Wieso los? Die ist doch fest.
Aus 4 übriggebliebenen Spax das Beste rausgeholt! ![]()
Beiträge von billbo
-
-
Zitat
bilBo - in deinem Sinne?
Ehm - ja. Oder so. :oops:
Bei der gerade offenbar wieder ein wenig in Mode kommenden 'Mensch - was klangen die alten Hornsysteme doch so toll' - Nostalgiediskussion wird m. E. ein bisschen vergessen, dass es zwar mit 'nem Pärchen anständiger und ordentlich ausgerichteter Horntops überhaupt kein Problem ist, mir selbst (und vielleicht noch dem Bandmanagement) am FOH einen akustisch ansprechenden Abend zu bereiten. Ob sich das für die Mehrzahl aller zahlenden Anwesenden ebenso darstellt ist aber eine ganz andere Frage. Und für die sind wir als Beschaller ja eigentlich auch ein bisschen zuständig.
Ich möchte die Möglichkeit gezielt zu arbeiten statt einfach nur L/R geradeaus in den Raum zu pusten und hoffen dass es schon irgendwie passt heute jedenfalls nicht mehr missen.
Und ich kenne ziemlich viele der klassischen 500 - 1500er Venues seit sehr vielen Jahren. Die klingen heute meist auch nicht besser als früher - am FOH. Überall sonst aber schon.
Aber, klar: an der generell verlockenden Möglichkeit, zu wenige zu kleine Querhängeboxen falsch und sinnfrei einzusetzen ändert das natürlich nichts. Und natürlich auch nicht daran, dass es auch jede Menge Veranstaltungen der Sorte 'alles Wurscht, Hauptsache es kesselt vor der Bühne/ auf der Tanzfläche ordentlich' gibt. Das ging und geht mit 2-4 Horntops super!Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Darf ich angesichts so viel politisch korrekter Einmütigkeit in der (Foren)fachwelt
kurz mal eben ganz uncharmant dazwischenholzen? Auch weit(!) unterhalb der 1000 Zuschauer Grenze ist in vielen modernen, architektonisch mehrdimensional gestalteten Veranstaltungsräumen eine sachgerechte, heutigen Ansprüchen genügende, insbesondere auch die Aspekte Gleichmäßigkeit und Publikumsschutz (Maximalpegel/ Lärmdosis am lautesten Hörplatz) berücksichtigende Beschallung ohne Inanspruchnahme der Eigenschaften von per Einzelelement in weitem Umfang präzise skalierbaren Vertikalarrays schlicht und einfach unmöglich. Es sei denn, man nimmt den Umweg über dezentrale Lösungen mit all ihren potentiellen Fallstricken und Nachteilen inkauf. Ob allerdings konkret das System aus der Ausgangsfrage dazu in der Lage ist sei dabei mal dahingestellt.Und bitte: das schreib’ ich als ausgewiesener PA - Nostalgiker und Fan unterschiedlichster Hornkonzepte aus den letzten 80 Jahren Beschallungsgeschichte. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat von "david kammerer"
Hallo,
mal eine Frage zwischendurch: Was würdet ihr denn für ein Pult ausgeben wollen, bei dem alle eure Wünsche umgesetzt werden?
Grüße
David KammererKetzer!
Natürlich maximal X32 plus 20% Logoaufschlag.
Fragen gibt's... :lol:Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Mit der Dresscodediskussion hab' ich irgendwie Verständnisprobleme. Gibt's noch jemanden, der seine (Vorsicht, böses Wort:) Arbeitskleidung schlicht nach praktischen Gesichtspunkten gestaltet? Oder gilt man damit heutzutage schon als Exot?
Den verpönten Standard-Hoodie (im Winter gerne auch gefüttert, und möglichst ohne Totenkopf drauf) trage ich nicht nur auf Tour deshalb gerne, weil man damit völlig unkompliziert die ständigen Wechsel zwischen zugigen Gängen, stickigen Garderoben, schwülheißer Clubbühne/ wahlweise erbarmungsloser Aircondition und Laden im Nieselregen meistert. Es gibt ja schon genug Strategen da draußen, die auf die völlig überraschende Ansage "in 5 Minuten bitte alle zum Laden am Truck" erst mal eine Viertelstunde brauchen, um ihr politisch korrektes Outfit an die komplett unvorhersehbare neue Arbeitssituation anzupassen.
