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Beiträge von billbo

  • Suche Klinke Stecker Vovox Speaker Cable [ERLEDIGT]

    • billbo
    • 8. November 2015 um 21:29

    Das passiert nur auf dem grauen Markt. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Abschirmkette von der Manufaktur bis zum Endkunden nicht nachweislich lückenlos eingehalten worden ist.

    @Threaderöffner: du hast doch hoffentlich Stecker aus beim Hersteller original versiegelten hartverlöteten MU- Metall - Transportcontainern verwendet??!
    Wenn nicht, ist die ganze Diskussion hier sowieso obsolet. Dann könntest du auch gleich irgendein x-beliebiges buntes Mukker- Nonsensprodukt aus dem Onlinespielzeugshop nehmen.

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 5. November 2015 um 22:48

    Nee – schon die Bereiche kleiner als 50Hz und größer als 10k. :wink:

    Wenn ich mal groß bin und mir ein Musikzimmer deutlich jenseits der 400 oder 500 Quadratmeter leisten kann, dann baue ich da so was rein. Incl. zeitgerechtem und standesgemäßem Hochleistungsamping (25 oder gar 50 :shock: Watt Gegentakt) und -processing (Überlastungsschutz per Softclipping, 12dB/Okt. Passivweiche, Hubbegrenzung über AÜ- Sättigung, mechanische HT/ TT Laufzeitanpassung - die ganze Palette halt).

    Auf die ersten Shootouts bin ich gespannt. Einzige Bedingung: ICH gebe die Dimensionierung des Sicherungsautomatens für die Stromversorgung vor. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 5. November 2015 um 13:10
    Zitat

    Wer will schon noch böse brüllende 2"er, die mit 4"-Diaphragma eher Mittentreiber waren?

    Gute Frage. Funktionsfähige, original versiegelte Altec- und JBL Zweizöller aus den 50ern/ 60ern erzielen in der Highend- Szene jedenfalls regelmäßig grotesk- phantastisch anmutende Höchstpreise:
    http://www.ebay.de/itm/Pair-Western-Electric-T530-A-driver-by-jim-lansing-jbl-375-16-ohm-/231720230970?hash=item35f39a203a%3Ag%3Ab8oAAOSwA4dWHeH1&nma=true&si=JRt8DWaQyCf8iE3UKVVVHmuJlfY%253D&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557

    Wie so oft, alles eine Frage der Perspektive.

    Neulich habe ich für einen Job (gemischtes Sprach-/ Musikprogramm, 1000 Pax in gemäßigter Partyathmosphäre) ein gestacktes L-Acoustics System vorgefunden, irgendwelche Bässe mit 2 Querboxen (Wifo oder so was) oben drauf. In Sachen (akustische) Watt/ Pax für diesen Zweck ausreichend bemessen; rein optisch von der Seite erinnerte das Ganze geradezu frappierend an ein fast 80 Jahre altes Shearer- Stack. Genug Anlass jedenfalls, sich mit einem schönen Gedanken zu beschäftigen: was wäre, wenn …

    … statt nagelneuer brauner Holzkisten dort eine 80 Jahre alte braune Holz-/ Messingkonstruktion für den Job zur Verfügung gestanden hätte?
    - Der Platzbedarf wäre wg. der größeren Basskonstruktion/ besseren akustischen Anpassung um einiges höher.
    - Der Leistungsbedarf aus dem selben Grund um mindestens eine Zehnerpotenz niedriger.
    - Die Definition im Bassbereich wäre wg. höherer Rückwärtsdämpfung/ weniger Rückwirkung auf die Bühne/ fehlender Reflektionen von rückwärtigen Wänden/ ... höchstwahrscheinlich bedeutend besser.
    - Das 'Top' (also ein 5x3 Multicel- Horn) wäre vertikal besser (nach unten) zu winkeln – beim modernen System stößt man da wg. Gewicht und Schwerpunkt frühzeitig an Grenzen.
    - Die Bereiche < 50Hz und > 10kHz würden vernachlässigt bzw. müssten entfallen.
    - Die Sprachverständlichkeit wäre, da keinerlei Filter/ Trennung/ Phasensprung zwischen 400Hz und 10kHz, vermutlich höher.
    - In Sachen (akustische) Watt/ Pax wäre sicherlich ebenfalls alles im dunkelgrünen Bereich.
    - Niemandem im Publikum wäre in puncto Beschallung/ Tonqualität irgendetwas negativ aufgefallen, bzw. niemand hätte dort im direkten Vergleich irgendetwas vermisst.

