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Beiträge von billbo

  • yamaha PM5D speicherkarten und kleinere setup fragen

    • billbo
    • 10. Juni 2013 um 14:11

    Speichermedium: CF Adapter + kleinstmögliche CF Card; gibt’s für schmales Geld im Internetmusikalienhandel, und für noch schmaleres Geld beim einen oder anderen Elektronikcomputergedönsversand.
    Oder eben der Fummelkram - Umweg über USB> Laptop> Studiomanager.

    'Alte' PM5: Alle je gebauten PM5 laufen m. W. mit der aktuellen Firmware, und nutzen auch das gleiche Speichermedium. Es gab allerdings im Laufe des Produktzyklus mindestens ein größeres 'Hardwareupdate'; die seither (und immerhin bis heute) gebauten Pulte sind nicht mit vorherigen uralt – Firmwareversionen kompatibel. Aber das ist eher ein theoretisches Problem und sollte selbst in Russland nicht wirklich ein Thema sein; auch dort wird wohl kaum jemand versuchen, ein nagelneues Pult auf den Firmwarestand vergangener Generationen zurückzusetzen (und wenn, würd's halt einfach nicht funktionieren).

    Routing: entweder verstehe ich deine Wünsche nicht oder aber deren Sinn nicht. :D
    Selbstverständlich kann man beliebig viele der per Werks - Default als 'variable bus' gestalteten Mixbusse auch auf 'fixed bus' umkonfigurieren (und also z. B. als Subgruppen nutzen), sowohl mono als auch stereo, und diese dann wieder beliebig dem Master und/ oder den Ausgangsmatrizen zuführen - im Prinzip genau so wie bei M7 und Co. Die gehen dann aber natürlich als nutzbare Aux Sends verloren. Wie immer empfehlenswert: ein Blick ins Manual. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 9. Juni 2013 um 14:42

    Mittlere Showkatastrophen mit Ansage. :?

    Szenario: international zumindest halbwegs erfolgreich tourender Hardrock-/ Metalact. Spielt in dieser Besetzung routiniert und erfreulich tight zusammen, trotz bisweilen heftigen Stageactings – auf den üblichen 12x 8m Stadthallen-, Club- und Festivalbühnen dieser Welt.
    Manchmal auch auf etwas größeren. Da In Ear trotz vielfacher vergeblicher Überzeugungsversuche verpönt ist, wird dort eben der Backline– und Monitoraufbau ein bisschen künstlich verkleinert, sodass trotzdem räumliche Nähe und damit gutes Timing möglich bleiben. Die hier ist etwas sehr viel größer; die Hauptbühne auf einem der schönsten europäischen Festivals. Und sie hat obendrein noch einen 20m Catwalk bis mitten hinein ins Publikum...

    Musiker haben keinen Sinn für Physik, und leider bisweilen noch viel weniger Sinn für mahnende Worte ihrer Crew. Und es kommt wie es kommen muss: in ihrem Überschwang nutzen sie ausgiebig die gesamten 30m Bühnenbreite, und der Star hält sich die meiste Zeit am Ende des Catwalks auf. Und das Zusammenspiel der Band und damit natürlich auch der Sound brechen förmlich in sich zusammen; zwanzigtausend oder mehr Zuschauer haben, wie ich, Mühe, dem musikalischen Geschehen da oben zu folgen. Ich kann aus 60m Entfernung erkennen, wie der (zum Perfektionismus neigende) Drummer Pickel im Gesicht bekommt und grünrot anläuft. Und ich wünsche mir ausnahmsweise mal wieder die berühmte Brötchentüte über den Kopf.

    U. U. dokumentarisch wertvolle Youtube – Schnipsel werde ich hier ganz sicher NICHT reinstellen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 5. Juni 2013 um 11:48
    Zitat

    ja, es geht nichts über kurze Ladewege. Viel kleine, neuere Theater und Kultureinrichtungen haben eine Laderampe direkt hinter der Hinterbühne. Rückwärts hinfahren, Rampe legen und schwups steht das erste Case schon auf der Bühne

