Vorsicht Betrüger Andreas Beier

  • Eben :) Und ab wann ist was lückenlos gefüllt (man könnte ja Quantenphyisk, äh, lassen wir das...). Ich halte so eine Vorgabe auch für Unsinn, da gibt es ja dann doch das eine oder andere Produkt, dass ebenfalls eines Sicherheitsabstandes zwischen der KArtonaussenwand und dem Produkt bedarf, ohne dass ein Druck von aussen sofort durch Füllmaterial auf das Packgut durchschlägt.....


    NA gut, dies nur als RAndnotiz, sonst werden wir bald zu OT....


    BTT: Hat sich was im Falle Beier getan? Die möglichen Handlungsweisen sind ja nun manigfaltig und ausreichend genannt :)

  • habs gefunden: http://www.dhl.de/content/dam/…international-09-2010.pdf


    Im Anschreiben steht dann noch " Die von Ihnen gewählte und verwendete Innenverpackung (Anmerkung von mir, original B&C) war für den Versand eines Lautsprechers nicht ausreichend. Gerade für solch empfindliche Gegenstände muss eine ausreichende Dämmung vorhanden sein, die durch Ihre verwendete Innenverpackung nicht gegeben ist. Bei der Wahl einer Verpackung sollte man bedenken, dass die uns übergebenen Sendungen in den Paketzentren mit Hilfe von automatischen Sortieranlagen bearbeitet werden. usw...."


    Ausgesehen hat das Paket aber als wenn über eine Ecke ein LKW drüber gefahren wäre. Das Aludruckgusschassis war total deformiert! Von wegen automatische Sortieranlage!


    Hab noch angerufen, da kam das dann mit dem Lückenlos füllen. Meine Frage war auch "mit was denn?" Von Membranen haben die scheinbar noch nichts gehört. Wer die Verpackungen von B&C kennt, die sind schon ordentlich! Speaker war ein 12TBX100

  • else
    Danke für den Link.


    Also meiner Lese nach steht da nix von "pauschal immer und in jedem Fall auffüllen". Wenn das Chassis an sich schon deformiert wurde und der Karton zusammengequetscht wurde, würde ich knallhart das mit Bildern dokumentiert eine Stelle höher bei DHL eskalieren. Mir ist klar dass das im Einzelfall einem zu lästig sein kann und je nachdem wen man da am anderen Ende erwischt auch mehr oder weniger erfolgversprechend ist und der Gang zum Anwalt einem persönlich dann zu viel des Aufwandes wäre. Muss man natürlich selber entscheiden. Bei so Fällen schrecke ich persönlich aber vor mehr als deutlichen Worten und penetranter Persistenz nicht mehr zurück.
    Streng genommen sind die B&C Verpackungen innen aber bei vielen Modellen in der Tat nicht so, als dass die Chassis verrutschfest im Karton sind, was wiederum dann zusätzlich den letzten Absatz beträfe, wo drauf hingewiesen wird, dass viele Kartons ursprünglich für den Palettenversand gedacht sind. Die Chassis rutschen im Karton gut einen cm hin und her (gerade bei ein paar 15ern nachgefühlt, die OVP im Regal liegen). Wäre der Defekt aber auf diesen Umstand zurückzuführen, wäre der Korb seitlich aus dem Karton ausgebrochen, das Fehlerbild wäre ein ganz anderes..... Ärgerlich das Ganze...

  • wir versenden Chassis seither mit DPD. toi toi toi... seither gings immer gut. Größere Innlandssachen die nicht zu sperrig und schwer sind gehen mit trans-o-flex raus, sonst Spedition - auch gut - und Auslandsversand machen wir (wenns nicht Chassis sind) immer mit DHL. Weihnachten sind bei DHL zwei (Inlands)- Pakete einfach verschwunden, aber ansonsten gehts immer recht ordentlich und zügig. Manchmal bin ich grad überrascht wie schnell das geht. Nachmittags werden die abgeholt und nächsten Tag Vormittag irgendwo in Bayern z.B. ausgeliefert. Das ist für 6,90 z.B. oder 11,90 € schon ne ordentliche Leistung. Da kann man schlecht meckern.
    Aber nu wirds wirklich zu O.T.

  • Bei mir waren es die original 18-Sound Verpackungen ohne Innenfüllung, dafür war das ganze aber in einem Überkarton, und bei dem war dann ausreichend Füllmaterial. Der Chef der Poststelle hat dann selbst festgestellt, dass die Verpackung ausreichend war und das dann bei der Schadensmeldung auch so vermerkt.

  • Mit DHL habe ich schon Stress gehabt, da die Transportschäden nicht übernommen haben bei mir,
    aber bei wem anders, und die Verpackung war 1:1 identisch. (Bei DHL gibt's auch ne Klausel zur Fallhöhe von Paketen!)
    Ebenso wurde ich da richtig "assi" abgespeist, Kram ging nur per Post, hat alles ewig gedauert.


    Eine Innenfüllung braucht's bei den großen Chassis garnet, die üblichen B&C, RCF usw. Verpackungen tun's da doch 1A, gerade wenn noch ein weiterer Außenkarton drum ist.
    Problem ist nur, wenn's der Paketmann wirft oder fallen lässt, gerade bei Druckgusskörben brechen dann gerne mal die Streben.
    Diese Kartons sind laut DHL übrigens nicht ausreichend, jedenfalls in meinem Fall angeblich.



    Mit GLS bin ich nun zufrieden, aber hier gilt (wie überall): Paket vor'm Unterschreiben öffnen und rein schauen,
    erst Recht, wenn's äußerliche Macken hat.



    Meine Erfahrung, da ich ja jetzt schon jahrelang jeden Tag Pakete von allen möglichen Diensten bekomme:
    Es kommt alleine auf die Fahrer an, ob die Bock haben oder net. Bei uns in der Region sind die wohl recht glücklich ;-)
    Was die Dienste unterscheidet, ist dann wie und wann sie Transportschäden behandeln.


    Was halt garnet geht ist Hermes, höchstens für Unterwäsche...
    Transportschaden selbst hatte ich in den letzten paar Jahren vielleicht 2 Stück und das war mal eine gebrochene Korbstrebe (UPS),
    und einmal eine zertrümmerte Weiche in einer Box (DHL, Weiche aber aus Billig Fraß, weiß garnet was das war, aber super spröde, Hartpapier?!)


    Bei Paketen zu Kunden ebenfalls erst 2 (gebrochene Korbstrebe, damals mit DHL, gabs nicht ersetzt = teuer!), und gerade demletzt
    ist ein Baby BMS abgebrochen in einer Fertigbox (GLS). Aber da hatte ich wohl zu fest die Schrauben angezogen, ebenfalls kann man sowas auch nicht bei Annahme kontrollieren.