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Beiträge von buskbo

  • wünsche an den weihnachtsmann...

    • buskbo
    • 3. November 2005 um 20:39

    Das nimmt ja hier kein schwein ernst! :D

    also ich wünsch mir das meine Freundin endlich begreift warum mein DolbySuroundSystem im Wohnzimmer mit PS 15 und nem LS 1200 erst richtig gut wäre. Scheiß Regallautsprecher!


    dechnikusch:
    so. Hab das mal geprüft. Watt is mit 01V? Geht bestimmt auch mit dem 96er. Für das Teil gibt's ja die Steuersoftware auf dem Rechner, und du kannst per USB / Wirelesslan ans 01V andocken. Bums, 30m Reichweite, das 01V steht als Prozessor auf der Bühne, der Lappie ist Dein Remote. Geht, ist leider gewöhnungsbedürftig Fader und Potis mit der Maus zu drehen, aber....selbst ich fasse ja inzwischen Digitalpültchen an. The next Step!

    Weiß jemand wie wirelessLan sich so mit UHF / VHF / Bühnenmüll versteht?

  • Frage zu Dynamics/Effekten/Mischpultbelegung

    • buskbo
    • 3. November 2005 um 20:32

    Peerless:

    das probier ich mal aus. Bin ja immer für neues offen...was exakt soll das jetzt bringen? Wenn Du das Through Signal lauter als das Comp'd machst, verschenkst Du doch irgendwie den Effekt...oder...neee, stimmt eigentlich schon. Dann fängt man zwar die Dynamikspitzen nicht ab - okay, wenn der headroom stimmt -, aber die lauten Passagen sind unkomprimiert dynamisch. Bei leisen Passagen ist bei geschicktem Einstellen das Comp'd Signal lauter und das Clean Signal verchwindet...pfiffig. Das Probier ich echt mal aus, manchmal komprimiert man sich ja auch zu Tode um das Signal noch rauszuheben...nicht schlecht! :!:


    bastian:
    das ist kein thema, nur: auf dem trockenen lernt man schwimmen nicht. Das sollte schon Live oder zumindest als echte Probe laufen, nicht am weißen Brett...wirkt einfach besser.

  • wünsche an den weihnachtsmann...

    • buskbo
    • 2. November 2005 um 22:04

    Ich muß nochmal. Wo sind denn die ganzen StudioFreaks hier, ich bin noch im AnalOgalter. Das muß doch mit so nem Rechnerstudio und WLan gehen verdammt...

  • wünsche an den weihnachtsmann...

    • buskbo
    • 2. November 2005 um 22:03

    So Futuristisch wie Du Dir das wünscht kenne ich nix. Jau, das Processing ala DigiPult ausgelagert...hm...


    Fury in the Slaughterhouse hat das in etwa konventionell mal gemacht. Frontplatz im 20HE L Rack. Rackmischer oben drin, unten die üblichen Verdächtigen und jede Menge Funkstrecken. Monitoring per IEM.
    Soweit ich weiß hatten Die dann noch ein zweites Case mit Amping und ein SubSat System. Wurde für RegionalGigs benutzt, gesponsert von Sennheiser, ca. 4-5 Jahre her.

    Und in Klein: Wo ist das Problem? 2 Stereo Studio-ChannelStrips, 7 Funkstrecken ins Case (Alte SonyMics, schön klein, + 3 Returns: Mono, Mon, DLY), FX, passiven Summierer, daran Aktivboxen mit Slots für Empfänger, Delay (gabs das nicht von Bell mir klingelt da was).


    Jo und das sind wir auch wieder am Boden... Strom dran, fertig. Jaa, Strom geht noch nicht per Funk. Und zu schwer zum rumrennen ist's ganze geraffel auch...
    Okay die Fernbedienung des Prozessors liefe ja auf Batterien, aber noch is nix mit träumen :cry: ich kauf's wenns fertig ist :P

  • Frage zu Dynamics/Effekten/Mischpultbelegung

    • buskbo
    • 2. November 2005 um 21:47

    Ja Satan! Davon reden wir doch die ganze Zeit hier. :D

    Also meine letzte kleine ACapella Gruppe stand innerhalb von nem halben Jahr schneller auf der Kanzler Gala als Sie gucken konnte. Soviel Dazu, stell mal Euer :idea: nicht unter das Bütec.