    Nur gut, dass wir dank 80 Jahren technischen Fortschrittes in solchen Dingen heute schier unfassbar viel weiter sind! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Suche Klinke Stecker Vovox Speaker Cable [ERLEDIGT]

    • billbo
    • 5. November 2015 um 11:27

    :shock: Hast du die Stecker wenigstens nach Laufrichtung selektiert? Es gibt da optimierte für Input und solche für Output. Allerdings nur per Insiderhandel unter der Ladentheke, sind halt ein bisschen teurer.

    Aber mit dem falschen Lot ist ja jetzt leider sowieso alles ruiniert. :(

  • Suche Klinke Stecker Vovox Speaker Cable [ERLEDIGT]

    • billbo
    • 4. November 2015 um 18:44

    Irgendeinen betriebsblinden/ gehörlosen Querulanten gibt es immer... :D

    Edith meint: bestimmt ein Bassist!

  • Suche Klinke Stecker Vovox Speaker Cable [ERLEDIGT]

    • billbo
    • 4. November 2015 um 18:15

    Eigentlich nur das 'Jägermeister' Dessert der aufopferungsvollen Cateringköchin im Heimatvenue meines Vertrauens. 8)

    Die richtige Stimmung kam dann erst so nach und nach beim Lesen auf:

    Zitat

    Der Sound hat sich dadurch auch verändert. Nach vergleichen mit Summer Cable oder Klotz Kabeln war ich davon überzeugt, dass mein Sound mehr Druck aufgebaut hat und von den Frequenzen her differenzierter geworden ist.

    Zitat

    Das sonorus drive ist aber letztlich in den Höhen "weniger eckig und hart" und in den Bässen definierter. Das bessere ist auch hier mal wieder des Guten Feind ... Gelle!?

    Zitat

    Edles Kabel mit reinem Klang!

    Zitat

    Der Durchsatz des Signals an den Lautsprecher ist auf jedenfall deutlich besser. Es kommt ein sehr klar ausgewogenes Verhältnis von Höhen, Mitten und Tiefen an.

    Zitat

    Ich muss noch hinzufügen, dass ich zwischen dem Output meiner 56er Strat bis zum Return des FX Loops meines DSL 100 nur hochweritge, von mir handverlötete Kabel verwendet habe.

    Zitat

    Extrem gut (offen und klar) klingendes Speakerkabel.

    Zitat

    Durch die Stofffummantelung ist es doch sehr empfindlich da der Schmutz in den Stoff einzieht. Klanglich der absolute Hammer gegen andere Kabel.

    Und damit dann auch gleich mal klar ist wie man die die Zielkundschaft in Sachen allgemeine Lebenstüchtigkeit dort so einschätzt, hier noch ein offizieller Warnhinweis seitens des Vertriebes:

    Zitat

    nicht für Aktivlautsprecher

    Von solchen Leuten leben wir.
    Hicks!

    :roll:

    'tschulliung!

  • Suche Klinke Stecker Vovox Speaker Cable [ERLEDIGT]

    • billbo
    • 3. November 2015 um 20:37

    Teuer?

    Habe mir aus einer Schnappslaune heraus gerade mal den Spaß erlaubt, die enthusiastischen Käufer-/ Benutzerkommentare bei einem großen Treppendorfer Onlinespielwarenhandel durchzulesen. Also ich finde, die haben mindestens noch mal einen Faktor 5 - Aufschlag auf den Bargain– Deal für das Zeug verdient. Die Welt ist schlecht - gerade auch wenn man sich vor Augen hält wie der Klingeldraht im Inneren der Marshallbox aussieht, die dann mit so was angeschlossen wird.

