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Beiträge von billbo

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • billbo
    • 24. August 2011 um 13:35

    Es ist so, wie Du's vermutest. Dazu braucht es allerdings keine Feldstudien, sondern lediglich das Eingehen auf die Wünsche der Kundschaft und das Ignorieren des eigenen 'Boah ey ' - Gefühls (sowie erst recht das der 'Fachkollegen' :D).
    Der Kundschaft ist Technik egal. Sie interessiert sich nicht dafür, was mit dieser neuen Bassbox 'geht'. Sie weiß nichts von meinem wohligen Machtgefühl, wenn der FOH Riser vibriert. Sie kann nichts dafür, dass Kickdrum auf Kanal 1 liegt. Sie hat mich nicht gebeten, die Grenzen des Prinzips Enfirearray in ihrem Beisein auszuprobieren.
    Die Kundschaft möchte Texte verstehen und Melodien mitsingen. Sie ist wegen der Person(en) da, deren Gesicht und Name oben auf dem Plakat steht. Dort sind Bassisten und Bassdrumtreter auffällig unterrepräsentiert. Das sollte zu denken geben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • billbo
    • 24. August 2011 um 13:12

    Wenn sich bei einem bestimmten Produkt die Probleme aufgrund von 'Bedienerfehlern' auffällig häufen, gibt's dafür zwei mögliche Ursachen:
    a) alle (oder die Mehrzahl aller) Bediener sind doof,
    b) das Produkt ist an der Zielgruppe potentieller Bediener vorbei konzipiert; mindestens aber besteht bzgl. Bedienbarkeit eindeutig Optimierungsbedarf.

    Diese beiden möglichen Ursachen schließen sich keinesfalls gegenseitig aus.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • billbo
    • 24. August 2011 um 12:50

    Ja. In einer auf Verlängerbarkeit durch Ineinanderstecken ausgelegten Kette ist das die logische und technisch richtige Vorgehensweise, um lückenlose Schirmung zu gewährleisten, in die eben auch die Steckergehäuse mit einbezogen werden müssen. Im Mikro (dem ersten 'Männchen') ist das so, sonst wäre sein Gehäuse die erste Antenne. In jedes weitere Männchen gehört das so.
    Leider beißt sich die Sache mit den ungezählten am Markt befindlichen Pseudo – Einzelmassen – Multicoresystemen. Dort gehören die Weibchen voneinander isoliert eingebaut, sonst ist das Prinzip Einzelmasse eine Farce. Macht aber keiner, da aufwendig zu bauen; lieber lässt man die Verbindung im Stecker weg (und verzichtet damit auf die technisch korrekte Vorgehensweise).

    Wir leben halt in einer unperfekten Welt. Deshalb müssen wir hin und wieder basteln, damit sie trotzdem funktioniert; und dabei ist ein wenig Kenntnis der technischen Grundzusammenhänge, sagen wir mal, nicht hinderlich. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • billbo
    • 23. August 2011 um 20:23
    Zitat

    Planung und Kalkulation des Standard Bandjobs ändert sich mit der Nutzung eines Digitalpultes.

    Jo. "Lass Deine Pulte zuhause, haben wir selbst dabei. Mach mal 'n neuen Preis."

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • billbo
    • 23. August 2011 um 20:18

    Heini: Zum Einen geht’s, wenn ich’s richtig verstanden habe, um ein fest eingebautes Stück von einer Hilfsblende zum BSS. Da wird nichts verwechselt; das macht man so, wie’s technisch gebraucht wird und richtig ist.
    Zum Anderen ist das Weglassen dieser Verbindung im Männchen eine zwar weit verbreitete, aber technisch nicht korrekte Unsitte (die Arbeit macht sich tatsächlich kaum noch einer). Die gehört dort aber in jedem Fall hin; nur wenn in mindestens einem von beiden Verbindern das Gehäuse auf dem Schirm liegt dienen die Gehäuse im Verlängerungsfall auch als Abschirmung der Verbindungsstelle statt als Antenne.
    Bei unseren Krawallo – Spaßbeschallungen macht sich das Fehlen kaum je bemerkbar (außer man benutzt BSS Geräte :D ); deshalb meckert auch nie jemand. Die Jungs vom Rundfunk oder Theater, die schon mal ein paar Stützmikros an der selben Truss abhängen müssen an der auch die gedimmten 5kW Stufen hängen, sehen das aber naturgemäß vollkommen anders.
    Den Unterschied kann man sehr gut ausprobieren, wenn man beide Versionen abwechselnd mal auf einen LaKa – Baum legt. Der Aha – Effekt ist gewaltig.

