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Kontrollierte Undichtigkeiten

  • cyberlight
  • 3. März 2004 um 15:32
  • cyberlight
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    6.061
    • 3. März 2004 um 15:32
    • #1

    Kann man ein Gehäuse virtuell vergrössern, indem man es vordefiniert undicht macht ? Dieses zusätzliche "Loch" soll dabei nicht unbedingt Schall abstrahlen müssen. (hohe resonanzfrequenz?)
    Es gibt da nichts, was mir ein BR-Gehäuse mit zwei unterschiedlichen ports berechnen kann.

    Um es einfach zu halten, bleiben wir mal bei subs.
    Ist nur eine fixe Idee, die mir gerade durch den Kopf geschossen ist...
    Bitte nicht gleich zerreissen...

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • SRAM
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    5.548
    • 3. März 2004 um 16:12
    • #2

    Das gibt (gab ?) es:--> nennt sich variovent (glaube von dynaudio).

    Kannst Du als BR-Öffnung mit resistivem Widerstand berechnen. In Unibox ist das glaube ich möglich.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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    straight razor, and surviving.

  • Jack
    Verifiziert
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    833
    • 3. März 2004 um 16:45
    • #3

    Fliesswiderstand.
    Is aber eher ne Lösung, wenn die Kiste zuklein ist fürn Ersatzlautsprecher,oder wenn mann einfach kleiner bauen muss. Würdes aber nicht von vornherein inne Konstruktion einbeziehn.

  • Bolandi
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    72
    • 3. März 2004 um 19:00
    • #4

    Hi!

    Berechnen kann sowas zum Beispiel AJHorn... Grundsätzlich ist eine KU vor allem dann problemlos einsetzbar, wenn Du den Bereich um die einbaufrequenz des Treibers eh´nicht nutzen möchtest, z.B. bei Subankopplung. Dann hat die KU sogar den grossen Vorteil, daß sie bei entsprechender Auslegung die Impedanz linearisiert und damit eine passive Trennung durch Hochpass ohne großen Bauteileaufwand möglich ist. Für wirklich präzise Basswiedergabe eignet sich das Prinzip aber weniger. Je nach auslegung kannst Du die Gehäusegüte selbst noch auf Werte um 2 legen ohne das es zum typischen wummrigen Überschwingen kommt.
    Desweiteren sind die KUs auch schon leicht über´s Gehör abstimmbar (also die notwendige Bedämpfung), vorteilhaft ist aber natürlich eine Messung der Impedanz oder aller Parameter (Gehäusegüte usw.)...
    Bin die nächsten Tage online nicht erreichbar, kann aber Mails an meine Direktmail beantworten, wenn Du noch Fragen hast, oder etwas berechnet haben möchtest... (Ars.Bolandi@t-online.de)

    Schöne Grüße, Günther

  • cyberlight
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    6.061
    • 3. März 2004 um 20:46
    • #5

    Danke, ich werde mal etwas mit AJHorn rumspielen.
    Unibox scheint das nicht zu können.
    Ausserdem hatte ich das eher für Bässe gedacht, was nach deiner info ja wohl nicht gehen wird. (Hab es auch noch nirgends gesehen)

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Jens Droessler
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    • 4. März 2004 um 02:24
    • #6

    @ Cyberlight: Äh, willst du etwa BR UND KU? Ich glaube, das geht schief. Zwei unterschiedlich abgestimmte BR gehen auch nicht in einem Volumen.... da bildet sich ein Zwischenwert, soweit mir bekannt.

  • Sound-Klinik
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    • 4. März 2004 um 08:19
    • #7

    ... bei Dynaudio wollte man durch einen Strömungswiderstand den "aperiodischen Grenzfall" erreichen. Vermutlich war das aber mehr Marketinggeschwafel als technische Innovation.

    Einen Strömmungswiderstand bei einer BR erreicht man schon dadurch, wenn der Durchmesser "eigentlich zu klein" ist. Es treten aber u.U. dann auch Strömungsgeräusche auf - aber die Güte wird dadurch insgesamt wirklich niedriger.
    Eine bessere Lösung bei Dröhnkisten (also zu kleine Volumina für ein bestimmtes Chassis ...) ist das lockere (!) Befüllen mit z.B. Polyesterwatte. Material nur an den Wänden bringt dabei am wenigsten (wg. Schnelle-Minimum und Druck-Maximum).
    Dämpfungsmaterial ist dort am effektivsten, wo wirklich Schall-Schnelle auftritt.

