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Anschlusspanels generell

  • KlangTerrorist
  • 29. April 2004 um 07:56
  • KlangTerrorist
    Beiträge
    5.988
    • 29. April 2004 um 07:56
    • #1

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=21478

    Amp-Siderack, Amp-Boxen, Pult-Siderack und andere Verbindungen zwischen Racks
    Dazu würde mich ma interesieren, wie es die kleinen Verleiher und Hobbykistenschlepper lösen?
    Einfach alle Geräte rein und dann bei jedem Gig verkabeln, oder habt ihr euch da auch was überlegt?
    Der Tread ist ausdrücklich an die eher kleineren Firmen gerichtet, bei großen Firmen, machen andere Lösungen einfach Sinn, aber wie ist das bei den kleinen?
    Lohnt es sich da auch eine so gut durchdachte Lösung anzupeilen?
    Wie habt ihr es gelöst?
    Gerne auch mit Bildern, das man es sich besser vorstellen kann.

    Ich finde die Lösung vom Rockline ziemlich gut.
    Ist nicht zu hochpreisig, lässt sich ziemlich gut umsetzen und man ist flexibel.
    Hier die Bilder dazu:
    ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/KlangTe…gnalverteilung/

    Und noch 2 Treads zum Thema:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=17194&highlight=lspsignalverteilung
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=17057&highlight=lspsignalverteilung

    2 Mal editiert, zuletzt von tufakt (16. Januar 2005 um 12:31)

  • Running Man
    Beiträge
    261
    • 29. April 2004 um 13:57
    • #2

    Mahlzeit

    so z.B. http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-127938.html könnte man es machen.

    Der Preis ist meiner Meinung zwar unverschämt aber zum anschauen und nachbauen nicht schlecht.
    Ist halt was für die "ganz kleinen".

    Meines sieht im Prinzip genauso aus, nur meins hat zusätzlich noch ne Powercon Buchse sonst wie das von Thomann.
    (hoffe das hilft dir weiter)

  • rlp
    Beiträge
    341
    • 29. April 2004 um 14:00
    • #3

    ... gibt es so auch von KME ...

    Saludos,
    Rainer

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 29. April 2004 um 14:20
    • #4

    Öhm Leute,

    was ich in dem o.a. Thread vorstelle ist ja eigentlich mal mind. ein Mercedes unter den Panels!
    Da steht ein System dahinter (Stichwort: Reutrnmulticore)...

    ...es gibt auch viele weitere Varianten die da möglich sind!
    ...das integrierte Returncore macht nur Sinn, wenn man ein durchdachtes System fährt!

    Für alles Andere ist die Standart-Sache sinnvoll:
    -19" 1-2HE
    -XLR IN+LINK je Eingang
    -2 x SPEAKON pro Kanal

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • HippeliPA
    Profi
    Beiträge
    615
    • 29. April 2004 um 14:39
    • #5

    Ich zähle mich mal zu den kleinen.
    Meine Ampracks sind weitestgehend standartiesiert.

    Immer Digicontroller 2in6 und 2 starke und eine sehr starke Endstufe.
    Einige werden sagen.. so ein Mist, digitalcontroller gehören ins Siderack. Kommt drauf an. Ich mach Hauptsächlich Dancefloor-Veranstaltungen oder Hardcoremonitoring, sprich es gibt keinen FOH von wo aus ich das vernünftig kontrollieren kann. Ne extra kiste mit dem DSP aufs Amprack stellen ist dann eher albern...

    Patchbay hat immer 2x XLR in und out. Signal geht so auf den Controller.

    Zu den Speakern geht 2x EP-6 was über Gardena weiter auf die Amps gepatched wird.

    Neuerdings habe ich auch standartmässig ne Aktive 4-Fach DI-Box mit drin. Kann man immer gebrauchen, vorallem bei großen Monitoranwendungen. (Brummkilla) Patched man einfach zwischen signal und Input. Das ist allerdings für die wenigsten so sinnvoll.

