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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

BpHorn mit 50x50cm front möglich

  • Pille666
  • 26. Juni 2003 um 22:03
  • SRAM
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    • 1. Juli 2003 um 18:50
    • #41

    Hallo Oliver,


    Zitat

    Also muss je größer das Stack wird das Gehäusevolumen kleiner werden damit ein optimaler "Kraftausgleich" besteht.

    Das ist leider ein Fehlschluss, denn damit wird ja nur (um im Bild zu bleiben) die Federkonstante der der backkammer erhöht und damit der Gesamthub verkleinert. Die Anpassung stimmt dann zwar wieder, aber leider auf niedrigerem Niveau, d.h. niedrigerem Schalldruck.

    Der Strahlungswiderstand strebt beim Flächenstrahler ja dem bekannten Grenzwert zu, dieser ist aber immer noch zu klein um eine optimale Anpassung zu erreichen (außer bei sehr schlappen speakern).

    Wie schon richtig ausgeführt wurde (Hannes und Farad) können noch höhere Strahlungswiderstände wie sie zur OPTIMALEN Anpassung notwendig sind nur durch eine Druckkammer erreicht werden.

    Dabei sind zwei Ausführung möglich:

    klassisch: Druckkammer mit hohem Übersetzungsverhältnis und davor ein Vollwellenhorn (kann auch aus einzelnen Hörnern bestehen, Bedingung ist aber Vollwellenhorn)

    "unbemerkt": wie schon einige male bemerkt wurde steigt der Strahlungswiderstand ab einer strahlenden Fläche, die der minimalen Mündungsfläche eines Vollwellenhorns entspricht, nicht weiter an. Weitere Fläche trägt dann nur noch additiv zur Leistung bei, erhöht aber nicht den Wirkungsgrad. Ein Ausweg besteht darin innerhalb des Radius in dem sich die speaker gegenseitig belasten können MEHR Membranfläche unterzubringen, als der abstrahlenden Fläche (Mündungsfläche) entspricht. Schon der allererste gebaute Entwurf von Farad zeigt wie mann das macht --> fraktales stacking. Die Verhältnisse sind dann auch nicht anders wie bei einem Druckkammerhorn, das Kompressionsverhältniss durch Membranfläche durch Abstrahlfläche gegeben.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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    straight razor, and surviving.

  • willi2
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    • 2. Juli 2003 um 01:15
    • #42

    hallo,

    Zitat

    Jetzt sollte jedem klar sein, warum ein 12PE32 sagenhaft für sehr hohe Pegel geeignet ist

    Farad
    ...denkst du daran etwas mit dem 12PE32 in diese richtung zu bauen?

    PS: danke für deine erklärung und den link!

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • Hannes
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    586
    • 2. Juli 2003 um 19:38
    • #43

    SRAM: Was passt du denn da an?
    1. Die belastende Kraft des LS ist keine Feder;Mit einer Feder kannst du keine Leistung rausholen.
    2. Wiso willst du den Treiber nicht stärker belasten
    als er durch die eigene Feder belastet wird?
    Mal angenommen, du hast einen Idealen Lautsprecher mit Ri=0, (Qes=0) das heist eine bestimmte Spannung an der Schwingspule entspricht einer bestimmten Membrangeschwindikeit (Magnetismus). Wenn je stärker die Membran nun belastet wird, je mehr Kraft geht in Schalleistung über und je kleiner ist der Verlust in der Feder und in der Membranbeschleunigung.

    Nun hat aber ein Realer Lautsprecher einen gewissen Innenwiderstand, d.h. die Membrangwschwindikeit nimmt mit steigender belastung ab. Um einen grossen Wirkungsgrad zu erreichen, muss also die Feder und die Membranmasse möglichst klein sein.
    Mal angenommen die Feder und die Membranmasse sind unendlich klein, ist der Wirkungsgrad am grössten, wenn die Membran nur sehr wenig belastet wird und der Hub und BL sehr gross ist. (Strom über Ri sehr klein und Selbsinduktionsspannung sehr gross, D.h. Leistung zum grösstenteil nicht in Wärme , sondern im Magnetsystem in Bewegung umgesetzt.)
    Bis hier nur mit dem Magnetischen Gesetz erklärt.

