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Beiträge von billbo

  • Ersatz Concert Audio TX24

    • billbo
    • 18. November 2013 um 17:21

    Sehe ich genau so. Ungeachtet des Vorteils 'kleinleichtbillig' akustisch/ klanglich insgesamt ein ziemlich schrecklicher Rückschritt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Kabelbrücken - Definition/Regelung

    • billbo
    • 18. November 2013 um 16:50

    Ich stell' mir zur konkreten Fragestellung gerade 50m Defender vor, in welchen sich eine einsames XLR -Leitung verliert. Da wird es doch sicherlich irgendeine Vorschrift oder zumindest Richtlinie/ Grundsatzurteil/ o. ä. zu geben :?:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Kleine Pultdiskussion zwischen älteren Herren und Exnachbarn

    • billbo
    • 18. November 2013 um 16:41

    Guma, es bleibt da leider (zumindest bei mir) oft genug das unbefriedigende Gefühl, diesbezüglich auf das Prinzip Hoffnung angewiesen zu sein.

    oton: schon zu Analogzeiten habe ich deshalb oft liebend gerne auf ausgiebige Soundcheckorgien verzichtet und stattdessen mit lautem Linecheck unter Echtakustikbedingungen der gefüllten Halle gearbeitet. Funktioniert super wenn man weiß, dass man sich crewintern aufeinander verlassen kann.
    Ansonsten heißt es heute tatsächlich immer öfter "ich nehm dann heute mal lieber den heimlich mitgeführten X32 statt des örtlichen SD8". Erlebe ich umgekehrt in meinem Homevenue (PM5 + M7) genauso. :D

    niggles: sehe ich genau so. Zu viel Standardisierung verdirbt das Geschäft. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Kleine Pultdiskussion zwischen älteren Herren und Exnachbarn

    • billbo
    • 18. November 2013 um 15:10

    Gibt es. Da möchte ich von schwarzen Kisten und bunten Bedienoberflächen in aller Regel so wenig wie nur irgend möglich sehen oder hören.
    Meine Begabung reicht im Zweifel gerne für "verdammt, letztens wusste ich doch noch, wie das hier drauf funktioniert! Wo zum Teufel steckt der blöde Babysitter jetzt bloß wieder???"

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Ein SM57/58 Thread mal wieder, dieses Mal des Alters wegen

    • billbo
    • 18. November 2013 um 14:58

    Können wir auch gerne andersherum machen. Ich bin die Tage mal in der Europahalle (kannst du dir sicher denken zu welcher Gelegenheit); das Catering dort ist zu dieser Gelegenheit erfahrungsgemäß ganz anständig.
    Weintechnisch bin ich allerdings kompletter Dilettant... :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Kleine Pultdiskussion zwischen älteren Herren und Exnachbarn

    • billbo
    • 18. November 2013 um 14:49

    Guma, wie handhabst du das vor einer Vierwochentour, auf der dich 20 unterschiedliche Pulte erwarten?* 20 Tage kostenpflichtig (für deinen Kunden... ) üben gehen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    *nein, das ist jetzt weniger weit hergeholt als du vielleicht glaubst!

  • Ein SM57/58 Thread mal wieder, dieses Mal des Alters wegen

    • billbo
    • 18. November 2013 um 14:43

    Antwort akzeptiert!

    Zitat

    ah ... und was ich noch vergessen habe, eine klug ausgewählte Flasche Rotwein für 20 € schmeckt auch anders als eine für 2,99 € ( fact of life )

    Schon mal Doppelblindtest gemacht? :D

  • Ein SM57/58 Thread mal wieder, dieses Mal des Alters wegen

    • billbo
    • 18. November 2013 um 12:19

    niggles: beim mitunter real existierenden exclusiven Mikrofonbestand manch ausgesuchten Hauses halte ich deine Quote durchaus nicht für ganz unwahrscheinlich.
    Wir haben/ nutzen davon z. Zt. noch so ca. 70-80 Stück. Alle paar Jahre kommt mal ein frisches Zehnerpack dazu, und akustisch auffällige Exemplare werden falls nötig konsequent in die Mikroersatzteile – Grabbelkiste verbannt. Wo letzteres unterbleibt steigt die Quote unweigerlich; vermutlich bis eines schönen Tages dann überhaupt kein unverdächtiges Referenzexemplar mehr vorhanden ist. :lol:

    guma: mir fällt zum Bereich Livebeschallungen im erweiterten Umfeld Rock/ Pop/ Unterhaltungsmusik eigentlich überhaupt keine Anwendung ein, bei der mit einem einwandfreien Exemplar des 'Unaussprechlichen' nicht mittels 2, 3 Handgriffen am Pult ein zumindest ordentliches, unauffälliges Ergebnis zu erreichen wäre. Wenn ich das als Livetonmensch nicht schaffe (es muss ja trotzdem nicht unbedingt mein Lieblingsmikro sein) stimmt entweder mit der Quelle, mit der PA, oder (leider am wahrscheinlichsten :roll: ) mit meiner Arbeitsweise etwas nicht.
    Als Bandtonler reise ich immer mal wieder um die Welt, als Ortstonler habe ich 'die Welt' regelmäßig, manchmal beinahe täglich, zu Gast. Ernsthaften Ressentiments gegenüber dem Ding begegne ich sowohl unterwegs als auch hier vor Ort eigentlich eher selten. Wenn überhaupt mal, dann handelt es sich stets um den (praktisch immer deutschsprachigen) Typus des "Ich weiß eh alles besser" – Edeltonis, bei dem Dünkel manchmal der wesentliche Bestandteil des Berufsselbstverständnisses zu sein scheint. Erfahrungsgemäß kann dann oftmals genau der noch nicht einmal einwandfrei von kaputt unterscheiden.

    Ich stelle daher folgende offizielle These in den Raum: der typische SM57 - Hasser liest zu viele Herstellerwerbebroschüren, zu viele Mikrofondatenblätter, zu viel PA Forum. Und mischt zu oft zuhause vor dem Bildschirm und unterm Kopfhörer, und zu selten auf realen Livebaustellen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Ein SM57/58 Thread mal wieder, dieses Mal des Alters wegen

    • billbo
    • 17. November 2013 um 11:47

    "Wer's mit SM57/58 nicht hinkriegt, kriegt's sowieso niemals hin."
    Der Spruch galt vor 30 Jahren, und er gilt immer noch.

    Kleiner, aber feiner Unterschied zwischen beiden: 58er egal welchen Alters sind, sofern sie überhaut noch funktionieren, praktisch immer in gutem gebrauchsfähigen Zustand (vom Finish vielleicht mal abgesehen). Unter 8 - 10 57ern dagegen findet man eigentlich immer 2 oder 3 Exemplare, die man wg. beschädigten elektroakustischen Teils tatsächlich besser nicht mehr benutzen sollte. Oder allenfalls als 'Special Effect' für Hartgesottene.
    Am diesbezüglich mehr oder weniger gekonnt ungläubigen Gesichtsausdruck des verantwortlichen Dienstleisters lässt sich dann oft prima ablesen, inwieweit der sich wirklich mit (seinen) Mikros auskennt bzw. ob seine Kenntnisse doch vielleicht eher dem Auswendiglernen von Zahlen und Datenblättern geschuldet sind.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 16. November 2013 um 00:32

    :lol: Nachtrag: weil das Hotel beim buchen wohl ein klein wenig verkackt hat, gab's leider nur noch 'ne Suite. Die ist irgendwie größer als meine Wohnung; auf jeden Fall aber ein bisschen besser ausgestattet. Hoffentlich finde ich morgen meine Sachen noch wieder.

    Sch.... Tourleben. Was soll's, die nächste Bruchbude kommt bestimmt. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 15. November 2013 um 17:22

    Dafür gibt's heute Steigenberger 'Remarque'. Incl. Brunchbuffet bis 14:00 o. s. ä.
    Ich finde, das kann man als kleinen Versuch der Wiedergutmachung durchaus gelten lassen. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 15. November 2013 um 09:52

    Hoteliers die, statt ihr original 60er Jahre Interieur mal behutsam zu erneuern, in jedem Zimmer einen Automatik - Duftspender installieren. Ale 20 Minuten oder so macht es 'klack -pfffffff', und die Bude ist erfüllt von penetrantem künstlichen Orangenaroma.
    Andererseits mag man auch nicht wirklich wissen, wie's hier ohne riechen würde... :?

    Und FRÜHSTÜCK BIS MAXIMAL 09:00!