    Strom mach ich über CEE16 ist aber bullshit und will ich jetzt auf Powercon ändern. Eine Phase langt immer dicke, deswegen habe ich das fast immer über nen Mogeladapter von Schukostecker auf CEE gelöst. ISt zwar elektrisch einwandfrei in dieser Anwendung, trotzdem erntet man böse Blicke. Weiter ist der Stecker einfach zu fett.

    Grüße, Mario

    no virtual - no line - no EQs

  • KlangTerrorist
    Beiträge
    5.988
    • 1. Mai 2004 um 07:05
    • #6

    Hat sich sonst noch niemand damit ersthaft beschäftigt, oder besitzt ihr alle keine Anschlusspanels?

  • ADMIN
    Administrator
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    • 1. Mai 2004 um 11:06
    • #7
    Zitat von "KlangTerrorist"

    Hat sich sonst noch niemand damit ersthaft beschäftigt, oder besitzt ihr alle keine Anschlusspanels?

    Sag mal, Geduld ist nicht die Tugend, die Dich primär auszeichnet, oder?

    Zum Thema:


    Das Amprack für das Eli-Stack sah wie folgt aus (warum jetzt nicht mehr, tut hier nichts zur Sache):

    2 x Endstufen
    1 x Stereo-Analogweiche
    1 x 1HE-Anschlusspanel unten für die Speakersignale (4 x XLR, 4 x Klemme, ok, heute würde ich auf Speakon gehen...)
    1 x Anschlusspanel oben für die Signale, und zwar vier Blöcke a' XLR IN, XLR OUT und Klinke. Jeweils zwei dieser Blöcke gingen auf einen Split-Übertrager, so dass man das Rack über zwei Quellen speisen konnte.

    Warum denn das?

    Nehmen wir an, wir haben ein Konzert, und hinterher macht ein DJ auf der Bühne weiter. Den DJ stecke ich dann direkt auf das Amprack und kann den Frontplatz und das Multicore abbauen, ohne da irgendwas zu beeinflussen. War für die Mucken damals halt sehr praktisch. Und wegen der Übertrager waren Brummschleifen auch nicht mehr so das Thema.

    Nachteil das Sache waren der lange Weg zu einem Lautsprecherturm. Ok, bei Hornanlagen hat der Dämpfungsfaktor nicht ganz die Bedeutung wie bei Bassreflex oder Bandpass, aber wenn ich das heute neu bauen würde, dann eher mit einer Endstufe hinter jedem Turm.


    Überhaupt Übertrager: Ein LTR 110 (http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=18016) kostet Endverbraucherpreis bei Monacor 11,70, und die meisten von Euch werden dort ohnehin Händlerpreise bekommen. Nehmen wir mal an, wir haben (kleiner Verleih) L, R und vier Monitor-Wege, in jeden einen Übertrager und damit die Probleme wegen Brummschleife etwa halbiert...


    Side-Rack: Pult und Siderack bilden bei uns immer eine Einheit, da gibt's dann im Siderack ein Multicore, das auf Harting endet, und im Pult das passende Gegenstück. Es kann einfach nicht sein, dass man bei jedem Job einzelne Strippen vom Pult zum Siderack zieht. Und wenn wir schon beim Thema sind: Große Steckdosenleiste von oben bis unten, sauber an der Seitenwand befestigt, und dann Leitungen jedes Gerätes sauber auf Länge bringen, nicht dieses böse Gewurstel an Netzkabeln und Dreierdosen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 3. Mai 2004 um 19:15
    • #8

    Anschlußpanel:
    2 HE, Bestückung von links nach rechts:
    1x Powercon in, 1x Schukodose, 2x XLR f, 2x Klinke, 2x Speakon (Top auf 1, Bass auf 2)

    Im Amprack (5HE, Analogweiche) auf der Rückseite.
    Ich hasse Platzverschwendung in Amp- und Dimmerracks.
    Für die üblichen "lauteParty" und Mucker-Dry hire-Geschichten reicht´s.
    Nach Anschaffung eines Digitalcontrollers sehen wir weiter.


    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • KlangTerrorist
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    • 23. Januar 2005 um 12:24
    • #9

    Und wer will sich noch zum Thema äußern?

