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Quasikomplementär AB - Betrieb

  • Bassti
  • 25. Juli 2004 um 16:21
  • Bassti
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    • 25. Juli 2004 um 16:21
    • #1

    Warum baut man keine Quasikomplementärendstufen mehr?
    Früher hat man das oft gesehen... zu 2n3055-Zeiten. :lol:
    Ich meine sogar gelesen zu haben, dass Komplementär-Darlington
    schaltungen (Treiber NPN, obere Halbwelle PNP und
    Treiber PNP, untere Halbwelle NPN) besser sein sollen, als

    Standard-Darlington(Treiber NPN, obere Halbwelle NPN und
    Treiber PNP, untere Halbwelle PNP) :|

    Was spricht dann gegen eine Quasikomplementärendstufe
    (Treiber NPN, obere Halbwelle NPN und
    Treiber PNP, untere Halbwelle NPN)?
    Thermische Aspekte?
    _____________________________
    Möge der Bass bis in den Keller gehn! :mrgreen:

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • TomyN
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    • 25. Juli 2004 um 18:12
    • #2

    Hi Basti,

    der Hintergrund war, das es früher schwierig war, PNP leistungstransistoren günstig herzustellen. Der 2N3055 war ja allgegenwärtig, aber der Komplementärtyp (denke irgend ein MJE irgendwas) schon viel seltener.
    Heute kann man, da es genug PNP Leistungstransis gibt, die Endstufe Problemlos symetrisch aufbauen. Das ist einfacher und klingt (angeblich) besser.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • TBF
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    1.785
    • 25. Juli 2004 um 20:25
    • #3

    gibt schon noch Quaiskomplementär vertreter irgendwelche Franzosen machen das glaube ich evtl. so gar mehrere. Kompementrä baut jeder deshalb msus es ja gut sein oder ? :)

    Vorteil quasikomplementrä angenehmerer Klirrverhalten klingt eher nach Röhren Amp, Güsntigere Bauteile - da doppelte menge gekauft wird selektion identischer typen viel einfacher wer mal PNP NPN Kopmplementrätypüen vergleichen hat weiss wei unmgölöich Matching ist :) der PNP ist nurin etwa ähnlich kann man aber alels per gegenkopplungwiederhinbiegen würde mir da nciht so den kopf machen und einfach "nach Gusto" bauen

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Bassti
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    1.055
    • 27. Juli 2004 um 00:05
    • #4

    http://sound.westhost.com/project3a.htm
    Komplementär-Darlington und:
    http://sound.westhost.com/project12.htm
    Quasikomplementär
    vs.
    http://www.citycom.gr/electronics/pr…pl/100ampl5.gif
    Standard Darlington - Wie mann's kennt!

    _________________________________
    Möge der Bass bis in den Keller gehn! :mrgreen:

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  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 27. Juli 2004 um 00:21
    • #5

    ah der NAD Amp mal wieder ....war ja auch nichtso schlecht :)

    noch Quasikomplementärer - wenn auch etwas "merkwürdig" (kein Kühlkörper komisches Gehjjäuse ...)

    http://www.pssaudio.com/Technique/SCH%20Ampli%209-D.pdf

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Grasso
    Beiträge
    126
    • 27. Juli 2004 um 03:00
    • #6

    Aus der Reihe "Tricks, die tabu waren":

    Mit einer Diode über dem Emitterwiderstand des PNP-Treibertransistors kann man die NPN-Quasikomplementärendstufe fast wie eine Komplementärendstufe klingen lassen. Es gibt also keinen wirklichen Vorteil von Komplementärendstufen, außer vielleicht bei komplizierteren Schaltungen.

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 27. Juli 2004 um 11:11
    • #7
    Zitat von "TBF"


    http://www.pssaudio.com/Technique/SCH%20Ampli%209-D.pdf

    Gehören die Emitterwiderstände der Leistungstransis bei der negativen Seite nicht auch in den Emitter anstatt in den Kollektor? Die teilen sich dann den Strom ja gar nicht mehr gleichmäßig auf und ... BUMMS...?

  • Bassti
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    1.055
    • 27. Juli 2004 um 12:08
    • #8

    Wird das genannt...
    Also Basis und Emitter einfach parallel is schon arg frech... :evil:
    Möcht nicht wissen was da passiert wenns mal heiss hergeht :twisted:

    _______________________________
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  • Grasso
    Beiträge
    126
    • 27. Juli 2004 um 13:01
    • #9

    Da sind doch nur die Basen parallel. Die Emitter haben alle eigene Widerstände.