    Fazit: diese Strömungswiderstandgeschichte kann man als "Notnagel" (d.h. "zu kleinen" Vents machen) sehen.
    Ideal wäre das richtige, optimale Volumen - zumal man dann auch keine Bedämpfung mit Watte o.ä. machen muß.

    Viele Grüsse sendet

  • Jack
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    833
    • 5. März 2004 um 13:31
    • #8

    Schlecht gebaute (nicht dichte) Boxen verhalten sich auch so, wenn sie grösser wärn, durch diese Undichtigkeit, die als Fliesswiderstand wirkt.
    Deshalb haut die Resonatorabstimmung nicht hin, weil man mit nem falschen Volumen rechnet. Deshalb (und aus andern Gründen)haltichs für immens wichtig, dicht zu baun, auch an Panels, Griffen, Hörnern, Ständerflanschen, usw. Es schlägt sich in der Summe (und nur dort) inem bessren Sound nieder.

  • cyberlight
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    6.061
    • 5. März 2004 um 14:32
    • #9

    Nachdem ich letztens einige Minuten versucht habe rauszufinden, was nun KU wieder bedeutet, habe ich festgestellt, dass ich per Zufall diesen Begriff ausgewählt habe und dies sogar der Fachbegriff ist. :o Weiss ja nicht, ob ich das mal irgendwo aufgeschnappt habe. Ein Glückstreffer!
    So lernt man doch immer was neues. :)

    Jack: Dass sich die Abstimmung verändert, ist ja klar. Dass man das durch Messungen und Korrektur des ports wieder glattbügeln kann, sollte auch dir klar sein. Schliesslich verändert man das "Volumen".
    Es geht hier nicht darum, dass "an jedem Loch" Dichtband verwendet werden muss, sondern darum, absichtlich ein Loch in die Box zu machen.(kontrollierte Undichtigkeit) Das Loch macht man dann mit Watte wieder zu.(einfach gesagt) Das hat mit schlechtem Bau nichts zu tun.
    Die Diskussion fing so schön an...

    Hat jemand schon mit BR und KU rumexperimentiert?
    Ich dachte, das 2.Rohr könnte nicht resonieren, weil ja schliesslich Wolle drinsteckt. Das ist natürlich Quatsch. Alles resoniert irgendwie. Wie verändert sich da die Reso? (höher?)
    Die Abstimmung des 2.Rohres (schon ohne Bedämpfung) müsste sehr tief ausfallen, damit es nicht stört?
    Die KU ist akustisch das Gleiche wie 100% Füllung, wirkt also praktisch genauso?

    Irgendwie bekomme ich das nicht ordentlich simuliert.
    Soweit ich es jetzt sehe, vereint diese Methode alle schlechten Eigenschaften aus BR und geschlossen. :(

    Wie sieht denn das mit komplett geschlossenen Gehäusen aus? Kann man die dann noch kleiner bauen bei nahezu gleichbleibenden Eignschaften?
    Linearisierung der Impedanz hört sich doch schon gut an.
    Ich hatte auch schon festgestellt, dass die Impedanz in den Spitzen etwas runtergeht.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sound-Klinik
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    • 5. März 2004 um 14:50
    • #10

    ... die Impedanz "geht runter", weil der akustische Schwingkreis (Resonator) bedämpft wird.
    Bei zu starker Bedämpfung geht allerdings auch der Gewinn durch den Resonator bei BR (... d.h. die sonst im Bereich der Abstimmfrequenz stärkere Schallabstrahlung durch den Vent bei gleichzeitig niedrigerer Membranauslenkung) wieder verloren.

    Eine "nicht-ganz-dichte" geschlossene Box wird ebenfalls (Güte ...) bedämpft und es kommt zu einer flacheren und niedrigeren Resonanzspitze.

    Rechnerisch muß man eine resistive Komponente in die Gleichung einbauen (für die mathematisch "Bewanderten": entweder mit einem "i" versehen im Exponenten - oder als Faktor vor der e-Funktion ...).
    Probleme sehe ich allerdings bei der Bestimmung des Koeffizienten. Ich würde wohl (weil es schneller gehen könnte) eher probieren und nachmessen.

