Beiträge von Daniel M.

    für Fotos habe ich vll nächstes Wochenende die Gelegenheit. Hier eine Skizze für die bessere Räumliche Vorstellung.

    Höhe des Raumes 4-5m, Teppichboden, Decke mit Holzverkleidung

    PA (pro Seite): 1x Fohhn Säulenlautsprecher Linea LX-500 + ARC AS-31 (15" Sub)


    Programm: Multifunktional Mal mit Schwerpunkt auf Sprache (Vortrag, Konferenz); Aber auch Rock - Pop (Konzerte, Jugendgottesdienste). Pegel ist ja immer so eine Definitionssache. Es wird versucht LAeq 95 dB zu fahren. Gelingt oft; über die 99 geht es eigentlich nie.


    Seitens des Betreibers wurde das Fill angeschafft, damit man auch mittig in der Bühne in den ersten drei Reihen den Text versteht.

    Ich komm eher bei den Musiknummern ins Spiel.


    Drumset steht rechts und hinter Plexiglaswänden. Monitoring läuft komplett über InEar. Gitarren über Kemper.

    Die Sänger stehen mittig kurz hinter dem Fill; die Musiker so im Halbkreis darum.


    Da überwiegend Nachwuchsbands da spielen und teilweise identische Musiker in den verschiedenen Gruppen am Start sind ist der Aufbau recht Fix.

    (Ausnahmen gibt es, aber die lassen wir jetzt mal weg)



    Moin,


    einmal vorweg: bin bisher eher der reine FoHler und weniger der Systemler, stelle aber immer öfter fest, dass das was man in kleinen und mittelgroßen Clubs so vorfindet optimierungsbedürftig ist. Hab mir inzwischen mal Bob McCarthy zulegt, bin da aber noch ganz am Anfang.

    Erhoffe mir hier jetzt mal ein paar Impulse aus der Praxis für eine Location, in der ich jetzt wohl öfter sein werde.


    Location:

    20m breit, 12m tief

    PA hängt jeweils so 3m von der Rückwand und 4m von den Seitenwänden entfernt.

    Jetzt wurde ein Frontfill installiert (ebenfalls wie die PA geflogen), um das große Loch vorne in der Mitte zu füllen.


    Das Frontfill wurde zeitlich verzögert.


    Ich hätte eher die PA verzögert und auch ordentlich Pegel auf das Fill gegeben. Mein Gedanke dabei ist, die Ortung wieder mehr in die Mitte der Bühne zu bekommen, denn für ca 75% des Publikums geht die Ortung deutlich hörbar vom Bühnengeschehen weg.


    Wie würdet ihr in einer solchen Situation vorgehen?

    was ich bei WordPress noch interessant bzw. empfehlenswert finde ist die Möglichkeit, das ganze so zu hosten, dass der Anbieter die Sicherheitupdates automatisch einspielt. Ich mach das z.B. mit ein paar Websites bei Strato so. D.h. Ich mach die Website, hab aber keinen Stress irgendwelche wichtigen Updates einspielen zu müssen, wenn ich gerade drei Wochen auf Tour bin.

    Bieten bestimmt auch andere Anbieter an und womöglich sogar für andere CMSˋ? (Hab da keinen aktuellen Marktüberblick mehr, meine Entscheidung für WordPress bei Strato ist schon ein paar Tage her)

    Wenn wir von einem "normalen" Konzert sprechen würde, würde ich auch sagen, es ist zu knapp. Aber bei einer Hochzeit sind ja nicht 500 Gäste = 500 Konzertinteressierte. Da sind oft auch die U10-jährigen und die Ü80-jährigen dabei, die es nicht gerne zu laut haben, ausserdem viele Leute, die sich lieber unterhalten, als Musik zu hören.

    ich hab da sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Von 500 Personen, von denen dann nur 20 auf der Tanzfläche Pegel haben wollten, bis hin zu 500 Personen (dann eher aus osteuropäischen Kulturkreisen) von denen quasi jeder einzelne mehr Pegel haben wollte, als ich als angenehm empfunden habe...

    Ich finde 500 Hochzeitsgäste daher nicht soo Aussagekräftig und finde, man sollte da vll doch genauer definieren, was man so erwartet.

    Bei mir in der Gegend sind einige für Hochzeiten mit RCF 8004 und NXL-44 unterwegs. Bei 500 Leuten eher ein Bass pro Seite, die machen aber auch noch größere und nehmen dann zwei.


