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Beiträge von billbo

  • Soundcraft Si Performer 2 vollständig belegen

    • billbo
    • 9. Februar 2015 um 19:53
    Zitat

    Dann könnte ich doch bei einer VA mit zwei Bühnen ja alles mit einem Pult machen.

    Wünsch dir bitte, dass ich dort auf keinen Fall als Gastmischer einer der engagierten Kapellen auflaufe. :roll:
    Ach, was soll's. Gibt's 'nen Linecheck? Ich schick dir dann schon mal mein File... :|

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • K-array KW8 Audio Moving Head

    • billbo
    • 9. Februar 2015 um 19:45

    Und die Konferenzteilnehmer hätten bei der Optik auch gleich ein super Smalltalk - Kennenlernthema, falls der Hauptreferent gerade noch ein bisschen im Flughafenstau steckt. :D

  • K-array KW8 Audio Moving Head

    • billbo
    • 9. Februar 2015 um 16:45

    Vielleicht braucht die eine oder andere Backline Rental Company ja mal wieder ein bisschen mehr Platz im Lager:
    http://www.tompetro.com/LESLIE/LESLIE3.jpg

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • billbo
    • 9. Februar 2015 um 13:29

    Man kann’s auch noch ein bisschen anders sehen: das Publikum hat (meistens jedenfalls) Eintritt bezahlt. Und damit auch ein Anrecht darauf zu hören, was der oder die Akteur(e) da oben wirklich so zu bieten haben. Und wenn es das Geräusch nasser Pappdeckel ist, auf die jemand nach dem 12. Bier mit ein paar Wiener Würstchen eindrischt - dann ist das eben so. :D

    In meinem Arbeitsumfeld komme ich gelegentlich immer mal wieder mit getriggerten Kickdrums in Berührung. Da ist der erste Eindruck stets: "Wow! Perfekter Tick, perfekter Körper, perfekter Wumms. Immer. Bei jedem Schlag. Egal ob Ballade, Midtempo- Stampfer oder Highspeed- Geballer. Hammer!"
    Oft hängen die Drummer in solchen Bands darüber hinaus am Clicktrack. Und nach so 10 oder 15 Minuten dann, spätestens: "Boah. Is’ dat langweilig ... wie lang ist denn eigentlich das Programm incl. Zugabe heute?" :roll:

    Nichts gegen das saubere Gaten einer ungewollt mit dem Raum resonierenden Trommel, das gezielte frequenzselektive Betonen eines Anschlaggeräusches oder die kleine Plate, mittels derer die Snare erst angemessen zur Geltung kommt. Aber schon dem vielgerühmten Transientdesigner konnte ich nie übermäßig viel abgewinnen; der kam mir meist eher wie so eine Art übergestülpter Gleichmacher/ Plattmacher vor. Und spätestens bei so Sachen wie Drumagog (hab’ ich allerdings nie selbst mit experimentiert) ist für mich das 'Erlebnis Liveband' irgendwie zu Ende. Von dort ist es in meinen Augen nur noch ein gefährlich kleiner Schritt hin zum Narrenkappen- und Kopfhörerträger hinterm DJ Tisch, der sein Laptopplayback auf Start drückt und danach abwechselnd eine Hand in die Luft reckt und mit der anderen an wichtigen/ nicht vorhandenen/ funktionslosen Reglern rumhantiert.

    Nennt mich wahlweise Zyniker oder Romantiker. Aber ich mag es (bis zu einem gewissen Maße auch als Tonler) bei einer Liveveranstaltung zu hören, was der Protagonist da oben wirklich kann. Und nicht zu hören wie es wäre, wenn er wirklich etwas könnte.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • billbo
    • 5. Februar 2015 um 22:50

    Interpretiert hab' ich weiter oben schon: der Durchschnittstonler ist zu ca. 90% ein pragmatisch agierender Mensch mit deutlich erkennbarem Hang zur Vermeidung entbehrlicher Zusatzarbeit.

    Meine (eher technisch begründete) Prognose:
    1.) Der Preisverfall bei Software (beliebig kopierbar) und Rechenleistung (Mooresches Gesetz) wird ungebremst weiter gehen. Das bedeutet:
    2.) In absehbarer Zeit wird jeder Tonler die Möglichkeit haben, sämtliche Plugins und Effekte dieser Welt für ein Taschengeld auf seinem persönlichen Laptop (oder ähnlichem Gerät) selbst am Start zu haben. Aber:
    3.) Er wird sie nicht benötigen, da sie in jedem 'Mischpult' (wie immer das dann aussehen mag) sowieso schon implementiert sind. Schließlich kostet das den Hersteller dann auch nur noch ein Taschengeld... :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • ;-) einfach nur geil……. darauf haben wir alle gewartet

    • billbo
    • 4. Februar 2015 um 01:53

    Bei aller verständlichen Freude an gepflegter Häme unter Kollegen:
    Mein erstes 'Pro Sound' Boxen - Eigenbauprojekt (direkt im Anschluss an die Altradioausschlachtphase) vor ca. 45 Jahren
    - bestand aus dem gleichen Gehäuserohmaterial wie dem hier pragmatischer Weise verwendeten,
    - vertraute im HT Bereich auf das gleiche, schon damals bewährte Motorola Waveguidesystem (allerdings in Form kühn geschwungener Horizontalarrays),
    - und überzeugte im Grundtonbereich bis 10 kHz bereits mit ähnlich perfekt realisierter D’Appolito- Anordnung (JBL 4520). Lediglich das heute gern verfolgte Konzept der transportzuträglichen Skalierbarkeit mittels Einzelbausteinsystematik war noch nicht optimal ausgereizt.

    Sie waren absolut groß- und einzigartig (die vier 38cm Lautsprecherausschnitte in 30mm Spanplatte etwa waren per Laubsägearbeit entstanden; der örtliche 'Bastelzubehör'- Laden hatte nach 2 Wochen bei Laubsägeblättern Gr.7 ernste Lieferengpässe), und ich hätte sie NIEMALS in irgendeinem anonymen Auktionshaus zum Verkauf angeboten. Schon allein deshalb nicht, weil sie nach endgültiger Fertigstellung erst mal im Bastelkeller verblieben. Bzw. verbleiben mussten - Gehäusegröße und Altbau- Kellertreppenmaße wollten, trotz mehrerer, über Tage hinweg verteilter Anläufe, ums Verrecken nicht ausreichend miteinander korrelieren; wie sich in den Tagen und Wochen danach herausstellte eine erste kleine Delle auf dem geplanten Siegeszugweg hin zum bedeutendsten Lautsprecherboxenunternehmer weit und breit. :|

    Von daher: auch weiterhin jedem das uneingeschränkte Recht auf seine ersten gestalterischen und unternehmerischen Erfahrungen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • ;-) einfach nur geil……. darauf haben wir alle gewartet

    • billbo
    • 2. Februar 2015 um 20:29

    Sauber. Als Leiter der Marketingabteilung hätte ich aber zumindest mal noch in eine Dose RAL 8019 investiert.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Kommt ein neues 01v96?

    • billbo
    • 1. Februar 2015 um 22:22

    Dann kauf dir erst mal die beiden Netzwerkleitungen und je 2 Auflösungen auf 4x XLR male und female; dann hast du schon mal 4x hin und 4x zurück. Ganz ohne digital. Und die Schukodose auf der Bühne sparst du auch noch.
    Und ja, das funktioniert problemlos, sofern du nicht gerade 100m Leitung parallel zu Lastmulticores verlegst. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Endstufen für Festinstallation / Ersatz für Macro-Tech 3600

    • billbo
    • 1. Februar 2015 um 17:08
    Zitat

    Auf meine Nachfrage, ob das nicht vielleicht etwas komisch geklungen hat in der letzten Zeit:
    "Ja, der DJ war bei seinen Ansagen schon sehr schlecht zu verstehen.

    :D Aber das System hatte doch sicherlich die richtige Gehäusefarbe und stammte von DEM Szenefachhersteller für elektronische Musik überhaupt? Na also - dann war doch alles in bester Ordnung. Wer war denn da der Querulant, der dich zur 'Überprüfung' beauftragt hat?
    Ja, die Jünger der High End Boom Boom Fraktion sind mitunter schon ein lustiges Völkchen.

