Ist ja eigentlich nichts anderes als das, was der Klavierstimmer mit den Saiten – Triplets eines Flügels macht. Eine stimmt genau, die beiden anderen fast genau; erst dadurch erwacht das Teil wirklich zum Leben. Gut, Delay hat er nicht, und das Panning ist vorgegeben. Dafür aber für jeden Halbton ein eigenes SPX :cool:.
Klar sein sollte aber auch, dass unterschiedliche Musikrichtungen da unterschiedliches Vorgehen erfordern. Bei der filigran gezupften Akustikgitarre ist Vorsicht geboten; lieber erst mal mit kleinen Zahlen und ganz wenig Beimischung anfangen, sonst klingt’s sehr schnell unnatürlich/ übertrieben. Robuste Rammstein – Riffs dagegen vertragen erstaunlich viel Detuning, bevor es wirklich nach ‚verstimmt‘ klingt.
Spätestens wenn der Gitarrero sich hilfesuchend nach seinem Backliner und dessen Stimmgerät umschaut ist es aber auch dort an der Zeit sich zu fragen, was man da eigentlich gerade macht :D.
Mit freundlichem Gruß
BillBo