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Thomann Clip "CC75" für "Nicht ganz High-End&

  • mischpultschorsch
  • 23. Juni 2004 um 18:00
  • mischpultschorsch
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    3.503
    • 23. Juni 2004 um 18:00
    • #1

    http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-141191.html

    Hatte die Dinger schon mal jemand in der Hand? Ein kompletter Musikverein will komplett per Clip abmikrofonieren, es soll aber preislich am untersten Rahmen bleiben...wie üblich :roll:

    Die Jungs sind sonst auch nicht ganz top ausgestattet (32er Mackie, KS CPA2, EW100-Funke....), deswegen muss es nicht ganz am obersten Qualitätslimit sein.

    (Hat nix mit meiner Anfrage im "Suche"-Brett zu tun - in diesem Falle hier sprechen wir über 20 Einheiten, deswegen fallen C419 & Co aus Preisgründen raus.)

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 24. Juni 2004 um 00:28
    • #2

    ja, ich hab vor einiger Zeit zwei davon gekauft.

    Meine Gefühle den Mics gegenüber sind ziemlich gemischt;
    der Klang an sich ist schön offen und z.B. für Saxophone (für meinen Geschmack) prädestiniert. Klarinetten hingegen klingen schon wieder eher aufdringlich (->lieber dynamisch). Es gibt im Endeffekt nicht allzuviel Druck im Low-Mid Bereich, also eher nicht für Posaune oder Bariton. Trompeten (ohne Dämpfer) waren bisher immer zu laut, sodass das Mikro >hörbar< gezerrt hat...
    Der Clip ist stramm, hält aber an nicht planen Flächen (z.B. Klarinettenmund) trotzdem -oder gerade deswegen- nicht. Leider ist mir mittlerweile auch eines der (hauchdünnen) Zuleitungskabel per Kabelbruch über die Wupper gegangen; daraus kann man nur lernen, das dünne Kabel vollständig am Darsteller "anzubringen" und von da aus entweder per Funk oder dickem Mikrokabel weiter zu gehen. Aber abgesehen von diesen (finde ich gravierenden) Verarbeitungsmängeln ist es klanglich (in seinem Anwendungsfeld) durchaus zu gebrauchen - und das für einen mehr als fairen Kurs. Allerdings muss ich als "Thomann-Endorser" auch sagen, das andere Thomann Mikros in meiner persönlichen Hitliste besser abgeschnitten haben - nicht zuletzt wegen besserer Verarbeitung.

    Ich hoffe ich konnte weiterhelfen,
    David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • diemusik
    Beiträge
    85
    • 28. Juni 2004 um 10:52
    • #3

    haben für ein blechbläser-ensemble, das sonst die AKG-teile nutzt, zwei dieser thomännchen als backup und für aushilfen im einsatz. tun ihren job einwandfrei, klanglich ähnlich akg (meiner meinung nach). negative verarbeitung ist uns bisher nicht aufgefallen. für den kurs absolut okay.
    für klarinetten würde ich auch nicht unbedingt condenser nehmen, wir haben mit den dynamischen clips von Beyer (TGX5, M54, oder so ähnlich) gute erfahrungen gemacht: warm, rund und nicht so feedbackanfällig bei größeren abständen. taugt für meinen geschmack aber nix fürs blech.
    grüßle, karsten

  • DerBlech
    Beiträge
    231
    • 26. September 2004 um 19:03
    • #4

    hat jemand die teile denn schonmal zur einzelabnahme von becken benutzt?
    sprich ans stativ unter das becken geklemmt?
    wie schneiden die da so ab?

  • tobse
    Profi
    Beiträge
    99
    • 30. September 2004 um 23:23
    • #5

    hallo
    hab die dinger mal bekommen als wieder einer den rider nicht richtig gelesen hatte :-)) [eigentlich :-((((]
    Hatte meine gebliebten ATM35 als TomClips bestellt und dann die bekommen. Also es Kommt was raus :) Wenn man nur die Leistung beurteilt war ich sehr unzufrieden, sehr rauh undrund und krächtzend an den toms. Mit der Positionierung musst ich nicht spielen um am Sound zu feilschen sondern um ein Clippen zu verhindern....

    Mein Fazit: Für normale Anwendung nicht sehr empfehlenswert
    Für leute mit sehr engem Budget evt eine alternative..

    Aber ich persöhnlich bleibe bei meinen AT's :-))

    MfG Tobse

    Tobias Scherzinger
    Freelancing Sound (FOH Monitor Stage)
    Pforzheimerstr. 4
    75242 Neuhausen
    Mobil 0174/3157535
    mailto: Tobse@knightliner.de

  • mischpultschorsch
    Profi
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    9
    Beiträge
    3.503
    • 2. Oktober 2004 um 08:35
    • #6

    Um zur Ursprungsfrage zurückzukommen: Ich hab mir selbst 8 von den Teilen gekauft, die Dinger kosten ja nix und dienen zur Nervenberuhigung, wenn mal wieder ein anderes Clip während des Gigs mit Kabelbruch abkackt, was mir in letzter Zeit ein paarmal bei den AKGs passiert ist.

    Für den Einsatz an der Posaune klingen sie richtig gut. An Trompete/Flügelhorn taugen sie weniger, da bei extrem lauten Bläsern schon die Zerre kommt. Tenorhorn/Bariton geht ordentlich, mir fehlt da allerdings auch der "Bauch" ein wenig, kann man aber mit dem EQ noch hindrehen.

    An den Drums hab ichs noch nicht verwendet, ein Kollege hatte die neulich mal leihweise mit bei und hat Congas damit abgenommen. Er fands gut..

    Was ich nicht verstehe ist die Kritik an den "hauhdünnen Zuleitungen".. Bei meinen Exemplaren sind die deutlichst dicker als bei den AKGs.
    Serienstreuung??

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