    Wundern tut's mich allerdings nicht besonders; immerhin kenne ich so einige Gitarristen ja auch persönlich ganz gut... :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 3. November 2015 um 12:00

    Ja, diese Lansing Heritage Seiten sind immer mal wieder gut für den einen oder anderen nostalgischen Ausflug. Aber sie bieten auch sehr viel Erkenntnispotential zur Funktion und Entwicklung von Beschallungsanlagen überhaupt. Insbesondere bei der Frage, wo genau sich denn der tatsächliche Fortschritt bei elektrodynamischen Lautsprechern in den letzten 80 Jahren (also in etwa seit Entwicklung des Shearer- Systems) verbirgt, gerät man durchaus schon mal ins Grübeln.

    Zum Thema Wirkungsgrad noch ein schlichter Gedanke: der bemisst sich zum Einen daran, unter wie viel (Wärme-) Verlusten wir elektrische Energie in Bewegungsenergie umwandeln. Zum Anderen daran, wie perfekt wir diese Bewegungsenergie an das Medium Luft ankoppeln, um sie am gewünschten Ort als Schallenergie wahrnehmen zu können.
    Eigentlich doch ganz einfach? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Vocal Zerr FX

    • billbo
    • 2. November 2015 um 23:59
    Zitat

    für monitor ist das aber nix, da pfeift es wegen der extremen kompression des signals ganz schnell los!
    je nach raum und anlage ist das mit den verzerrten sounds schon über die PA ein problem, zumindest wenn die quelle ein gesangsmikro ist.

    Na klar - 'Distortion' ist ja letztlich nichts weiter als das beherzte Anheben der Gesamtverstärkung weit über das gesunde Maß hinaus. So, wie der Gitarrero mit Einschalten seines Verzerrers plötzlich mit spielerischer Leichtigkeit 20 oder 30dB mehr Pickupbrumm produziert, erhalten wir über einen solchen Insert im Prinzip erst mal ein um 20 oder 30dB vermindertes mögliches GbF. Das ist in etwa so, als würden wir bei grenzwertig ausgereiztem Bühnenmonitoring mal eben den PAD im Gesangskanal ausschalten. :D
    Live funktionieren solche Zerreffekte für Mikrofonkanäle nur über gaaanz vorsichtiges Dazumischen bestimmter Obertöne aus dem 'Zerreffektreturn'. Ob man das auch unbedingt auf Wedges schicken muss, sollte man sich sehr gut überlegen. Und auch ohne ist dann ein flinker Finger im Zweifel außerordentlich hilfreich bzw. unverzichtbar.

    Der Tipp mit dem Megaphon ist gut, das funktioniert in der Praxis einigermaßen ordentlich. Aber auch das sollte man in jedem Fall vorher antesten - und wenn es das Einzige ist, was man beim Linecheck mal eben antesten kann.

    Mit fundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 2. November 2015 um 23:32

    Jepp - damals wurde Wirkungsgrad auch noch ganz realistisch bei 1mW :D auf 10 Meter angegeben (na gut, knapp 10m). Und auch die publizierten Wattzahlen waren noch deutlichst näher der Realität als die feuchten Kilowattphantastereien unserer Tage:
    http://www.lansingheritage.org/images/jbl/spe…/2220/page2.jpg

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 1. November 2015 um 10:12

    Finde ich eigentlich nicht.
    In diesem Fred geht es doch um die Erstellung eines möglichst gut durchdachten und solide gemachte Bühnenpatch- und Splitsystems, wenn auch in eher kleinem Rahmen und auf die besonderen Bedürfnisse einer einzelnen Band zugeschnitten. Wenn eine Truppe mit so etwas bei mir aufschlägt (und das ist wie gesagt mittlerweile wirklich häufig der Fall) sehe ich mit einem Blick, ob da Sachverstand und solide Handwerkskunst hinter stehen. Oder ob Dilettanten am Werk waren, die konzeptlos von allem das Billigste in ein Billigstrack gebastelt haben, weil das schöne Geld ja sonst nicht für den richtigen Schriftzug auf dem Gitarrenamp gereicht hätte.
    Das Gleiche gilt natürlich erst recht für größere Systeme. Da gibt es ja nun sehr unterschiedliche Lösungen; von den vergleichsweise simplen (aber sehr effektiven) kaskadierbaren 32er Plugboxen mit mehreren Hartings dran bis hin zum ausgewachsenen Festival- Subcoresystem mit echtem Mastersteckfeld und großem Aktivsplitter mit Abgängen für FOH/ Festivalmonitor/ Gastmonitor/ Ü-Wagen/ Liverecording/ was weiß ich noch alles, ist vieles möglich. Wie überlegt und hochwertig das ausgeführt ist (bzw. ob es überhaupt ausgeführt ist :roll: ) – das gibt nicht selten einen entscheidenden Hinweis darauf, ob man es mit einer erfahrenen Live- Proficompany oder einer Bastelbude zu tun hat. Und so ganz nebenbei erübrigt sich dann auch die unselige Diskussion um 'Digitalsplit' – warum potentielle Scherereien in Kauf nehmen, wenn die Grundausstattung eh ganz selbstverständlich genügend Abgänge für mehrere Arbeitsplätze vorsieht?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Garantie bei Austausch-Neugeraeten