    Zitat

    Amps:
    versuche ich grundsätzlich so einzusetzen, dass bei Ausfall eines Gerätes nichts wirklich fehlt. Also keinen Weg nur auf ein Gerät sondern: ...

    Das sollte nicht nur heute eine Selbstverständlichkeit sein, das galt auch schon vor 30 Jahren. Also im einfachsten Fall Kanal A = Bass, Kanal B = Top. Kommt nicht nur der Betriebssicherheit zugute, sondern hat auch andere Vorteile (gleichmäßige/ optimierte Netzteilauslastung, kurze LS- Kabel bei einfachen L/R Systemen, Lastverteilung bei Mehrphasennetzversorgung).
    Trotzdem lauten hier 9 von 10 Endstufenfachfragen "Welchen Amp würdet ihr mir für meine Subs empfehlen? Und was nehme ich dann am besten für die Tops?" Und schon ergibt sich ein erster Anhaltspunkt dafür, wie der Beschallungsfachmann in Sachen technischen Verständnisses/ Praxiserfahrung/ Lernresistenz grundsätzlich so aufgestellt ist.
    (Das gilt jetzt ausdrücklich niemandem hier im Thread; in größeren/ komplexeren Systemen können sinnvolle Lösungen im Einzelfall durchaus auch mal anders aussehen).

    Um noch eine konstruktive Anregung zu geben: bei Amps für den Festeinbau spielt Gewicht normalerweise keine Rolle. Also nimmt man dafür zweckmäßiger Weise keinen gebrauchten Hightech- Schaltnetzteilkram zweifelhaften Alters und Zustandes, sondern ein Rudel neuer, gleicher, günstiger althergebrachter Eisenschweine. Kein Grenzlastbetrieb im niedrigsten zulässigen Impedanzbereich, je nach Einbauort 1-2x im Jahr Lüfter absaugen - und man hat mit einiger Sicherheit für die nächsten 10-20 Jahre Ruhe. Bzw. Radau, so lange der Hauptschütz 'Ton' auf 'on' steht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • billbo
    • 29. Januar 2015 um 21:25

    Das hab' ich mir so ähnlich schon gedacht. Die sprachen so einen merkwürdigen Dialekt... :D ...und gar so riesig ist die Szene oberhalb eines gewissen Levels ja auch nicht.
    (Die übrigen Kollegen kannte ich schon von der einen oder anderen Gelegenheit - den R. E. allerdings noch nicht. Erste Sahne, was der da so abliefert.)

  • Latenz in kleinen Räumen

    • billbo
    • 29. Januar 2015 um 21:12

    Das muss ein Fake sein. Seit wann bietet BSS ungefragt und ohne Aufpreis/ Adapter-/ Nachrüstkit symmetrierte Ein- und Ausgänge an? :shock:
    Sooo einfach lassen sich gestandene Tonler hier nicht hinters Licht führen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • billbo
    • 29. Januar 2015 um 13:25

    Gestern gab’s (nebst SD8) mal einen echten PlugIn- König zu Gast. Hab’ nicht mal mitzählen können, was der da im Einzelnen so alles am Start hatte; allein schon weil die Größe der Bildschirmdarstellung nicht so recht zum Alter meines naturgegebenen optischen Apparates passen mochte. Aber er hatte die Sache souverän im Griff, das Ergebnis war beeindruckend großes Ohrenkino, und stabil lief die Angelegenheit ganz offensichtlich auch.
    Ein kleines Hardwarespezialitätenrack gab’s auch noch - war also vielleicht einer von den 3 Kollegen, die da oben in der Umfrage Möglichkeit 10 angekreuzt und damit der Phalanx der notorischen Ton- IT- Faulpelze einen kleinen, aber sehr hörenswerten Keil entgegengestellt haben? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mittelbühne

    • billbo
    • 28. Januar 2015 um 21:41

    Na, na, na! Schwermetall (oder sagen wir mal gepflegter Altherrenhardrock) klingt laut, ist es aber nicht zwangsweise. Und Subbass braucht heutzutage eh jeder x- beliebige Schlagerfuzzi mehr...

    Heute sind ein paar von den Kollegen, die gelegentlich für Metallica System machen, als Tourtechs hier bei uns zu Gast. Soll ich die mal nach ihren TM- Erfahrungen fragen? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wo sind die teuren produkte hingekommen?

    • billbo
    • 27. Januar 2015 um 19:27
    Zitat

    wo sind die teuren produkte hingekommen?

    Ja, wo sind sie hin, die Edelprodukte aus der Pionierzeit? Die Hersteller und Marken mit den ganz großen Ansprüchen die Besten/ Kompromisslosesten/ Langlebigsten/ Hochwertigsten/ Angesehensten/ Edelsten/ Teuersten zu sein?
    Bugatti – Horch – Hispano Suiza – Maybach – Duesenberg – Aston Martin – Cadillac – Chevrolet – Porsche – Borgward – Bentley – Rolls Royce – Ferrari – Maserati - Lamborghini – Lotus – Jaguar; und noch viele andere mehr? Viele sind sang- und klanglos untergegangen. Einige wurden aufgekauft und existieren weiterhin, in Form kleiner Buttons auf den Oberklassemodellen mancher Großserienhersteller. Ein paar wenige haben überlebt und bauen Nischenprodukte; kostspielige Hobbyvehikel für steinreiche alte Männer.
    Das Geschäft hingegen bestimmen heute die, die zu Anfang gerne mal belächelt wurden. Die rechtzeitig verstanden haben, dass Pioniergeist und elitärer Anspruch allein auf Dauer keinen Bestand haben, wenn dahinter nicht gleichzeitig eine funktionierende wirtschaftliche Basis entsteht. Die bauen erfolgreich die Alltagswerkzeuge von heute und heißen Toyota, Volkswagen, General Motors, Renault/ Nissan, Ford, Fiat, Honda, Behringer.

    Unsere Branche ist ein bisschen kleiner und ein bisschen jünger. Aber wieso sollte das dort großartig anders laufen? Die Pionierjahre sind vorbei; mit ihnen die große Zeit der enthusiastischen Genies und Einzelkämpfer. Wir erleben die Trivialisierung 'unserer' Technik, mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Die 5000 Euro Plastikdose von heute kann zehn mal mehr als der Edelmischplatz für eine Viertelmillion vor 25 Jahren. Das kann man je nach Geschmack begrüßen oder bedauern. Aber man muss es zur Kenntnis nehmen und angemessen reagieren, wenn man (als Hersteller und/ oder als Nutzer) weiterhin mitspielen möchte.
    Wie sagt der große amerikanische Szenephilosoph Meat Loaf in einem seiner besten Songs? "Objects in the rear view mirror may appear closer than they are". Natürlich war früher alles besser. Vor Allem im Nachhinein betrachtet.

    Einen kleinen, aber wichtigen Unterschied gibt es für uns dennoch: wir (bzw. die meisten von uns) bieten Dienstleistungen an, keine Massenprodukte. Letztere nutzen wir lediglich als Werkzeuge dafür. Und über die Qualität der Leistung entscheiden heute mehr denn je Erfahrung und Geschick des Handwerkers, nicht die Buchstaben auf seinem Handwerkszeug.
    Und das spiegelt sich selbstverständlich auch hier im Forum wider. Mit ein klein wenig Sinn für das Lesen zwischen den Zeilen merkt man fast immer sehr schnell, ob der Verfasser über einen eigenen Wissens- und Erfahrungsschatz verfügt. Oder ob er lediglich gelernt hat, wie man auf dem Sofa am besten aus Technikkaufhauskatalogen abschreibt. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • gibt es auch mal keine Kompromisse auf die man eingehen muss

    • billbo
    • 26. Januar 2015 um 21:12
    Zitat

    Nun wollte ich von euch wiessen, ob es irgendwann ein Level gibt ab dem man mit keinen Kompromissen umgehen muss.

    Livebeschallung ist lediglich ein anderes Wort für Kompromiss. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mikrofone in Kirchen: Feedback?