    Bei "zu-kleinen" Rohren könnte man die Verluste über die Strömungsgeschwindigkeit im Vent abschätzen. Eine Halbierung der Fläche würde (bei gleichem bewegten Volumen) den "Verschiebeweg" verdoppeln. Und da Reibungskräfte "in etwa" linear abhängig von der Geschwindigkeit sind, könnte man das Ganze doch mit ein paar "Formeln" etwas vorhersehbarer machen (vielleicht hat ja jemand Lust ... :wink: ).

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 5. März 2004 um 18:25
    • #11

    Ist es nicht auch so, dass die "Wirkung" der KU sich mit der Strömgeschwindigkeit, also dem Pegel, ändert?

  • Sound-Klinik
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    • 5. März 2004 um 20:04
    • #12

    ... nicht nur - die Sache ist auch frequenzabhängig: bei "sehr hohen" Frequenzen wirkt das dann irgendwann wie eine geschlossene Kiste, weil die (Massen-) "Trägheit" zu groß wird ...

    Viele Grüsse sendet

  • SRAM
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    • 5. März 2004 um 20:31
    • #13

    Mit einer KU kann mann sehr gut bedämpfen und gleichzeitig Volumen einsparen. Eine durchaus nützliche Ausführung ist eine Öffnung oder ein Kanal zur Boxenrückseite, die stark bedämpft wird. Bei richtiger Auslegung wirkt das dann wie ein "unendlich langer" Sumpf, der den rückwärtig abgestrahlten Schallanteil eines Chassis "vernichtet".
    Bei Konus-LS, die im Mitteltonbereich eingesetzt werden bringt das klangliche Vorteile.

    Gruß SRAM

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  • cyberlight
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    • 5. März 2004 um 21:25
    • #14

    Da fällt mir ein, ich habe hier noch ein paar Hifi-Coax-Teile rumfliegen. Die sollen möglichst klein werden.
    Da kann ich ja mal die ganze Palette ausprobieren.
    TSP messen, Gehäuse drumrum, KU einbauen, Reflexrohr dazu, usw.
    Mal sehen, was draus wird.
    Soviel zu probieren und nachmessen. (eigentlich immer die beste Möglichkeit für Hobbybastler :wink: )

    Zitat

    die Sache ist auch frequenzabhängig: bei "sehr hohen" Frequenzen wirkt das dann irgendwann wie eine geschlossene Kiste, weil die (Massen-) "Trägheit" zu groß wird ...


    Also macht man da mehrere Löcher mit unterschiedlichen Materialien?
    Ja oder Nein reicht, es soll ja keine Spionage werden.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Bolandi
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    • 5. März 2004 um 23:16
    • #15

    Hallöchen zusammen!

    Kontrollierte Undichtigkeit + Bassreflex geht schon. Erst ´ne Gehäusereflexabstimmung wählen, die durch zu hohe Abstimmfrequenz, zu kleines Gehäuse oder zu hohe Güte des Chassis überschwingt und dann durch die KU bedämpfen. Wie schon erwähnt, ist das allerdings im Vergleich zu ´ner optimalen Abstimmung deutlich unvorteilhafter; bei vorgegebenen ungünstigen Umständen aber trotzdem sinnvoll.

    cyberlight: Wenn Du aber möglichst tiefen Bass aus möglichst kleinem Gehäuse holen willst, würd´ich Dir eher ein geschlossenes Gehäuse mit vorgeschaltetem Hochpass 1.Ordnung empfehlen, also mit vorgeschaltetem Kondensator. Bei Einbaugüten zwischen 0,9 und 1,2 im geschlossenen Gehäuse erzielt das deutlich tieferen Bass als Einbaugüte 0,7, eher wie Bassreflex, bei gleichzeitig aber kleinstmöglichem Gehäuse... Nur aktiv ginge kleiner/tiefer...

    Schöne Grüße, Günther

  • Jens Droessler
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    • 5. März 2004 um 23:47
    • #16

    @ Bolandi: Ja, das ist eine schöne Sache.... für HiFi! Denn soweit ich weiß (ich kann mich auch irren) sinkt einerseits die Impedanz im "erweiterten" Bereich auf ca. die Hälfte und das Auslenkungsproblem des Chassis wird auch schlimmer, denn eine mechanische Bedämpfung findet ja nicht statt.

  • Sound-Klinik
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    • 6. März 2004 um 07:51
    • #17

    ... bei HiFi-Kisten, wo das Chassis nicht optimal "paßt", kann man - wenn die Chassis vorhanden sind und der Entwickler die Teile irgendwie "verwursten" muß - sowas machen.

