Beiträge von ADMIN

    Verstehe ich das wie folgt korrekt: Bei den Überblendungen faden die ML aus, wechseln Position und Gobo und faden dann wieder ein?

    Die Rechtslage:

    Wo steht eigentlich...

    Typische Diskussion bei Veranstaltungstechnikern.


    Allerdings eine wenig zielführende Diskussion.


    1. Wir sind keine Juristen. Nicht als solche ausgebildet, nicht als solche tätig.

    2. Wir haben seit zwei bis drei Jahrzehnten einen Paradigmenwechsel, der sich Deregulierung nennt. Also: Gesetzgeber und Verordnungsgeber machen nicht mehr für jedes Detailsproblem eine Regelung, sondern sie formulieren Schutzziele und weisen Verantwortungen zu. (Und wer das immer noch nicht mit bekommen hat, sollte sich aus allen juristischen Diskussionen schon gleich mal raus halten...)


    Was das Schutzziel bei dieser Fragestellung ist, ist klar: Keine Stromunfälle. Wer in der Verantwortung ist, auch: Wir. Als Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik, als Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik, als Unternehmer. Als Stagehand eher nicht...


    Die Diskussion müsste also lauten: Wie verhindern wir zuverlässig Stromunfälle.


    Die Frage müsste nicht lauten, ob wir - Bestandsschutz hin oder her - einen RCD im Stromkreis haben müssen. Die Frage müsste lauten, wie wir einen rein bekommen, wenn er im Gebäude nicht vorhanden ist.


    Die Frage müsste nicht lauten, wer eine elektrotechnische Anlage aus steckerfertigen Komponenten aufbauen darf. Die Frage müsste lauten: Kann derjenige mit einem Installationstester umgehen, hat ihn dabei und tut das dann auch?


    Und so handhaben wir das bitte auch mit dem Potentialausgleich. Gefährdungsbeurteilung. Welche Ströme haben wir im Umfeld? Indoor oder Outdoor? Und so weiter...


    Und auch: Was lässt sich umsetzen. Wie zu Geier will ich einen 16 mm² Potentialausgleich so manchem Standard-Verteiler am Messestand mechanisch sicher anschließen? Und welchen Mehrwert gegenüber 6 mm² sollte der haben?


    Zumal selbst 1,5 mm² besser als 0 mm² sind.

    - habe mich mal mit einem bauleiter unterhalten, der mir (in etwa) sagte: "warum müsst ihr bei tragemitteln, die ohnehin schon überdimensioniert sein müssen, nochmal das doppelte an sicherheit annehmen?"
    ganz ehrlich, das konnte ich ihm dann auch nicht erklären.

    Weil bei uns Leute drunter stehen dürfen.


    In allen anderen Gewerben nicht.

    Tendiere zu a)


    Sinn des Abstands ist die Vermeidung einer Infektion.


    Infektionen ohne direkten Körperkontakt entstehen über "Tröpfcheninfektion". Also ist der Abstand von infektionssendendem zu infektionsempfangenden Körperteil maßgeblich.


    Es ist mir kein Grund ersichtlich, warum zwischen adipösen Personen ein größerer Abstand erforderlich sein sollte als zwischen schlanken.

    Wenn ich den Zeitaufwand hochrechne und dagegen halte, dass auf eBay ein Mikrofonkorb für ein SM 58 für unter 10,- Euro angeboten wird, dann liegt der Verdacht nahe, dass im professionellen Bereich Mikrofonkörbe Verbrauchsmaterial werden könnten. Der Rest des Mikrofons hat ja eine glatte Oberfläche, das dürfte man mit erträglichem Aufwand reinigen können, aber Mikrofonkörbe?


    Alternative: Gesangsmikrofone werden wie Musikinstrumente behandelt - die Künstler bringen es selbst mit.

    Hatte heute auch eine nettes Angebot einer (elastischen und sportlichen) Asiatin im Spamordner.


    Wie sind die durch die Registrierung gekommen?

