Beiträge von Markus Verza

    merkwürdig einer der, wenn der, meist verwendete Tour und Festival Monitor ist der 12AM.
    da scheinen die Clair Leute wohl was falsch zu machen.


    Man verzeihe mir meine Polemik aber dieses 15" Thema im Monitor löst das bei mir aus.
    Ich verwende das Konkurrenz Produkt aus den USA den MW12, natürlich werden beide Monitortypen mit entsprechender 2 Wege Aktiv Technik versorgt, vorzugsweise PLM, die haben dann direkt noch die Lake EQ mit an Bord. Die MW12 sieht man auch oft bei einer Talkshow im Deutschen Fernsehen wenn dort Musik Gäste sind, Beschwerden oder gar Wünsche nach anderen Monitoren der Nationalen und Internationalen Künstler sind nicht bekannt.

    "madmax" schrieb:

    Die Firma 18sound gabs noch garnicht und die Entwickler arbeiteten noch 30km weiter bei RCF; als die 750er auf den Markt kamen...


    Falsch, die 750 kam 1998/99 raus,m die ersten Kisten wurden im April 1999 in Deutschland ausgeliefert.
    Die Firma 18 Sound wurde 1997 gegründet.
    In dem Bass war zu Anfang ein 18 Sound drin, später ein RCF und dann wieder ein 18Sound
    In der KF750 der 12er war ein mccauley.


    Da bin ich sicher denn seit April 1999 stehen KF750 bei mir im Lager.


    Zu der KF750 mal allgemein, eine der letzten vor LA Array Entwicklungen, ist ein echtes Horn groß PA, hängt so zb. in der Schalke Arena, im Stadium in Dortmund oder in London im Wembley Stadium.
    Das Ding spielt richtig gut wenn man 6 oder mehr im Cluster hat. Das geht dann bis 45Hz runter, macht mächtig Druck anders wie die Kleinpappen Arrays. Wenn man aber nur 2-3 St hat ist es ein wenig so wie ein Auto mit viel PS auf der Hinterachse, schwer zu fahren, das riesen Mitteltonhorn und der echte 2" haben einfach zu viel Power im Verhältnis zu den 12". Das kann man bedingt in den Griff bekommen durch mehr Bässe und eine höhere Trennung. Der SB750 ist aber ein echter Subbass, der will nicht so richtig "Druck" machen.
    Die KF750 war für ein paar Jahre das System in der Halle der Mayday, da durfte ich dann mit meinen auch hin, 80 Tops mit nur 64 Bässen, da kam der "Druck eben aus 160 x 12", sehr mächtig :-)


    Zu dem Amps möchte ich nur ein paar Bemerkungen machen, vielleicht wieder mit einem Vergleich aus dem Automobilbau, die Crest 8001 ist die S Klasse oder der 7er der 90er. Wenn ich heute mit einem einfachen PKW aus Asiatischer Produktion oder einer gut erhalten 20Jahre S Klasse fahre gibt sicher gute Argumente für den Oldtimer. Das gilt aber nur wenn auch einige Teile am Fahrwerk und der ein oder andere Gummi erneuert worden ist. Vielleicht würden wir aber doch einen Audi A6 nehmen.


    Bei einer 20 Jahre alten Crest ist vieles nicht mehr so wie nach der Auslieferung, so geben die meist nicht mehr die Leistung ab die Sie mal hatten, die Elkos im Netzteil sind hat auch nicht mehr neu. Es ist viel Nostalgie und eben auch Vergleich mit deutlich einfacheren / Preiswerteren Amps neuer Bauart bei der Verklärung der alten Eisenschweine. Wer dann auch mal so 10-40 Amps mit zum Job nimmt denkt nicht mehr darüber nach. Moderne Amps können locker mit den Alten mithalten und sind diesen in der Regel hörbar überlegen.


