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Beiträge von billbo

  • Statusfeststellungsverfahren DRV - akurate Beurteilung?

    • billbo
    • 22. Oktober 2013 um 00:00

    Schön geschrieben - endlich mal wieder jemand, der berufliche Selbständigkeit als erstrebenswertes Lebensmodell begreift statt als verwerfliche Zwangsselbstausbeutung am äußersten Rand der perfekt durchregulierten Einheitsgesellschaft. 'Beruf' und 'Berufung' gehörten übrigens ursprünglich mal auch sinngemäß zum selben Wortstamm. :wink:

    Ich kenne ein paar Techs, die einige Zeit lang stolz auf ihre Festanstellung bei einer 'großen Adresse' waren - und inzwischen längst wieder ihr eigenes Ding machen, aus genau den Gründen, die Skyper treffend angemerkt hat. Chapeau!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Vergütung der quasi arbeitsfreien Zeit zwischen den Bands

    • billbo
    • 21. Oktober 2013 um 17:37
    Zitat

    Als Haustechniker darf man dann aber nicht einfach ins Catering verschwinden, während der Bandtechniker im Saal schwitzt...

    :shock:

    Du rüttelst gerade an einer der Grundfesten meiner persönlichen Ernährungs - und Einkommensstruktur. :D
    Selbstverständlich darf man das, sofern es die Absprachen mit der Gastproduktion sowie das Vertrauen in die Qualität der ihr dafür bereitgestellten Fremd - und Eigenleistungen hergeben.
    Auf Deutsch: sofern ich als Fremdmischer den Eindruck habe, dass die Sache technisch einwandfrei läuft, entlasse ich nach 2-3 Songs den örtlichen Betreuer gerne in seine wohlverdiente und selbstredend voll bezahlte Kaffee - und Cateringpause. Und erwarte umgekehrt als örtlicher Betreuer selbiges natürlich auch von jedem reisenden Tourprofi.
    Falls ich dann trotzdem für längere Zeit in unmittelbarer Nähe verweile liegt das entweder daran, dass mich Band/ Show wirklich interessieren (sehr selten), oder aber - zum Glück auch recht selten - weil das Agieren des/ der Tourtechs mir dies aus betriebstechnischen Sicherheitsgründen ratsam erscheinen lässt. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Buchhaltungssoftware mit direkter Einbindung von Elster

    • billbo
    • 10. Oktober 2013 um 13:41
    Zitat

    Ohne Grundlagenwissen ist man allerdings auch beim Bedienen von Buchhaltungssoftware verloren.

    Richtig, allerdings vertrete ich auch hierbei ganz gerne die Devise "Keine Chance den Angstmachern!". Niemand reißt mir den Kopf ab, falls ich mal irgendeinen Posten versehentlich in einem falschen Konto buche. Im Gegenteil, auch Steuerprüfer sind Menschen und brauchen hin und wieder ihre kleinen Erfolgserlebnisse...

    Meine Eltern – und Großelterngeneration führte über Jahrzehnte einen typischen kleinen Familienhandelsbetrieb; zu Hochzeiten max. 2-3 Fremdangestellte plus 5-6 Familienmitglieder. Einer davon (Onkel) war u. a. zuständig für Steuern und Buchführung. Von Hand und zu Fuß per Kladde und Journal; Konten mittels Kopfrechnen/ später Schreibtischrechenmaschine aufaddiert und zunächst mit Bleistift eingetragen – wehe, die Quersumme betrug nicht exakt 0,00; dann wurde solange gesucht, bis auch der letzte Pfennigfehler gefunden war (so hab’ ich in den ersten Jahren auch 'buchgeführt' :D). Später gab’s dann eine 'Buchungsmaschine', eine Art früher elektromechanischer EDV – Arbeitsplatz, der beim Betrieb noch im Nachbarhaus zu hören war.
    Dieser Onkel hat mir mal erklärt, wie er im Jahresabschluss absichtlich kleine Fehler einbaute (hab’ damals natürlich nix verstanden). Begründung: der Steuerprüfer (mindestens 2 mal im Jahr auf der Matte) geht eh erst wieder, wenn er was gefunden hat – bieten wir ihm halt was an, dann geht er vielleicht früher.

