Bei meinen ca. 15 Jahre alten Rane GE 30 EQs macht sich in letzter Zeit verstärktes Rauschen bemerkbar. Früher waren die Teile z.B. deutlich rauschärmer als dbx, inzwischen machen sie mehr Spektakel. Die Op-Amps habe ich getauscht, das Rauschen ist aber nur geringfügig besser geworden. Irgendwie habe ich im Hinterkopf, dass da mal irgendwo was über Kondensatoren stand, die altern und dann rauschen. Hat jemand da Infos?
Beiträge von krishan
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Unter den Instrumenten gibt es für den Start mit den Drums zwei gute Gründe:
1. Der Drum-Soundcheck dauert meist am längsten. Bei vielen Bands ist es einfach ratsam, den Drummer anfangs allein auf die Bühne zu holen, weil die anderen sonst unmotiviert rumzumpeln. Insbesondere Gitarristen haben die Finger nicht mehr unter Kontrolle, wenn sie ihr Instrument einmal umhängen haben.
2. Über die Mikros des Drumkits (insbesondere Overheads und andere Condenser) holt man sich am meisten Fremdsignale rein. Die sollten also schon auf Pegel sein, wenn der Rest der Musikanten in die Saiten und Tasten greift.
Aber es spricht nichts dagegen, vorweg schonmal die Vocals zu checken - es sei denn die Psychologie. Nicht jede/r Sangeskünstler/in wird den Solo-Check gleich zu Beginn besonders prickelnd finden.
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Chöre per PA zu verstärken ist die hohe Schule des FOH-Technikers und kein Fall für automatische Feedback-Unterdrücker, ob nun von Behringer, Sabine oder wem auch immer. Glaub mir, es wird niemals klappen, einfach zwei Mikros hinzustellen und die PA hochzudrehen. Zum einen fängst Du unabhängig von der Qualität des Chors dabei so viel Saalakustik ein, dass es immer lausig klingen wird, zum zweiten besteht durch die Unmengen von Schallmüll (darunter auch das abgestrahlte PA-Signal) so hohe Koppelgefahr, dass Du keinen ordentlichen Pegel fahren kannst.
Das Grundproblem (Abstand der Mikrofone von der Schallquelle) kannst Du nur lösen, wenn Du mehr Mikros verwendest und den Chor gruppenweise (max. 4-5 Kinder) abnimmst. Theoretisch ideal wäre sogar der bisweilen tatsächlich praktizierte Aufwand, jedem Chormitglied ein eigenes Headset zu geben.
Für derartige Probleme ist der örtliche Elektrofachhandel vielleicht nicht der optimale Ansprechpartner (ein Verdacht, der durch den angebotenen Mikrofontyp noch verstärkt wird). Und letztlich kommt hinzu, dass nicht nur auf der Eingangsseite (Mikrofonie) sondern auch ausgangsseitig (PA) die Materialvoraussetzungen denkbar schlecht sind.
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Eigentlich eine Frage für party-pa. Grundsätzlich ist das Mikrofon nichts für jedwede halbwegs professionellen Ansprüche. Wozu soll es denn dienen? Mit dieser Anlage kriegst Du einen Chor nämlich auch mit den besten Mikrofonen nicht mit akzeptablem Klang lauter. Oder geht es darum, Solisten zu verstärken?
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Zitat von "MattB"
mit meiner Akustik-Gitarre hab ich auch so meine Probleme.
Unverstärkt ist der Klang wunderbar, aber der integrierte Piezo-Abnehmer lässt die Gitarre sehr unlebendig klingen :-/
Noch so ein Fall für die Para Acoustic DI. Damit filterst Du auch problemlos das Piezo-Zirpen raus.
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Zitat von "Micromann"
ich kenne eigentlich kein gerät bisher in dem keine 4 pol buchse verbaut war
Liegt vielleicht daran, dass es keine 2-poligen Speakon-Einbaubuchsen gibt.
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Das wird so, wie Du Dir das vorstellst, nicht ganz funktionieren. Das Problem bei dem Pult (kenne ich zufällig, weil es in der Schule meiner Töchter steht) besteht darin, dass ab Kanal 7 alles Line-Stereokanäle sind, Du also für E-Gitarre und Bass noch zusätzliche Vorverstärker benötigst (bei DI-Abnahme des Basses eine aktive DI-Box). Oder willst Du die E-Gitarre direkt ins Pult spielen lassen? Das klingt grausam! Entweder Verstärker mit Mikro oder als Alternative ein POD oder anderer Modeler (dann brauchst Du wiederum keinen Preamp).
Signale auf Linepegel (auch Monitor) kannst Du auch asymmetrisch durchs Multicore schicken.