    Man kann nicht immer gewinnen :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • intelligente Limiter fürs Amt, verplombbar

    • billbo
    • 14. November 2013 um 14:01

    Nun ja, das ist aber doch offensichtlich geklärt: das Amt möchte einen verplombbaren Begrenzer sehen - also möge es den bekommen.

    IN DER SACHE (Störung innerhalb des selben Gebäudes 2 Stockwerke höher) wäre es vermutlich die sinnvollste und effektivste Maßnahme, schlicht und einfach die Bassboxen abzuschaffen. Bzw. den dazugehörigen Amp, sofern die Dinger als Sitzplatz oder Ablage noch benötigt werden.
    Allerdings: wer will schon effektive Lösungen? Und was ist eigentlich der Sinn von 'Subs' in einer Musikkneipe? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 13. November 2013 um 14:44

    Da kann ich leider maximal mit einem hobbyschlagzeugernden Neffen dienen.
    Hätte ich Kinder, würde ich etwaige musikalische oder sonstige künstlerische Neigungen aktiv fördern (soweit das in der heutigen 24h Medienwelt überhaupt nötig wäre). Und gleichzeitig nicht unerwähnt lassen, dass es nicht in jedem Fall unbedingt Sinn machen muss, Kunst und berufliche Entwicklung als ein und das Selbe anzusehen.
    Ist aber graue Theorie. Ordentlich geratene Blagen machen ab einem bestimmten Zeitpunkt sowieso alles anders, und vor allem so ziemlich genau das Gegenteil dessen, wozu ihnen Eltern und sostige Bedenkenträger so alles raten.

    Das Prinzip, dass ein paar wenige glückliche Musikanten nach dem einen oder anderen Welthit eine Art lebenslange Luxusrente genießen, während der große Rest Staub frisst, habe ich eh nie verstanden. Und über dieses 'Lizenzsystem' auch schon so manch angeregte :D Diskussion mit illustren und weniger illustren Musikern geführt. Warum kassiert ein Komponist mit glücklichem Händchen auf unabsehbare Zeit satt ab, ein Maler oder Architekt nach einem besonders geglückten Bild bzw. Entwurf dagegen lediglich das vereinbarte Honorar? Früher waren Musiker/ Komponisten Hofangestellte; für 'ne ordentliche Symphonie gab's neben dem Monatssalär vielleicht noch den vereinbarten Sonderbonus, und gut.
    Daher sehe ich das Downloadzeitalter durchaus nicht nur negativ. Wer Spaß an der Kunst und z. B. am Komponieren hat wird's trotzdem tun; wer Geld verdienen will oder muss soll auf die Bühne gehen und spielen. Also schlicht seinem Beruf nachgehen und arbeiten, so wie jeder andere Mensch auch.
    Dass sich das Liveerlebnis nicht so einfach downloaden lässt kommt der Demokratisierung innerhalb unseres erweiterten Berufsumfeldes jedenfalls in erheblichem Maße zugute.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 12. November 2013 um 11:35

    Wieso? So lang's mit meinem Auskommen durch/ im Umfeld von Musik so einigermaßen hin haut ist doch alles in bester Ordnung? :roll:

    Ebenfalls Scherz beiseite: eine Gesellschaft, in der Musik (egal in welcher Form und egal ob Beruf oder Hobby) einen vergleichsweise hohen Stellenwert genießt, kann so ganz verkehrt nicht sein; das sehe ich genau so wie Treibsand.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I want more of...

    • billbo
    • 12. November 2013 um 00:29

    Nachwuchsfestival Teil 2. Heute gab’s:
    - sehr, sehr junge Deutschpoprockband mit erstaunlich viel Sicherheit, Selbstbewusstsein und Spielwitz auf der Bühne,
    - subtil agierendes Akustikgitarren – Gesangsduo Marke 'neue Deutsche Liedermacher',
    - Deutsch – Japanische Deathcore – Industrialtrashband irgendwo zwischen 'Napalm Death', 'Ministry' und 'Type-o Negative',
    - Synthie – Sampler – Sequencer Dancepopact mit (bzw. ohne) fehlendem Bassisten, dafür klasse Stageacting,
    - erwachsen wirkenden Deutschsprachigen Pianosoulpop mit klug arrangierter Bandbegleitung.

