Genau so ist das. Monitoreinstellung macht man für Fremde, nach Anweisung/ Anforderung; unter Zuhilfenahme des eigenen Erfahrungsschatzes bzgl. möglicher Tücken von Bühnenakustik und idealer Weise des daraus resultierenden Einfühlungsvermögens in die konkreten Bedürfnisse des Musikers an dessen Spielposition. Eigenmächtige Aktivitäten nur begrenzt, also z. B.: du möchtest K/ Sn/ H im Wedge; die würde ich dir lieber ins Sidefill geben, das funktioniert hier erfahrungsgemäß besser. Einverstanden?
Dynamischer Monitormix ergibt sich dagegen erst im Laufe längerfristiger enger Zusammenarbeit und aus genauer Kenntnis von Musik, Programm und Protagonisten. Das ist anspruchsvoll, und – klar – die Wenigsten können/ wollen sich das leisten. Nichtsdestotrotz lohnt es sich m. E aber auch hier, sich eher am möglichen Ideal als an der Budgetnotlösung orientieren zu wollen.
Irgendwo muss er ja noch zu finden sein, der Unterschied zwischen der "Großen Show mit dem Original" :roll: und dem Stundenlohngig mit der Bezahlpartycoverkapelle auf’m Stadtfest. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo