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  2. billbo

Beiträge von billbo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 14. September 2014 um 12:06

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 14. September 2014 um 01:34

    IDN: digitale Tonübertragung. So ganz im allgemeinen... :|

    Szenario: die größte/ teuerste Klassikveranstaltung der Welt.
    Beteiligte: das teuerste Venue der Welt. Die teuerste Rundfunkanstalt der Welt, mit den teuersten Orchestermusikern/ Starsolisten/ Chorsängern der Welt. Mind. zwei weitere (deutsche) ö. r. Rundfunkanstalten bzw. deren Technik- und E-Musik Abteilungen. Ein komplettes weiteres (deutsches) Rundfunkorchester. Sicherlich hier und dort auch noch ein paar sonstige.
    Aufgabe Teil 1: Hallenbeschallung eines Orchesterkonzertes mit Live Rundfunkübertragung und Moderation. Anschließend Teil 2: Direktübertragung aus London (Ton und Bild) mit örtlicher deutscher Livemoderation.

    Teil 1: prima. Orchester im Prinzip akustisch, ein paar Solistenmikros zur Stütze auf die PA, ein paar Wortbeiträge, eine Interview- Schalte nach England, fertig. Pause.
    Teil 2: Tja. Keine Ahnung, wie viele Nullen vor dem Komma die Übertragungstechnik der beteiligten Vorzeigeinstitutionen insgesamt so kostet. Keine Ahnung, welche Expertenteams im Hintergrund damit arbeiten und dafür sorgen, dass alles reibungslos klappt. Klar ist: sie funktioniert nicht. Ton einmal direkt über Satellit, einmal (Redundanz) komplett unabhängig über ISDN. Ergebnis: auf beiden Wegen 3 Stunden lang Syncprobleme ohne Ende. Von kleinen, fiesen Knacksern bis hin zu krachenden Totalaussetzern alles dabei, und zuverlässig alle paar Sekunden wieder.
    Und ein unterbezahltes Männlein hinterm Beschallungspult mitten im Publikum, den alle anwesenden Zuschauer 3 Stunden lang immer wieder fragend anschauen. :?

    Ab dem gefühlt fünfzigsten angesäuselten (Hobby-) Rechtsanwalt der sich erkundigen wollte, wo er denn wenigstens die Anreise- und Hotelkosten geltend machen kann, hab’ ich geantwortet, dass das mit Sicherheit an dem billigen Chinaplastiktechnikkram liegt, der heutzutage beim Fernsehen für solche Übertragungen verwendet wird.
    Immerhin: das Abschlussfeuerwerk aus dem Hyde Park klang dann wieder relativ authentisch. In D sogar mit noch etlichen Explosionen mehr als im Original. :D
    Prost!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Plugins im Live Einsatz bei Profis...

    • billbo
    • 13. September 2014 um 11:20
    Zitat

    In der Liga muss man auch nicht über gestimmte Instrumente, Songwriting oder mtschigen Bühnensound diskutieren.

    Das ist aber eine sehr romantische Sichtweise der Dinge. Ganz sicher? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • billbo
    • 12. September 2014 um 19:40

    Vielleicht irgendwo im Netzteil heimlich eine AZ12 verbaut? Die mögen keine Unterspannung... so nach 20, 25 Jahren wird's dann schon mal eng. :roll:

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 12. September 2014 um 16:39

    In der Liebe und in der Kunst ist alles erlaubt.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • billbo
    • 12. September 2014 um 14:34

    Wie sollen überhaupt an einem elektronischen Gerät Schäden durch Unterspannung entstehen? Außer vielleicht wg. dauerhafter Unterheizung vorzeitig verschlissene Kathoden von Elektronenröhren? :D

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 12. September 2014 um 11:30
    Zitat

    ... extra neu designte Show ... spontane Idee des Kunden ... massivst Verspätung ... kein Englisch ... einfach nur hektisch ... wegen der Fahne hochprozentigem ... Aufbau mit vielen Überstunden ... auf dem Zahnfleisch ...

    Also ein ganz normaler Job. :D
    Wie hätte der wohl ausgesehen, wenn da statt des narrensicheren Oldies eine jungfräuliche, vollkommen frei konfigurierbare Sparoberfläche gestanden hätte?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 11. September 2014 um 23:25
    Zitat

    ... oder haben wir das Pferd totgeritten?

    Jepp. Festivalsaison 2014 ist vorbei. Nächster Thread heißt '2015'. :D

    Meine beiden Wünsche dafür:
    1.) bekanntes, gut eingeführtes, voll ausgestattetes, fehlbedienungsunanfälliges Standardgerät.
    2.) 2 davon pro Arbeitsplatz.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 11. September 2014 um 17:13

    War keine Mühe - war Spaß! :D

    Vi und Profile/ meinetwegen auch SC48/ würden mir jeweils etwa halb so viele auf die Schnelle einfallen. Vi viel in D + NL, Avid viel in UK. Beide viel im ehemaligen Ostblock.
    SD8 - 1 :D (Weert - De Bosuil)
    ilive - :|
    M7 - hunderte... in seeehr unterschiedlichem Zustand :?

    Forumswelt und Außenwelt differieren da offenbar um ein paar winzige Nuancen.

    Edit: dass das alles nicht unbedingt direkt etwas mit dem Ausgangsthema zu tun hat, ist mir schon klar. Wenn man allerdings weiß, was dem durchschnittlichen Allerweltsbandtoni im mal mehr, mal weniger gepflegten Touralltag regelmäßig an Arbeitsgerätschaften begegnet - dann kann man sich auch sehr leicht denken, was der in der Festivalschnellchangeover - Stresssituation am liebsten vor sich sieht. Auch wenn die Welt sich weiter dreht. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 11. September 2014 um 12:47

    Madrid – Shoko
    Bilbao – Rock Star
    Barcelona – Razzmatazz
    Barcelona – Bikini
    Berlin – Huxleys
    Hannover – Capitol
    Bochum – Zeche :D
    Saarbrücken – Garage
    Peking – Star Club
    Paris – Le Trabendo
    Madrid – Aqualung
    Augsburg – Spectrum
    Bergara – Jam
    Madrid – Caracol
    Sao Paulo - Carioca Club
    Montauban – Rio Grande
    Götheborg - Brewhouse

    … sind ein paar standard - Tourläden, die mir spontan so einfallen – wo man immer wieder mal :D vorbei kommt, und wo ein oder mehrere von den Dingern zeitweise täglich arbeiten müssen.
    Dort interessiert sich in aller Regel niemand für deine Speichermedien. Da kommst du irgendwann nachmittags rein und hast pünktlich zur Nachtnachfolgeveranstaltung wieder verschwunden zu sein; was du dazwischen machst ist dein Problem.

    Jawohl, es gibt Parallelwelten.
    Aber wir sind hier bei Festivals. Und da würden mir noch viel, viel mehr einfallen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 10. September 2014 um 23:22

    Von den objektiven Qualitäten abgesehen - mit dieser Betrachtungsweise (kleinster gemeinsamer Nenner) kann ich wiederum durchaus leben.
    "Damit muss das jeder hinkriegen"; unabhängig davon, welches sein eigentlicher persönlicher Wunschkandidat wäre. Und genau deshalb, weil 'jedermanns persönlicher Wunschkandidat' halt nicht geht, stehen die Dinger in guter Stressvermeidermanier auf beinahe jedem größeren Festival herum. Sowie in ungezählten Pro Venues mit 100er bis 300er 'Livebanddurchlauf' im Jahr. Und in ungezählten Ridern unter "na gut, wenn First Choice nicht möglich, dann eben das".
    Hab' ich hier vor Jahren auch schon mal ziemlich genau so beschrieben. Wahrscheinlich nicht nur einmal. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 10. September 2014 um 21:18

    Jepp, die ersten Exemplare des (hier an Board) Unaussprechlichen kommen langsam in die Jahre. Kann man übrigens (beide Versionen) immer noch fabrikneu erwerben. Warum eigentlich? Dabei bin auch ich doch schon länger auf den Nachfolger gespannt.
    Die Produktzyklen anderer Hersteller sind da ... lebhafter.

    Wie einige andere hier kann auch ich im Praxisbrett lediglich meinen beschränkten persönlichen Erfahrungshorizont beisteuern. Der aus dem aktuell auslaufenden Festivalsommer lautet:
    Nette zweistellige Anzahl von Festivaljobs, für 3, 4, 5 verschiedene Acts aus unterschiedlichen Genres, quer durch Europa. Auf 2/3 bis 3/4 aller Baustellen an mindestens einer Seite des Mucos das Unaussprechliche. Ohne dass meine diesbezüglichen Präferenzen dort irgendjemanden auch nur die Bohne interessiert hätten. Die standen da halt so rum; eventuell wollte sie anderswo einfach keiner haben. Mit einigem Abstand gefolgt von VIs und Profiles; zu kleineren Anlässen nach wie vor hauptsächlich M7. Rest unter 'ferner liefen'. SD8 genau 1 (ein) Mal; allerdings am 'anderen' Ende. Der dort zuständige Kollege kannte es aber sehr gut und konnte folglich auch problemlos damit arbeiten.
    Hinter eigener Schüssel stand ich in dieser Zeit und in diesem Zusammenhang übrigens ebenfalls genau 1 (ein) Mal. Statistisch also komplett vernachlässigbar.

    Und ich oute mich gerne: jawoll, richtig, ich kenne nicht alle möglichen Alternativen gleichermaßen gut; manche fast gar nicht. Hauptsächlich eben die, denen ich live auch tatsächlich mal begegne. 'Kennen' heißt dabei für mich: ich kann damit aufgrund mehrfach gemachter persönlicher Erfahrungen einigermaßen routiniert arbeiten. Katalogbeziehungen, Manual- Fallstudien, Lagerhallen- Trockensessions unterm Kopfhörer und One Night Stands zählen nicht.
    Auf SD8 habe ich in der Diskussion allerdings schon ein bisschen gewartet, von wegen Lieblingspulte. Wer ahnt denn was von Urlaub?

    Zustimmung natürlich zur Filepflege. Aber auch hier gilt: brauchbare, aktuelle Files 'meiner' Bands habe ich von real existierenden Pulten auf real existierenden Baustellen. Der Rest steht (zwangsweise) erst mal hinten an.
    Und über 'Festival und Ausgangsmatrix' brauchen wir selbstverständlich kein weiteres Wort zu verlieren.

    Schönen Resturlaub,
    mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 10. September 2014 um 14:03
    Zitat

    Allerdings: wenn man ein sauberes Startfile hat, ist es für einen einfachen L/R-Mix ohne Specials recht übersichtlich ...

    Das Ding ist – und hier passt das Wort tatsächlich mal – weltweit vor allem am Festivalmonitorplatz Industriestandard. Und zwar weil es unmittelbaren Zugriff auf alle Busse erlaubt. Nenn mir eins, welches das ähnlich gut kann.
    Am FOH nimmt man's auf Festivals u. a. wegen eines vergleichsweise banalen Features gerne: Master B. Daran hängt in der Regel die FOH- Häuschen Abhör- PA. Also 2 MuFus o.ä., mit denen man ohne Publikumsbelästigung einen ganz normalen 'lauten' Sound-/ Linecheck macht, während auf der Nachbarbühne gerade Programm ist.

    Klar kann man's auch mit 'nem PM5 versemmeln, wenn man's drauf anlegt. Aber ein gewisses Sondertalent gehört schon dazu, denn das ist vergleichsweise schwierig.

    Allerdings gibt’s da draußen von letzterem wirklich reichlich. Kleines FOH- "Mangement" - Beispiel aus dieser Saison. Nicht klassisch Festival, eher Veranstaltungsreihe:
    (Lobenswerte) telefonische Kontaktaufnahme im Vorfeld: "Wir haben hier deine BA, so und so sieht's bei uns aus, wie machen wir's?"
    Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner: LS9/32. "Prima, damit kennen wir uns aus; haben wir sogar im Lager." Okay Jungs, wir werden spät ankommen, Zeitplan ist knapp, außer Ton hab' ich bei der Band noch anderes zu tun. Ich bringe ein File auf USB mit, nur L/R. "Alles klar, überhaupt kein Problem."
    Gesagt, getan. Vor Ort File rein. Ansprechen: nichts. Seid ihr noch gemutet? "Nein, müsste alles laufen." Tut es aber nicht.
    Es stellt sich heraus: das Pult soll auch als Matrix für's einigermaßen komplizierte Lautsprechersetup dienen (Main L/R, Subs, Infills, Nearfills, div. Delaylines und Nebenareale). "Kein Problem, hat der Kollege alles perfekt eingerichtet und alle Outputs auf Recall Safe geschaltet."
    Ja, vielen Dank auch. Selbstverständlich ist nichts dokumentiert, und der Experte ist auch nicht vor Ort. Es dauert mit viel Hin und Her bis wenige Minuten vor Einlass, bis die Fachfirma (aus dem Umfeld einer großen Dom- und Medienstadt im Rheinland) das Ding mit vereinten Kräften ans Laufen bekommt.
    Bleibt anzumerken: das war kein Schülerfest, sondern eine hochoffizielle Kultureventreihe. Mit einem Ex- Ministerpräsidenten als Kurator und Eröffnungsredner...