    3 Feststellungen:
    Es stellte eine gewisse Herausforderung dar, dem Abend zu so etwas wie einer Art kontinuierlich - schlüssiger tonaler Gesamtbalance zu verhelfen. :lol:
    Das musikalische Niveau (incl. Stageacting und Publikumsansprache) junger Bands ist heute erstaunlich hoch. Wenn ich da an die bierernst - stocksteif – schüchtern - verlegen musizierenden Bübchen und singenden Studienratstöchterlein meiner Zeit so zurückdenke – oha, da hat sich eine ganze Menge getan.
    Das Publikum ist bei so was erfreulich aufgeschlossen und tolerant. Ergraute (Groß?)Eltern bangen zu Deathmetal, verwegen dreinschauende 15jährige Nachwuchsgangsterrocker applaudieren artig bis beeindruckt zartem Akustikpopgezupfe.

    Wir hätten zu solchen Gelegenheiten früher vorsichtshalber zumindest mal ein paar Tomaten dabei gehabt... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • D&B Reparatur in A

    • billbo
    • 11. November 2013 um 16:37

    Vergleiche hinken immer :D . Übrigens werden auch Elektronik - Standardbauteile gelegentlich mir nichts, dir nichts einfach abgekündigt.
    Wenn es irgendjemandem wirtschaftlich interessant erscheint, für ein bestimmtes, mehr als 10 Jahre altes Produkt Reparaturservice anzubieten, wird er das sicherlich auch tun. Darauf bauen sollte man in seiner Kalkulation aber besser nicht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • D&B Reparatur in A

    • billbo
    • 11. November 2013 um 11:43
    Zitat

    Stell mal vor, dein Autohändler sagt zu dir "Oh, das Fahrzeug ist schon 10 Jahre alt, wir reparieren es nicht mehr... Aber wir haben attraktive Angebote für neuen..." Wirs du diesen nicht zum Teufel schicken?

    So weit ich weiß gilt bei Automobilherstellern eine Art ungeschriebene Übereinkunft, bis zur Dauer von 10 Jahren nach Einstellung der Produktion eines Baumusters die Versorgung mit Verschleiß - und Ersatzteilen sicherzustellen. Danach ist das für den Käufer Glückssache bzw. hängt von der Höhe eventuell noch vorhandener Restlagerbestände ab.
    Das ist insofern auch plausibel, als der Betrieb von über 10 Jahre alten Kfz im 'Normalgebrauchsfall' wirtschaftlich keinen Sinn macht.
    Natürlich ist es darüberhinaus jedermann freigestellt, auch für 30 Jahre alte Produkte noch Ersatzteile herzustellen und anzubieten. Davon leben z. B. die Autoteile - Drittanbieter; und es funktioniert, weil von einem Automodell (Massenmarktprodukt) normalerweise ein paar mehr Exemplare gebaut wurden als von einem Verstärker für Beschallungszwecke und deshalb ein gewisser Bedarf besteht, der den Aufwand für Ersatzteilfertigung rechtfertigt. Aber darauf zählen ist in jedem Fall ein Pokerspiel.

    Technische Produkte sind Produkte auf Zeit. Sie haben ein Verfallsdatum, das übersehen wir stolzen, zur romantischen Liebhaberei neigenden Besitzer leider nur all zu gern. Ein Blick in offizielle AfA Tabellen kann da manchmal ganz hilfreich (und ernüchternd zugleich) sein. Sooo doof sind 'die vom Amt' da ja vielleicht gar nicht...
    M. a. W.: die Anschaffung eines Beschallungsverstärkers, deren Aufwand sich nach 10 Jahren Gebrauch desselben immer noch nicht gerechnet hat, war schlicht und einfach eine geschäftliche Fehlentscheidung. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Audionetzwerke Yamaha/Dante vs. Soundcraft/Madi

    • billbo
    • 9. November 2013 um 16:56

    Wir leben in einer Überfluss– und gleichzeitig Wettbewerbsgesellschaft. Da geht es nur noch vordergründig um 'neuer' oder gar 'besser'. In Wirklichkeit geht es ausschließlich um billiger - und um die Frage, wie ich meinem Zielpublikum das als Fortschritt verkaufe. Wo und wie kann ich sparen, ohne dass es dem (zurecht oder zu Unrecht für dumm angesehenen) Endkunden gleich unangenehm auffällt?

