IDN: ein C- Klasse Matsch-, Schlamm- und Sch....e- Festival nach 36 Stunden Sturm und Dauerregen auf einem Acker in Wales.
Wow... :shock:
Ich will sofort mein iLive zurück! ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
IDN: ein C- Klasse Matsch-, Schlamm- und Sch....e- Festival nach 36 Stunden Sturm und Dauerregen auf einem Acker in Wales.
Wow... :shock:
Ich will sofort mein iLive zurück! ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Ich hab's ja geahnt
Sitze aber jetzt meinerseits an irgendeinem Fluhafengate rum mit 30min. free Internet; das würde jetzt irgendwie ein bisschen viel... ![]()
Nur ganz kurz: in Sachen Reaktionszeit interessiert mich bei einem Gerät nicht wann ich was sehe (ja, ich habe neulich mal gelernt, wie man einen real existierenden Fader hin und her schiebt - auch auf iLive), sondern wann ich was höre. Bin halt nur Tonler.
Klar haben alle Digitalpulte da eine gewisse Latenz; unangenehm fällt die z. B. auch bei Soundcraft VIs auf. Aber so extrem lahm - das hatte ich noch nirgends. Und bei 10- 12m Entfernung zur Bühne war's sicher nicht die Schalllaufzeit...
Rest später mal.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
ZitatIch habe so langsam das Gefühl das Du iLive nicht magst...
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Upps! Dabei habe ich mich nach Kräften bemüht, einen solchen Eindruck auf gar keinen Fall aufkommen zu lassen. :oops:
Mit freundlichem Gruß
BillBo
ZitatWie hast du dich auf diesen Gig vorbereitet oder war es eher die Show auf gut Glück?
"Hey, wir gehen am WE auf 'Abenteuertour'. Hast du Lust? Wird gut bezahlt... "
Ich bereite mich auf Tourneen/ komplexe Projekte/ neue Kunden vor. Ziemlich gewissenhaft; immer dann, wenn's bezahlt wird oder es anderweitig lohnenswert erscheint. Würde ich das für jeden Einzelgig so machen, hätte ich ein massives Zeitproblem oder würde verhungern.
Zitatdas ist der falsche Threat! Was hat das mit der d-Live zu tun?
Hoffentlich überhaupt nichts. Hoffentlich ist dort alles anders:
? Zuverlässig arbeitende Taster mit einem definierten Druckpunkt/ haptischer Rückmeldung (und kein schwammiges undefiniertes Etwas, welches nach dem Zufallsprinzip auf seinem langen Weg mal Kontakt herstellt, mal nicht. Das Pult war nagelneu... . Und diese Taster schon zu XL4- Zeiten Mist, und das ist 30 Jahre her). Wie so etwas geht weiß man spätestens seit dem Ur- 01V.
? Zeitnahe Umsetzung meiner Eingabebefehle (probier die Sache mit dem GEQ- Fader ruhig mal aus).
? Autotouch! Schön, wenn der Entwickler meint, dass er so etwas zum Arbeiten nicht braucht. Unschön wenn er meint, mir das vorschreiben zu können. Denn dann will ich sein Produkt nicht.
? Möglichkeit simpler Konfigurationsänderungen (Stereokanäle/ -busse), ohne die Kiste dafür extra jedesmal runterfahren zu müssen. Unfassbar.
? Ein tragfähiges Default- Setup für ad hoc- Standardsituationen.
? Encoder! Ein EINZIGER Encoder (dessen Funktion man bei jedem neuen Fenster wieder erst extra zuweisen muss) für alle Funktionen außer EQ und Gain ist ein kompletter GUI- GAU.
? Encoder!! Sends on Fader schön und gut – aber wenn Einer spielt und 7 gleichzeitig den Arm nach oben recken kann das auch eine verdammt mühselige Angelegenheit sein.
? Benutzbare Basis- Effekte! Welche, die auf Anhieb ein zumindest bedingt verwertbares Ergebnis liefern und beim Editieren banaler Parameter wie Predelay oder Decay nicht ungefragt stummschalten.
? Sinnvolle Bildschirmmenüführung! Was nutzt mir ein (zugegeben schön reagierender) Touchscreen, wenn ich von dort aus nirgendwo hin gelange?
? Ein Kanaldisplay mit einer Zahl drin! Noch schöner, wenn diese Zahl dann auch irgendwie sinnvoll nachvollziehbar mit einer Zahl auf dem angeschlossenen Stagerack korreliert (und der 'Betreuer' beim Stöpseln auf der Bühne nicht immer erst ein handgekritzeltes Zettelchen aus der Tasche ziehen muss).
Reicht das erst mal?
Mir schon: es ist mir unbegreiflich, wie man heute noch eine Kiste welche einen derart bei der Arbeit behindert (ver)kaufen kann. Klar, auch damit kann man unter Zuhilfenahme tausender Klicks und Flüche eine Band mischen. Aber schön geht anders.
Immerhin: die eine oder andere GLD- Begegnung der letzten Jahre gibt Anlass zur Hoffnung, dass auch dieser Hersteller lernfähig ist. Die habe ich als erheblich weniger katastrophal empfunden; allerdings waren das auch eher gemütliche Anwendungen und keine komplexen Stehgreif- Bandjobs.
Aber bestimmt ist bei dLive sowieso alles anders! ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
p. s.:
ZitatHey billbo,
gelbe EQ Kuven rocken, GELBE!
Die kann man bei iLive wahlweise sogar umschalten, von buntem Liniengewirr auf bunte Hügellandschaft. DAS wusste sogar der Betreuer. ![]()
Trotzdem: bitte, bitte nicht noch mal.
Nun ja – wo mein eigenes Pult bezahlt wird akzeptier' ich das natürlich immer – und Publikum schreibt keine Rider. ![]()
Ich hab mich dagegen die Tage über ein ungefragt vorgesetztes iLive (T80 :? ) mal wieder mächtig geärgert. Verwirrende Bedienroutinen, endloses Hin-und-her- Geschalte, untaugliche Liveeffekte, extreme Langsamkeit (einen EQ- Fader z. B. schiebe ich mühelos gemütlich einmal von Anschlag zu Anschlag, ohne akustisch irgendetwas davon zu bemerken), usw. Dazu ein 'Betreuer', der zwar sichtlich bemüht war, aber auf keine Frage eine Antwort hatte. Brrr. Hatte ich ewig nicht, hatte ich fast vergessen, und möchte ich bitte auch nicht mehr.
s.c.n.r. (ich weiß, das gibt Haue) ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Hm. Worauf kommt's beim Mischen an? U. a. auf
- Gefühl und Verständnis für das abzumischende Programmmaterial,
- perfekte und intuitive Beherrschung der zur Verfügung stehenden Werkzeuge,
- verinnerlichte Ablaufroutinen, um sich gedanklich auf wirkliche Problembereiche konzentrieren zu können,
- ausgiebige Erfahrung im Umgang mit (raum)akustischen Gegebenheiten,
- umfassenden Überblick über die physikalischen Grundzusammenhänge,
- Abstraktionsvermögen gegenüber subjektiver Wahrnehmung und eigenen Idealvorstellungen,
- ausreichende Flexibilität, umgehend auf Plan C zu switchen, wenn A und B nicht funktionieren,
- genügend 'Balls', um die technischen Grundvoraussetzungen für ein gutes Ergebnis im Vorfeld durchzusetzen,
- und genügend Ignoranz gegenüber Meinungen von 'Fußpilz' (besserwissenden VIP- Gästen/ Musikerfreundinnen/ Wirten/ "Ich-spiel-auch-inner-Band"- Kommentatoren/ usw. usw.).
Das ist ein bisschen so wie beim Autofahren: man kann die Verkehrsregeln auswendig lernen und den Führerschein machen. Aber man kann nirgendwo nachlesen, wie man ein richtig guter Fahrer wird – das schafft man (mit etwas Talent) erst nach ein paar Jahrzehnten Übung. Oder auch nie. ![]()
Der einzige Weg: einfach machen. 10, 20, 30 Jahre lang. Und mit etwas Glück und Talent kommt danach irgendwann mal jemand zu dir und sagt
Zitat"Vielen Dank, das war der geilste Sound den wir je bei einer Show hatten."