    Und ihr träumt hier vom Segen frei konfigurierbarer Festivalpulte... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 10. September 2014 um 10:40
    Zitat

    Zertifikate

    DIN ISO 9001-2008
    ISO TS 16949 Standort Heilbronn
    ISO TS 16949 Standort Ostrov / Tschechien
    ISO TS 16949 Standort Changzhou / China
    IQNet ISO 9001-2008
    IRIS Zertifikat Standort Heilbronn
    IRIS Zertifikat Standort Ostrov / Tschechien

    Alles anzeigen

    Das ist ein Hightech- Traditionsunternehmen und Musterbeispiel europäisch-amerikanischer Industriekultur. Eine Perle deutscher Ingenieurskunst. Die verfügen über sämtliche Zertifizierungen und (über)erfüllen sämtliche Industrie- Umwelt- und Arbeitsschutznormen dieser Welt. Die arbeiten nicht nach den anerkannten Regeln der Technik – die definieren die anerkannten Regeln der Technik. Die bauen Steckverbinder für Atomkraftwerke, U-Boote, Google - Server und Interkontinentalraketen. Die wissen nicht einmal, wie man China buchstabiert oder wo das so genau liegt. (Okay, Guangzhou vielleicht schon).

    DIE MÜSSEN GANZ EINFACH FUNKTIONIERENDE XLR-EINBAUBUCHSEN BAUEN KÖNNEN!!! :roll: Die Chinesen können das doch auch...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Plugins im Live Einsatz bei Profis...

    • billbo
    • 9. September 2014 um 23:07
    Zitat

    Quelle ist übrigens meist eine der verwendeten Festivalfunken, deren Handsender bereits nahezu sämtlich verfügbare Dynamik auf hubfreundliche Amplitudenstruktur reduziert hat :D
    Hauptsache man hat ein specialtool dabei!

    Die Jungs, die so was mit sich rum schleppen, machen sich über derartig profane technische Zusammenhänge nur ungern Gedanken. Dafür kennen sie aber die Lebensgeschichte der R&R - Technikerlegende, die den Prototypen dieses Vintageröhrenbrummers noch eigenhändig in irgendeiner aufgegebenen Garage irgendwo im Umland von Nashville zusammengelötet hat, in- und auswendig. Und haben ihn neulich noch persönlich gesprochen, so rein privat von Kumpel zu Kumpel.
    Wer interessiert sich schon für die schnöde Wirklichkeit? Die Story muss stimmen, Mann! (Und selbstverständlich der 8) 'hochwertige Preamp', der das hochpegelige Ausgangssignal des Empfängers 1:1 - das täte so auch ein Stück Draht - zum Wandler weiterleitet).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 9. September 2014 um 17:26
    Zitat

    Amphenol-Tuchel Electronics GmbH stellt schon bei den ersten Entwicklungsschritten den Qualitätsgedanken an die erste Stelle. Dabei stehen über die Produkte hinaus die Anforderungen des Kunden im Mittelpunkt unseres Denkens. Interdisziplinär besetzte Projektteams mit den vielfältigsten Kompetenzen aus Marketing, Entwicklung und Fertigung garantieren die Entwicklung und Produktion von absolut zuverlässigen Verbindungslösungen.

