilder, ausser natuerlich die 2 Problemstellen die ich aufs Gehäuse schiebe. ich denke, wenn das behoben ist, dann krieg ich eine ganz nette Response und fuer meine geplanten Trennfrequenzen (140Hz und 1200Hz) komm ich gut hin.
    Alles andere muss ich eh dann draussen machen, den hier ist ja kein bafflestep beruecksichtigt.
    Ausserdem muss ich mal rausfinden wie ich nun das Delay festlege. Ich seh da einigen Interpretationsspielraum. Die korrekte Phase waer aber vielleicht nicht ganz unwichtig beim Controlersetup 8)
    Das werden wohl noch ein paar spannende Messsessions, aber alles der Reihe nach. Für die Bässe gibts ja auch nen neuen prototypen. "Optmierte Abstimmung" und von den Maßen so, dass man sowohl mit 2 als auch mit 3 Stueck ein vernuenftiges Stack bauen kann.

    Und jetzt ab ins Bett. Komm grad wieder von einem denkwuerdigen Gig nach Haus.
    Na meine Herren, Drugs and Rock&Roll. Fuer den Sex haetts bei den Musikern aufgrund akuter Intoxikation nicht mehr gereicht :lol:

    Prost
    martin

  • 2x12"/1,4" Forumsprojekt "PAF212"

    • martin
    • 21. März 2008 um 08:43

    Edit: Bloedsinn geschrieben :D

    sorry
    martin

  • Das Blumentopf CB Top...

    • martin
    • 21. März 2008 um 07:49

    Morgen,

    Ich hatte vor die TSP, zumindest Mms ueber Fs, nachzumessen, bin dann fuers erste gescheitert weil ich das Chassis nicht ordentlich ablegen konnte (muss mir da schnell einen passenden Rahmen machen).

    Hab dann wieder auf die prodance Daten zurueckgegriffen, aber speziell dieser Buckel bei 100Hz ist mir ein Rätsel. Ein konstanter Abfall von mir aus, aber wie soll sich ein derart ausgeprägter Höcker bilden?

    Fabians Messungen kommen zwar tendenziell hin, da scheint mir das im unteren Bereich aber schon eher grob aufgelöst zu sein. Ist aber ein heisser Tipp, ich schau gleichmal rueber und frag nach...

    danke
    martin

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