    • billbo
    • 19. Januar 2015 um 21:37

    Pileo, auch wenn du die selbe Frage noch zehn mal stellst, die einzig mögliche Antwort darauf wird dir genau so wenig gefallen wie beim ersten Mal:
    Unter den geschilderten Voraussetzungen
    - Laienspiele
    - in einer Kirche
    - mit Headsets
    - an wechselnden Positionen
    - mit wechselnden Darstellern
    - und wechselndem Programm
    hängt die Frage, ob von den Zuschauern überhaupt irgendjemand etwas hört (so Feinheiten wie Rückkopplungen, Funkabrisse, Nebengeräusche, usw. erst mal völlig außen vor) zu 95% von der Erfahrung des betreuenden Tonlers ab. Wenn ihr euch nicht einmal den leisten könnt, ist jede Investition in Beschallungstechnik sinnlos rausgeschmissenes Geld.
    Beschallung ohne Fachpersonal klappt in Kirchen nach viel Messerei/ Ausprobiererei, mit einem Pfarrer oder Pastor der speziell darin geschult ist langsam, laut und deutlich zu sprechen, mit Müh und Not gerade mal mit dem einen Mikro an Festposition auf der Kanzel. Und auch da fast immer mehr schlecht als recht. Es sei denn, deine Kirche ist der Kölner Dom, und der erste Kleinzeilenlautsprecher der dezentralen Beschallung ist 50m vom Mikro entfernt installiert.

    Du wirst das nicht glauben, ein paar Tausend Euro Kirchensteuer zum Fenster rausschmeißen (falls dein Kirchenvorstand dich lässt); und nach einigen frustrierenden, vergeblichen Versuchen wird eine weitere Schrankfüllung sündteurer Mikrofontechnik in irgendeinem Altarnebenraum traurig und ungenutzt vor sich hin gammeln.
    Amen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Fohhnumstieg!

    • billbo
    • 19. Januar 2015 um 13:46

    Sehe ich genau so wie die Kollegen. Ohne Fohhn überhaupt zu kennen.

    Zitat

    Von Fohhn wollen wir weg weil das dsp viele Einstellungen nicht editierbar sind wie Crossover Frequenzen usw.
    Wir wollen was mit Open Source

    'Open Source' ist was für professionelle Lautsprecherentwickler. Und/ oder ambitionierte Kellerbastler bei denen es egal ist, ob und wie das 'optimierte Endprodukt' anschließend funktioniert.
    Als Anwender eines Lautsprechers brauche ich Betriebssicherheit. Also Netzschalter + Eingangspegelregler. In diesem besonderen Fall

    Zitat

    Wir sind eine vierköpfige Band ...

    letzteren am besten sofort nach Kauf stilllegen... :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • billbo
    • 19. Januar 2015 um 00:36
    Zitat

    ... da würde es mir als Haustech ja brutal schwer fallen im Laufe des Abends
    nicht notorisch bei jedem kleinsten Anlass auf die "defekten" Netzwerkkabel der Hausinstallation hinzuweisen :D

    Das fällt mitunter t.o.t.a.l schwer. :D Aber ein Minimum an Anstand will ja auch in solchen Fällen gewahrt sein.
    Als Gast empfiehlt es sich sein eigenes Tun spätestens dann infrage zu stellen, wenn sich natürliche Todfeinde (Hauslichtler und Haustonler) gleichermaßen genervt grinsend gemeinsam ins Catering zurückziehen. Derlei unnatürliche Verhaltensweisen sind in aller Regel ein ultimativer Hinweis darauf, dass gerade etwas wirklich Großes im Gange ist.