    • billbo
    • 31. Oktober 2015 um 12:28

    Gewährleistung (nicht Garantie!) durch den Verkäufer endet in D nach 2 Jahren. Egal, ob du mittlerweile ein oder mehrere Austauschgeräte bekommen hast. Es sei denn du weist dem Verkäufer (und der dann dem Hersteller) nach, dass das Produkt einen prinzipiellen Konstruktionsfehler oder sonstigen gravierenden Mangel hat, der ein dauerhaftes Funktionieren bei ordnungsgemäßem Gebrauch unmöglich macht. Und dass er dir das beim Verkauf arglistig verschwiegen hat.

    Garantie kann ein Hersteller darüber hinaus in seinen AGB versprechen; ist z. B. gängig als (zumeist kostenpflichtige) Zusatzleistung bei Kfz. Das muss man dann im Zweifel in den AGB nachlesen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 31. Oktober 2015 um 12:00
    Zitat

    Ich verstehe die digital Splitt Allergie einiger nicht. Dafür gibt es sehr wohl Anwendungen.

    Etwas Zutrauen zum Kollegen, der den echten Gain steuert vorausgesetzt, kann man damit super arbeiten. Zumindest mit einigen Systemen.

    Die Helene Fischer Crew machte das so. Ist nur ein Beispiel... Wenn Ihr wollt nenne ich noch mehr.


    Ja.
    Bzw. nein, muss nicht.

    In diesem Thread geht es stattdessen darum, wie man ein autarkes Band- Bühnensetup aus Mikrofonierung/ Verkabelung/ In Ear Rack erstellt; mit dem Ziel, dieses auf möglichst intelligente, flexible, universell verwendbare Art und Weise an wechselnden Einsatzorten unterschiedlichster technischer Ausstattung betreiben und an die örtliche Technik anbinden zu können. Also irgendwo zwischen Punkhöhle und Rock am Ring.
    Ich glaube (bzw. weiß das sogar aus berufener Quelle :wink: ), dass solches auf der Prioritätenliste von Frau Fischer derzeit nicht besonders weit oben steht.

    Solche Setups sieht man im Livegeschäft mittlerweile fast täglich. Neben vielem anderem bewirken sie übrigens ganz nebenbei, dass uneinsichtige Geiz-ist-geil- Dienstleister außer ihrem nicht vorhandenen (weil lästigen) analogen Bühnenverteilsystem auch gleich ihre Monitoranlage und die günstige, aber für sich allein nutzlose '2. Bedienoberfläche' im Lager stehen lassen können. Fast bin ich geneigt, in diesem Zusammenhang von so etwas wie 'intelligenter Notwehr' zu sprechen.

    Wer täglich auf wechselnden Livebaustellen arbeitet beurteilt die Kompetenz von PA- Buden schon längst nicht mehr anhand von Schriftzügen auf Mischpulten und tönenden Sperrholzschachteln. Sondern u. a. daran, wie intelligent, aufwändig und praxisgerecht bei dieser Company das Bühnenpatching konzipiert ist bzw. beherrscht/ gehandhabt wird.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 30. Oktober 2015 um 12:25

    :roll: Digitalsplit?