  • Wulfson
    Verifiziert
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    • 23. Januar 2005 um 13:04
    • #10

    front pa
    bass- mitten- hochtonendstufen; controller, panel--> 2x xlr in, powercon out, 2x speakon bass out, 2x speakon mittel/hochton out
    stromanschluß über cee16 von hinten

    monitor
    3 endstufen, controller--> 4x xlr in (4 wege), powercon in (vom front pa rack), 4x speakon out
    dabei 1x monitorweg auf 2 wege aktiv für meine kleinen lieblingsspielzeuge :lol:

    so sieht die club pa aus, bei großen sachen wird einfach der bassweg rausgelegt und an separate endstufen angeschlossen. die mittel/hochtoneinheit ist 2 ohm stabil und somit für 2er stacks topteile geeignet. der controller wird dann halt nur darauf umgestellt.

  • TobiV
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    • 23. Januar 2005 um 14:23
    • #11
    Zitat von "ADMIN"

    ...1 x Anschlusspanel oben für die Signale, und zwar vier Blöcke a' XLR IN, XLR OUT und Klinke. Jeweils zwei dieser Blöcke gingen auf einen Split-Übertrager, so dass man das Rack über zwei Quellen speisen konnte.

    Nehmen wir an, wir haben ein Konzert, und hinterher macht ein DJ auf der Bühne weiter. Den DJ stecke ich dann direkt auf das Amprack und kann den Frontplatz und das Multicore abbauen, ohne da irgendwas zu beeinflussen. War für die Mucken damals halt sehr praktisch. Und wegen der Übertrager waren Brummschleifen auch nicht mehr so das Thema...

    Dann viel spaß mit nem Pioneer DJM. Wir haben alle Trafos aus den Ampcases verbannt, das knacken durch die Trafosättigung war eine helle freude! :?

    ...ein Beck's bitte...

  • TWOsider
    Beiträge
    83
    • 23. Januar 2005 um 17:02
    • #12

    Oh, ein Thread aus der Versenkung geholt.

    Ich habe das mit Strom-/Signalverteilung so geplant (wird wohl demnächst auch so gemacht):
    Racks 8 HE mit einem DSP (1 HE) und 2 Amps (2 und 3 HE).

    Code
    Vorne
    +---------------------------------------------------+
    |    /'\      /'\      I    A -- B -- C    L -- R   |
    |   (CEE)    (CEE)     +                            |
    |    \./      \./      O         5 -- 6    L -- R   |
    +---------------------------------------------------+
    
    
    
    
    Hinten
    +---------------------------------------------------+
    |  PCO  CE1  4PO  4PO  O O O O  OB1  ISA  BMA  OA1  |
    |                                                   |
    |  CE2  CE3  4PO  4PO  O O O O  OB2  ISB  BMB  OA2  |
    +-----------------------|---------------------------+
                            |
                           /.\
                           |_| x8
                            #
    Alles anzeigen

    jeweils geschlossene Gehäuse 2 HE, man erkennt hoffentlich die angedeuteten Stecker, die mit Verschraubungen aus dem hinteren Gehäuse kommen, das sind 4x Powercon (Inputs für Amp A, Amp B, DSP und eine Verteilung, dazu später) und 4x Speakon. Immer zwei Speakons gehören zusammen und bilden mit zwei anderen eine Gruppe auf der Frontseite. Die Stecker hinten sind wie folgt belegt: Der eine (FA1) führt auf 1+/- den linken Kanal, auf 2+/- den rechten. Vorne erscheint nun der linke Kanal auf der L-Buchse an 1+/-, der rechte auf der R-Buchse an 1+/-. Mit dem zweiten Stecker (FA2) verhält es sich analog: 1+/- links, 2+/- rechts nur eben auf 2+/- an L- und R-Buchse vorne. Das ganze dann zweimal (FB1 und FB2), zwei Gruppen eben.