Die belächelte 'Watch out! Professional!' Arbeitweste mit ihren millionen Taschen und Holstern dran mag ich dagegen schon deshalb nicht, weil man damit auf und hinter stets zu engen Bühnen, FOH- und Monitorplätzen bei jeder Bewegung an irgendwas hängen bleibt. (Und k...e aussehen tut's natürlich auch, keine Frage
.) Aber ich gestehe so'n Teil andererseits natürlich jedem zu, der tatsächlich für den Job ständig jede Menge Kleinkram mit sich rumschleppen muss.Hin und wieder lebe ich allerdings ganz gerne den angeborenen Hang zum Opponieren aus und trage beim Deathmetalfestival kariertes Hemd bzw. zum Liedermacherabend Festivaltotenkopfshirt mit aussichtslos unentzifferbarem Bandlogo.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Mit 'nem Pärchen TFM350 und anständigem Amping dran schießt du problemlos jeden stocktauben Deathmetalgrindcoresänger von der Bühne. Für Sprinterjobs ist so was allerdings eher nix - es sei denn, du lieferst nur die Wedges. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Ach so wer Soundcheck macht ist feige und mach schnell wir essen Zeitig!
Gut ist, wenn man als 'Headlinercrew' :roll: auf die Anfrage der örtlichen Produktion nach Soundcheckvorstellungen antworten kann "Soundcheck? Ach was, lass mal; wenn wir’s schaffen kommen wir mittags mal kurz vorbei und schauen uns ein, zwei Dinge an die für uns wichtig sind, Rest dann beim Changeover".
Das bedeutet in aller Regel zumindest für diesen Abend schon mal ein paar wichtige Sonderbonuspunkte – wer weiß, wozu die später noch mal gut sein können. :wink:Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Antwort eines R&R- und sturmerprobten Tonurgesteins der ersten Stunde eines der wenigen richtig großen deutschen Rockacts auf die Frage, weshalb er sich ab einem bestimmten Zeitpunkt in Hemd, Jackett und Maßschuhen über die (naturgemäß ansehnlich umfangreiche und arbeitsintensive) Baustelle bewegt: "Ist ja eigentlich nicht so mein Ding. Aber so fragt mich garantiert niemand, ob ich nicht 'mal eben' noch beim Kistenschieben/ Absperrungen bauen/ Riser hin und herbewegen/ Yellow Jackets richten/ usw. usw. mit anfassen kann."
Gepflegtes Auftreten kann also ganz offensichtlich doch auch Vorteile haben. :lol:
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Also wenn ich da dran zurückdenke, dann fällt mir trotzdem nur eins ein: Klipsch rulez! Aber sowas von! Allein aus optischer Sicht war das Klipsch Horn einfach noch eine Ecke feister.
Klar, dabei aber bitte bedenken: Klipschorn war/ist für 15Zöller - sowas war in Nachkriegsdeutschland Science Fiction. Die Schmackskiste ist dagegen ein Projekt, um aus einem der damals gängigen, mühsam ersparten 8" Radiolautsprecherchassis ernsthaft Hornbass zu zaubern. Und so etwas finde ich, vor allem im Nachhinein, einfach interessant und höchst respektabel.
Ich hab' als Bengel tatsächlich auch mal versucht, so'n Ding zu bauen. Das scheiterte aber an mangeldem Nachschub von Holz und Laubsägeblättern - und nach den ersten paar merkwürdig schrägen Brettern auch an rapide nachlassender Begeisterung über die eigenen handwerklichen Fähigkeiten...
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Die erste mir bekannte Abbildung davon (ohne Bauplan) war schon im original Klinger. Meiner ist von 1979 oder so – ist aber schon die 10. Auflage :lol:
Das Ding ist also noch wesentlich älter. Incl. der für die Funktion entscheidenden schicken kegelförmigen Möbelfüße, die damals (wohl Ende der 50er) schwer angesagt waren. Den letzten Teil des Hornmundes bilden nämlich zwingend Zimmerwand und Fußboden, was das Konzept als Lösung für mobile Beschallungsaufgaben ein wenig unflexibel macht.Wer das damals tatsächlich in unglaublich mühsamer Heimarbeit gebaut hat (schon mal mit der Laubsäge präzise Gehrungsschnitte probiert :D) war zur Belohnung allerdings sicherlich absoluter Wohnzimmersubwooferkönig seiner Zeit. Und zwar Jahrzehnte, bevor dieses Wort erfunden wurde. Da kam allenfalls noch das Klipschorn mit.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
"Kleine" "Spende" im "Dienst" der "guten" "Sache". Bevor die Dinger noch ausgehen.