    Unser Qualitätsverständnis beginnt bei der ersten Kontaktaufnahme mit unserem Kunden und erstreckt sich bis hin zum Service nach oft jahrzehntelanger beiderseitiger erfolgreicher Zusammenarbeit. Der zufriedene Kunde ist der Maßstab unserer Aktivitäten

    Und nu? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Plugins im Live Einsatz bei Profis...

    • billbo
    • 9. September 2014 um 17:19

    So etwas gehört zwingend im Vorfeld abgesprochen. (Und wäre nebenbei ein schönes Argument für 2 FOH- Pulte :wink: ). Trotzdem bleiben die Lösungsansätze allesamt problematisch:
    "Schick mir die Karte zu, ..." – geht verständlicherweise nicht, wenn der Kollege damit auf Tour ist;
    "... komm morgens vor der ersten Kapelle, ..." – dito, die Reisegruppe trifft dann ein, wenn sie halt eintrifft, darauf hat der Tonler oft wenig Einfluss;
    "... bezahl den Aufpreis, ich bau Dir unsere Karte ein ..." – falls wir denn genau die auch vorrätig haben;
    "... Bring Dein eigenes Pult mit..." – und den zusätzlich benötigten Platz dafür im FOH (Stadtfest!) auch?
    Die Königslösung gibt’s für diesen Fall wohl nicht.

    Auf jeden Fall aber gilt: in das Pult, für welches ich verantwortlich bin, steckt bei laufendem Betrieb niemand etwas rein; außer vielleicht den Klinkenstecker seines privaten Kopfhörers. Es sei denn, es ist explizit mit mir abgesprochen, und/ oder mein Auftraggeber (VA, Produktionsleiter Stagemanager, ...) wünscht das so. Denn letztlich bin ich derjenige, der an dieser Stelle für das Weiterlaufen der Veranstaltung verantwortlich ist.
    Aus dem selben Grund inserte ich als reisender Bandtoni auch niemals ungefragt meinen USB Stick oder die PCMCIA Karte, sondern bitte den Örtlichen, das zum geeigneten Zeitpunkt für mich zu erledigen. Es sei denn, er bedeutet mir seinerseits ausdrücklich, dass ich das von ihm aus ab sofort jederzeit bedenkenlos selbst tun könne.

    Und zum tonalen Ergebnis der total wichtigen Pluginaktion (vorausgesetzt, deine Beurteilung war/ ist nicht all zu sehr vom bloßen Ärger über das Verhalten des Kollegen geprägt :D :( spätestens nach dem ersten Stadtfest weiß ich, warum ich solchen Spielkram besser zuhause lasse. Aber mittlerweile sind, auch bei richtig namhaften Acts, viel zu viele Gestalten unterwegs, die live mischen nie richtig gelernt haben, und die das mit abrufen von gespeicherten Kopfhörerspielereien verwechseln. Und das hört man dann auch.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 9. September 2014 um 16:07

    Amphenol ist ein Premiumhersteller, der u. a. sehr viele Steckverbindersysteme für Automobilindustrie (Airbags), Militär, Luft- und Raumfahrt baut. Nur so von wegen billig.
    Wir werden das Vereinsziel also schon noch etwas präziser ausformulieren müssen. :?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 9. September 2014 um 11:48

    Hab' mal gelesen, ab 7 Mitgliedern kann man in D einen ordentlichen Verein gründen.
    Noch jemand ... ?
    :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 9. September 2014 um 00:45

    Nein Wora, so einfach kann man das nicht abtun. Auch wenn wir alle hier täglich mehrfach und gerne nachlesen können, welches dein Lieblingsmischpult ist. Hilf mir doch mal - welches war das jetzt gleich noch?

    Als gewerblicher Betreiber von 'Technikbaustellen' will und muss ich langfristig damit Geld verdienen. Und das geht nur, wenn die dauerhaft unspektakulär, stressfrei und ohne Ärger laufen. Und zwar im Zweifel auch ohne dass sich ausgesuchtes Edelpersonal da täglich bzw. minütllich aufopferungsvoll drum kümmert.
    Und da gibt's Gerätschaften, mit denen das ziemlich gut geht. Und Gerätschaften, mit denen das weniger gut geht.
    Mit persönlichen Vorlieben und Überzeugungen hat das mitunter wenig zu tun. Die müssen - zugunsten des reibungslosen Betriebs - da wohl oder übel auch schon mal hintenan stehen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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