Das ist dann sehr nett - viel wichtiger ist es aber ein Level zu erreichen, auf dem man kontinuierlich konstant gute Ergebnisse abliefern kann.
(Ich mach' das seit ca. 40 Jahren und kann oder könnte von 'nur mischen' mittlerweile prima leben. Trotzdem bekomme ich solch wohlwollende Zitate nur äußerst selten zu hören – denn es gibt verdammt viele erfahrene Cracks da draußen, die das mindestens genau so gut können... :wink: )
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Im Ausland schon. Aber glashart erkannt: ohne WLAN kein WLAN- Problem. ![]()
Doch doch, ich mein das schon so, wie ich's schreib.
Der mit Abstand meistgehörte Trivialsatz heutzutage hinter jeder Bühne; weit, weit vor 'Wann gibt’s Essen?'/ 'Wann ist Changeover?'/ 'Ist das Bier einigermaßen kalt?'/ 'Hast du noch frische Batterien?'/ 'Hat jemand noch ein Ersatzklinkenkabel?'/ usw. usw.: "Du, sag mal, funktioniert bei dir vielleicht das WLAN richtig... ?"
Muss sich halt jeder selbst einen Reim drauf machen :wink:
Zitat... man darf sich auf WLAN also nicht verlassen ...
Irgendwie kann ich nicht umhin, auf dieser Erkenntnis noch ein wenig herumzureiten. ![]()
Wir fahren zum Gig. Mit dem ICE, WLAN onboard. Mal eben schnell noch Mails checken: geht nicht. "Service zur Zeit nicht verfügbar". Hallo Herr Schaffner, könnten sie vielleicht... ? Tut mir leid, keine Ahnung, funktioniert schon seit letzter Woche nicht.
Wir beziehen die Backstageräumlichkeiten. Kaffee, ein, zwei halbe Brötchen. WiFi – Kennwort an der Wand, also mal eben ins Netz: geht nicht. Hallo Herr Veranstalter, ist irgendwas mit dem WLAN... ? Tut mir Leid, keine Ahnung, manchmal funktioniert’s, manchmal nicht.
Wir checken nachts im Hotel ein, WLAN Zugangsdaten an der Rezeption. Feierabendbier, ab aufs Zimmer, noch ein paar Minuten Büro und/ oder mit der Freundin skypen: geht nicht. Hallo Herr Nachtportier, kann es sein, dass... ? Tut mir leid, keine Ahnung, gestern oder vorgestern hat’s noch funktioniert.
Wir kommen leicht genervt zurück nach Hause, Brocken in die Ecke, noch ein bisschen Webradio zur Entspannung: geht nicht. Kann es sein, dass... ? Scheißmistdrecksding von Router eine Minute stromlos machen und beten – Hallelujah, bis zum Einschlafen reicht's vielleicht.
Unsere gesamte tägliche Lebenserfahrung lehrt uns: WLAN funktioniert entweder schlecht oder nur zeitweise oder überhaupt nicht. Auf jeden Fall dann nicht, wenn wir's brauchen. Und außer aus Abermillionen von Routern auf der Welt jeden Tag mal eben für einige Sekunden den Netzstecker zu ziehen hat ganz offensichtlich niemand ein Interesse oder die Mittel oder die Kenntnisse, daran irgendetwas zu ändern.
Würde die Airline eures geringsten Misstrauens damit werben, dass ihre Flugzeuge ab sofort über WLAN gesteuert werden: würdet ihr damit zum Gig fliegen wollen?
Warum aber bitte kommt ihr dann auf die verwegene Idee, ausgerechnet zur Bedienung eurer Spielzeugkonsolen, bei der es zwingend auf zuverlässige Echtzeit- Interaktion ankommt, gerade auf DIESE offenbar ganz hervorragend ausgereifte Technologie zu setzen?
Ist mir ziemlich unbegreiflich. Nichtsdestotrotz - weiterhin viel Vergnügen dabei! ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
p.s.: Loloverde: warst du je schon mal auf einem Open Air (egal welcher Preisklasse und Größenordnung), bei dem das Backstage– WLAN halbwegs akzeptabel funktioniert hätte? :roll:
Pro Band oder insgesamt?