    Jetzt kommen aber noch X-Max und das Feder-Masse-System hinzu.
    Nun gilt es durch Kompression und geschickte Ausnutzung der Resonanz einen möglicht grossen Wirkungsgrad zu bekommen, wozu mann die Resonanz TBF zu liebe möglichst aus dem Spiel lassen sollte.
    Beim LAB-Horn gabs mal eine Simu vom Wirkungsgrad und der ging bis 70%. Aber mit deiner Wette ligst du trozdem gut, da sich Schalleistung eingentlich nicht messen lässt :D

    Nun zur Anpassung: Da binn ich mir auch noch nicht schlüssig wie mann das am bessten macht. Es giebt ja auch kein Spezial-Rezept dazu. Mein vorschlag wäre: Die Komprassion so wälen, das X-Max bei der gewünschten unteren Grenzfrequenz und Maximallaistung gerade erreicht wird.

    Weiter zu Mambrangewicht: Nach TBF muss ein LS eine möglichst leichte Membran haben um gut einzuschwingen. (Damit binn ich ausnahmsweise einverstanden :) ) Wird nun aber die Kompression vergrössert muss der LS weniger Hub machen und somit die Masse weniger schnell beschläunigen. Das wäre eine Erklärung vür den berichten zu folge sehr präzisen Bass der BEC 1.

    Ich persöndlich würde jetzt mal versuchen, in die BEC1 ein LS mit sehr hohem BL >=30 einbauen, der dafür eine etwas schwerere Membran hat, da das Membrangewicht eine kleinere rolle spielt. Und durch das grosse BL wird der Einschwingvorgang sowiso wieder präzieser.
    Überigens: Wiso schauen alle nur aufs BL? Der vür Horneingnung algemein anerkannte Wert ist ja EBP (Fs/Qes). Dieser Wert beschreibt das verhalten viel besser, da auch die Membranmasse darin enthalten ist.

  • SRAM
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    • 2. Juli 2003 um 21:03
    • #44

    Hallo Hannes,

    es spielt keine Rolle ob das System federgehemmt (<Resonanzfrequenz) oder massegehemmt (> Resonanzfrequenz) ist, nur ist die Herleitung beim massegehemmten System nicht so einfach und ich bin faul :wink: .


    Du bist glaube ich Elektroniker, schaue Dir mal die Stehwellenanpassung bei Antennen an --> gute Analogie.

    Das mit den 50% ist eigentlich trivial, da die Membran nach beiden Seiten strahlt und der "Strahlungswiderstand" der backkammer (da klein im Verhältnis zur Umgebung) immer sehrhoch ist.

    Mach Dir mal den Spaß und erniedrige das Q_e bei einem konsistenten Datensatz (am besten unibox verwenden, das zieht den Datensatz von selber konsistent), was ja unter Beibehaltung der sonstigen Parameter einer erhöhung des BL entspricht. Starte mit einer Geschlossenen Box von vieleicht 100 Liter bei einem 15" Chassis und vergleiche die einzelnen Schalldruckverläufe.

    Das Ergebniss sagt einiges (und ist richtig).

    Und jetzt setze vor den speaker einen Widerstand mit dem Gleichstromwiderstand der Schwingspule und verdopple die Leistung (entspricht einem Verstärker mit hohem Innenwiderstand, die Doppelte Leistung ist notwendig, da mann in der Simulation nur einen echten Widerstand verwenden kann).

    Auch dieses Ergebnis stimmt und ist auch sehr interessant.