    Euer Mic Test war ja schon mal ganz gut, dann belasst es doch erstmal dabei. Das 835 auf nem Bassmann kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber hey! Was solls.

    Den SOund verbessern. Probier's aus:

    Leih' Dir mal was anderes als die ollen Boses. ACapella-Verträglich: Nexo PS 15 StandAlone. Mit 4 Stück 1000 Personen im Theater, kein Thema.

    Leih Dir ein gutes Pult mit fettem EQ im Kanalzug. Am Besten mit zwei vollparametrischen Bändern, dann kannste das auch mal hören. Kannst ja hinterher eine Nummer kleiner kaufen.

    Leih Dir sechs gute Kompressoren.

    Leih dir Zwei gute Effektgeräte.

    Leih Dir nen Tontechniker 8)


    Der zeigt Dir dann das hier:
    Pegeln und regeln: vornehmlich mal mit Gain und dem EQ. Mulm raus, Druck und Glanz und Klarheit rein. Schönes betonen, Scheiße rausfiltern.
    Die Stimme so original wie möglich klingen lassen. Außer Sie ist halt nicht ganz so toll :wink:

    Danach den Compressor mal reinfahren. Stell mal die Attack/Release auf Auto, die Ratio auf hm 1:3. Threshold runterfahren, hören*. Ratio hochdrehen, mit Threshold spielen. Was gut klingt, keine hörbare Kompression verursacht: lassen.

    Danach Effekte dazu. Ein schöner Grundhall für alle, für den Bassmann vielleicht den gleichen aber EQ'd oder "Stell Ihn mal in ein Room" Preset. Dann aber bitte nicht per Auxweg, sondern im Insert. Gerne auch hinter dem EQ z.B. per Subgruppe.

    Dann Hörst Du das mal.

    Der Techniker war übrigens ernst gemeint und kein arroganter Spruch. Lass Dir den Krempel doch mal beibringen, das ist viel einfacher als trial & error. Und du kannst Geräte mal antesten und Dir ne Meinung bilden. Musst es ja nur für Euch 6 einmal vernünftig lernen und verstehen was passiert, ist keine Zauberei. Troisdorf ist mir leider zu weit weg :wink:

  • Pultleuchten

    • buskbo
    • 1. November 2005 um 18:12

    *chauvi AN*

    hab Tanz in den Mai in der EmscherHalle (GE) völlig erstaunt zum ersten mal LED Pultleuchten gesehen. Gutes Licht übrigens, auch auf dem lecker FOH Hasen :lol:
    Hätt ich wohl gern gehabt.

    *chauvi AUS*

    Die Leuchten.

  • Frage zu Dynamics/Effekten/Mischpultbelegung

    • buskbo
    • 1. November 2005 um 18:09

    :D Das wird hier eher unsere ganz private Grundprinzipiendiskussion :D
    Den ThreadOpener hab ich schon länger nicht mehr gesehen...


    ne laß mal lieber die Finger von dem 286a. Der tut zwar alles, hat aber soweit ich weiß (korrigiert mich bitte) nur zwei EQ bänder mit Festfrequenzen, der jeweils eine Balance zwischen tiefen-untere mitten und höhen-obere Mitten shiftet. Niedlich, aber unpräzise und für 6 Stimmen gleichzeitig unbrauchbar.

    Komm wir stimmen ab :lol:

  • Frage zu Dynamics/Effekten/Mischpultbelegung

    • buskbo
    • 1. November 2005 um 13:24

    Hm, sehe ich zwar auch so, aber gegen nen vernünftigen dbx kompressor konnte ich bisher noch nichts haben. OK, wenn da einen Midas FOH und ne Meyer PA steht :wink: würden mir wohl auch die Finger abbrechen, aber wir reden hier ja wahrscheinlich von normalem Zeugs und da find ich's übertrieben.

    Die EQ Geschichte: Habe (für mich) festgestellt, je besser die Musiker sind, um so weniger muß ich schrauben. Je schlechter, umso mehr... mir passiert's öfter bei guten Leuten, das ich kaum was am EQ drehe, vielleicht nen LoCout und das war's. Auf Stadtfesten wünsche ich mir dann immer noch ein paar Knöpfe mehr.... :lol: nen Zlatkoknopf zum Beispiel...

    basstian
    ist ja n bischen was unfair von mir 600€ channelstrips zu empfehlen. Schau Dir mal JoeMeek SixQ und ThreeQ an. Vernünftiger Mittelweg zwischen Ohringer und Unbezahlbar.

    http://www.joemeek.com/sixq.html


    http://www.joemeek.com/threeq.html

  • Frage zu Dynamics/Effekten/Mischpultbelegung

    • buskbo
    • 31. Oktober 2005 um 18:01

    Also Meine Herren.

    Vielleicht darf ich abgesehen von der KompressorDiskussion (die ja auch interressant ist) noch folgendes Beisteuern :roll:

    Das Mackie ist nen Prima Pult. Hat aber irgendwie nur einen 3 Band EQ, nichtmal parametrische Mitten. Die anderen gesagten Dinge sind sicherlich richtig, aber ich würde hier mal ansetzen.
    Vorausgesetzt Ihr seid jetzt nicht Weltklasse ausgebildete Sänger, dann sollte es schon ein 4Band EQ mit Semi-Parametrischen Mittenbändern sein.

    Kompression gehört meiner Meinung nach absolut Dazu, unverzichtbar. Gerade bei ACapella, Gerade bei kleinen Anlagen. Vor die Wahl gestellt bei ner fetten PA oder ner mini PA das Teil einsetzen zu dürfen: bei der Mini PA. Scheißegal in der Liga auch ob's nen 266 oder 166 oder 160 oder 1046 oder mal nen ganz heißer Tip :lol: nen TL Audio C2021 RöhrenComp ist.

    Bevor Ihr jetzt das Pult in die Ecke schmeißt und Kompressoren zusätzlich kauft: Probiert doch mal ChannelStrips zu kaufen, Kanalzüge im 19" Format. Schaut euch mal die Dinger von Mindprint ENVoice oder SPL an. Die kann dann jeder für sich selbst kaufen, und bald ist ja auch weihnachten... 8).

    Bei Gelegenheit tauscht dann tatsächlich nochmal die Mics, probiert einfach rum. Vor allem Bass und Vocal Perc sind echt Schwachstellen. Macht mal was verrücktes (Gähn): probiert mal einige Instrumenten Micros aus statt immer nur Vocal Mics. Mache mir mal noch nen paar Gedanken und poste die dann...

    Dazu nen ordentliches Hallgerät, fertig.

  • Hohe Übernahmefrequenz bei Topteilen

    • buskbo
    • 28. Oktober 2005 um 17:02

    sheepsound: Perfekt gesagt :lol:

    Witzig ist aber wie sehr wir uns darüber aufreiben können. Mich interressiert hier gerade mal der Ansatz von
    Fux:

    Zitat

    Verfasst am: 27.10.2005, 19:53 Titel:

    --------------------------------------------------------------------------------

    Wie wäre es mit einem Schlitz in der Schallwand hinter dem der Lautsprecher sitzt, anstatt einem klassischen runden Lautsprecherausschnitts, um die höheren Frequenzen um den Spalt zu beugen und dem Bündeln entgegenzuwirken?

    Habe mich schon öfter mal gefragt warum z.B. bei einigen Tops eine Schallwand nicht unähnlich einem kurzen Hornvorsatz die Tiefmitteltöner überragt, etwa EVoice SH1502ER. Verkleinert ja definitiv die direkt abstrahlende Membranfläche, aber wozu? Bei einem Druckkammertreiber kann ich noch mitdenken, aber das ganze bei nem 15" Konus...hat das eher den Sinn der Bündelung entgegenzuwirken, Eine Quasi-Kammer aufzumachen...

