Hallo Oliver,
ZitatAlso muss je größer das Stack wird das Gehäusevolumen kleiner werden damit ein optimaler "Kraftausgleich" besteht.
Das ist leider ein Fehlschluss, denn damit wird ja nur (um im Bild zu bleiben) die Federkonstante der der backkammer erhöht und damit der Gesamthub verkleinert. Die Anpassung stimmt dann zwar wieder, aber leider auf niedrigerem Niveau, d.h. niedrigerem Schalldruck.
Der Strahlungswiderstand strebt beim Flächenstrahler ja dem bekannten Grenzwert zu, dieser ist aber immer noch zu klein um eine optimale Anpassung zu erreichen (außer bei sehr schlappen speakern).
Wie schon richtig ausgeführt wurde (Hannes und Farad) können noch höhere Strahlungswiderstände wie sie zur OPTIMALEN Anpassung notwendig sind nur durch eine Druckkammer erreicht werden.
Dabei sind zwei Ausführung möglich:
klassisch: Druckkammer mit hohem Übersetzungsverhältnis und davor ein Vollwellenhorn (kann auch aus einzelnen Hörnern bestehen, Bedingung ist aber Vollwellenhorn)
"unbemerkt": wie schon einige male bemerkt wurde steigt der Strahlungswiderstand ab einer strahlenden Fläche, die der minimalen Mündungsfläche eines Vollwellenhorns entspricht, nicht weiter an. Weitere Fläche trägt dann nur noch additiv zur Leistung bei, erhöht aber nicht den Wirkungsgrad. Ein Ausweg besteht darin innerhalb des Radius in dem sich die speaker gegenseitig belasten können MEHR Membranfläche unterzubringen, als der abstrahlenden Fläche (Mündungsfläche) entspricht. Schon der allererste gebaute Entwurf von Farad zeigt wie mann das macht --> fraktales stacking. Die Verhältnisse sind dann auch nicht anders wie bei einem Druckkammerhorn, das Kompressionsverhältniss durch Membranfläche durch Abstrahlfläche gegeben.
Gruß SRAM