    Gruß SRAM

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  • Hannes
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    • 3. Juli 2003 um 00:05
    • #45

    Zitat:
    "Mach Dir mal den Spaß und erniedrige das Q_e bei einem konsistenten Datensatz (am besten unibox verwenden, das zieht den Datensatz von selber konsistent), was ja unter Beibehaltung der sonstigen Parameter einer erhöhung des BL entspricht. Starte mit einer Geschlossenen Box von vieleicht 100 Liter bei einem 15" Chassis und vergleiche die einzelnen Schalldruckverläufe."

    Hm, der Frequenzgang aller Simulationsprogramme zeigt 2.83V/m. Wenn mann aber die Impendanz beizieht, sieht schon wider ganz anders aus. Bei kleinem Qes kanns dann sehrwol vorkommen, das der Wirkungsgrad grösser ist, als bei grossem. Hab mal eine Beispielrechnung gemacht.


    Du siehst in der Rükkammer den grössten Strahlungswiderstand. Das ist aber nicht der Fall. Durch ein Horn ist es möglich den LS weit mehr zu belasten, als durch die Rückkammer. Das sieht mann darin, das der Hub mehr als die Hälfte zurückgeht, wenn mann vor eine geschlossene Box ein Horn setzt.

    Bei Frequenzen mit grosser Wellenlänge wirkt die Druckkammer nur als Feder. Bei kleinerer Wellenlänge dann sehrwol als beschalter Raum, deswegen ja das Dämmaterial.
    Wenn die Druckkammer als Feder Wirkt hat sie kapazitive Wirkung, deshalb wird alle in sie hineingeshteckte Leistung wider an den LS abgegeben, wo sie dann im Rdc der Schwingspule verheizt wird. Um die Reso heben sich aber die Feder (Kapazitiv) und die Massewirkung (Induktiv) auf. Deshalb der grosse Wirkugsgrad.

  • Hannes
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    • 3. Juli 2003 um 00:11
    • #46

    Zitat:
    "Mach Dir mal den Spaß und erniedrige das Q_e bei einem konsistenten Datensatz (am besten unibox verwenden, das zieht den Datensatz von selber konsistent), was ja unter Beibehaltung der sonstigen Parameter einer erhöhung des BL entspricht. Starte mit einer Geschlossenen Box von vieleicht 100 Liter bei einem 15" Chassis und vergleiche die einzelnen Schalldruckverläufe."

    Hm, der Frequenzgang aller Simulationsprogramme zeigt 2.83V/m. Wenn mann aber die Impendanz beizieht, sieht schon wider ganz anders aus. Bei kleinem Qes kanns dann sehrwol vorkommen, das der Wirkungsgrad grösser ist, als bei grossem. Hab mal eine Beispielrechnung gemacht.


    Du siehst in der Rükkammer den grössten Strahlungswiderstand. Das ist aber nicht der Fall. Durch ein Horn ist es möglich den LS weit mehr zu belasten, als durch die Rückkammer. Das sieht mann darin, das der Hub mehr als die Hälfte zurückgeht, wenn mann vor eine geschlossene Box ein Horn setzt.
    Ganz nebenbei: Maximaler Strahlungswiderstand in der Rückkammer:1 Maximaler Strahlungswiderstand des Horns: Durch Kompression bestimmt, also belibig.

    Bei Frequenzen mit grosser Wellenlänge wirkt die Druckkammer nur als Feder. Bei kleinerer Wellenlänge dann sehrwol als beschalter Raum, deswegen ja das Dämmaterial.
    Wenn die Druckkammer als Feder Wirkt hat sie kapazitive Wirkung, deshalb wird alle in sie hineingeshteckte Leistung wider an den LS abgegeben, wo sie dann im Rdc der Schwingspule verheizt wird. Um die Reso heben sich aber die Feder (Kapazitiv) und die Massewirkung (Induktiv) auf. Deshalb der grosse Wirkugsgrad.