    Beispiel Gainsharing: Hurra, super, endlich sparen wir uns die lästige doppelte Verkabelei, und dazu gleich auch noch ein halbes Mischpult! (Davon, dass jetzt an beiden Arbeitsplätzen wg. gegenseitiger Abhängigkeit/ Behinderung keine optimalen Ergebnisse mehr zu erreichen sind, steht da erst mal nichts).
    Beispiel Bedienoberflächen: Hurra, super, nur noch 8 Fader und ein Touchscreen – und du kannst ALLES damit machen! Sogar noch viel mehr als früher! (Davon, dass flüssiges, intuitives, reaktionsschnelles Arbeiten damit unmöglich ist, steht da erst mal nichts).
    Beispiel Boxensysteme: Hurra, super, unseres misst nur noch 30x50 Zentimeter! Fahrradhänger statt Sattelschlepper; und 10.000 Watt steht trotzdem drauf! (Davon, dass das Erlebnis Livekonzert damit jetzt klingt wie früher das Erlebnis Rummelplatzschießbudenbeschallung steht da erst mal nichts. An den Low Mid Diskussionen kann man übrigens prima herauslesen, wer noch PAs mit aktiven Schallwänden ab 2x 50m² aufwärts erlebt hat – und wer eben nicht :wink: ).
    Beispiel LED: Hurra, unsere Lampe kann alles und in jeder Geschwindigkeit und Farbe, und das praktisch ohne nennenswerten Stromverbrauch! (Davon, dass Lichtstimmungen, die auf bestimmten Farbtemperaturnuancen und gefühlvollen, wirklich stufenlosen Ein – und Ausfadevorgängen beruhen, damit unmöglich sind, steht da erst mal nichts).

    Das Prinzip ist immer das gleiche und längst nicht auf die Lautundbunt – Branche beschränkt. Der Unterhaltungselektronik erging es (ab Mitte/ Ende der 50er) genau so; die Automobilindustrie durchlebt das seit min. 10 Jahren, Ende offen. Neuere Industrien sind da naturgemäß erst mal im Vorteil – aber schon jetzt gibt’s ja Smartphones, mit denen man nicht mehr vernünftig telefonieren kann. Auch dort gibt’s sicher noch ganz viel zu verbessern. :D

    Klagen nützt nichts. Wir genießen die Vorteile dieses Wettlaufs um (manchmal tatsächliche, oft nur vorgebliche) Effizienz. Und wer die damit hier und da und dort einhergehenden 'kleinen' Qualitätsverluste mit offenen Augen und Ohren wahrnimmt, muss sie wohl oder übel akzeptieren. Oder das Kaufen einstellen. "Shop 'til you drop!"

    Bezogen auf die Ausgangsfrage: MUSS es wirklich ein 'Digitales Netzwerk' sein? Weil 'Digital' draufsteht? Oder ist ein klassisches, gut durchdachtes analoges Bühnenverkabelungs - und Patchsystem mit (mindestens) zwei Abgängen für diesen Einsatzzweck (du sprachst von Stageboxen/ FOH/ MON) nicht doch die zweckmäßigere, stressfreiere und praxisgerechtere Lösung?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Wie man sich als Band garantiert beim Techniker unbeliebt ..

    • billbo
    • 8. November 2013 um 11:19
    Zitat

    Es ist schon ein Vorteil, wenn man sagen kann, dass man schon XYZ Shows mit nationalen und internationalen Acts erfolgreich bestritten hat, als wenn man als unbeschriebenes Blatt argumentieren muss.

    Wenn du erst anfangen musst zu argumentieren, hast du vorher sowieso schon was Entscheidendes verkehrt gemacht. :D
    Auch 'gestandene Techniker' fallen nicht vom Himmel, sondern werden das (bestenfalls) erst durch jahre-/ jahrzehntelang gemachte Erfahrungen. Bis dahin sind nicht alle Tage am Mischpult unbedingt immer nur rosig. Und auch danach nicht.
    Apropos rosig: als begeisterter, aber komplett ahnungsloser Jungmischer und - unternehmer hatte ich mal überraschend das Vergnügen, ein paar Tage lang Monitor für Axl Rose & Co. machen zu dürfen. Danach hab' ich mir erst mal geschworen, niemals im Leben wieder ein Monitormischpult anzufassen... :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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