    Gefragt ist nach einer praktikablen, stressfreien, musikerfesten Monitorlösung.
    Die Band möchte auf der Bühne unabhängig sein.
    Es gibt mehr FOH- als Monitorkanäle.
    Wenn ein solches Setup 'fertigentwickelt' ist, gibt’s erfahrungsgemäß dann gerne auch mal unterschiedliche Kanäle/ Mics für Monitor (In Ear!) und FOH.
    Eigener Band- FOH ist (anders als eigenes Bühnensetup) im gemischten Tour-/ Festivalgeschehen oftmals nicht möglich/ erwünscht/ praktikabel/ realistisch/ sinnvoll. Zumindest wenn man nicht gerade Bon Jovi oder AC/DC heißt.
    Jede tourende Band, die ihrem Personal kein fettes Festgehalt zahlt, wird in der Praxis immer wieder mit Ersatzleuten/ Wechselcrew/ Zweitbesetzungen/ notfalls auch mal dem örtlichen Tonler leben und arbeiten müssen.

    :roll: Digitalsplit? Also die unflexibelste aller vorstellbaren Lösungen? Die selbst von 'richtig großen' Acts (also solchen, deren BAs tatsächlich manchmal gelesen werden) aus guten Gründen nach wie vor kategorisch ausgeschlossen wird?

    Ganz vorsichtig ausgedrückt: Aufgabenstellung nicht verstanden. Thema verfehlt. Setzen, sechs. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 29. Oktober 2015 um 20:26

    Gibt's schon. :wink:

    Irgendwann Ende der 60er/ Anfang der 70er hat einer der großen ELA- Beschallungsanlagenhersteller (ich glaube das war Philips; hing u. U. sogar direkt oder indirekt mit dem Bau der Philipshalle zusammen) mal ausrechnen lassen, dass man für die adäquate Beschallung einer Mehrzweckhalle bis ca. 5000 Zuschauerplätzen bei Verwendung der damals gängigsten wirkungsgradstarken Lautsprecher etwa 50 – 70 Watt Verstärkerleistung benötigt. Ich habe das Papier zwar nie gesehen, kann mich aber erinnern, dass diese Zahl noch Jahre später hier und da immer mal wieder zitiert wurde.

    Nehmen wir das einfach mal so hin – damit steht in diesem Thread dann auch endlich die lang ersehnte 'offizielle' Zahl. Nur runter rechnen auf das persönliche Arbeits- und Anforderungsumfeld muss das jetzt jeder selbst. Aber dafür gibt’s ja bestimmt irgendwo eine App.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 28. Oktober 2015 um 19:31

    Die Anfrage selbst ist Abteilung Kinderquatsch und mit 'nem Einzeiler erschöpfend beantwortet: es gibt keinen sinnvollen Richtwert für Watt/Pax. Aber der Verlauf der Diskussion eröffnet dem Threadstarter und anderen Interessierten (> 2000 Aufrufe :lol: ) vielleicht eine erste Ahnung darüber, warum sie Kinderquatsch ist.
    Solche Diskussionen regen manchmal zu teils stillem, teils lautem Nachdenken über grundsätzliche beschallungstechnische Zusammenhänge an. Und so manches Mal entdecke ich dabei, wie wenig auch ich eigentlich über den einen oder anderen Aspekt Bescheid weiß. Man sollte sie daher schlicht laufen lassen wie sie laufen, so lange sie niemandem weh tun.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 28. Oktober 2015 um 14:04
    Zitat

    Nur hat man bei der Konstruktion eines Hornlautsprechers noch andere Parameter .
    Man kann z.B. über eine Druckkammer die Arbeitsweise des Chassis massiv verändern .

    … man kann Lambda/2 oder Lambda/4 Hörner bauen und diese dann clustern, man kann sie falten, man kann über Öffnungswinkel und Diffraktionskanten den Nennabstrahlwinkel beeinflussen, und man kann vermutlich noch viel mehr – klar. Aber all das ist letztlich nichts anderes als der Versuch, eine möglichst optimale Anpassung der Membranbewegung an die Luft zu erreichen. Eigentlich wie immer bei Energie: man kann versuchen, sie für seine Zwecke so passend wie möglich umzuformen. Aber man kann sie nicht 'erzeugen' oder vervielfältigen.

    Zitat

    Nicht umsonst wurden die S4 in solchen Mengen gestackt .