Letzteres gehört eigentlich eher in 'IWMO'... ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Und sie sind VIEL zu GROSS!
Das könnte man der besseren Skalierbarkeit zuliebe doch auch mit 64 Smartphones machen?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Is' halt Peak Power. 20kW- Amps laufen ja auch an Schuko.
Chinas Lichtler sind eben auch bedingt lernfähig.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Nur eines der vielen Problemchen dieser Branche ist es nicht wahrhaben zu wollen, dass es in Wirklichkeit die Masse der 5000 Dollar User ist, die mittel- und langfristig das Geschehen diktiert. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitataber da wüsste ich jetzt auch kein Pult, dass das besser kann - aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren
Pssst - nicht weitersagen: z. B. PM oder CL mit sinnvoll konfigurierten UDK- Bänken...
Und sogar ein ausgesprochen preisgünstiges chinesisches Produkt mit 'X' kann das ziemlich ähnlich gut.
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zu meiner Zeit hieß so was nicht LKW, sondern Crewnightliner. ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Elekrisch sind die erwähnten austauschbar. Aber mechanisch wird das nichts.
Economy- Bauweise: Fader sind starr auf Platine gelötet und bilden szusagen das mechanische Bindeglied zwischen Gehäuse und Elektronik. Das ist einfach und billig in der Massenherstellung.
Pro- Bauweise: Fader sind separat ins Gehäuse geschraubt und über flexiblen Kabelbaum mit der Elektronik verbunden. Das ist langlebiger, aber (wg. viel Handarbeit) ungleich viel teurer. So viel, dass es da auf den Tausender für die langlebigeren Fader dann auch nicht mehr ankommt.
Zitatwie lautet nun eigentlich das fazit dieser frage?
Mein 'Fazit' ist die Hoffnung, dass solche Diskussionen auch von Herstellerseite gelegentlich verfolgt werden. Und dort ein Bewusstsein dafür schaffen helfen, dass es den (kommerziellen) Nutzern ihrer Produkte weniger um einen alle 6 Monate neuen 'Gamechanger'- Blödsiinn geht als viel mehr um ein robustes, zuverlässig funktionierendes, langlebiges, intuitiv bedien- und behrrschbares Arbeitsgerät.
Man wird ja hin und wieder mal träumen dürfen... :oops:
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Shocking!!! ![]()
rockline: kann ich aus eigener Erfahrung so nicht nachvollziehen (habe es allerdings bei solchen Reparaturen auch fast ausschließlich nur mit eigenen Gerätschaften zu tun).
Die ersten 'N'– Fader (die ohne Staubschutz) wurden von Yammi in einer Art Goodwill-/ schlechtes Gewissen– Aktion auf Kulanz getauscht. In der überproportional beanspruchten Centralogic waren es bislang immer die Fader selbst; ich schiebe das ganz althergebracht auf erodierte Kontaktbahnen und/ oder ausgeleierte Mechanik. Und einen PM (also K- Serie)- Fader musste ich überhaupt noch nie tauschen.
Mal kurz nachgeschaut: Standzeit N- Serie 30.000 Zyklen. Standzeit K- Serie 300.000 Zyklen. Features, die so nur selten in Geräteverkaufsprospekten stehen. Die haben dort einfach keine Chance gegen bunte PlugIn – Bildchen. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitatebenfalls vor jahren hatte ich mal eine M7 mit sehr zickigen fadern vor der nase.
Kleiner Nachtrag: hatte einen 'Forschernachmittag' und mal nachgeschaut: auch bei CL verbaut Yammi (wie alle anderen auch) die einfach- Faderserie. Also auch hier mittelfristig Servicebedarf vorprogrammiert. :?
Okay - irgendeinen relevanten Unterschied zur Professional Mixer- Serie wollte man offenbar beibehalten... ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Zitatoftmals vernünftiges Catering oder ausreichend Essenspause
Gut wär ja, wenn irgendwie beides... :roll: ![]()
Mit freundlichem Gruß
BillBo