    Wir haben im neuen Forum keine verpflichtende Verifizierung mehr. Somit kommt halt ab und an so ein Blödsinn durch.

    Das mag ja alles stimmen. Aber was ist mit den Freiberuflern, wie soll das mit denen aussehen? Denen die kein eige es equipment haben sondern "nur" ihre Arbeitsleistung zur Verfügung stellen?

    Wer kein eigenes Equipment hat, sollte ja auch sehr geringe laufende Kosten haben. Kein Kredit für das Material, keine Lagermiete, keine Gehälter.


    Das sind dann jetzt vielleicht drei Monate keine Einnahmen.


    Pardon, wer das nicht aus den Reserven überbrücken kann, macht etwas falsch.


    (Ich rede jetzt nicht von dem Einzelfall, den es sicher auch geben mag, von dem Kollegen, der mit gebrochenen Fuß ein paar Monate nicht arbeiten konnte, dessen Reserven jetzt aufgebraucht sind, und der jetzt auch nicht an Einnahmen kommt. Ich rede von den 98% Nicht-Einzelfällen, die sich viel zu wenig Gedanken darum gemacht haben, was passiert, wenn sie einfach mal ein paar Monate ausfallen.)



    Zur Eingangsfrage: Ich halte die Wortwahl für unangemessen und die Forderung für überzogen - aber das ist ein Symptom, nicht das Problem. Das Problem ist eine viel zu geringe Eigenkapitalquote, um mal ein paar umsatzfreie Monate durchstehen zu können. Dass die dafür Verantwortlichen jetzt "etwas nervös" werden, liegt in der Natur der Sache, daraus mache ich keinen Vorwurf.

    Nachdem ich jetzt schon mehrere Anrufe bekommen habe:


    • Da gab es Direktnachrichten von "helissa", die angeblich einsam und gelangweilt ist
    • Ja, Spam-Werbung für andere Webseiten brauchen wir hier nicht, der Account ist inzwischen gesperrt
    • Ja, solche Spam-Werbung wird es mal wieder geben, einfach melden und ansonsten ignorieren (Werbung für Dating- und Porn-Seiten dürften in einem Fachforum für Liveton- und Veranstaltungstechnik ja leicht als Spam zu identifizieren sein...)

    Aber im mittleren. Ich habe keine Ahnung, was das zu bedeuten hat. Es wäre reine Spekulation davon ausgehend zu sagen, dass hier ohne seitliche Ausleger direkt 6 Rollen mit Spindel in die 6 Stützen geschoben wurden.

    6 Rollen machen die Anlegenheit nicht kippsicherer als 4. Eher im Gegenteil (sofern die Rollen nicht gut eingestellt sind oder der Hallenboden uneben.)


    Was ebenso Spekulation wäre (aber auch nicht voreilig ausgeschlossen werden sollte): Eines der vier Räder ist irgendwann verschütt gegangen, man hat das mit drei Rädern aufgebaut...

    Sobald eine Person zu Schaden kommen kann, wenn das Teil abstürzt. Wenn irgendwie damit zu rechnen ist, dass sich da jemand drunter legt (unter dem Einfluss geistiger Getränke oder whatever), dann müsste auch bei einer Höhe unter einem Meter gesafet werden.

    eine Frage noch:

    Weiß jemand welche Strafen genau auf den Verantwortlichen zu kommen? (Also auch wo es steht, damit ich die Wichtigkeit etwas erhöhen kann)

    Solange nichts passiert:


    ArbSchG § 25 / § 26

    BetrVO §40 (BetrVO ist die Berliner Entsprechung zur Versammlungsstättenverordnung)


    Sobald etwas passiert:


    StGB § 222, § 229 unter Berücksichtigung § 13

    Das ArbSchG gilt meines Wissens nicht, weil Lehrer Beamte sind und nicht Beschäftigte und damit vielen arbeitsrechtlichen Regeln (z. B. auch ArbZG!!!!) nicht unterliegen.


    Dann schauen wir doch einfach mal in das ArbSchG...