    spl: technisch ist das (fast) das gleiche, da legst Du die Abschirmung Deiner Quellen eben über den Ausgangspin 1 auf Masse. Elegant ist aber anders...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • billbo
    • 23. August 2011 um 17:23
    Zitat

    Ist es nicht "eigentlich" so geplant, dass man Die Masse der Geräte, die auf dem Steckergehäuse liegt und die Masse des Audio-Signals, das auf Pin1 liegt, möglichst voneinadern trennen sollte?

    Mann kann sie dort trennen - oder aber verbinden. Praktisch, so'n Ding, nicht? :wink:
    Irgendwo MUSS Deine Signalkette eine Verbindung zur Erde haben. Hat sie es nicht, wirkt sie wie eine Antenne; das Ergebnis kennst Du ja. Hat sie mehr als eine, und die liegen weit voneinander entfernt auf unterschiedlichen Potentialen, dann kann's brummen.
    'Eigentlich' ist geplant dass man sich genau überlegt, was man womit auf welche Weise verdrahtet, und was man damit erreichen möchte. :D

    Zitat

    Welche der beiden von mir als funktionierend beschriebenen Lösungswege ist der empfehlenswertere?

    Der direkte Weg ist immer der beste. Der Stecker(gehäuse)kontakt ist dafür vorgesehen und funktioniert. Die Rackverschraubung kann auch mal locker sein, keine saubere Verbindung haben wegen Rost oder Farbe unter der Schraube, ...
    Aber funktionieren tut bei sauberer Ausführung erst mal beides.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • billbo
    • 23. August 2011 um 15:50

    Damit hast Du die fehlende Masse - Erde - Verbindung vermutlich über die Rackschienen hergestellt, fals ich Deinen Post richtig verstanden habe.
    Korrekt ausgeführt wäre sie, so wie ich es geschrieben habe, in den beiden XLR - Steckern, die Du in den Controller steckst. Dafür ist die Lötfahne da, die (über Verschraubung oder 2 kleine federnde Bleche) den Kontakt mit dem Steckergehäuse herstellt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • billbo
    • 23. August 2011 um 10:50

    Hat das BSS Teil XLR - Buchsen aus Metall, die mit dem Gehäuse verschraubt/ vernietet sind? Dann probier zunächst mal eine Brücke auf das Gehäuse des XLR - Steckers.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit BSS FDS-336T

    • billbo
    • 23. August 2011 um 00:12

    @ rockline: wenn aber
    - die 1 im BSS in der Luft hängt (ist/ war bei BSS tatsächlich Usus),
    - daran ein Discospielzeug ohne Schutzleiter angeschlossen ist,
    - und davor vielleicht noch irgendein MP3 Kram ebenfalls ohne Erde werkelt,

    dann haben wir trotzdem eine wunderschöne Breitbandantenne für den Controller gebaut; da nützt die Brücke nach 1 dann auch nichts. Da begegnen sich Welten, die so nie füreinander gedacht waren. Jeder verlässt sich auf seinen Counterpart; irgendwoher wird die rettende Schirmung schon kommen. :D

    Und wenn das ganze dann in die Hände von technisch unbedarften Bübchen gerät – klappt gar nix.

    Da muss eine Verbindung zum Schutzleiter her. Entweder im speisenden Gerät, oder im BSS, indem dort die 1 auf Masse gelegt wird.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • billbo
    • 22. August 2011 um 22:38

    Wer mag von sich behaupten, sich mit irgendeinem Digipult perfekt auszukennen? Das tun doch offensichtlich nicht mal die Entwickler – sonst gäb’s deutlich weniger Bugs.

    Trotz meiner Vorliebe für einen bestimmten Hersteller in diesem Bereich: perfekt beherrsche ich nicht mal ein einziges Produkt auch nur dieses einen Fabrikats. Geschweige denn irgendein anderes. Ich kann sie nach einigen Jahren Übung lediglich ohne erhöhte Gefahr gröbere Fehler zu begehen einigermaßen unfallfrei bedienen. Habe ich eins davon mal eine Weile nicht unter den Fingern gehabt, geht’s von vorne los. Zwischen 'vorher mal ausprobieren' und 'sicher beherrschen' liegen Welten; deshalb ist ja der unfähige Betreuer, auf den man’s im Katastrophenfall schieben kann, ein so gern gesehener Weggefährte. Mann, war der blöd. Der konnte ja genau so wenig wie ich!

    Wie viele Digipulte muss ich perfekt beherrschen (bzw. ein bisschen notbedienen können), bevor ich mit meiner Band auf Tour gehen darf? Und wann und wo soll ich das üben?

    Es hilft alles nichts: die Zeiten von everybodys darling sind auf diesem Gebiet endgültig vorbei (außer vielleicht bei ein paar bestimmten Festivitäten der finsteren Jungs mit den buntbedruckten schwarzen T-Shirts, wie Du selbst unlängst konstatiert hast). Stattdessen Krampf auf jeder Baustelle. Oder die Qual der Wahl: zwischen 'kleinstem gemeinsamen Nenner' und 'selber mitbringen'.

    No way out. Einbahnstraße. :|

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • billbo
    • 22. August 2011 um 18:19

    Betrachte es einfach als abstraktes, nicht auf die Person des Threaderöffners bezogenes 'Du'. Meinetwegen auch als Mangel an Umgangsformen beim Autor. :D

    Zitat

    Wenn sie nur das kaufen würden was sie auch bedienen können gäbs das Problem nicht !

    DA wiederum sind wir gänzlich einer Meinung. Hatten wir die Tage in einem anderen Thread/ Zusammenhang bereits. Ich empfehle (nicht Dir persönlich!) eines der Hauptwerke von Erich Fromm. Derzeit leider etwas aus der Mode, nicht nur bei Tonequipment - Investoren.

    Zitat

    Da fallen mir sofort einige forenbekannte Haupterwerbsmischer ein, die da an sich und ihre Umgebung einen anderen Anspruch haben.

    Solche kenne ich auch. Problem: die Anforderung an sich macht man ganz allein mit sich selbst aus. Die Anforderung an andere betrachtet man besser als das, was sie ist: Wunschprojektion des eigenen Denkens. Ohne Anspruch auf Realisierbarkeit in den banalen Untiefen des praktischen Lebens und Wirkens. Schon gar nicht, wenn's dabei ums bezahlte Schallsortieren geht.
    In beiden Fällen tut man allerdings gut daran, eine Alternativlösung für den nicht ganz unwahrscheinliche Fall des Scheiterns in petto zu haben.

    Also M7 im Kofferraum. :lol:

    Zurück zum Thema: die Baumusterschulungen von Piloten halte ich durchaus für eine vergleichbare Lösung eines vergleichbar komplexen Problems. Leider aber auch aufgrund der nicht vergleichbaren finanziellen Größenordnungen um die es hier geht, sowie auch wegen der nicht vergleichbaren Beschäftigungs -/ Arbeitsverhältnis -/ Vertragsverhältnissituation und nicht existierenden Drucks von oben (gibt keine Hersteller - oder Gesetzesvorschriften darüber, wer wann was bedienen darf) in unserer Branche für kaum realisierbar.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • billbo
    • 22. August 2011 um 14:01

    Hysterie? I wo.
    Don't panic, just realize. :)

    Zitat

    ... oder positiv ausgedrückt: Wäre jeder FOH Betreuer mit seiner Edelmischmaschine so vertraut, wie z.B. Herr Wagener mit seinem Lieblingsmischprodukt, würde sich das angesprochene "Problem" sofort um ein bis zwei Zehnerpotenzen verringern.

    Kleiner Einwand: die Einkommensstruktur des Gelegenheits – Stadtfestfohbetreuers/ Mischers unterscheidet sich von der des A380 – Piloten ebenfalls um ein bis zwei Zehnerpotenzen; genauso wie die Umsätze seiner Auftraggeber von denjenigen der Lufthansa (da werden's allerdings noch ein paar mehr sein).
    Wenn letzterer die Lizenz für das eine Baumuster hat, darf er noch lange nicht auf dem nächsten arbeiten; selbst dann nicht, wenn's vom gleichen Hersteller kommt. Das ist auch gut so, lässt sich aber wohl kaum so ohne weiteres in die Welt der deutlich kleineren Potenzen übertragen.

    Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für den notorisch unterbezahlten 'Kisten mit Technik drin' – Bereitsteller und Spediteur?
    1.)Ich investiere nach Möglichkeit in robustes, fehlerunanfälliges Allgebrauchswerkzeug.
    2.)Wenn sich's nicht vermeiden lässt und Du unbedingt was anderes möchtest richte Dich drauf ein, dass Du damit dann auf Baustelle auch alleine klar kommen musst und niemand am Start ist, auf dessen mangelnde Kompetenz Du's schieben kannst bzw. der Dich im Zweifel raus haut.
    3.)Wenn Dir das nicht passt, bring selbst was mit. Hat den Vorteil, dass DU Dich dann auch um das entsprechende Sponsoring bemühen musst. Vielleicht findet Dein Künstler Dein Lieblingsedelmischprodukt ja auch ganz toll, und mag dafür ein bissel was von seiner Gage abzwacken?

    Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für den notorisch unterbezahlten reisenden Künstlerbegleitungstonmischpultbediener?
    1.)Ich kenne das Problem und mags auf der Arbeit so stressfrei wie möglich. In jeder Hinsicht. Denn ich weiß, dass das für's erzielte Ergebnis am Ende das Wichtigste ist.
    2.)Ich lerne daher, mit robustem, fehlerunanfälligem Allgebrauchswerkzeug klar zu kommen. Das krieg' ich überall. Nebst garantiert entspanntem Betreuer.
    3.)Wenn ich's edler möchte, suche ich mir 'nen Sponsor und/ oder betrachte das Ganze als mein persönliches Hobby. Für welches ich dann natürlich auch nahezu unbegrenzte Leidensfähigkeit mitzubringen habe.

    Ist doch ganz einfach. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 18. August 2011 um 18:19

    Wieso? Funktioniert doch prima:
    http://line6.com/support/servle…-10963/fake.jpg

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • billbo
    • 18. August 2011 um 12:23

    Nein. Er hat vorher vermutlich gehäuft zu sehr unmöglichen Zeiten sehr unangenehme Anrufe entgegennehmen müssen und möchte das so nicht mehr. Der kluge Mann baut vor.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festivalbühne in Indianapolis eingeknickt

    • billbo
    • 18. August 2011 um 12:16
    Zitat

    Ein paar Schräg-Seile und Anker waren schon dabei, jedenfalls entnehme ich das dieser Analyse:

    Klar wird das Ding da nicht unverspannt einfach so rumgestanden haben. Trotzdem vermittelt das Ganze beim ersten Anblick den Eindruck einer 'Pushing the limits' – Konstruktion; geht ja auch ein wenig aus dem verlinkten Post ("... retrofited (by thomas and MAS) to increase it's load capacity ...") hervor. Ob James Thomas bei der Einsetzbarkeit des Ground Support Towers ursprünglich jemals an 60' hohe Outdoorkonstruktionen in Problemwetterzonen gedacht hat?

    'Pushing the limits' bedingt zwingend absolute Fehlerfreiheit bei der Ausführung. Dieses für den Arbeitsalltag in einer 'Der ganz normale Wahnsinn' - Branche bei jedem Beteiligten stillschweigend als gegeben vorauszusetzen ist schon mal so ziemlich der allergrößtmögliche Fehler. Und zwar von oben!
    Ein falscher Griff in die Schäkelkiste, ein ablegereifes 'dieses WE geht das noch' Steel, ein 'müsste eigentlich halten' Erdnagel, ein 'da muss noch der Backlinetruck durchpassen' nicht penibel eingehaltener Abspannseilwinkel, ein 'sieht alles noch ganz gut aus' unentdeckt vorgeschädigtes Towersegment – und das ans Limit gerechnete Konstrukt ist ein hoch gefährliches Schönwetter – Kartenhaus. Schöner Schauereffekt auf Youtube. Weitaus weniger schön, wenn man drunter liegt. Ist es das wert?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • billbo
    • 17. August 2011 um 18:08

    Was sagt der Yamaha User als erstes, wenn er morgens ins Venue kommt?
    "Zeigt mal Eure Hausgastro – Kaffeemaschine; für den Fall, dass das Hightech – Mistding im Nightliner wieder den ganzen Tag Stress macht."
    Was sagt der Digico User als erstes, wenn er morgens ins Venue kommt?
    "Zeigt mal Euren Hausanlagen - Pultplatz; für den Fall, dass das Hightech – Mistding im Hänger ... ... ."