    Gegen all das ist das heutige Eintippen in einen vorbereiteten Softwarerahmen absoluter Kinderkram. Eins ist allerdings wie damals: nach bestem Wissen und Gewissen. So lange wie im Fall des Falles niemand vorsätzliche Täuschung oder gar systematischen Steuerbetrugsversuch unterstellen kann (also bei vereinzelten, offensichtlich reinen Verständnis - oder Flüchtigkeitsfehlern), so lange ist auch für die Prüfungsstelle im Prinzip alles in bester Ordnung.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Buchhaltungssoftware mit direkter Einbindung von Elster

    • billbo
    • 9. Oktober 2013 um 22:33

    Man muss dabei wissen was man tut, keine Frage. Ist auch außerhalb des Buchführungsbereiches oft vorteilhaft.
    Wer absolut überhaupt keine Affinität zu so was hat und 'Steuern' ausschließlich mit Autofahren verbindet sollte tatsächlich die Finger davon lassen.
    Aber tut derjenige sich mit dem Status geschäftlicher/ beruflicher 'Selbständigkeit' dann wirklich einen Gefallen?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Buchhaltungssoftware mit direkter Einbindung von Elster

    • billbo
    • 9. Oktober 2013 um 19:48
    Zitat von "Kracky"

    Hab das auch mal ein Jahr probiert, sogar mit Unterstützung eine Steuerfachgehilfin, aber bei unserem Umfang kannst du das echt vergessen. Ewig viel Arbeit und zum Schluss mussten wir doch alles noch einmal in angriff nehmen weil irgendwelche Konten nicht gepasst haben. Ne, da mach ich in der Zeit lieber zwei VAs, von dem versteh ich etwas, und sorge dafür das meine Steuerberaterin auch was zu essen hat.

    Reden wir wirklich über das selbe Programm?
    Also, 'Umfang' ist durchaus schon mal sechsstellig, welche Konten da wie nicht passen könnten ist mir völlig unklar, Zeit würd' ich mal 2 Std./ Monat ansetzen plus 2 Nachmittage EkSt Erklärung. Ohne Fachgehilfin.
    Und weil meine Auslastung offenbar weitaus lückenhafter ist als deine finde ich die dafür benötigte Zeit zwischendurch auch ganz ohne die Gefahr für irgendwelche Stress - oder Burnoutprobleme. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Buchhaltungssoftware mit direkter Einbindung von Elster

    • billbo
    • 8. Oktober 2013 um 18:04

    Sehe ich ähnlich; ich hab' mich allerdings echt gewundert, wie einfach die Angelegenheit ist, wenn man die Software erst mal verstanden hat.
    Änderung der Steuergesetzgebung? Wird automatisch eingepflegt.
    Ust. Voranmeldung? Keine 10 Klicks.
    Laufende Buchführung? Klar, irgendjemand muss es halt regelmäßig eintragen...
    Selbst die komplette Steuererklärung ist dann aber nur noch eine Sache von einem halben Tag.

    Der größte Vorteil jedoch: ich habe jederzeit auf Knopfdruck einen Überblick über den momentanen steuerlichen Istzustand, und damit über die vom FA zu erwartende 'Bestrafung'. Und kann damit Entscheidungen dahingehend treffen, was im Steuerjahr noch sinnvoll ist. Noch ein paar GwGs? Oder lieber die Dezembertourrechnung erst Anfang Januar schreiben? Kollegen anrufen wer noch Umsätze gebrauchen kann, und schnell die Überholung von 32 alten Bassboxen in Auftrag geben?
    Alles ist machbar, Herr Nachbar - die Ausrichtung der Geschäftsabläufe nach steuerlichen Optimierungsmöglichkeiten ist so lange ausdrücklich gestattet, wie sie nicht gegen Gesetze verstößt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 8. Oktober 2013 um 12:15
    Zitat von "wora"

    das hab ich bis jetzt aber immer gemerkt! 8)

    Und zwar spätestens dann, wenn's dunkel wurde und man sehen konnte, dass das Netzkontrollämpchen gar nicht leuchtete. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Buchhaltungssoftware mit direkter Einbindung von Elster