    Ich find die Systeme für 500 Personen für Livemusik zu knapp bemessen (für Musik von der Konserve vll. noch ok). Hängt aber auch sehr an Musikstil, Raum und den Erwartungen der Besucher.

    bei mir sind es auch nach Vergleich im Laden auch die Bose geworden, obgleich ich fand, dass die Sony besser klingen. Aber das Noise-Cancelling find ich bei Bose bisher unerreicht.


    Nur die Audio Technika hab ich leider bis heute nicht gehört.

    hat hier jemand eigentlich brauchbare Erfahrung, was die Zuverlässigkeit des Pultes angeht? Ich war ja damals einer der ersten Nutzer eines UI16 und hab mich dann schnell davon getrennt, nachdem es sehr unzuverlässig lief. Inzwischen begegnen mir aber wieder immer mehr UIs. Laufen die jetzt besser?


    also Bei mir war die Quote: W-Lan Ausfall bei 2/3- der Einsätze und davon die Hälfte nur behebbar durch kompletten Neustart des Pultes

    Ich finde die Bedienung des Pultes muss auch immer zu einem persönlich passen. Mir sagen da die A&H Pulte am meisten zu, während für mich die Soundcraft mit ihren verschachtelten Menüs und den kleinen Displays ein graus sind und mir bei Yamaha TF-1 zu viele Hardware Buttons/Encoder fehlen (da hab ich lieber ein 01V96).


    Kenne jetzt deine Aufträge nicht genau, aber je nach Job ist das Klacken der TF-1 Tasten... sagen wir mal unvorteilhaft. Dafür haben sie im Vergleich zu A&H einen definierteren Druckpunkt.

    Am Ende des Tages alles Geschmackssache, aber ich kam mir schon mal sehr blöd vor als ich im Gottesdienst den rauschenden Gitarrenkanal beim Gebet mutete und sich alles zu mir umdrehte... hängt halt total davon ab wo und wie man es einsetzt.

    ist der Job ordentlich bezahlt, bleibt noch die Option, das eigene Pult aus dem Kofferraum zu holen...


    aber klassischerweise beschleunigt der Kopfhörer in der Größenordnung der Tabletmischer-VAs doch nur die Fehlersuche.

    Hatte lustigerweise erst Samstag den Fall, dass mich drei Sänger gleichzeitig durchs Mikro fragten, ob sie denn jetzt das richtige erwischt haben...

    Bei mir im Einsatz: SQ5 + Renkforce RF-AP-N300Mini WLAN Access-Point (direkt auf der Bühne platziert) + 5-6 Musiker mit App

    Bisher 3 Konzerte und es läuft so jeden Freitag Abend im Probenraum, seit die App auf dem Markt ist.

    Bisher ohne Auffälligkeiten.


    Firmware auf dem SQ6 ist aktuell?

    hast du dazu Quellen. Eine Stagebox, die 0,8ms Latenz verursacht? Da frag ich mich doch glatt welche das sein kann.

    Audio Technica, bzw. hab ich auch selber hilfsweise über mein Motu gemessen. Die 48kHz Stageboxen erhöhen die Latenz in der Tat um die Zeit.

    Allerdings find ich die 1,5ms als Wert immer noch super - da hätte ich mich als Entwickler vermutlich auch erstmal anderen Dingen gewidmet, als da weiter zu optimieren.



    Ich würde, wenn ich mit digitalen Stageboxen rechne gucken, ob nicht das SQ5 ausreicht. Mir reicht das bei 32 Kanälen im Gottesdienst völlig.

    Und wenn das ME System interessant ist, ist die Investition in die teureren DX Stageboxen natürlich auch sinnlos. Das bestehende Multicore kann noch genutzt werden.

    Dann komm ich auf SQ5 + 1x AB168 + Catleitung die wirklich benötigt werden.

    Und schon ist wieder mehr Luft im Budget... und die ersten Musiker können z.B. direkt mit dem ME System beginnen. (Ein Teil kann ja nach wie vor seinen Monitormmix über das Pult bekommen).

    Ich hab das ganze mal in der Kurzfassung mitgemacht, als der Christian in Hannover war. Ja, die beiden sind Vertriebler, aber sie stecken sehr tief in die Details. Für mich war es sehr interessant und gewinnbringend. Mit der SQ hatte ich zu dem Zeitpunkt schon ein Vierteljahr gearbeitet.


    Wenn In-Ear-Monitoring geplant oder schon teilweise im Einsatz ist, würde ich auf jeden Fall nochmal die Latenzen der Pulte vergleichen. Da kommt ja je nach Signalkette einiges zusammen, wenn man die Geräte aufaddiert. Mit der SQ komme ich je nach Stagebox-Setup auf 0,7 bis 1,5 ms.


