Im Dämpfungsmaterial ist in erster Linie die Geschwindigkeit der fortlaufenden Wellen kleiner. Das bewegt sich zwar nur im Prozentbereich, da es aber in alle 3 Dimensionen wirkt, wird das Volumen virtuell um rund 10% größer. Das ist wieder so n Schätzwert, ob das jetzt aber 8% oder 12% sind ist auch egal.
Das Zeug heißt nicht umsonst: DÄMPFUNGSmaterial. Die Welle (und sämtliche stehenden Wellen im Gehäuse) werden bedämpft und somit Schall in Wärme umgewandelt. (Nicht zu verwechseln mit Dämmung:= Schalldurchtritt)
Die Ganze Box wird locker mit Dämpfungsmaterial gefüllt, nur etwa 10-20cm um den Resonnator bleibt frei. Daraus resultiert:
-> Minimal besseres Impulsverhalten (-> Milan2000)
-> Minimal schlechterer Wirkungsgrad (Dämpfung)
-> kleineres Gehäuse
-> Mehrkosten durch Dämpfungsmaterial
Eine anbringung von Noppenschaum an den Gehäusewänden ist weitestgehend nutzlos. Sie dämpft in geringster Weise die GEhHÄUSEschwingungen, da ist Bitumen eher das richtige. Da das Zeug aber widerlich zu verarbeiten und ausserdem sehr schwer ist, scheidet das für PA aus.
Es eignet sich: lockere Schafwolle oder Poliestervlies oder eine Mischung aus beidem (MDM-3, Monacor)
Poliestervlies gibts sehr günstig bei der Klimatechnik, das weist sehr ähnliche Eigenschaften auf wie das teurere ausm Lautsprecherbau. (Monacor, Visaton, Intertechnik)
MfG,farad