Keine "Ur"sache. :wink:
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
RPB 311 "Lautsprechergehäusebaubuch"

Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Das ist mit Verlaub Unsinn ... ... Spätestens dann überlegt man es sich dreimal, ob man bei einer akuten Infektion weiter den Helden spielen möchte.
Wie gut, dass wir für alles Experten haben. Erkältung? Akute Lungenentzündung? Ach, ist doch eh alles das gleiche. Erst mal Krankenschein.
Mein verantwortungsloses wannabehero - Dasein hat mich, abgesehen von zahnärztlichem Routinevorsorgekram, zuletzt Anfang 1978 in eine Arztpraxis geführt, anlässlich der BW Entlassungsuntersuchung. Und ich bin einigermaßen zuversichtlich, dass das auch noch für längere Zeit dabei bleiben kann; auf diesem Gebiet muss ich daher vorläufig also wohl oder übel mit Hypothetisieren vorlieb nehmen. Dass die Sache viel mit Glück oder Pech zu tun hat ist mir durchaus klar, selbstverständlich kann das in jedem wohlgeordneten ninetofive – Schallsortiererleben auch völlig anders laufen.
Das Phänomen der mit den Jahren stetig nachlassenden Heftigkeit und Häufigkeit von Infektionserkrankungen glaube ich auch an mir beobachten zu können, daher u. a. ja eben meine Vermutung eines lern – und abhärtungsfähigen körpereigenen Immunabwehrsystems, dessen Fähigkeiten quasi mit seinen Aufgaben wachsen. Vielleicht kennt meines ja auch den Unterschied zwischen Viren und (wie heißt dat?) Rhinoviren? Sein Herbergsvater kennt den jedenfalls nicht.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
3.) ...
Das ist statistisch natürlich nonsense vor allem ist es aber so, dass Dein Mundschutz Dich zwar schlecht vor den Keimen der anderen, aber die anderen relativ gut vor Deinen Keimen schützt. Das hat vielleicht der eine oder andere nicht ganz richtig verstanden.
:oops: Stimmt. Ich z. B. nicht. Und das, obwohl mir das vor einiger Zeit mal jemand sehr einleuchtend genau so erklärt hat.
Aber durchaus ernst gemeinte Frage: ich vertrete ja die Meinung, dass tatsächlich unser Immunsystem überdurchschnittlich gut 'im Training' ist, weil wir uns berufsbedingt allabendlich inmitten ständig wechselnder großer fremder Menschenmengen bewegen. Das nicht selten incl. unmittelbarem Körperkontakt, bei bedenklichen Klimaanlagen und/ oder miserablen Lüftungen, extrem wechselhaften Temperaturen, usw. - da dürfte es kaum einen aktuellen Virus/ Krankheitserreger geben, mit dem wir nicht wenigstens mal kurz Bekanntschaft machen.
Ist das pure Spekulation, oder besteht zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit dieser Hypothese? Bekanntlich versetzt der Glaube ja Berge... :roll:ZitatHatte vor ein paar Jahren schonmal angefragt:
viewtopic.php?f=37&t=75692&start=0Und? Schon wieder gesund?

Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat von "guma"
Tourbus-Spezial für Billbo:
1. im warmen Tourbus bleiben
2. Halleneinsatz auf das nötige Minimum beschränken ( hast Du ja schon mehrfach erklärt, dass Du Dich dort nie länger als nötig aufhältst )
3. Mundschutz tragen ( macht in exponierter FOH Position eine super Figur )
4. Alternative spare Version: Keiner fremden Frau die Zunge tief in den Hals stecken !
5. Keine schweren körperlichen Arbeiten ! Backline anderen überlassen.
6. Bei Luftnot, Herzrasen, Kollapsneigung Notarzt rufen.
1.) kann klappen, muss aber nicht. Bei nicht wenigen (gerne Hauptstadt-) Gigs steht der Bus 10min. zum ausladen auf der Hauptverkehrsstraße in der 2. Reihe - und danach auf dem 3km entfernten Busparkplatz. Außerdem nennen böse Zungen den überheizten Nightliner auch gerne 'Brutkasten'...