    Wie fast immer gilt es aber auch da zu differenzieren.
    Sprinter oder Siebenhalber auf große Theaterbühne: super! Es gibt sogar Häuser, da fährt der Maschinist den Lastenaufzug mit dem kompletten Zwölftonner drin zentimetergenau auf ebenerdige Ladehöhe. Besser geht's wohl kaum noch.
    Es gibt aber auch das Gegenteil: knallvoller Sattelzug (oder gar -züge :? ) trifft auf 8x10m Bühne. Und dann kann 'laden direkt auf Bühne' eine echte Katastrophe sein. Denn auch das will nachmittags alles fertig aufgebaut und eingerichtet sein, und Zeit für super nerviges stundenlanges Bühnentetris ist da schlicht nicht vorgesehen. Da gibt's dann Situationen, wo jedes Case drei mal die Bühne sieht. Beim load in (über die Bühne und erst mal wieder runter). Beim Aufbau, dann wenn's dort auch wirklich gebraucht wird. Und beim load out zum Platz schaffen erst mal wieder runter und später, wenn's die Ladereihenfolge vorsieht, wieder rauf und in den Truck.
    Hilfreich, wenn man dann zumindest einen freundlichen, kommunikativen und diplomatischen Produktionsleiter dabei hat, der üble Stagehandsprüche gelassen zu interpretieren weiß. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Stage Monitor

    • billbo
    • 5. Juni 2013 um 00:42

    Besser die Hülse stecken lassen - dann weiß das Lager gleich mal, was los ist. :D
    WENN man denn einen Neutrik NC o. ä. Stecker verwendet hat. Bei Switchcraft wird's, wenn's richtig dumm läuft, am Ende auch mal der beherzte Griff zum Seitenschneider. :?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Windows Update-Terror!

    • billbo
    • 3. Juni 2013 um 22:59

    So was ähnliches ging mir auch gerade durch den Kopf.
    Ein Job, für den ich (zumindest als reisender Bandtonler) zwingend einen Laptop brauche, ist irgendwie... unzureichend :D organisiert. Weil - ich hab' so was gar nicht. (Okay, so'n altes XP Dingens, zum gelegentlichen Bedienen von Systemprozessoren u. ä. mit denen ich hin und wieder in Berührung komme; aber auf Tour nehme ich den selbstverständlich nicht mit. Und ja, als Systemler sähe ich die Dinge vermutlich ein bisschen anders.)
    Ich bewundere zwar die stetig wachsende Laptopleistungsschau selbst am allersimpelsten Jugendzentrums - FOH; inzwischen ist der wichtige Spielzeugtisch neben dem Mischpult ja oft größer als das Pult selbst. Gleichzeitig frage ich mich dabei aber jedesmal, wie man sich bloß freiwillig dermaßen in derlei unnötige Abhängigkeiten begeben kann.

    Wartet nur ab was los ist, wenn die nächste oder übernächste Tonmischcomputergeneration beim Einschalten ebenfalls routinemäßig, selbstverständlich und ungefragt erst mal online geht. Oder auch ganz einfach mal nur so zwischendurch. Geschieht eh alles nur zum uneingeschränkten Wohl der geschätzten Kundschaft.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Welche Mikros sind in der persönlichen Mixer/Kofferjobkiste ?

    • billbo
    • 3. Juni 2013 um 22:15
    Zitat

    wenn da ne Band Shure SM58 als Vocalmikro will muss sie das entweder mitbringen oder der Veranstalter zahlt es extra,

    Hm, also alles was recht ist: wenn ich eine BA mit SM58 drauf rausschicke und ein Veranstalter mich daraufhin anruft, dass das bei seinem '"Service"dienstleister aber leider extra kostet - dann rate ich dem ganz dringend, es doch bitte noch mal bei einer ernstzunehmenden Firma zu versuchen. Denn dann muss ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Kollege auch sonst Schwierigkeiten haben wird, selbstverständliche professionelle Mindeststandards zu gewährleisten. (Die Frage welche Mikrofone er persönlich bevorzugt oder für geeigneter hält wäre mir dagegen völlig schnuppe... vor der Kür kommt nun mal die Pflicht :roll: )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 3. Juni 2013 um 18:16

    Gigs wie diesen irgendwo in Südosteuropa:
    Das Festival selbst zwar eher Banane - sämtliche Informationen und Absprachen aus dem Vorfeld im Prinzip für die Tonne, man wurstelt sich durch bis es am Ende irgendwie funktioniert; so ist das hier eben.
    Weil aber der Veranstalter der Bürgermeister und wohl irgendwie auch Fan ist, gibt's zur Belohnung 3 Tage Aufenthalt im nigelnagelneuen 5 Sterne Golf und Spa Ressort. All inclusive versteht sich; die kurze Zeit für die Changeover zwischen all you can eat Breakfast-, Lunch- und Dinnerbuffet kriegt man schon irgendwie rum, z. B. auf dem Balkon der Suite mit Blick auf's schwarze Meer. Und der kleine Anflug von schlechtem Gewissen darüber, dass es dafür auch noch Gage gibt, ist beim Gedanken an die letzten 1001 hässlichen Mehrzweckhallen/ schwarzen Löcher/ Jugend forscht - Veranstaltungen auch ganz schnell wieder verflogen.