    Bitte um Nachricht wenn wir diesen Thread verschieben sollen, Frischling halt... :oops

  • Pultleuchten

    • buskbo
    • 27. Oktober 2005 um 10:02

    Thema Monacor:

    Benutze (immer noch, weil man weiß es ja) Monacor-Pultleuchten XLR 5W Bajonettbirnchen an einem Midas Venice 240. Die Pinne im XLR Stecker sind bei den Monacors so pipperig, das sie nicht immer vollen Kontakt haben. Das verursacht dann das tolle Brummen (Geht direkt auf die Master-Schiene, die untersten 4 LED's flackern und es hört sich an wie nen Gittarist mit gepflegtem Kabel...). Wenn man die Lampen ausrichtet, knackt's und knallt's.
    An der Venice 320 eines Kollegen - 32 Kanäle, der hat Geld :lol: - mit Littlelites - Mann! hat DER Geld :lol: - ist das nicht so...

    also: nich sparn!

  • Hohe Übernahmefrequenz bei Topteilen

    • buskbo
    • 27. Oktober 2005 um 00:09

    Jau, das Vance Dickasson Buch ist ein satter Ausflug in dieses Thema.

    Aber: die obere Grenzfrequenz in Abhängigkeit des Membrandurchmessers - das ist doch ziemlich pauschal, oder bezieht sich das rein auf den Effekt der Bündelung?
    Mit der kämpft man bei "unseren" Membrandurchmessern im PA Bereich meiner Meinung nach sowieso. Und Partialschwingungen hängen ganz erheblich von Membranmaterial, Konusform und Querschnitt, Sicke etc ab.

  • Kleinlautsprecher 1"/6" bis 1"/8"

    • buskbo
    • 27. Oktober 2005 um 00:04

    hallo chris,

    verweise an der stelle mal auf den Thread Forumsfrischer: Erfahrungsberichte TSMini+. Suche ähnliche Systeme derzeit, die Wahl ist ziemlich sicher auf das TSm System gefallen weil's vom Budget und Konzept passt, der Sound (mir) allemale ausreicht, auch wenn die CA106 oder die k&H Pro6 definitv noch ne gute Nasenlänge vorne zu liegen scheinen. Sind mir halt einfach zu teuer.

    Nexo PS: Mir ist das mit dem Controller für solches Kleingemüse zuviel Action, auch wenn Sicherheit und Sound dafürsprechen. Schimpft mich einen Ketzer: Habe mal ein paar Am12 von Dynachord gegen ein PS 10 System laufen lassen. Egal ob mit oder ohne Sub, der Hoch- und Mitten bereich lief bei beiden Systemen ähnlich gut. Zwar mit unterschieldlichen Klangcharakteristika, aber: Projektionsweite, Bühnenabbildung, Auflösung war durchaus vergleichbar. Abstrahlverhalten liegt die Nexo vorne. War allerdings nur ein Konserventest, im Livebetrieb traue ich den Nexos mehr zu. Seitdem ist aber der Ganze Nexo Hype für mich ein bischen ins Zwielicht gerutscht...einschließlich PS 8 und 15, wobei ich letztere häufig benutze (n darf).

    VT108: Habe ich des öfteren für Ausstellungen, Messen, Präsentationen mit gutem Ergebnis benutzt, war aber vom Fullrange Sound nie sonderlich angetan, hatte immer nen TerzbandEq zum Schrauben dazugenommen. Bei kleinen & leiseren LIveGeschichten als Monitor, nie mit gutem Ergebnis gefahren - mag auch an mir liegen :oops: Die Teile solltest Du sehr günstig auf dem Gebrauchtmarkt erstehen können.


    GAE: Sind mir letztens auf einer Messe zuerst akustisch sehr positiv aufgefallen, ohne das ich Sie zuerst gesehen hätte. Sehr klar, sauber abgestimmt, guter Fullrange Sound & garnicht GAE Typisch: Benutze ab und zu ein ProStage System für FOH und Monitoring, ist amtlich aber mit aggressivem Sound. Das kann ich von dem System6 nicht sagen. Wenn ich nicht allgemein nicht so auf GAE stehen würde, wären die meine engere Wahl.

  • Forumsfrischer: Erfahrungsberichte Seeburg TSMini+?