    Die von mir angesprochene Diode findet sich da auch. Schlecht ist bloß, daß das Ding keinen Ruhestrom hat. Und daß die Bauteilewerte im Plan fehlen. Ansonsten wirklich klug konstruiert.

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 27. Juli 2004 um 13:25
    • #10

    Hi,

    wie kein Ruhestrom? D9A, D6, D11 sind für den Ruhestrom da, nur nicht einstellbar.

    Naja, den Basen hät ich so 1-3 hundert Ohm Angstvorwiderstand gegönnt....., aber sicher sind die Transis auf gleichen Verstärkungsfaktor ausgesucht, dann könnte es ohne gehen.

    MfG
    Peter

  • Grasso
    Beiträge
    126
    • 27. Juli 2004 um 13:34
    • #11

    Vier BE-Strecken in den Transis sind mehr als drei AK-Strecken in den Dioden. Also fließt da kein Ruhestrom, zumindest nicht im mA-Bereich. Es sollte schon abgleichbar sein, allerdings dann schließlich der Trimmer durch Festwiderstände ersetzt oder oder mit einem kleineren Regelbereich ausgestattet werden, um mechanische Stabilität zu gewährleisten. Diese Trimmer sind für 1/3 aller durchgeknallten Endstufen verantwortlich.

    Bei einer Charge sind die Stromverstärkungen meist sehr ähnlich. Aber es stimmt schon, Eingänge sollten eigentlich immer entkoppelt sein. Ansonsten nimmt die Schwingtendenz zu.

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 27. Juli 2004 um 15:21
    • #12

    Hi,

    es sind 3 Basis-Emitterübergänge zu "überwinden": T1, T2... und nur noch T19 , weil die "restlichen" Basen hängen an seinem Kollektor, sind also nicht relevant.

    Bei mir läuft ne ähnliche Ruhestromeinstellung/ Schaltung seit 1984 ohne Probleme in ner Heimendstufe.

    MfG
    Peter

  • Bassti
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    1.055
    • 27. Juli 2004 um 21:27
    • #13

    @ Grasso:
    Die unteren Endtransistoren sind auch NPN :!:
    ->weil Quasikomplementär--
    ->3 Diodenstrecken vorspannen!
    __________________________________


    Was ich eigentlich wissen wollte ist:
    1. was an der hier
    http://sound.westhost.com/project3a.htm
    (rein schaltungstechnischer Art, von Leistung abgesehen)
    besser sein soll als bei ner Standard...
    2. wo der Nachteil einer Quasikomplementären ist
    -ich seh keinen :roll:

    _________________________________
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  • Grasso
    Beiträge
    126
    • 28. Juli 2004 um 00:07
    • #14

    Stimmt, da sind ja nur 3 Strecken. Trotzdem ist kein ernstzunehmender Ruhestrom da, zumindest nicht, wenn die Leistungstransistoren kalt sind.

    Der neue Link führt zu einer Schaltung, bei der die Ausgangstransistoren in Kollektorschaltung arbeiten. Der Wirkungsgrad ist ein Quentchen besser, aber normalerweise benutzt man diese Schaltung nur bei sehr geringen Versorgungsspannungen, etwa 9V. Der Nachteil ist nämlich die verringerte Stabilität, also tendenziell eher HF-Schwingen als bei Emitterfolgern. Bleib lieber bei der quasikomplementären Endstufe!

  • Bassti
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    1.055
    • 28. Juli 2004 um 08:43
    • #15

    Naja, kommt auf R40 an wieviel/wenig da fliesst...

    Wie dimensioniert man die Kurzschlusssicherung?

    Hat jemand noch andere Schaltpläne von Quasikomplementärendstufen?

    ...Man sieht doch immer wieder was neues :D

    __________________________________-
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  • Grasso
    Beiträge
    126
    • 28. Juli 2004 um 10:27
    • #16

    Da fließt kein Ruhestrom! An R40 und der parallel geschalteten Diode fallen in der üblichen Dimensionierung, bei der R40 (Emitterwiderstand) gleich R42 (Kollektorwiderstand) ist, 0,6V ab. Darum sprach ich auch von 4 BE-Strecken, was das nämlich quasi sind. Als Bassendstufe mag die 3-Dioden-Lösung noch gehen, aber um den Mittelhochtonbereich sauber wiederzugeben, sollte man eine richtige Ruhestromeinstellung vorsehen.

    Die Sicherung ist nach den Belastbarkeitswerten der Ausgangstransistoren berechnet. Man muß sich im Datenblatt des Transistors die Grafik "Maximalstrom gegen CE-Spannung" anschauen. Sie gleicht über weite Strecken der Leistungsparabel, aber wegen des second breakdown nicht bei hohen Spannungen.

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