    So, das muss reichen - seit 10 Minuten ist das Lunchbuffet im Nobelrestaurant eröffnet. Nix wie Stress hier. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Cat5 & Netzkabel - Einzeln oder Hybrid?

    • billbo
    • 30. Mai 2013 um 20:20

    Ja ... aber - Moment - muss nicht irgend jemand den 'anderen Strom' ebenfalls legen? :roll:
    Es sei denn ich baue nur in Räumlichkeiten auf, in denen die maximal mögliche Entfernung zur nächsten Steckdose in der Wand nicht größer als 10m ist, dann tut's vielleicht auch die 4erdose aus'm Aldi. Aber selbst dort wäre mir ungleich viel wohler wenn ich wüsste, aus welcher Hauptverteilung mein Foh - Strom kommt, wie das Innenleben dieses Verteilers aussieht, und wer oder was da gegebenenfalls noch so alles mit dran hängt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neues kleines AVID Venue-Pult

    • billbo
    • 30. Mai 2013 um 08:59
    Zitat

    Ausserdem: Warst es nicht du, der sich mal so was wie eine M7 light (nur Centralogic) gewünscht hat 8) ?

    Auch du hast offensichtlich bei Bedarf ein Elefantengedächtnis. :lol:
    Ja ja, was man sich in jugendlichem Überschwang manchmal nicht so alles wünscht ...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neues kleines AVID Venue-Pult

    • billbo
    • 29. Mai 2013 um 23:34
    Zitat

    muß aber nicht, ...

    Wenn ich das erste Mal unvorbereitet und ungefragt vor dem Problem gestanden habe melde ich mich anschließend. Versprochen! :D

    Ich erinnere daran, dass ich Anfang 2006 mal geschrieben habe "in 10 - 15 Jahren sitzen wir alle vor so was wie 'nem Laptop - weil das so schön billig ist - und versuchen 'Livemischen' zu imitieren" (o. s. ä.).

    Der Weg ist vorgezeichnet, es geht voran.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neues kleines AVID Venue-Pult

    • billbo
    • 29. Mai 2013 um 21:09
    Zitat

    Faderboard sehr geil, ...

    Zitat

    Configure the modular system with up to 64 mic pres


    Eigentlich mag ich Avid; zumindest das Profile – das hat eine vollständige, einigermaßen intuitiv erfassbare Bedienoberfläche. Aber die Vorstellung, ein 64 Kanal Liveevent ("Hallo Bühne! Wer ist der nächste Gast, was macht der, und auf welchem Kanal kommt das?") mit so 'nem Dingelchen handeln zu müssen muss ich mir wohl erst noch schön trinken... :?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Ludger Winter programmiert auch Deine Website!

    • billbo
    • 29. Mai 2013 um 15:46

    Wenn die Entwicklung auf dem Werkzeugmarkt so weiter geht, sehen in ein paar Jahren nicht nur die Top - Webdesigner so aus, sondern auch die Top - Livesounddesigner.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • was ist "Class TD" Schaltungstechnik?

    • billbo
    • 29. Mai 2013 um 11:50
    Zitat

    1. Was ist eine klassische designte Uhr mit Zeitskala(Ziffernblatt) und Zeiger? Analog oder digital?

    Oha, das könnte in diesem Kontext komplexer sein als man zunächst vermutet. :wink:
    Angenommen, du meinst ein wirklich klassisches Uhrwerk (also Unruh, Hemmung, Räderwerk). Dort arbeitet ausgerechnet der Taktgeber (also die Unruh/ das Pendel) streng analog – er kennt unendlich viele Zwischenwerte von einem Ausschlag zum anderen. Ab der Hemmung aber gibt’s keine Zwischenwerte mehr, sondern ein (deine Worte :D) 'klar gerastertes Werteschema' aus eindeutig definierten Zuständen. Es gibt nur 'vor dem nächsten Zahn' oder 'nach dem nächsten Zahn', auch wenn die gewaltige Untersetzung bis hin zur Anzeige unser Auge diesbezüglich erfolgreich betrügt. Selbstverständlich incl. einer messbaren Schaltzeit; unendliche Flankensteilheit gibt’s weder in der mechanischen noch in der elektronischen Welt.