    • billbo
    • 8. Oktober 2013 um 12:11

    Da stecken auch 2 sehr pragmatische Aspekte hinter:
    a) Die Auslastung ist branchenüblich sehr unregelmäßig. Wenn’s brummt, konzentriere ich mich aufs Tagesgeschäft und lasse Steuern Steuern sein. Die kommen dann dran, wenn mal eher Leerlauf angesagt ist - und schon ist die Arbeitsauslastung insgesamt ein wenig 'geglättet'.
    b) Wir wirtschaften in einer hoch arbeitsteiligen Gesellschaft mit rund 50% Staatsquote. Die dafür notwendigen Steuern und Abgaben werden zum größten Teil aus der Erbringung von geschäftlichen/ gewerblichen Leistungen gezogen, und das auf phantasievolle und vielfältige Art und Weise progressiv. Plakativ ausgedrückt: wenn ich 1000 Euro ausgeben will, muss ich vorher 2000 Euro erwirtschaften. Da kann es durchaus eine sinnvolle Finanzstrategie sein, 1000 Euro weniger umzusetzen und stattdessen gleichzeitig mittels Eigenleistung 1000 Euro einzusparen. Rein unter steuerlichen Gesichtspunkten gesehen, wenn du verstehst. :wink:

    Ich bin aber auch ganz weit entfernt davon, gegen Steuerberater zu hetzen. Spätestens wenn ich bilanzieren müsste oder außer für mich auch noch für Andere zuständig wäre (also Lohnbuchhaltung usw.) wäre ganz schnell Schluss mit dem Versuch, das alles noch selbst und ohne Profihilfe managen zu wollen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Probleme mit Behringer App XiQ fürs Iphone, brauche Hilfe

    • billbo
    • 8. Oktober 2013 um 11:36
    Zitat

    Gibts da noch einen Erfahrungsbericht irgendwann?

    Zumindest mal einen halben. :wink:
    Hab die Sache neulich bei einer anderen Truppe (Bereich Kultur/ Kleinkunst; homöopathisches Budget, dafür erwachsene Menschen auf der Bühne) mal ausprobiert. Setup: nur 1 Pult, 16 Kanäle FOH, 16 Kanäle Monitor (parallel gepatcht); zwei der 5 Musiker (Drummer/ Basser) mit stereo In Ear und jeweils eigenem iPad. Klare Absprachen im Vorfeld (bitte NUR Kanäle 16-32 und NUR S.O.F. eures eigenen Mixes nutzen...). Entfernung Bühne – FOH ca. 20m, dazwischen und drumrum abends dann knapp 400 Männekes.

    Fazit: hat tadellos funktioniert. Verbindungsabbrüche gab’s keine (oder sie wurden nicht bemerkt). Musiker glücklich, weil zumindest bedingt Herr über ihren eigenen Mix. Tonler ebenfalls glücklich, weil weniger Belästigung durch Musiker mit nervigen Monitorsonderwünschen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • billbo
    • 8. Oktober 2013 um 00:07

    Tja, das ist wohl eine Tugend, die irgendwie in Vergessenheit zu geraten droht - zumindest gewinne ich den Eindruck, wenn ich mich hier hin und wieder durch's Pultebrett klicke.
    "Überraschungen" können übrigens noch viel nerviger sein wenn sie dort auftreten, wo man gerade nicht selbst vor Ort ist (aber leider trotzdem 'zuständig'). Auch ein nicht ganz unwesentlicher Grund dafür, Yammis (ab LS9) als Betreiber (und nicht nur virtueller Featuresvergleicher) doch nach wie vor ganz gerne zu mögen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • billbo
    • 7. Oktober 2013 um 21:09
    Zitat

    Wenn man ein x32 in fahrt bringt kommt das LS9 schon ins schwitzen.

    Für 'Kofferraumjobs' nutze ich beide abwechselnd. Das hält fit, und ich freue mich immer, wenn das eine was kann was das andere gestern gerade nicht konnte.
    Ton kommt aber immer raus.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Buchhaltungssoftware mit direkter Einbindung von Elster

    • billbo
    • 7. Oktober 2013 um 20:55
    Zitat

    Umsätze in einem anderen EG-Land, oder im Drittland, EG-Erwerb, Reversed-charge, §13b, Gelangensbestätigung, Rechnungspflichtbestandteile und Vorsteuerabzugsvoraussetzungen -um nur ein paar umsatzsteuerlich relevante Dinge zu nennen. Von der versteuerung von Geschenken an Geschäftfreunde oder Reisekosten und Fahrtenbuch (!) und den Problemen im ertragsteuerlichen Bereich ganz zu schweigen.

    Im erwähnten Programm ist all das tatsächlich vorgesehen! Ich mach’ relativ viel im (EU – und nicht EU-) Ausland und/ oder für Auftraggeber mit Geschäftssitz außerhalb von D; so was wie Abzugsverfahren/ 13b kommt daher naturgemäß nicht selten vor. Und von der sorgfältigen Geltendmachung der Verpflegungsmehraufwendungen (ich empfehle Schweden, Japan, Singapur, sowie sämtliche 'teuren' Hauptstädte dieser Welt) lebt die halbe regelmäßig international tingelnde Tourbranche :D.
    All das halte ich für Basics, die sich auch nicht – Vollkaufleute problemlos draufschaffen können und dies in eigenem Interesse auch sollten.