    • buskbo
    • 21. Oktober 2005 um 18:27

    @DeadLegion:

    mit welchen Systemen habt Ihr die TSM denn verglichen?
    Direkte Konkurrenz ist mir halt nur in systemen einer Preisklasse höher so wirklich bekannt: Kling&Freitag, Klein+Hummel, und die gemeine Nexo an und für sich.

  • Hohe Übernahmefrequenz bei Topteilen

    • buskbo
    • 21. Oktober 2005 um 09:16

    willi2:

    stimmt! Habe ich zu pauschal formuliert. mache einen rückzieher und besinne mich auf gegenbeispiele... :?

  • Hohe Übernahmefrequenz bei Topteilen

    • buskbo
    • 20. Oktober 2005 um 17:34

    Klar hat das Gründe, zum einen die besagten Partialschwingungen, zum Anderen ist bei großen Membranen die Bündelung zu höheren Frequenzen sehr ausgeprägt. Die Richtcharakterisitk ist also nicht mehr gleichmäßig.

    Je teurer die Boxen sind um so mehr wirst Du im allgemeinen feststellen, das die Trennfrequenz runter rutscht. Aber das löst halt eben auch das Bedürfnis nach sauber konstruierten Treibern und Filternetzwerken aus.


    8"/10": Habe auch an den 8" gedacht, die 10" - weiß nicht wo die trennt. Aber der EVoice Treiber sollte mehr können als nur bis 7kHz runterspielen!

    Wenn Du einem Hifi-Konstrukteur erzählst, der solle seinen 8" Zoll - der jetzt nicht ein ausgewiesener Breitbänder ist - bis 7Khz laufen lassen, der tötet uns :P

  • Hohe Übernahmefrequenz bei Topteilen

    • buskbo
    • 20. Oktober 2005 um 16:17

    Klar kann das gutgehen - wenn!

    Die Kunst bei jeder Frequenzweiche ist, im Bereich der Übergabefrequenz sauber zu summieren und möglichst keine Phasenverschiebungen zu produzieren. Und weil das heikel ist: raus mit der Übernahmefrquenz aus den empfindlichen Bereichen, zum Beispiel für eine homogene Stimmwidergabe (s. auch andere Threads im Forum zur Übergabefrquenz!)
    Tiefe Trennfrequenzen bedingen zudem Weichenbauteile hoher Kapazitäten, Induktivitäten oder elektrischer Stabilität, das macht sie auch teuer.

    Damit das ganze abgesehen von der Weiche für die Speaker funktioiert: Der Bass muß diese Frequenzen noch relativ linear und gleichmäßig ausklingend widergeben können, ergo: er sollte nicht in Partialschwingungen ausbrechen. (vereinfacht gesagt eine Membranresonanz).
    Der Hochtöner ist im allgemeinen für eine hohe Übernahme dankbar - höhere Frequenz, weniger elektrische Leistung. Faustregel (aber auch nicht mehr!), um nicht in schwierig zu kontrollierende Wechselwirkungen einer Frequenzweiche mit dem Impedanzverlauf des Treibers zu kommen: doppelte Resonanzfrequenz ist tiefste Übernahmefrequenz.

    Für einen Lautsprecherhersteller mit kommerziellem Interresse heißt das im Klartext: Hier kann man Bauteile- und Entwicklungsaufwand sparen.

    Die Dynachord Littlemax Topteile:
    Arbeiten soweit ich weiß ohne Tiefpaß für den Midbass, also im Treibereigenen Rolloff. Zumindest der HT-Treiber der 8" Box ist klein dimensioniert (preiswert) und nicht in der Lage, tiefere Frequenzen in akustischen Output umzusetzen. Wohl aber, befreit von tiefen Frequenzen, höhere mit gutem Auflösungsvermögen abzubilden.

    Die Bell V2: Der 12" Treiber ist recht gutmütig, so daß eine (häufiger anzutreffende) Trennfrequenz von 4Khz ebenfalls wiederum Bauteilaufwand spart.