    Wenn’s nicht so traurig wäre, und wenn ich beides nicht tatsächlich schon genau so erlebt hätte, fände ich den jetzt gut... :oops: :D

    Zur Pultläppe – Aversion: das hat (neben einem gesunden Maß an Ignoranz) m. M. nach psychologische Ursachen. Anders als das Side/ Effektrack hat das Laptop den Charakter eines sehr persönlichen Arbeitsgerätes. Da sind die Bankverbindung, die Bilder der Freundin und die Ebaydaten drin, und die Reste vom letzten Frühstücksunfall kleben noch in der Tastatur. Da lässt man nur ungern jemand anderen dran; und genauso ungern fummelt man an und in fremden persönlichen Universen herum. Das mag (im Fall des 499 Euro Teils, auf dem NUR die Pultsoftware ist und sonst nichts) sachlich Blödsinn sein, ändert aber nix an der Psychologie.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festivalbühne in Indianapolis eingeknickt

    • billbo
    • 16. August 2011 um 15:37

    In diesem Forum:
    http://www.lightnetwork.com/index.php?dest…3Fmsg%3D32694.1
    wird sehr engagiert und qualifiziert über dieses Unglück diskutiert; so wie ich’s verstehe auch unter Beteiligung z. T. sehr kompetenter und 'hochrangiger' Vertreter der US Live Entertainment Industry.
    Ein Post dort (eines ausdrücklich nicht Rigging/ Bühnenbauexpertens) gibt ziemlich exakt das wieder, was mir (ebenfalls absolut kein Statiker/ Rigger/ Bühnenbauer) beim Betrachten der Spiegel – Fotostrecke im ersten Augenblick in den Sinn kam:

    (sinngemäßes)

    Zitat

    beim Anblick der Bühnenkonstruktion VOR dem Unglück muss ich unwillkürlich an 8 aufrecht stehende Bleistifte denken, auf denen jemand das Telefonbuch von Los Angeles zu balancieren versucht.


    Wer plant/ baut/ genehmigt so was im sturmgewöhnten und – geplagten Midwest Amerika? :shock:
    Interessant ist, dass in der Diskussion das deutsche TÜV – und Baubuch – Procedere bei fliegenden Bauten als erstrebenswertes Wunschziel dargestellt wird. Und dass man vergleichbares dort bisher offenbar überhaut nicht zu kennen scheint.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bewusstseinserweiternde Substanzen

    • billbo
    • 16. August 2011 um 14:56
    Zitat

    Und was wollen uns die dunkelen Wolken über der Bühne sagen:

    Bzgl. Ballastierung soweit alles takko. Dunkelgrüner Bereich.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bewusstseinserweiternde Substanzen

    • billbo
    • 15. August 2011 um 22:13
    Zitat

    wie alt warst du nochmal???

    Och, wenn man weiß, wonach man googeln muss, ist das doch heutzutage überhaupt kein Problem... :D

    Lustiger Weise wäre ich um ein Haar tatsächlich dort gewesen – als Teil der Crew der Vorvorvor... ...vorgruppe. Wurde natürlich gecancelt; der Hunni (D-Mark) Gage war bei diesen Dimensionen damals ganz einfach nicht im Budget... :roll: :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bewusstseinserweiternde Substanzen

    • billbo
    • 15. August 2011 um 14:03

    Biddeschön:
    http://photos-h.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc…5_5119956_n.jpg :D

    HH V Serie; die dicksten waren mit 2x 400W angegeben. Das System mit 550kW. Man rechnete damals mit Sinusleistung, nicht mit imaginären Nullen vor'm Komma.
    Viel Spaß beim rechnen! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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