    Dass dein Profisoftwareabo teurer ist sollte dennoch klar sein. Von dir und deinem Berufsstand erwarten die verschiedensten Kunden unterschiedlichster Couleur umfassendes Gesamtwissen und fehlerfreie Komplettbetreuung – von mir und meiner kleinen Steuerwelt erwartet das FA lediglich einmal im Monat Ust. Voranmeldung und einmal im Jahr EÜR und Steuererklärung "nach bestem Wissen und Gewissen". Mit letzterer wäre ich übrigens regelmäßig spätestens Ende Januar fertig – wenn die 'Profis' in den Banken nicht immer so elend lange für die Jahressteuerbescheinigungen brauchen würden. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • billbo
    • 7. Oktober 2013 um 16:00
    Zitat von "audiobo"


    Da stehen sich Pultabhängig diese 2 Aussagen gegenüber:

    Genau solch undifferenziertes Geschwafel sorgt m. E. dafür, dass gerade A&H – "Jünger" gerne mal als solche ein wenig verspottet werden.
    Marcoboy: wenn du, anders als 10.000 andere täglich mischende Livetonler, auf japanischen Mischgeräten keine anständigen Ergebnisse zustande bringst – dann übe das bitte; z. B. in der Zeit, die du ansonsten mit dem Verfassen von ungezählten Schmäh– und Fanpostings verbringst. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (der LS9 auch nicht gerade liebt, aber bisher noch nie Probleme damit hatte. Und der im übrigen nach den ersten paar Begegnungen mit CL5 der total objektiven Überzeugung ist, dass für 'sonstige Tonmischgeräte' eigentlich keinerlei Bedarf mehr besteht. :D)

  • Buchhaltungssoftware mit direkter Einbindung von Elster

    • billbo
    • 7. Oktober 2013 um 00:42
    Zitat

    So, das mußte mal raus.

    Schon klar - wir Tonler finden Automatikmixer ja auch Mist. :D

    Ich nutz das seit Jahren (als Einzelgewerbetreibender ohne Angestellte angemeldet) völlig unkompliziert und stressfrei. Nicht nur fürs Gewerbe, sondern auch für sämtliche sonstigen Erträge aus div. Anlagen, Spekugeschäften, etc. und damit natürlich auch für die komplette EKSteuererklärung. Dass die Geschichte quasi in Echtzeit von Spezialisten deines Berufsstandes auf dem neuesten gesetzlichen Stand gehalten wird (daher gelegentliche Updates beim Aufrufen) ist dir sicher bekannt; die paar Zahlen in den vorgegebenen rudimentären Kontenrahmen eintragen kann ich auch selbst. Übrigens auch auch ohne 'Roten Faden' :wink: .

    Auch das Finanzamt findet's prima. Eine Ust. - Sonderprüfung über 2 Geschäftsjahre vor einiger Zeit verlief unaufgeregt und ergab eine Nachforderung von stolzen knapp 100 Euro :roll: (und eine Ermahnung/ Belehrung wegen unsauberen Führens des Fahrtenbuches :oops: ). Der Prüfer war ein Netter und erklärte mir anschließend, dass ich damit bis auf weiteres beim FA als "Nullnummer" eingestuft bin: im Prinzip alles in Ordnung; Prüfung lohnt nicht, weil Aufwand höher als zu erwartender (Nachzahlungs-) Ertrag. Wörtlich: "Wenn Sie keine größeren Dummheiten machen, werden Sie von uns so schnell wohl erst mal nichts mehr hören".
    Damit kann ich natürlich ausgesprochen gut leben. :D

    Aber ich gebe dir insofern recht: ein bisschen grundsätzliches Verständnis für Finanzgeschäfte und Buchführung sollte man besser mitbringen (sollte man das als Selbständiger nicht sowieso?) - und einen Sinn für genaues Arbeiten ebenfalls, vermeintlich kleine Nachlässigkeiten (vergessenes Minuszeichen beim Gegenbuchen von Forderungen oder so was) könnten sonst schnell schon mal unangenehm teuer werden.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Buchhaltungssoftware mit direkter Einbindung von Elster