    Nochwas zu grossem Wirkungsgrad: Im Labhorn sind die Treiber sehr Langhubig. Da die Treiber viel Hub machen können, muss die Kompression nicht so gross sein. Viel Hub bedeutet aber auch viel Gegeninduktionsspannung und somit hohe Impendanz>Hoher elektrischer Wirkungsgrad der Schwingspule. Vür den hohen akustischen Wirkungsgrad sorgt dann noch das Horn.
    Laut Simu beträgt der Wirkungsgrad bei Resonanz bis zu 70%!!!!

  • SRAM
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    • 3. Juli 2003 um 18:11
    • #47

    Hallo Hannes,

    Zitat

    Ganz nebenbei: Maximaler Strahlungswiderstand in der Rückkammer:1 Maximaler Strahlungswiderstand des Horns: Durch Kompression bestimmt, also belibig.

    P.P.S.: ...... Volumen Rückkammer und damit Kompression in dieser beliebig ....... --> "Strahlungswiderstand in dieser beliebig :wink:


    Gruß SRAM

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  • Hannes
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    586
    • 3. Juli 2003 um 18:27
    • #48

    Achtung! Du musst zwischen Strahlungswiderstand und Federwirkung unterscheiden! In der Rückkammer ist praktisch nur Federwirkung vorhanden. Eine Feder verhält sich so: Wenn du sie zusammendrückst nimmt sie Energie auf. Wenn sie dann wider auseinander geht, giebt sie diese die gleiche Energie wider ab>Kapazitive Wirkung, es entsteht nur Blindleistung.

    Der Strahlungswiderstand verhält sich wie ein Widerstand, d.h. Wenn sich die Membran nach vorne bewegt, wird sie gebremst und wenn sie sich nach hinten bewegt, ebenso >Es entsteht nur Wirkleistung

  • Patrick
    Beiträge
    270
    • 3. Juli 2003 um 21:12
    • #49

    Man hat natürlich 2 Strahlungswiderstände: den nach innen und den nach außen. Beide sind komplex. Wenn mich nicht alles täuscht kann man einen Teil des imaginären Strahlungswiderstand durch passende Wahl des Rückkammervolumens kompensieren.

    Gruß,
    Patrick

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 3. Juli 2003 um 21:48
    • #50

    und wie sihet das in Holz aus ???? evtl so


    http://www.pse-audio.com/produkte/b51.htm

    http://www.pse-audio.com/produkte/fb51.htm

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • SRAM
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    5.548
    • 3. Juli 2003 um 22:53
    • #51

    Hallo Hannes,

    mann beachte die " ".

    Gruß SRAM

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  • Hannes
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    586
    • 4. Juli 2003 um 19:01
    • #52

    SRAM: :oops:

    Patrick: Ja, es giebt zwei Strahlungswiderstände beim Horn: Bei der Simu wird der Ohmsche teil als Resistance und der Induktive als Reactance (Abfallend bei höherer Frequenz) bezeichnet. Wenn mann es geschickt anstellt, kann mann die Induktiven teil des Horns mit dem Kapazitiven teil der Rückkammer teilweise ausgleichen.
    Wenn mann dann den Treiber mit in die Berechnung einbezieht, sollten bei sehr gute Abstimmungen Wirkungsgrade bei Reso von über 50% erreichbar sein>Labhorn Nur: Resonanz! Wie sich das System bei Impulsen verhält ist schwirig zu sagen.

    Das Ganze ist aber gar nicht so einfach. Und ehrlich gesagt weiss ich da auch nicht mehr recht weiter...
    Ich glaube ich muss noch eine weile die Theorie studieren, bevor ich mich an ein grösseres Projekt wage. Das ist eben das Spanende am Hornlautsprecherbau: Physik und Elektrotechnik wirken eng zu sammen und dann am ende sollte mann als Schreiner auch nicht zu schlecht sein...

    @TSP's hasser: Ich würde sagen, das mann ein Lautsprecher fast komplett berechnen kann, wenn mann eben nicht viele Kleinichkeiten vernachlässigt und sich dann wundert, wiso es nicht klingt...
    Und wenn man das System komplet versteht (Ich versuchs zumindest ;) ) kann man auch besser Verbesserungen vornehmen.

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