Für Diesen Einsatz würde ein 16er (besser 16/2/2)-Multicore ausreichen. Allerdings bräuchtest Du dann für die Drums ein zweites Core.
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Ich meinte schon Gebrauchtware. Ich habe damit bisher immer nur beste Erfahrungen gemacht. Elektronik (außer Endstufen) geht doch eigentlich immer nur ganz zu Anfang kaputt - oder nie. Und Mikrofonkapseln lassen sich preiswert wechseln.
Wenn der Kompressor im Sender nichts taugt, kann ein guter Expander im Empfänger auch nix mehr machen. Aber wie gesagt: Ich weiß nicht, ob das im konkreten Fall so ist.
Auslaufmodelle sind doch eigentlich nie preiswert genug.
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Warum soll ich Dich für blöd halten, sind ja nicht alles so alte Säcke hier wie ich? Seitdem es keine analogen Tonbänder und Cassetten mehr gibt, sind Kompander wie Dolby A/B/C ja nicht mehr so geläufig. Ein Kompander ist ein System aus Kompressor und Expander. Das heißt, dass das Signal in der Dynamik komprimiert und codiert wird, um es über den Rauschpegel einer HF-Strecke oder des Bandmaterials zu bringen. Im Empfänger bzw. bei der Wiedergabe wird es wieder decodiert und auf den alten Dynamikumfang gebracht.
AT ist ganz sicher eine Option. Audio Technica ist wie auch Beyer für mich bei jeder Anwendung eine Alternative und hat mich selbst bei Studioanwendungen mit Großmembran-Kondensatormikros usw. immer wieder positiv überrascht.
Aber mal ne andere Frage: Muss es denn wirklich eine neue Strecke sein? Ich habe letztens einen Shure U4D-Doppelempfänger mit einem U2/SM58-Handsender und einem U1-Bodypack samt Lavaliermikrofon für 1000 Euros gekauft. Seit Erscheinen der UR-Serie purzeln da die Preise. Und das ist wirklich amtliches und riderfestes Material.
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Ich kann nicht sagen, ob es Beyer-Kapseln waren oder ihre eigenen, habe ich nicht drauf geachtet. Dass es komisch geklungen hat, muss auch nicht an den Kapseln gelegen haben, sondern auch der Kompander kommt z.B. dafür in Frage.
Mit der Mechanik meine ich die (gefühlte) Stabilität des Sendergehäuses beim Runterfallen und ähnlichen Belastungen. Getestet habe ich es natürlich nicht, sonst hätte es wohl Ärger gegeben. Es ist eben sehr viel Plastik dran. Da ich bisher selbst nur Shure EC- und U-Serie sowie Sennheiser EW300-Bodypacks mit Metallgehäusen besessen habe, bin ich da vielleicht auch überkritisch.
In Deiner Preisklasse kommt auch das PGX-System von Shure in Frage, ich weiß allerdings nicht, wie viele Strecken sich da parallel betreiben lassen. Getestet habe ich es auch nicht, allerdings habe ich mit Shure bisher eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Ist natürlich auch ein Plastikgehäuse. Der große Vorteil bei Shure besteht darin, dass die Kapseln für alle Sender identisch sind und bei Bedarf einfach eine SM58 abgeschraubt und gegen eine Beta58-, Beta87- oder sonstige Kapsel getauscht werden kann.
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Die Thomann-Lampen sind nicht gerade toll. Für 5 Euronen mehr gibt es bessere Ausführungen mit 8 LEDS und 200 mA (doppelt so hell), z.B. bei Music Store (zumindest die BNC-Version).
Ich finde die Helligkeit und das kalte Licht sehr angenehm, auch wenn es etwas zu fokussiert strahlt. Aber das ist Geschmackssache, ich fände auch Leuchtstoffröhren im Wohnzimmer prima, weil ich es gern taghell habe. Meine Frau liebt es dagegen geschlechtstypisch mehr romantisch und von der Lichttemperatur eher Glühlampe oder sogar Kerzenlicht.
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Habe mir heute auf der Musikmesse nicht zuletzt wegen dieses Threads die Mipro-Systeme angeguckt. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Sender mechanisch etwa im Bereich der Shure Low-Budget-Systeme, die Original-Kapseln für Gesang (zumindest für meinen) nicht wirklich toll. Die Supportfrage war leider nicht zu klären. Niemand wuste, wer zuständig ist. Da würde ich auch jedem Shure Wireless-System in dieser Preisklasse den Vorzug geben.
