Richtig. Bei einem Flötensolokonzert werden Schwächen in der Basswiedergabe weniger auffallen als bei einer bassbetonten Musikrichtung. Für das subjektive Erlebnis ‚viel Bass‘ könnte man da allerdings auch den Rest einfach leiser drehen. Von daher eine Frage der Quantität, nicht von Qualität.
ZitatAber die Möglichkeit beliebig komplizierte Frequenzgemische (wie du es nennst) zu erzeugen, resultiert ja in solchen Erscheinungen wie bspw. DnB.
Noch mal: verglichen mit so ziemlich jedem natürlichen Geräusch ist das Frequenzgemisch welches Deinem DnB – Sequenzer entströmt von geradezu erschreckender Simplizität; ganz zu schweigen von dem, mit was der oben angeführte Nachrichtensprecher diesbezüglich aufzuwarten weiß. Daran ändert auch eine ständige stakkatoartige Wiederholung nichts; die erzeugt lediglich den Eindruck als würde dort etwas unerhört kompliziertes passieren.
ZitatUnd sowas auf nicht geeigneten Systemen zu hören ist einfach nur grausam.
Glaub ich Dir. Geschmäcker sind verschieden; was den Einen begeistert finden andere monoton. Ich höre so etwas freiwillig möglichst überhaupt nicht, allenfalls mal 10 Minuten lang für den ‚Aha‘ und ‚Boah‘ – Effekt. Und gebe zu: das kann im ersten Moment sehr beeindruckend sein. Im zweiten wird es dann – für mich – ganz schnell wahlweise entweder nervig oder langweilig.
Wenn Du einige Male eine zwanzigstündige ‚Rotterdam Terror Crew‘ – Großveranstaltung in einer 150m langen Multisporthalle von Anfang bis Ende in stocknüchternem Zustand durchgezogen hättest würdest Du mich vermutlich verstehen. Gleichmut gerät da schnell zur höchsten aller Tugenden :lol: .
Noch was zum Ein – und Ausschwingverhalten: in fast jeder Beschallungssituation (außer Open Air und Zelt) ist die Performance der Bassboxen ziemlich egal verglichen mit dem, was ein durchschnittliches Hallenvenue da unten so alles zu bieten hat.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
(der gerade 'Go, Götz, Go!' auf WDR4 hört... )