    Ist aber schon witzig, denn natürlich ist es nicht so, dass neuerdings jetzt jeden Tag Hightechstress wäre; die meisten bekommen das auch heute noch alles ganz problemlos und unspektakulär über die Bühne. Die Altcracks etwa, die aus Bequemlichkeit überhaupt nichts mitbringen und deren BA sich in einem Zweizeiler zusammenfassen lässt ("Achtwedgessidefillsdrumfill/ ausreichend potente Hallenbeschallung/ je 1 zeitgemäßer Foh-/ Monitorplatz/ Standardmikrofonie/ fertig") kommen fast ausnahmslos ohne Probleme klar. Oder etwa die Gilde der Cover- und Tributebandmischer mit eigenem GLD oder X32 nebst bandeigenem 'Personal Monitoring' im Gepäck – die wissen dass sie eh nichts erwarten können und alleine über den Abend kommen müssen, erscheinen gegen 16:00, fragen nach Haus- CAT und ob sie L/R am FOH oder auf der Bühne übergeben sollen. Drücken anschließend dem Hauslichtler eine Setlist in die Hand, und sind ab 18:30 komplett spiel- bzw. einlassfertig.
    Stressgefahr dagegen droht immer dann, wenn die ganz wichtigen Jungs mit den ganz dicken Bühnenanweisungen und dem allerneuesten Hightech– ChiChi (ohne das es selbstverständlich überhaupt nicht geht) anrücken. Die unbedingt schon morgens um 09:00 in die Halle müssen. Und die dann 10 Stunden später immer noch verzweifelt in ihren Laptopmenüs rumrühren, während Tourmanagement und Örtlicher sich genervt um maximal zulässige Einlassverschiebung streiten.

    Aber was soll’s – wenn erst mal sämtliche Mischpulte, Verstärker, Wackellampen, Videoserver, Click Track Sampler, Modeling Amps, Kaffeemaschinen dieser Welt vernetzt sind und selbständig intelligent miteinander kommunizieren - dann kann endlich überhaupt nichts mehr schief gehen, und paradiesische Livekonzertzeiten brechen an. Ganz sicher! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • billbo
    • 16. Januar 2015 um 20:00
    Zitat

    Wenn man das so liest darf man ja gratulieren,
    das es dem Ton nicht anders geht als der beleuchtenden Zunft...

    :D
    Das Standard - Procedere bei mitgeführten Gast- Lichtteilproduktionen in meinem gemütlichen Heimatvenue (muss dazu sagen, dass ich von 'modernem' Licht praktisch Null Ahnung habe; 'mein' letztes Lichtpult hatte 0-10V und Steckpinmatrix) geht zur Zeit so:
    "Wir würden gerne eine von euren FOH CAT Leitungen nutzen." Gesagt, getan.
    "Geht nicht, ist kaputt. Habt ihr noch eine andere?" Na klar, kein Thema.
    "Geht auch nicht. Euer Netzwerkkram taugt nichts. Wir legen unser Multicore." Ja, okay.
    "Mist, auch kaputt. Wo ist das verdammte Case mit der Spareleitung?"
    "Sch....e, auch keine Verbindung. Hat jemand die Nummer vom Support? Und wann soll hier eigentlich spätestens Einlass sein?"
    Gerade erst gestern mal wieder genau so gelaufen. :lol:
    Um die Zeit sitze ich bisher als Tonler längst beim Abendessen. Und ich möchte gerne, dass das zumindest noch ein paar Jahre lang so bleibt... :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 15. Januar 2015 um 14:51
    Zitat

    Ich gehe davon aus, dass diese Fälle zu nehmen werden.

    Jepp, die unselige Kombination aus Materialoverkill, Realitätsverdrängung, Größenwahn und Selbstüberschätzung macht's möglich.
    Heute ist (u. a.) eine meiner Lieblingsplatzsparausstattungen am Start: Vi4 nebst riesigem Local Rack, riesigem Stage Rack, riesigem Splitterrack, gewaltiger, annähernd armdicker 'Fiberoptics' - Multicoremimik. Alles zusammen doppelt so schwer und 4x platzintensiver als die 30 Jahre alte und bis heute zuverlässig funktionierende Hausverdrahtung.
    Und soeben ist (Überraschung :D ) auch noch ein dritter Monitorplatz dazugekommen. Und man diskutiert, ob man - um die Sache einfacher zu gestalten - außer dem Tour FOH doch lieber auch noch den Haus PM5 mitbenutzen möchte. :lol:

    Dumm ist halt nur, dass augenscheinlich weder Bühnenmaße noch Zuschauerzahlen noch Personalqualifikation so recht mit den Segnungen der zeitgemäßen, platzsparenden, unkomplizierten Liveproduktionstechnik mitwachsen mögen.

    Aber sei's drum: es gibt Tagesgage. Es ist schön warm hier oben auf der Tribüne. Und gerade mal 15m bis zum Kaffee! :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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