    Vorne halt CEE16 rein/raus, Powercon rein/raus (I+O), 3x XLR rein (A+B+C), 2x XLR raus (5+6), 4x Speakon in Form von 2 Gruppen A und B (oben/unten), jeweils links/rechts (L+R)

    Hinten der Powercon von vorne (PCO), die drei Phasen vom CEE (CE1-3), eine "Powercon-4er-Leiste" (4PO), die "Independent Stereo Outputs" von den Amps A und B, jeweils linker Kanal auf 1+/-, rechter auf 2+/- (ISA und ISB), die "Bridge Mono Outputs" von den Amps, jeweils parallel auf 1+/- und 2+/-. Die vier Speakon-Stecker sind jeweils zusätzlich auf die vier verbleibenden Speakon-Buchse hinten gelegt (Gruppe A 1+/-: OA1, Gruppe A 2+/-: OA2, Gruppe B analog)

    Das Ding kann (fast) alles ;)
    (Im folgenden ist Amp A der stärkere für Bässe, Amp B der schwächere)

    2-Wege-Anlage: Tops/Fullrange 1+/-, Subs 2+/-: Stecke ich FA1 auf ISB und FA2 auf ISA, FB1 und FB2 kommen optional auf OA1 und OA2 (z.B. für 2 Stacks ohne Speakon-Outs an den Boxen. Ja, ja selten ich weiß). Oder für 4 Stacks (z.B. Vierpunkt, dann halt mit längeren Wegen zu den Boxen. Bei kleinem Budget gehen manchmal halt keine zwei Amp-Racks) Das ganze funktioniert auch andersrum (also Subs auf 1+/-, Tops auf 2+/-) muss ich hinten halt FA1 auf ISA und FA2 auf ISB.

    Oder zwei dicke Fullrange am großen Amp mit Mono-Subs in Brücke am kleinen Amp. Delay-Line mit Aktiv-Boxen dazu? XLR-Strecken an 5 und 6 vorne ran (mit Einstellung im DSP und evtl. sogar EQ)
    Eine "verseuchte" Phase und nicht viel Luft auf den zwei anderen? Amp A auf eine Phase und Amp B mit DSP über die integrierte "Powercon-4er-Leiste" auf die andere.
    Niedrige Spannung auf dem CEE wegen zu langer/zu dünner Kabel und deswegen DSP nicht zur Mitarbeit zu überreden? Hohl ich mir halt von einer evtl. näher gelegenen Schuko-Dose den Strom für den DSP über den Powercon-Input.
    Ein Amp-Only-Rack (dann nur mit XLR/Speakon-Blende) kann ich z.B. für Monitoring zur Not auch noch oben draufstellen und via drittem XLR-Eingang und 5/6-Out auch noch mit Controller-Setting für die Box versorgen. Strom dank Powercon-Out bzw. dem vierten Powercon oder einem freien CEE-Phasen-Out auf der Verteilung hinten auch schon dabei
    Oder Mono-Subs mit Monitor über den freien Amp-Kanal durch dritten XLR-In und DSP auch möglich. Und so weiter...

    Ich finde es ziemlich flexibel. Ok, kostet 2 HE und mehr Geld als eine simple Blende für XLR und Speakon (obwohl der IMHO eigentlich auch in ein Gehäuse gehört ab der gewissen Leistung und der damit verbunden Spannung). Eigentlich wollte ich aber nicht mit irgendwelchen CEE auf Schuko-Adaptern und 3er-Dosen rumfummeln (garantiert eine zu wenig dabei) und die Anschlüsse an den Amps wollte ich auch gesteckt lassen (bzw. über Klemme mit Kabelschuhen machen).
    Für zum Rausgeben kann man das vorher patchen und dann hinten einfach "versiegeln" bzw. dem Menschen sagen, hinten im Rack sei eine Schlange zu Hause ;)
    In der Regel bin ich aber sowieso dabei, also auch keine Fehlerquelle durch Nicht-Kenntnis des Systems. Im schlimmsten Fall "verpatcht" man sich, kann aber jedem passieren (bei jedem System und wenn es nur L und R vertauscht ist)

    Grüße
    Joern

    Faderfreaks Veranstaltungstechnik GbR

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