    Bei PA-Systemen ist mir sowas zu ineffektiv und auch ein wenig zu unsicher.
    Ich hätte Bedenken, daß die Chassis mechanisch eher an ihre Grenzen stossen. Zuletzt hab ich sowas für eine (eigentlich zu kleine) HiFi-Kiste gemacht, weil sonst der Bassbereich zu schwammig geworden wäre.

    Ich weiß nicht, ob der "Innovateuer" Dynaudio heute überhaupt noch in dieser Richtung Zeit investiert - ich meine eher Systeme von denen gesehen zu haben, wo es mehr "konventionell" ablief.

    Die gleiche Firma propagierte vor ca. 20 Jahren auch Filter 1. Ordnung für ihre Weichen, weil das Impulsverhalten besser wäre (die Chassis mußten wirklich seeeeehr breitbandig arbeiten können ...). Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß die das heute ernsthaft noch machen.

    Die letzte "Innovation" von Dynaudio (die ich kenne ...) waren dann LS-Leitungen, die nicht möglichst niederohmig waren, sondern wie Antennenleitungen (mit Wellenwiderstand ...) "arbeiteten". Darüber gab es sogar eine theoretische Abhandlung in einer Fachzeitschrift, das sowas "alles-bisher-dagewesene-in-den-Schatten-stellt".
    Die Bassübertragung war übrigens katastrophal - ein Ingenieur hatte wohl eine Sache irgendwie falsch verstanden oder nicht ganz zuende gedacht ...

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 6. März 2004 um 14:46
    • #18

    Ja nun... irgendwer in der Hifi-Selbstbau-Szene kam auch auf die Idee, dass Klingeldraht am HT viel besser klingt. Ich mein, während das leistungsmäßig und von der Dämpfung her wahrscheinlich kein Problem darstellt, sehe ich auber auch keinen Vorteil darin.... aber so sind sie halt, die HiFiisten.

    Ich meinte übrigens die Sache mit dem Kondensator bei "hochgütigen" geschlossenen Gehäusen im letzten Post....

  • Bolandi
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    • 9. März 2004 um 18:38
    • #19

    Hallöchen!

    Mal ein Beispiel zu ´ner hochpassgefilterten Box:
    günstiger Standard-12"er mit rel. hohem QTS um 0,4, als Bassreflex erst ab 200 Litern aufwärts zu gebrauchen...
    In geschl. Box von nur 10 Litern untere Grenzfrequenz von 115 Hertz mit Impedanzminimum von 6,0 ohm und ´ner 2,83Volt-Membranamplitude von 0,225 mm; hochpassgefiltert mit 470 Mykrofarad untere Grenzfrequenz von 80 Hertz, Impedanzminimum 5,8ohm, Ampl. 0,27mm
    In geschl. Box 30 Liter untere Grenzfrequenz 90 Hertz, Impedanzmin. 6ohm, Membranampl. 0,45mm; hochpassgefiltert mit 470Mykrofarad untere Grenzfrequenz 48 Hertz (!), Impedanzmin. 5,5 Ohm, Ampl. 0,58mm
    Bei beiden Konstruktionen verringert der Hochpass die Membranamplitude unterhalb der Grenzfrequenz deutlich gegenüber der geschl. Box.
    Hört sich doch durchaus praxisgerecht an, oder...?
    Bei einem optimal eingestelltem Hochpass wird übrigens nur die Impedanz in der bereits zur Resonanzfrequenz ansteigenden Flanke verringert und das Impedanzminimum bleibt relativ gleich, wie bei dem gezeigten Beispiel...
    Schöne Grüße, günther

  • Jens Droessler
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    • 9. März 2004 um 22:53
    • #20

    Nun, ich kenne nur das Projekt, was Timmi mal gemacht hat. Das war ein 16cm Woofer (HiFi), der mittels HP im geschlossenen Gehäuse bis 60Hz runtergeht. Die nominelle Impedanz von 8 Ohm des Woofers fiel dabei auf ca. 4 Ohm unterhalb ca. 90 Hz.

    Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, dass der HP die Auslenkung wirklich verkleinert. Sicher, ein HP an sich sollte das tun, aber da hier der Frequenzgang erweitert wird, müsste die Auslenkung doch zunehmen (im Vergleich einer ähnlichen BR-Abstimmung).

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