    Zum Thema LAB Amps ein paar Bemerkungen, ich beziehe mich nur auf aktuelle Typen,
    Die FP10000 ist wirklich nicht Basstauglich, das ist kein Geheimnis, gleichwohl ist eine FP9000 aus der selben Serie sehr Basstauglich, das Hörensagen LAB kann keinen Bass ist so schlicht falsch.
    Es gibt leider immer noch Vermieter die versuchen mit einer FP10000 alles zu machen, wenn dann noch 4xdoppel 18" dran hängen entstehen solche Aussagen.
    Die PLM10000 hat btw. nur die Zahl mit der FP gemeinsam, das ist eine komplett andere Endstufe, das hört man auch. Ich betreibe meine 750 schon mal damit und freue mich dann über den guten Sound von 6 KF aus einem 4HE Amp-Rack.


    Zu den Settings, natürlich hat sich da in 15 Jahren so einiges angesammelt, gute und auch viel Blödsinn. Von Seiten EAW gab es die Settings für die MX Controler, die haben wir dann einfach auch in BSS oder andere Weichen rein geschoben. Das war und ist aber Blödsinn, das Ergebniss ist einfach trotz gleicher Werte eben ein anderes. Die aktuellen Settings sind die Greyboxen für den UX Controler, die können zum Teil auch in LAB PLM oder Powersoft Amps geladen werden. Da ist sicher gestellt das das Ergebnis vergleichbar ist. Alle anderen Settings sind einfach veraltet.


    Wichtig ist und das gilt für alle älteren PAs und auch Oldtimer, erst mal müssen alle Fehler raus die sich durch Jahre des Basteln eingeschlichen haben. Dann müssen alle Verschleißteile auf Funktion geprüft werden. Das Ergebnis ist oft sehr überraschend. Ich stand vor ein paar Monaten bei einem Kollegen im Lager, da hatten die Azubis die Martin Audio Modular PA aus dem Regal geholt, um das zu kennen muss man schon graue Haare haben. Analoge Weiche, Amps mit 400-800Watt / 4 Ohm, da steht man denn da und fragt sich was mancher Hersteller den so in den letzten 30 Jahren gemacht hat. Ok wer genau hin hört merkt dann schnell und eine Arena mit so etwas Beschallen, nein danke.


    Ich in jedem Fall gebe mein 750 nicht her bei manchen Jobs einfach die besser Wahl wie ein LA und das Ergebnis und die zufrieden Gesichter der Tonkollegen geben mir da recht denke ich.

    Die A12 AD hat einen Frequenzbereich von 450-960Mhz
    Die AD3700 von 470-866Mhz


    wenn du es also Breitbandig brauchst ist die A12 da schon richtig.


    Laut Datenblätter


    Spannungsversorgung der ASA1 Weiche: 12V, 130mA
    Strombedarf A12 10-12V, 17-25mA
    Strombedarf AD3700 9-15V, 160-100mA

    @ 4 Art
    könntest du mal sagen welchen Splitter du nutzt ?


    Die AD3700 kann man nicht mit der EVO Serie nutzen, der Splitter kann nicht genügend Strom liefern.
    Die Alternative ist die A12AD, die nebenbei auch über 200 EUR günstiger, die braucht weniger Strom.
    Für nicht zu große Räume (Arena) nutze ich auch keine Richtantenne, du blendest die ganzen Reflexionen der Wände aus, die helfen aber gerade beim Empfang von UHF.
    Ich habe dafür die A3700 bei den EM3732 Empfänger bzw. A1031-U mit AB3 für die EVO Anlagen.
    Der externe Booster hat in dem Fall noch den Vorteil das man Rund und Richt Empfänger je nach den was besser passt anschließen kann.

    Die Informationen zum Thema Potentialausgleich findet Ihr in den Normen:


    DIN VDE 0100 Teil 410
    DIN VDE 0100 Teil 444
    DIN VDE 0100 Teil 540
    DIN VDE 0185
    DIN VDE 0855
    DIN VDE 0800
    DIN VDE 0805
    DIN VDE 0860
    BGI 810


    Für einen Steckverbinder ergeben sich hieraus folgende Anforderungen:
    - der Steckverbinder darf ausschließlich für den Potentialausgleich genutzt werden.
    - der Steckverbinder muss grün/gelb sein oder eine grün/gelbe Kennzeichnung haben
    - die Verbindung darf nur mit Werkzeug zu öffnen sein.