2.) klaro! Kommt halt ein bisschen auf die Jahreszeit an. Und natürlich auf die 'Facilities' der jeweiligen Halle :wink:
3.) sieht schon bei den Japsen immer Sch....e aus. Und genau die sind (deshalb?) auch IMMMER krank! Denn
4.) regelmäßiges Immunsystemtraining ist alles.
5.) Backline? Was is'n das? Ah :idea: - das komische Zeugs im Hänger, was dem Merch den ganzen Platz wegnimmt? Hab'sch Allergie gegen.
6.) Jo Mann! Ihr sollt ja auch von was leben! Wobei eure naturgegebene Hauptkundschaft da ja eher gegenüber des FOH beheimatet ist
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
Bitte nur eine Lösung:
Zuhause bleiben und Vertretung bestellen.
Herr Doktor, eigentlich bin ich durchaus bereit, ihnen da recht zu geben.
Aaaber: durch praktisch jeden Tourbus dieser Welt schwappt zu bestimmten Jahreszeiten (eigentlich zu den meisten :wink: ) eine zünftige Erkältungswelle. Die können deshalb nicht alle zuhause bleiben - dann gäb's keine Shows mehr. So viele Vertretungen gibt's nicht.
Selbst wenn man meint, das eigene Immunsystem müsste inzwischen nun wirklich jeden denkbaren Virus abgespeichert haben: im nächsten Land gibt's garantiert wieder einen, den es noch nicht kennt. Also hab' auch ich schon das eine oder andere Mal mit 40° Fieber hinterm Pult gestanden, so wie vermutlich jeder Tourmensch. Das ist nicht schön, aber manchmal geht's einfach nicht anders.
Abhilfe (körperlich): aussitzen. Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tage; und dann ist die Tour normalerweise auch bald schon wieder rum. Ich habe das Glück, mit einer gut funktionierenden Immunabwehr ausgestattet zu sein, und nehme so gut wie NIE irgendwelche Medikamente zu mir; 2, 3 mal im Jahr Aspirin gegen Kopfschmerzen ist da das allerhöchste der Gefühle. Ich lasse mich auch grundsätzlich nicht ("Grippe")-impfen, sondern bevorzuge wenn dann die Vollversion.
Abhilfe (fachlich): auf Erfahrungswerte bauen. Sollten tatsächlich mal einen Abend lang unvermittelt die Ohren zu sein, wird das an meinen Mixeinstellungen nichts großartig ändern - ich habe gelernt dass es Situationen gibt in denen es besser ist, seinen eigenen momentanen Sinneseindrücken nicht blind zu vertrauen.Mit freundlichem Gruß
BillBo -
1.) Ein Proberaum ist ein Proberaum. Eine Bühne ist eine Bühne. Lerne, verstehe und verinnerliche den Unterschied.
2.) Du bekommst deine Gage für Musik machen. Ich bekomme meine Gage für Ton machen. Mit ein wenig gegenseitigem Respekt können wir beide einen schönen Arbeitstag/ Abend haben.
3.) Für den (wirklich seltenen) Fall, dass das mal so überhaupt gar nicht funktionieren will: ich kenne den Weg ins örtliche Catering besser als du.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat von "e-on"
Wieso? Wenn er obenrum nur 2445 drinn hat, dann bewirkt das Gerät Wunder

Das hängt (neben der Hörentfernung) stark vom Alter ab. Also, nicht von dem des Treibers...
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Eine wundersame Fügung des Schicksals hat dich vor der überflüssigsten Anschaffung deines Lebens bewahrt. Sei demütig und freue dich. Und fordere eben dieses Schicksal nicht noch ein drittes Mal heraus.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Zitat
eines zeigt dieses produkt jedenfalls sehr eindrücklich:
Es zeigt noch was sehr eindrücklich: wo Geld keine Rolle spielt, ist auch 'modular' überhaupt kein Problem.
Und anders als nachmittags beim Quickchangeover auf dem Sommeropenair in Spanien ist in der gediegenen Umgebung einer vollklimatisierten, behutsam gedimmten Regie eines Staatstheaters auch die Erkennbarkeit eines Screens (wenigstens ob das Ding an oder aus ist) nicht so das vordringliche Thema. Welcher hier offenbar noch nicht mal in der Neigung verstellbar ist. Mein 10 Jahre alter PM5 sowie das 199,- Euro Notebook von Aldi können das. :wink:
So ein bisschen beißt sich das also vorläufig schon noch mit dem 'für uns' aus dem Treadtitel.Mit freundlichem Gruß
BillBo