    Richtig. Ohne viel Holzgedöns davor/ drumherum bekam man so mehr Chassis (und damit Energie) auf die gleiche Fläche – anzupassen gab/ gibt es da ab einer gewissen Gesamtgröße sowieso nichts mehr.
    In den ersten 50 bis 100 Jahren der Lautsprecherentwicklung (je nachdem, wo man deren Anfänge definiert) waren Chassis und vor allem auch Verstärkerleistung entweder überhaupt noch nicht verfügbar oder astronomisch teuer. Bauholz und Blech dagegen vergleichsweise billig – also behalf man sich mit Hörnern. Tut man heute immer noch dort, wo der Strahler selbst aus anderen Gründen möglichst klein bzw. leicht sein muss (Mittelhochtonbereich), oder gerne bei "Kleinsystemen" :roll: , bei denen die abzustrahlende Wellenlänge größer ist als die Gesamtausdehnung der strahlenden Fläche. Tut man nicht mehr dort, wo es aus physikalischen (Größe) und wirtschaftlichen (Gewicht, Transportvolumen, etc.) Gründen unsinnig wäre.

    Zitat

    Natürlich , wenn der max. Strahlungswiederstand erreicht ist kann man den nicht weiter steigern .
    Man kann aber eine solche Anordnung aus wirkungsgradschwachen
    oder wirkungsgradstarken Einzelkomponenten aufbauen .

    Nein. Wirkungsgrad IST die Anpassung. Optimaler als optimal geht nicht.
    4 18"er als Direktstrahler (Strahlergesamtfläche nicht mal 0,7m² auf Schallwand ca. 1,5m²) sind bei 100Hz (Wellenlänge 3,4m) erbärmlich schlecht angepasst.
    4 18" W- Bins (Hornmundgesamtfläche vielleicht 4m²) schon erheblich besser.
    72 18"er als Direktstrahler in 36x S4 (Strahlergesamtfläche ca. 12m² auf Schallwand ca. 50m²) nahezu perfekt.
    72 18" W- Bins (Hornmundgesamtfläche vielleicht 72m²) nicht mehr nennenswert besser.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • monitorrack mit split einrichten

    • billbo
    • 28. Oktober 2015 um 01:05

    Ja.

    Ein 1:1 Trafo(split) dient der galvanischen Trennung. Die ist für diese Anwendung überflüssig.
    Weswegen dann also Trafos? Nur weil man die in Einfachausführung billig irgendwo kaufen kann?

  • Anlagendimensionierung anhand von Personenzahlen - Watt-Pax

    • billbo
    • 28. Oktober 2015 um 00:50
    Zitat

    Für ein solches Inferno fehlt mir echt jede Phantasie ...., also wie war das doch gleich mit dem Wirkungsgrad ?

    Kein Inferno, nur kleiner Gedankenknoten. :wink:

    Optimal angepasst ist optimal angepasst; auf welchem Weg ich diesen Zustand erreiche (z.B. über ein ideales Horn oder einen idealen Flächenstrahler) ist dabei egal. Den Zustand 'optimaler' gibt es nicht; das Wort ist lediglich das optimalste :D Beispiel für ein Einwort- Paradoxon.

    Der immer wieder leichtfertig zitierte (und so ideal nur theoretisch mögliche) 'Horngewinn' von 6dB ist unterm Strich das Gleiche wie der (ebenfalls so nur theoretisch mögliche) Wirkungsgradgewinn über die Vergrößerung der strahlenden Fläche.

    Wäre das anders, würde ich einfach vor eine kleine Teilfläche des Hornmundes wieder ein Horn setzen, hätte noch mal 'plus 6dB', aus der Sache mit dem Perpetuum Mobile würde am Ende doch noch etwas, und ich würde reich und berühmt. Als bekennender Nichtphysiker habe ich aber ganz intuitiv den leisen Verdacht, dass an dieser Idee irgendwo ein verborgener kleiner Haken sein muss.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zeitvertrag bei EZB

    • billbo
    • 26. Oktober 2015 um 23:34

    Eine gewisse Basisqualifikation (wieviel Watt/ Pax?) ist für den Job allerdings sicherlich hilfreich, wenn nicht sogar erwünscht. :)

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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