    Diese Anforderungen erfüllt der Schweißstromverbinder nicht.
    Der Snap Lock, Powerlock und cPoder erfüllen diese Anforderungen, wenn man die Verriegelung mit verbaut.


    In der Regel sind 16mm² oder 25mm² für den Potentialausgleich erforderlich. Damit sind die Snap Lock oder Powerlock deutlich unterfordert. Diese Verbinder machen Sinn als Zuleitung vom Erdpunkt.


    Zu dem Preisen:
    Anbaustecker: 12,88 EUR netto VK
    Kabelbuchse: 22,10 EUR netto VK
    Kabelstecker: 14,43 EUR netto VK


    Zu diesen Preisen bekommt man meines Wissens keinen der anderen Steckverbinder.
    Die zugehörigen EK Preise erhalten Gewerbliche Nutzer sicher vom Vertrieb.
    Das System ist bewusst ähnlich wie Speacon aufgebaut, man kann die Kabel nicht verlängern. Das ist in der Norm so gefordert. Für Ausnahmen gibt es Spookys.


    Ich möchte an dieser Stelle auf die Sommer Uni der DEA hinweisen, da gibt es am 18. Juli ein Seminar zum Thema Erdung und Potentialausgleich von Sven Kubin.
    http://www.deutsche-event-akademie.de/Sommeruni12.pdf
    siehe Seite 17.


    Ein sauberer Potetialausgleich kann übrigens viele Fehler die im Ton oder auch DMX auftreten beseitigen.

    "georgenomex" schrieb:

    Der Strom darf unter keinen Umständen fallen, das wäre eine Katastrophe also lieber ein dickeres Teil hinstellen!


    Ich hätte jetzt an 70 KVA gedacht, was meint ihr?


    Hier lautet des Zauberwort "Twinpack" und nicht ein dickes Ding.
    Ich habe sehr oft Veranstaltungen wo ein Stromausfall so hohe Kosten verursacht das eine Notstromversorgung immer vorgesehen wird.
    Hier werden dann 2 oder mehr Aggregate Syncron betrieben. Wenn eins ausfällt, übernimmt der/die anderen die Last.
    Im normal Betrieb wird der Aggi also nur mit max 50% Leistung betrieben. Bei sehr großen Anlagen sind es dann z.B. 3x500kVA, hier kann man dann 800-900kVA ziehen und die Anlage kann den ausfall eines Aggis verkraften.
    Es gibt auch fertige "Twinpacks" bei denen 2 Motoren und Stromerzeuger neben der Regelung in einem Gehäuse sind.

    Aus meiner Sicht würden viele der hier Geschilderten Vorgänge und Meinungen einer Gerichtlichen Überprüfung nicht Stand halten.


    Grundsätzlich kann ein Pfandrecht nur auf Pfändbare Dinge ausgeübt werden.
    Alle Dinge die ein Gewerblich Tätiger zur Ausübung seiner Tätigkeit benötigt sind nicht Pfändbar.
    Das ändert sich natürlich z.B. mit der Insolvenz. In so fern sehe ich die Anwendung des Pfandrechts des Vermieters schon mal auf sehr töneren Füßen.


    zur Praxis:
    Recht haben und bekommen kann viel Geld und viel Zeit kosten. Darum ist es meist Sinnvoll eine Faust in der Tasche zu machen und einen Kompromiss ein zu gehen.
    Ich würde dem Vermieter eine Liste der Gegenstände senden (Einschreiben, vorab per Fax) und deren Herausgabe mit kurzer Frist fordern.
    Ab dann kannst du ggf. den Vermieter auch in anspruch nehmen für Kosten die dir enstehen.
    Du solltest anbieten bei der Abholung durch Kaufbelege deinen Eigentumsanspruch zu beweisen.
    Damit sollte das doch dann erledigt sein. Ärgere dich nicht es ist es nicht wert nur wegen eines lädierten Gerechtichkeitempfinden auf die Barrikaden zu gehen.