    Das ME System belegt keine Auxwege, allerdings lässt sich das Pult damit nicht im 96kHz-Modus betreiben.

    Die Soundcraft-Pult Frage ist noch nicht so richtig beantwortet. m.E. brauchen die dringend eine Erneuerung ihrer Pulte. Ich hab ein paar mal schlechte Erfahrungen mit Pulten gemacht, die einfach über Nacht ihre Firmware vergessen haben (ist bei drei von den vier Pulten die ich genutzt habe in den ersten drei Jahren passiert). Keine Ahnung, ob ich da einfach Pech hatte, oder ob das noch ein Problem ist oder mal eines war.

    Ich finde die (mische aushilfsweise ca 1x Monat einen Gottesdienst auf ner Performer) umständlich, weil das Display zu klein und die Menüs viel zu verschachtelt sind.


    Was mich bei den TFs noch stört: Das klacken der Tasten. Schnell im Gebet den rauschenden Gitarrenkanal muten fällt da auf...


    Das Mackie Pult kenne ich nicht aus der Realität, sieht auch ganz interessant aus und erinnert mich an eines meiner Lieblingspulte (S3L).


    Mit Digico bin ich persönlich nie warm geworden; Die Qualität bei meinen 5 Jobs mit denen war aber auch immer einwandfrei


    Daher bleib ich bei:

    wenn Einfachheit im Vordergrund steht: QU32

    wenn Qualität und mehr Möglichkeiten wichtig sind: SQ5-7

    beim QU könnte man, wenn es dann so weit ist, ja auch über ein ME-Monitoring System nachdenken.


    bzw. finanziell wäre der erste Einstieg ja auch jetzt schon mit drin.

    auch ein digitales Core dazu? und muss das im Preis mit drin sein?

    Sind die 8 Auxe Mono oder Stereo gedacht? Ich würd an der Stelle nicht sparen und auf jeden Fall genug Wege für Stereo haben wollen.


    Ich bin überzeugter M/X32 auf SQ Umsteiger. TF ist für mich nicht gut bedienbar und ich ziehe da die anderen beiden vor, da sie die relevanten Kanal-Parameter direkt im Zugriff haben.


    Ich verbau bei meinen Festinstallationen in Schulen/Kirchen relativ gerne QU - warum? Weil man nicht so viel dran verpatchen / kaputtspielen kann.

    Gibt sonst zu oft Anrufe, wenn der Hausmeister das Rednerpult nicht an den Start bekommt, weil die Gastband zuvor die eigene PA am Start hatte, die Szenen gelöscht worden sind, niemand mehr weiß, wo der BackUp USB-Stick liegt, etc....


    Klanglich führt für mich in dem Segment derzeit kein Weg an der SQ vorbei.

    ich bin mit dem 01V groß geworden - geschadet hat es mir nicht ;-)


    gerade bei Yamaha fand ich die Blockschaltbilder immer sehr hilfreich. Davor hab ich natürlich erstmal ein paar analoge Pulte unter den Fingern gehabt (und dann noch kurze Zeit ein ProMix) , war dann ob der zusätzlichen Möglichkeiten sehr schnell dankbar für das 01V.


    Damit das in der Bedienung nicht zum Krampf wird, gehört da für mich aber zwangsläufig ein Notebook mit Studiomanager mit dazu, sonst ist das Pult eher eine Bestrafung.

    Ich hab auch immer wieder so eine Kleinkunstnummer und da das Rider abarbeiten da inzwischen Hobby/Ehrenamt ist, hab ich den Spieß da umgedreht: Ich les nur noch die Rider des Hauptacts und der vermeintlich aufwendigsten Produktion und teile dann allen Künstlern mit, was ich gedenke hinzustellen... 10% der Gruppen schreien dann, dass ihnen noch was fehlt; einer versteht es nicht und hat dann vor Ort noch selber Material mit, aber im Grunde lief es dann immer einwandfrei.

    Vor allem war ich zeitlich mit meiner Info meist so getaktet, dass ich ca. 4 Wochen meine Rundmail geschrieben habe. Zu diesem Zeitpunkt wissen die meisten mit wem sie so kommen; ganz anders ist das beim Buchen und Rider im Vorfeld abfragen, da bekommt man oft noch die Infos vom alten Programm... u


    Die Detailplanung / Patchpläne mache ich zumindest bei Kleinkunst / Kabarett / Singer Songwriter dann erst kurz vorher - bin da i.d.R. immer unter 56 Gesamtkanälen geblieben und nehm dann eine Stagebox mehr mit, verzichte auf Doppelbelegungen die Umstecken erfordern und Beschrifte konsequent