    • billbo
    • 6. Oktober 2013 um 17:02

    'Steuersparerklärung' - EUR 25,- im Jahr, ersetzt den Steuerberater und kann alles, was man als Einzelunternehmer braucht; incl. narrensicherem Leitfaden selbst für absolute Buchführungsdilettanten.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 5. Oktober 2013 um 01:52

    :D War's wenigstens eins von der selben Band, oder hast du's irgendwann dann anhand der Namen auf den Vocal - Kanälen bemerkt?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • PM860

    • billbo
    • 4. Oktober 2013 um 00:19

    Na ja – wenn ein Tonler tatsächlich 'nur' Mischpulte etc. bedienen kann, ist das auf Dauer vielleicht aber schon eine etwas arg dünne Geschäftsgrundlage. Ein bisschen größer darf der Tellerrand da auch für meinen Geschmack ruhig sein.

    Ich kenne 2 Sorten von guten Livetonlern. Die einen gehen das eher von der künstlerischen Seite an. Die wissen zwar u. U. nicht was ein Transistor ist; dafür spielen sie aber ein oder mehrere Instrumente, besitzen sehr gute Ohren, und haben eine genaue Vorstellung davon, wie etwas klingen soll. Die anderen kommen eher aus dem technischen Bereich; die können zwar keinen geraden Ton singen, sind aber dank technischer Vorbildung jederzeit genauestens über die physikalischen/ elektroakustischen Grenzen im Bilde, innerhalb derer sie sich gerade bewegen.
    Mich selbst zähle ich klar zur zweiten Kategorie. Und obwohl ich nach wie vor sehr gerne selbst hinterm Pult stehe wäre mir "nur Ton machen" auf Dauer viel zu langweilig und eindimensional – ich will schon immer wieder mal genau wissen wie das, womit ich’s da zu tun habe, auch tatsächlich funktioniert; das betrachte ich als eine meiner Arbeitsgrundlagen. Deshalb gehören Lötkolben und Schaltpläne auch in Zeiten von SMD und Mikrochips zum Alltag – und wenn’s am Ende auch nur dazu gut sein sollte, dem inneren Fachidiotentum ein wenig das Gefährdungspotential zu nehmen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pultfile - persönliches Eigentum oder nicht?

    • billbo
    • 3. Oktober 2013 um 13:04
    Zitat

    Wenn mit meinem File wer Freude hat, soll er / Sie doch.

    Dito. Das meiste ist eh Standard; und bei den wenigen schrägen Basteleien, die mir im Laufe eines Abends oder einer Tour so einfallen, kann ich mir oft schon am nächsten Tag gar nicht mehr so recht erklären, wozu das eigentlich gut sein sollte.
    Meine Files sind kein 'Werk', sondern eine zufällige Momentaufnahme eines kontinuierlichen Arbeitsprozesses. Incl. Tagesform (die eigene und die der Musiker), Gehörermüdung, sowie Kampf gegen Hallenakustik, zu schwache/ mies eingerichtete PAs und undiszipliniertes Publikum. Ohne die konkrete Situation, in der sie entstanden sind, praktisch völlig wertlos. Wenn ich Zeit genug habe und gut sein will, benutze ich die nicht einmal selbst – und wenn, dann habe ich mir sehr gut gemerkt, wo ich vorher gründlich entmüllen bzw. was ich auf jeden Fall erst mal zurück auf Null setzen muss.

    Viel Spaß also damit! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Pultfile - persönliches Eigentum oder nicht?

    • billbo
    • 2. Oktober 2013 um 16:15
    Zitat

    Pult nullen geht ja heutzutage in Sekunden, früher stand man da noch manchmal länger vor dem Pult als die Zugabe war, um es wieder aufgeräumt zu hinterlassen.... :)

    Wobei dann anschließend ja auch schon mal die ungeplante zweite Zugabe kam...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 1. Oktober 2013 um 00:21
    Zitat

    Jungarbeitnehmer

    :shock: Ich glaub, da haben wir das Verständnisproblem schon.
    Das ist der John Lennon Gedächtnis Bus! Nicht irgendein John Lennon Gedächtnis Bus – DER John Lennon Gedächtnis Bus! Hier geht’s nicht um Arbeit. Hier geht’s, wenn überhaupt, um ein Ehrenamt. 'Salary' ist lediglich etwas unglücklich gewählt; für das Wort Aufwandsentschädigung reichen leider weder meine Englischkenntnisse noch offenbar die des Verfassers.

    Have a free trip through Europe. Be state of the art. Give peace a chance. Be my on-board engineer!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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