Nicht vergessen, dass in der Spule auch ein stattlicher Eisenkern sitzt; irgendwas muss das Feld ja schließlich magnetisieren können. Leichter als Alnico oder Neodym dürfte die Angelegenheit also auch nicht werden; allerdings ließen sich die hässlichen Monster – Ferritpackungen da sicherlich um Längen schlagen.
Tatsächlich interessant könnte allerdings die Steuerbarkeit sein. Macht man etwa die Versorgung des Feldes nur ein wenig 'weich' (was sie zu Zeiten von Gleichrichterröhren eh immer war), hätte man (über die Reinduktion) gleich mal einen Echtzeit/ Echtwert – Hubanzeigegeber, ohne dafür irgendeinen Sensor bemühen oder gar im Signal rumpfuschen zu müssen.
Oder z. B. die leidige 'Powercompression' - Thematik: derzeit begegnet man dem Problem der heißer und damit weniger leitfähig werdenden Schwingspule damit, dass man unwillkürlich lauter dreht, sie also noch heißer macht. Eine 'Lösung' kann man das nun wirklich nicht gerade nennen. Mit einem variablen Feld hingegen könnte man das in gewissen Grenzen kompensieren: sinkt der Output wegen temperaturbedingt nachlassenden Wirkungsgrades, packt man einfach noch ein Schüppchen Magnetkraft drauf, statt sinnfrei die Spule noch weiter aufzuheizen.
Sind natürlich alles Hirngespinnste. Wenn ich mal so richtig Langeweile habe, schnappe ich mir vielleicht mal so einen 70 oder 80 Jahre alten Ömmes und verziehe mich damit für ein Wochenende unerreichbar in den Bastelkeller. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo