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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

PA Boxen

  • MPA
  • 3. Juli 2003 um 21:42
  • Geschlossen
  • lextrax
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.506
    • 5. Juli 2003 um 14:11
    • #21

    hallo farad,

    hör bloss auf mit osb! ich hab noch immer späne in den pfoten, dabei ist mein hd15proto schon seit einer woche fertig. :D

    im ernst:
    osb und birkenmultiplex geben sich in etwa die hand bezüglich gewicht und den meisten anderen eigenschaften.
    die biegesteifigkeit und damit die notwendigkeit ordentlicher versteifungen ist aber beim osb höher.
    der preis ist dafür bei osb viel leckerer!

    lg alex

  • Hutsepp
    Beiträge
    133
    • 5. Juli 2003 um 14:55
    • #22

    :roll: hmm dann hab ich nur raveland dinger weil meine speakon´s sitzen auf der einbauschale auch nicht innen......und wenn sie ihren prototyp schrauben bitte.....das mit dem wegplatzen der Spachtelmasse ???? und wen er die dinger für sich nimmt und der sound den kunden gefällt ,glaube ich nicht das es jemand interresiert ob da Span oder Multi bzw. Osb drunter ist.....

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 5. Juli 2003 um 16:29
    • #23

    @all,
    es kann natürlich jeder machen was er für richtig hält. Aber, und das ist mein persönlicher Anspruch, wenn ich PA-Boxen baue (nachbaue) dann richtig. Und Spanplatte V100 ist was für den Fußboden nicht für PA Boxen.
    Da kann ich gleich die Neutrik´s gegen billige Teile tauschen, mein 4mm*2
    gegen das billige 2 mal 0,75mm*2 eintauschen, denn Stromleiten können die auch.
    Das eine B2 aus Spanplatte genauso schwer ist wie eine aus Birkenmulti, halte ich für sehr weit hergeholt. Natürlich ist auch auf Birkenmultiplex die WARNEX- Beschichtung irgendwann runter, aber... Birkenmultiplex quillt bei Regen nicht irreparabel auf, so wie Spanplatte.
    Meine Kisten mache ich mit dem Gartenschlauch sauber!

    Ein ordentlcih gebautes Gehäuse aus V100 Spanplatte, verschraubt mit 4x45 SPAX und Warnex lackiert steht einem Gehäuse aus Multiplex in nichts nach. Die Festigkeit der Spanplatte ist mehr als
    ausreichend
    Jaaaa wenn es neu ist, dann schon. Ich habe Boxen (im Verleih)die werden in diesem Jahr 10 Jahre alt. Mit Spanplatte absolut undenkbar. Die Teile verdienen nur noch Geld, und desswegen mache ich das ja
    schließlich.

    Das beste Gehäusematerial ist OSB, und nicht euer Multiplex.

    Wer sagt das?

    Das ist in vielen Versuchen (auch ausserhalb des Lautsprecherbaus) ermittelt worden.

    Das ist natürlich ein unschlagbares Indiz für den Lautsprecherbau :-?

    [color=red]Es ist wesentlich feuchtigkeitsresistenter

    Feutigkeitsresistenter als ne Wasserfest verleimte Birkenmultiplexplatte?


    Nun gut, ich will mal nicht weiter Unruhe stiften, aber das sind meine Erfahrungen. Billig kann ich mir nicht leisten!


    Grüße Andreas

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 5. Juli 2003 um 18:45
    • #24

    also ich hab neulich eine woche lang osb zugeschnitten und zusammengebaut und hatte nicht einen schplitter in den fingern...
    und die stabilität ist auch sehr sehr gut.
    da ist multiplex auf keinen fall besser.

    der einzige riesen nachteil bei osb ist die oberflächenbeschaffenheit.

    ansonsten ist osb nicht schlechter als multiplex aber erheblich billiger.

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 5. Juli 2003 um 19:12
    • #25

    @all
    ok, ok der Beitrag von Thomas hat mich endgültig überzeugt. Das sind natürlich knallharte Fakten. Zusammengefast:
    - eine woche lang osb zugeschnitten und zusammengebaut und hatte nicht einen schplitter in den fingern...
    - die stabilität ist auch sehr sehr gut.
    - da ist multiplex auf keinen fall besser.
    - osb nicht schlechter als multiplex


    jetzt müssen nur noch die etwa 50 professionellen Hersteller auf der Welt erkennen, dass die Verwendung von Bikenmultiplex völlig überholt, sinnlos und viel zu teuer ist.

    Vielen Dank für die Erleuchtung

  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 5. Juli 2003 um 19:29
    • #26

    Mir ist nicht klar, warum wasserfest verleimte Späne weniger wasserfest sein sollen, als wasserfest verleimtes Sperrholz.

    Warum?

    Ich beziehe mich mit der Aussage

    Zitat

    Das beste Gehäusematerial ist OSB, und nicht euer Multiplex. Das ist in vielen Versuchen (auch ausserhalb des Lautsprecherbaus) ermittelt worden.

    auf diesen Link, der dir vielleicht schonmal begegnet ist.

    http://www.exportverpackung.de/wissenswertes/…tikel/bfsv.html

    Akustische Untersuchungen diverser Fachzeitschriften belegen immerwieder, dass Spanplatte ein ähnlcih gutes Verhalten wie MDF aufweist, Multiplex dagegen schlechter abschneidet. (*seufz* muss ich suchen und scannen oder glaubste es mir?)

    Was professionelle Herseller machen, ist mir ziemlich egal. Es gibt genug beschissene Lautsprecher auf dieser Welt, die in Muliplex gepackt sind. Es gibt bestimmt ebensoviele selbstgebaute Anlagen aus OSB oder Spanplatte, die besser klingen.

    Nicht alles, was verkauft wird, ist auch toll.

    Ich sage nicht, dass Multiplex schlecht ist, aber es gibt durchaus alternativen. Stell dir mal vor, EAW stellt seine neue Box aus V100 verleimter Spanplatte vor. Die werden ausgelacht. "Das ist nicht amtlich" udn schon kaufts keiner. Unter Warnex merkt keine sau was drunter ist, aber "das macht man doch nicht"

    Wir sind im Selbstbaubrett und für den Selbstbau sind durchaus auch andere Materialien möglich. Multiplex ist nicht das Übermaterial als das es gerne gehyped wird.

    Ich bezweifle, dass du vor 10 Jahren schon Boxen aus OSB gebaut hast. Die hätten ziemlich sicher nämlcih auch bis heute gehalten. OSB ist ein relativ neues Plattenmaterial, dass mehr oder weniger als Konkurrenz zu Multiplex gesehen wird. Es macht seine Sache sehr gut. Selbst Schalungstafeln und Siebfilmplatten werden mitlerweile mit OSB als Trägermaterial angeboten.

    MfG, farad

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 5. Juli 2003 um 19:47
    • #27

    hallo farad,
    erstmal volle Zustimmung zu deinem Beitrag.

    Stell dir mal vor, EAW stellt seine neue Box aus V100 verleimter Spanplatte vor. Die werden ausgelacht. "Das ist nicht amtlich" udn schon kaufts keiner.

    Das ist genau was ich meine. Ich verwende Birke nicht weil ich zu viel Geld habe, sondern wil es "in" ist. Ich habe mich für´s Geldverdienen entschieden. Ich kann(will) mir keine Extrawurst leisten. Alles muß State of the Art sein, dann wirste´s auch los. Ob mir das persönlich gefällt oder nicht spielt dabei keine Rolle, leider.
    Obwohl, um auf den von mir ober zitierten Satz zurückzukommen, wenn EAW soetwas macht, kann das als "neuer Trend" durchaus beim Publikum ankommen. In diesem Fall würde ich sofort nur noch mit 19mm V100 bauen. In anderen Branchen ist´s doch auch nicht anderst.
    Ich denke ich habe dich verstanden :)


    Gruß Andreas

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 5. Juli 2003 um 20:51
    • #28

    @ schallereignisssortierer

    du wiedersprichst dir ja selbst...

    multiplex ist eben nicht besser, von den materialeigenschaften her.
    und die 50 hersteller benutzen es nur nicht, da alle die boxen kaufen rallig auf birkenmultiplex sind.

    nur im selbstbaubereich bist du darauf nicht angewiesen.
    du kannst das bauen, was funktioniert....
    denk mal drüber nach

    und was hat denn das mit kunden im verleih zu tun?
    wie sollen die rausfinden aus welchem holz deine kisten sind?
    wenn man osb dick mit warnex lakiert sieht man nix mehr davon und es genauso stabil.
    also deine argumente lösen sicht langsam in nichts auf ;)

  • schallereignisssortierer
    Beiträge
    434
    • 5. Juli 2003 um 22:07
    • #29

    Hallo Thomas,
    mit nichten. Es ist eine Frage des Standpunktes. Ich hatte gehofft, dieses wäre nun klar ersichtlich.
    Als Verleiher kommt wenn schon Selbst(nach)bau nur Birkenmultiplex und aus den o.g. Gründen in Frage. Und die Kunden solltest du nicht unterschätzen. Meine Kunden sind u.a. andere Verleiher. Für die ist das wichtig und ein Grund bei mir zu leihen.

    und die 50 hersteller benutzen es nur nicht, da alle die boxen kaufen rallig auf birkenmultiplex sind
    genau so ist´s, darum nehme ich es ja auch. Nochmal: ich will damit Kohle machen! Ist das so schwer zu verstehen? Die Kunden bekommen genau das was sie wollen......und die wollen genau das was die Marketingstrategen ihnen einreden!


    nur im selbstbaubereich bist du darauf nicht angewiesen.
    du kannst das bauen, was funktioniert....

    Jaaa, das ist aber immernoch ein PA Forum und PA ist für Publikum (daher der Name), also nicht nur Privatbereich, also kann ich nicht bauen was funktioniert. Das ist doch nun wirklich einfach zu verstehen.

    Privat habe ich nichts gegen Spanplatte oder OSB als Boxenbaumaterial. (daher die Zustimmung für Farad´s Beitrag) Somit wiederspreche ich mir in keinster Weise. Ach ja, die Argumente, welche ich in meinem 1. Beitrag angebracht habe (z.B. schlechte Verarbeitung, PA Test mit Car Hifi material, Terminal nicht versenkt usw.) sind für mich nach wie vor Tatsache und Ausdruck von Unprofessionallität.


    Nichts für ungut, schönen Abend an alle.

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 5. Juli 2003 um 22:18
    • #30

    N'abend,

    Der Vollstaendigkeit halber, OSB hat eine um etwa 30% niedrigere Biegesteifigkeit als MP. Alle anderen Werte sind besser als bei MP. Bleibt das Problem, dass OSB bei allen Herstellern nur in den befilzten Billigserien verwendet wird. Das Image ist dann entsprechend. Da hat der ereignissortierer schon recht. Der in gruener Rostschutzfarbe gehaltene 2mm Stahl eines Heeresgelaendewagens ist auch stabiler als das Blech bei Mercedes. Trotzdem wollen die Leute lieber das metallic lackierte Blech :)

    OSB fuer Protos ist super. Fuer den Verleih darfs schon MP sein.

    CU
    martin

  • MPA
    Beiträge
    55
    • 5. Juli 2003 um 22:19
    • #31

    Mir kommt da vor, dass da nur noch herumgestritten wird, was besser ist, was abgesenkt eingebaut werden soll und so... auf das wollte ich nicht raus. zusammen kommt man ans ziel und nicht so.
    Die ungenauigkeit an der ecke 3mm kommen daher, weil mir die platte vom 1. stock runter auf den beton mit der ecke... is ja auch nur ein prototyp! Nachdem auf der box die Filzschicht draus ist, dann sind die einbaugriffe und das anschlusspanel beinahe eben mit dem rest, also isses ziemlich egal, wie es jetz ausschaut. Speakonbuchsen werden schon jahrelang standardmäßig von aussen mittels einbauplatte (siehe bild oben) eingebaut ;-), aber jeder wie er will, ist ja auch sch**** egal! Dann bin ich noch eine erklärung schuldig wegen den 15Hz und k=0,55 und die größe... die aussage stimmt, dass das horn zu klein ist. die hornmundgröße ist aber in verbindung der hornlänge vom hornhals abhängig, der bei dem horn eher klein ausfallt, aber gerade noch so, dass sich der schalldruck der vorkammer in einem hochpunkt befindet. die unterste frequenz, die ausgegeben wird (nach norm) liegt bei 21,6Hz, darunter gibt es keine nennenswerte abstahlung mehr. sicher hätte ich die obere platte schräg machen können, aber ich hatte geplant, da eine hartholzplatte zu biegen und da dann reinzubauen, aber das mit dem biegen ist dann doch etwas schwieriger...
    Dann noch ein statement zur autoendstufe... der woofer stand am balkon und das rack doch im zimmer... einfacher ist es dann doch für den ersten betrieb die autoendstufe rauszuschleppen, wie das weitaus schwerere PA Rack, wo nebenbei alle kabel belegt sind, die länger als 5 meter waren. DAnn noch ein statement zur phase der druckplatte... auf dem bild ist leider nicht zu sehen, dass es sich hier umm eine halbe phase handelt, so dass bewusst oben die kluft überbleibt, um später das signalkabel dort einzubauen. das silikon wurde innerhalb der gegendruckkammer (arbeitskammer) des treibers verwendet, aber nicht aussen, da ihr ja recht habt, dass man da nichtsmehr streichen oder so kann über das silikon.
    Aber ich finds hier nicht in ordnung, dass da einer da herumhackt, weil ich da presspan genommen hab, nur weil er denkt, das rauhe zeugsl wär besser, nur weils in seiner PA Box seines lieblingsherstellers so ist.
    aber jetzt schluss mit dem kritisieren, ich hab mich hier angemeldet um mit anderen das wissen auszutauschen und nicht um zu streiten-

  • MPA
    Beiträge
    55
    • 5. Juli 2003 um 22:38
    • #32

    Einer hat da wegen unserer PA Stufen nachgefragt - eines vorweg - es gibt von uns keine Schaltpläne!!!
    Die Stufen verfügen über folgende features, die nur teilweise in den QSC stufen drin sind:
    Cliplimiter
    Leistungsrückschaltung bei Übertemperatur (keine abschaltung)
    Einschaltverzögerung, Knackunterdrückung
    Signal Present Anzeige (ob ein signal anliegt) (pro kanal)
    VU Anzeige 5 LED pro Kanal
    Clip Anzeige
    Pegelregler auf der Frontplatte
    Softanlauf bei Stufen über 2000 Watt
    Technische Daten aller Stufen (Endstufen alle selbst Berechnet und im Labor gemessen und verbessert):
    Leistungen (SIN/4 Ohm x2): 400W, 800W, 1200W, 2000W; 2 Ohm Stabil, Brücken möglich.
    Weitere Daten (bei allen gleich):
    Frequenzgang: 5Hz - 100kHz
    Fremdspannungsabstand: 145dB
    Klirrfaktor: ca. 0,05%
    SlewRate: 113V/µs
    Norm. Eingangspegel: 0,78Volt
    Ausgangsstufe in MOSFET Technologie

    Was da aber dazuzusagen ist: Wir alle haben eine Top Ausbildung in Elektronik und daher können wir Stufen mit solchen Daten Planen und Aufbauen. Die Stufen sind aber leider nicht serienfähig, da die Aufbaukosten extrem teuer sind (bei 2x 2kW ca. 700€) und der Aufbau insich extrem kompliziert ist, angefangen bei den 4 fach geschirmten Audiozuleitungen innerhalb der Stufen. Der aufbau der stufen diente nur zur überprüfung unserer pläne und zur vollständigkeit der projekte.

    Ab Dezember 2003 arbeiten wir an einer Class D Stufe, wo man dann eher noch den schaltplan rausrüclen kann. (wenn einer keine microcontroller ptogrammiern kann, bringen ihm die pläne eh nichts), weil die Stufe über eine Microcontrollergesteuerte modulation verfügt.

    An alle, die die Endstufe bauen möchten, ich geb meine pläne nicht her, aber es hat jemand anderer eine ähnliche stufe gebaut und glücklicherweise die pläne im netz veröffentlicht. hier der Link...
    http://www.a-and-t-labs.com/K6_Sw_Amp/

  • www.malareen.de
    Beiträge
    1.731
    • 5. Juli 2003 um 23:27
    • #33

    Sorry, aber jetzt warte ich nur noch auf den Augenblick wo die Seifenblase "bluppp" macht und zerplatzt !

    Gruß, Paul

    http://www.lsv-hamburg.de
    Lautsprecher Versand

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 6. Juli 2003 um 02:15
    • #34

    die ist doch gerade geplatzt siehe auch selbstbauendstufe und obiger beitrage

    huch *G* eine Gegentakt die nur 25% verheizt und das ohne min 2 Step Class H .....
    und die obige ist naja referenz möchte ich ncith sagen zu dem link halt so übliches gebastel halt

    Mosfet Technologie naja schönes Schlagwort halt lokal gegengekoppelte Curent Cells ja ok ansosnten halt Ringemitter alles ok

    er kann ja mal das schaltungskonzept der wunderendstufe erläutern wobei 2 kW kein Wunder sind wenns in mosfetties zusammengestrickt ist

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • ADMIN
    Administrator
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    1
    • 6. Juli 2003 um 03:04
    • #35
    Zitat von "MPA"

    Fremdspannungsabstand: 145dB

    Bei welchem Eingangswiderstand?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • steini
    Beiträge
    8
    • 6. Juli 2003 um 10:23
    • #36

    Hallo, nach dem ganzen herumgestreite, sinnlos übrigens, wenn möglich bitte baupläne mailen.
    audioart@web.de

    gruß franz

    Na dann

  • MPA
    Beiträge
    55
    • 6. Juli 2003 um 13:32
    • #37

    Der Eingangswiderstand besteht aus folgenden Größen:
    Widerstand vom Pegelpoti => 47k
    h11 des ersten Differenztransistors + Spannungsvorstufe-R
    Eingangswiderstände der 6 OV's des Aussteuerzweiges
    Also ca. 30k Ohm.
    Und ich würd da nicht so einfach - 2kW x2 ist kein Problem mit Mosfets sagen, ich sag nur, dass das 5kW Netzteil alles andere wie 'kein Problem' ist, dann noch die Transistoren der Vorstufe, mit einer Spannungsfestigkeit mehrer 100 Volt und doch noch ein brauchbares 'B' hat. Bauteile mit guten eigenschaften und die hohe spannungsfestigkeit und doch noch zu einem halbwegs brauchbaren preis zu beschaffen ist alles andere wie einfach.

  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 6. Juli 2003 um 13:45
    • #38

    Mir ist nicht klar, was solche überzüchteten Amps bringen sollen. Es gibt kein Chassis, das alleine 4000W aushält, und alles andere kann man mit kleinen, gebrückten Amps machen. Ein großer ist nur schwer und geht zu lasten der Betriebsicherheit. Mehr als 2000 Watt pro Chassis ist selten sinnvoll und es gibt genug preiswerte Amps in der 2x1000W Klasse.

    -> :roll:

    farad

  • MPA
    Beiträge
    55
    • 6. Juli 2003 um 13:51
    • #39

    Es geht hier rein um Laborzwecke, um zu sehen, was möglich WÄRE!!!
    dann noch zu dem, der mr nicht abkauft, dass eine Gegentaktendstufe ziemlich genau 25% der gesamt SIN Leistung in wärme umsetzt... da sieht man wieder, dass da manche leute null ahnung von der elektronik in endstufen haben... aber sagen kann man ja viel, wenn mans nicht beweisen kann, daher der beweis:
    Also, wer sich da nicht auskennt mit dem thema, soll erst garnicht weiterlesen...jetzt kommen überlegungen und tiefste mathematik...
    BEGRIFFERKLÄRUNGEN
    Pv(t)...Verlustleistung zum Zeitpunkt t
    ia(t)... Wechselstrom durch den Verbraucher zum Zeitpunkt t
    Uv...Versorgungsspannung vom Netzteil (Gleichspannung)
    Ua(t)... Ausgangsspannung zum Zeit....
    Uas... Ausgangsspitzenspannung
    RL...Lastwiderstand (box)
    w... Omega = 2·PI·f
    f = Frequenz
    t... Zeit
    MATHEMATISCHES
    Pv(t) = ia(t) · (Uv - Ua(t)) =
    = (Uas · sin (w·t))/RL · (Uv - Uas · sin (w · t)) =
    = ... das integrieren möcht ich euch ersparen... =
    = (-Uas / 4) · [(-4 · Uv + Uas · PI) / (PI · RL)]
    wird da jetzt ein bischen herumdifferenziert dann kommt folgender ausdruck raus:
    1/4 · [(4 · Uv - Uas · PI)/(PI · RL)] - [(1/4) · (Uas/RL)] = 0 =>
    => Ua = 2 · Uv / PI
    => Einsetzen in Pv Formel:
    Pvmax = -1/4 · (2 · (Uv/PI))· (-4· Uv + 2 Uv/PI · PI)/(RL · PI) =
    = 1 / PI^2 · Uv^2 / RL
    Und nun der beweis, dass das mit den 25% ungefähr passt: BEISPIEL
    Endstufe 800 Watt SIN / 4 Ohm
    Uv =~ 10V + WURZEL(P·RL)·WURZEL(2)=10+WURZEL(800·4)·WURZEL(2)=90 Volt
    Pvmax = (1 / 3,14^2) · (90^2/4) = 0,101·2025 = 205,175 Watt

    800 Watt => 100%
    205 Watt => x%
    => x = 205·100/800 = 25,625%, also wer sagts`???

  • MPA
    Beiträge
    55
    • 6. Juli 2003 um 14:11
    • #40

    Vielleicht etwas, wo oben nicht steht... Wir haben erfahrungen im Boxenbau und Endstufenbau sowie auch im Bau von DMX systemen und so. Das heißt aber nicht, dass wir erfahrungen im Betrieb der Teile haben, also wir haben bis jetzt 2x das Eigenbauequipment in einer Mensa verwendet um etwas sound zu produziern. das ergebnis wurde von den gästen als 'sehr gute anlage' bezeichnet, aber es ist halt ne mensa gewesen. sonnst wissen wir nur, wie man am besten boxen baut, wie der klang am besten ist (material) und wie man da rein optisch was machen kann (bezug und so)

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