    Präzise Definition bleibt 'ne schwierige Angelegenheit.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Schönes für Midas User

    • billbo
    • 28. Mai 2013 um 00:32

    Als (meistens) Yamaha User kann ich mir eine Frage nicht verkneifen:
    Empfindet man es als Midas User eigentlich generell als Sensation, wenn die Kiste nach einem Update immer noch läuft?

    scnr... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Amping Acoustic Line G Sub

    • billbo
    • 27. Mai 2013 um 00:23

    Warst du schon mal in einem Zelt?
    Weißt du, was in so einem 1000 Quadratmeter - Giebelteil mit Firsthöhe 6 oder7m bei einer 12m breiten Bühne L und R an Clearence übrig bleibt? Abzgl. Trussing, Lastaufnahme (Motor oder Kettenzug), Schäkel, Cradle, Sicherheitsabstand zur Dachplane, versteht sich? Selbst dann, wenn man extrem sorgfältig und platzsparend arbeitet, kein Giebelträger im Weg ist, und das eingeplante/ verfügbare Material genauestens passt?
    Mit etwas Glück und wenn du 2 oder 4 Elemente pro Seite im Truck lässt musst du dann so gerade eben nicht wegen Kopfstoßgefahr absperren. Und schon stehst du vor einer aufwendigen, hochmodernen Hightechbeschallungslösung; Marke 'komplett sinnfrei'.

    Ein modernes 30 oder 40 Kilo Top schiebst du an gleicher Stelle mit einem geeigneten Kurbelstativ bis kurz unter die Dachplane, sicherst das Teil gegen umkippen – fertig. Schön ist anders, aber die Kapelle hört man jetzt auch am anderen Ende der Tanzfläche.

    (Ja, es gibt auch Festzeltgiganten mit Firsthöhen weit jenseits der 10m. Aber um die ging’s hier wohl eher nicht)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Amping Acoustic Line G Sub

    • billbo
    • 26. Mai 2013 um 13:49

    Da muss ich, was den Vergleich angeht, Kollege Kammerer ausdrücklich beipflichten. Wenn Dreiviertel vom Output des 'Linearrays' wegen falschen bzw. nicht anders machbaren Aufbaus in den ersten drei Reihen verhungern, ist das sogar ausgesprochen wahrscheinlich und nachvollziehbar, ohne das Array oder die Box je gehört zu haben.
    Ich hab’ Aufbauten erlebt, da hing das unterste Element anderthalb Meter über dem Boden. Kein Witz! BA 1:1 buchstabengetreu umgesetzt; Sinn der ganzen Sache komplett verfehlt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • was ist "Class TD" Schaltungstechnik?

    • billbo
    • 26. Mai 2013 um 13:31
    Zitat

    bedeutet dies, dass dieses patent in china nicht gilt?

    Vermutlich. Was wiederum heißt, dass selbst 1:1 Clone (sofern die oder deren Einzelteile nicht eh’ vom selben Band fallen) auf dem dortigen gigantischen Markt (vermutlich größer als alle anderen nennenswerten Märkte zusammen) völlig legal vertrieben werden; lediglich der Verkauf in USA und 'most EU countries' ist nicht zulässig, bzw. bei einer möglichen Einigung/ Kooperation mit dem Rechteinhaber mit auszuhandelnden Lizenzgebühren verbunden.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Frage an Midas Pro-User: CAT5e-Multicore

    • billbo
    • 26. Mai 2013 um 13:12

    :lol:
    Schade.
    Ü50 bitte. Sehr Ü50; in ein paar Jahren fahr’ ich mit dem Seniorenticket zum Rockenroll machen.

    hermste: Hab' ich bereits 10 oder 20 Posts vorher ausführlich und hinreichend genau getan. Bitte erst lesen, dann schimpfen. :wink:
    Wenn du unter Oppositionsbetrieb den Versuch verstehst, im Rahmen einer solchen Diskussion die Sicht – und Arbeitsweisen anderer nach Kräften zu zerlegen (und sich dabei ggfs. die eigenen von anderen Teilnehmern ebenso zerlegen zu lassen): richtig, genau dafür ist ein Forum da. Wenn sich alle über die einzige Wahrheit einig sind lernt niemand etwas.
    Persönlich mag ich mir darüber hinaus einen gewissen Spaß am Schreiben nicht nehmen lassen. Dauerhafte berufliche Beschäftigung mit Technik ist oft trocken und eintönig genug, da muss es beim Austausch darüber nicht immer zwingend genau so zugehen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Frage an Midas Pro-User: CAT5e-Multicore