    Beide Boxen nutzen HT's von 1" beziehungsweise drunter, die verpacken nicht soviel, müssen also erheblich entlastet werden. Anders sieht die Thematik dann wieder mit 2" oder sogar 3" Treibern aus...

    Das ganze ist also prinzipiell überhaupt kein schlechtes Konzept oder ein Indiz für die Qualität des Speakers insgesamt, sondern hängt von den verwendeten Treibern und deren sinnvollem Arbeitsbereich ab, um ein akustisch und wirtschaftlich zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

    Herstellern wie Bell oder Dynachord sollte man unterstellen, zu wissen was sie tun, auch wenn sie nicht zur Creme de la Creme gehören.
    Gemein wird es bei Billig-Herstellern, die nur die Wirtschaftlichkeit betrachten, aber das klingt dann auch so.

    Ein klassiker der Versandkataloge: 15" Bass mit Piezo-Horn *würg* komplett ohne Frequenzweiche. Nix passt: Der billige Bass bricht völlig aus und schreit bis in Bereiche, die er nicht wiedergeben kann, damit der kleinst-HT erst außerhalb des Ladens abbrennt. Ab in die Tonne! :twisted:

  • Forumsfrischer: Erfahrungsberichte Seeburg TSMini+?

    • buskbo
    • 20. Oktober 2005 um 15:41

    jetzt mal ganz ab von der Technik - bin völlig bgeistert vom Forum. Endlich, 19" Gespräche mit Gleich-Wahnsinnigen :o :D rund um die Uhr...

    Bezüglich alternativen: Größere Equipment ist ja vorhanden, sehe mich also schon spezifisch im Klein-Segment nach 12" Subs und 8" oder 6.5" Tops um.

  • Forumsfrischer: Erfahrungsberichte Seeburg TSMini+?

    • buskbo
    • 20. Oktober 2005 um 14:51

    Normale 12/1er, sprich mit 8 Ohm Last? Gibt das mit der internen Elektronik bzgl. Frequenzgangkorrektur und Limiting nicht eine krasse Fehlabstimmung?
    Seeburg hat deutlichst empfohlen, nicht unter 16Ohm zu gehen - allerdings per email, nach meinem Eintrag heute "morgen". Die Endstufen machen das also mit, Dauerbetrieb und Vollast? Muß auch ehrlich zugeben, von 16Ohm-Amping habe ich bisher nichts gehört.

  • Forumsfrischer: Erfahrungsberichte Seeburg TSMini+?

    • buskbo
    • 20. Oktober 2005 um 12:06

    Frage zum Frühstückskafee:
    Wer hat Erfahrungsberichte zum TSMini+ (die aktive Version also) von seeburg? Bei der Google Suche bin ich über das PAForum gestolpert, es wurde einige Male genannt, einen direkten Erfahrungsbericht konnte ich aber nicht finden.

    Was das System im Bereich Messe und Präsentation kann, ist relativ leicht einzuschätzen - aber wie weit kann man das Ganze treiben, sprich: was geht Live :roll: ? Sinn und Zweck ist sicherlich nicht, mal wieder viel zu viel von kleinen Systemen zu verlangen. Ich denke an Einsätze mit Jazzkapellen, Akustik-Combos, und darüber hinaus wird mir mulmig, schleppe lieber wieder mehr und bleibe bei klassischem Besteck.

    Also, wer hat das System oder arbeitet damit, was macht Ihr damit (Pax?), was macht das System mit :?:

    Beim Hörtest setzt zumindest für die LR Ausgänge ein deutlich hörbares Limiting ein, weiß jemand ob im zusätzlichen MonitorAmp ähnliches passiert, es gibt ja vorallem keine Abstimmungsmöglichkeit auf irgendwelche Speaker, und keine Empfehlung seitens seeburg?

    Empfiehlt sich für den Messe/Industrie-Part nicht eher den Sub mit 4(+Monitor=6) Nanos zu betreiben als mit 2 Minis?

    Konkurrenzmodelle zur TSMini sind mir natürlich auch hinlänglich bekannt, liegen leider alle preislich oberhalb der Schmerzgrenze & sind selten Aktiv ausgelegt...oder?

    Danke, bis später... :D

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