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Zwei Hinweise aus eigener Erfahrung sowohl als Gitarrist als auch als Tonmensch:
1. Nimm als DI-Box die Para Acoustic DI von L.R. Baggs. Das Teil ist eine Wunderkiste mit einem sensationell wirkungsvollen 5-Band-EQ einschließlich Notchfilter gegen das Koppeln. Mit dem Teil geht selbst bei ziemlich lausigen Gitarren die Sonne auf, manchmal reicht nur ein Fliegenschiss von einer Drehung an einem der Regler, und der Sound stimmt. Ich habe meine Para Acoustic immer im Koffer und schon so manchen Kollegen damit zum Lächeln gebracht.
2. Gerade die höherwertigen Hybridsysteme mit Piezo und Einbaumikro haben oft den Nachteil, dass sich der Sound in einer Band nicht durchsetzt. Für Songwriter, die zu Lagerfeuerliedern singen und klampfen, ist sowas megageil, für kompakten Bandsound häufig nicht. Da kommen selbst einfachere Fishmänner oder Baggs-Piezos oft wesentlich besser. Meine Favourites sind inzwischen hochwertige Schalloch-Pickups wie Sunrise oder L.R. Baggs M1. Koppeln wenig und machen im Gesamtsound ziemlich Druck.
Kompressor ist natürlich auch gut, zumal die meisten Gitarreros höchst unregelmßig anschlagen. Und ein neuer Satz Saiten schadet auch nie.
Ansonsten gilt die alte Regel: Es gibt kein Intrument, das einen guten Bandsound so wirkungsvoll ruinieren kann wie eine akustische Schrammelgitarre.
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Beyerdynamic vertreibt die 707-Linie auch in Deutschland. Der Vierfach-Empfänger scheint aber deutlich außerhalb der genannten Preisspanne zu liegen.
Hier der Prospekt:
http://www.beyerdynamic.com/cms/uploads/me…ospekt_2006.pdfMusic-Town hat etliche 707-Produkte im Programm.
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In dieser Dimension brauchst Du einen wirklich schnellen Laptop mit Firewire, entsprechende Firewire-Interfaces (Analog-/Digitalwandler) für die gewünschte Kanalzahl, eine große, externe Firewire-Platte sowie eine professionelle Recordingsoftware (z.B. Cubase SX, ProTools etc.). Möglichst auch noch Peak-Limiter für jeden Eingang, um Verzerrungen auszuschließen. Da bist Du mit Laptop sehr schnell jenseits von 4000-5000 Euro. Dazu kommen jede Menge Fehler und eine Menge Zeit, bis Du die Materie beherrschst. Wenn Du nur ab und zu eine Aufnahme brauchst, solltest Du überlegen, lieber einen Fachmann mitsamt dem Equipment zu mieten. Das kommt billiger.
Wenn Du unbedingt selbst ran willst, ist ein Harddisk-Recorder wie der Alesis HD-24XR wesentlich einfacher für den Einstieg und erheblich billiger. Das Gerät funktioniert bei der Aufnahme auch standalone und wird dann zum Abmischen an einen Rechner und/oder ein Pult angeschlossen.
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Gibt es so etwas ähnliches eigentlich auch fürn Mac?
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Music-Town hat diverse Mipro-Sachen im Sortiment. Du wirst aber sicherlich nicht alle Produkte in D kriegen, weil zum einen Beyer vermutlich die hochwertigeren Systeme exklusiv unter eigenem Namen vermarktet. Und für manche Sachen wird es wohl auch keine europäische Zulassung geben.
Was natürlich auch noch ein Punkt ist, wäre die Qualität der verwendeten Kapseln.
Insgesamt gesehen hätte ich bei so einem Exoten kein so gutes Gefühl wie mit Sennheiser oder Shure.
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Zitat von "Mephisto"
Kann ich nicht einfach den Lautsprecher des Hot Rod abstecken und vom Pre-Amp-Out ins Mischpult fahren? Hat das irgendein Haken?
Ja, es wird fürchterlich klingen, weil der Sound (insbesondere Verzerrungen) maßgeblich in der Endstufe und im Speaker mit Box entstehen. Das einzige Gerät, mit dem man direkt ins Pult spielen kann und einen brauchbaren Sound kriegt, sind Amp-Modeler wie Pod & Co. Aber auch das ist vom Spielgefühl zumindest gewöhnungsbedürftig.
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Wenn Du sowieso so viele davon brauchst, dann bestell doch einfach je eine Sennheiser- und eine Beyer-Strecke beim großen T, pack sie vorsichtig aus, verwahr die Verpackung gut. Teste sie sorgfältig und tausche die schlechtere Anlage gegen die andere Sorte um.
Wenn die Funken so gut sind wie die anderen Mikros, wirst Du mit Beyer eine positive Überraschung erleben, wir haben gerade das komplette Schlagzeug auf Opus umgestellt, weil unser Trommler dermaßen begeistert war.