    • billbo
    • 25. Mai 2013 um 10:54

    bemi: stimmt, Theaterbestuhlung ist ein Problem. In jeder Beziehung.
    Ansonsten genau richtig. Wenn man die Kiste clever bemaßt und ausführt (Kabelklappen an Längs – und Stirnseite) hat man den Mischpulttisch gleich schon dabei und muss nicht bei den Lichtlern betteln gehen oder den Abbau auf der Bühne behindern, weil zwei Wedgecases immer noch am FOH sind. Seitlich gelegt (für bestuhlt), auf Rollen (für 'normal'), hochkant (für dominant :D , mit kleinem Podest dahinter).
    Wobei manch an sich eigentlich erfreulich zierliches Digitalkunstwerk auch heute noch in derart abstrus überdimensioniertem Tourpackcase daher kommt, dass die Variante bestuhlt eigentlich schon mal flachfällt.

    guma: wer in professionellem Umfeld für den Dauergebrauch gedachte Kabelbäume mit Zumpeltape zusammenfasst, für den Dauergebrauch gedachte Kabelbäume mit Zumpeltape zusammenzufassen versucht, oder andere dazu anstiftet, für den Dauergebrauch gedachte Kabelbäume mit Zumpeltape zusammenzufassen, wird mit niederen Arbeiten (Kabel putzen) und/ oder der Verpflichtung zur Ableistung von sozialen Diensten (Freibier für alle) nicht unter einem Jahr bestraft :!:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Frage an Midas Pro-User: CAT5e-Multicore

    • billbo
    • 24. Mai 2013 um 13:27

    Um das Thema für mich (stehe im Prinzip vor ähnlichen Aufgabenstellungen, und so dürfte es vielen Kollegen gehen) mal mit einem Zwischenfazit voläufig zu beenden:
    Für eine ordentliche, praxisgerechte 'medium duty' Baustellen – Multicorelösung braucht Cen
    - min. 3x Belden Cat5 (kenne das Kabel nicht; weiß aber, dass Belden immer typisch US – amerikanisch großzügig - robust dimensioniert ist),
    - 2x 3x Zweifünfquadrat Gummileitung (die CEE 3x 16 Lösung schmeckt mir nicht; wenn da was passiert, dann gemäß Murphy beim Nulleiter),
    - eine Handvoll konventioneller symmetrischer Verbindungen (für DMX, Intercom, Sonderwünsche – irgendwas ist immer), entweder einzeln oder in Form eines herkömmlichen, paarweise einzeln geschirmten und isolierten 4er oder 8er Verbundkabels.

    Für mich ist das eine Packmaßkiste mit 100m Acht drin, so konfiguriert wie weiter oben beschrieben. Und die ist auch keineswegs nur halbvoll.

    Zusätzlich hätte (habe) ich selbstverständlich einige universell verwendbare 75m Cattrommeln (so wie von Guma beschrieben nicht größer und schwerer als 'ne Baumarktverlängerung) am Start; bei uns ist das glaub' ich Connex. Den Rest sowieso. Allein schon um meinen potentiellen Dryhirekunden das als Alternative anbieten zu können – und weil es ziemlich unsexy rüberkommen kann, wenn man mit dem aus dem Schlamm gezogenen Baustellenmulticore vom abgesoffenen Wochenendfestival Montag morgens auf dem frisch ausgelegten goldgelb – dunkelblauen Designerteppichboden im Maritim – Kongresscenter aufschlägt.

    Beobachtung am Rande: in meinem 2. Wohnzimmer hab' ich's regelmäßig auch mit Gastplätzen nebst Muco zu tun. Auch im Digitalzeitalter selten Trommeln, häufig Achten (die übrigens so eingerichtet sein sollten, dass das Case am FOH steht. Dort ist heutzutage wegen immer kleiner werdender Pulte in der Regel mehr Platz als auf den tendenziell immer voller werdenden Bühnen – und man hat gleich auch schon ein bisschen Abstellfläche für die Kaffeemaschine oder die unvermeidliche Laptopleistungsschau am Start. UND ist beim Abbau relativ unabhängig vom Gewusel auf der Bühne 8) ).
    Die inzwischen allerdings weitaus häufigste Variante: "Sachma, habt ihr inzwischen eigentlich auch Datenleitung liegen?" (haben wir, 8x Cat7 Installationsleitung orange, beidseitig auf Patchbays; wenn schon Kabelkanäle komplett aufreißen und neu sortieren, dann auch gleich richtig). "Prima, dann kann ich meins vielleicht im Hänger lassen." Klappt, allen Unkenrufen bzgl. Pult – Kabel - Inkompatibilitäten zum Trotz, erstaunlicherweise fast immer problemlos – bei allerdings auch nur ca. 40 – 50m Gesamtlänge.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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