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Wieviel Kohle verlangt ihr???

  • Ecto_Erwin
  • 30. August 2004 um 22:36
  • Jeremy
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    • 3. September 2004 um 09:00
    • #61

    Die Entwicklung in dieser Branche weist doch einige Parallelen zur Werbebranche und zum Publishing auf: Früher musste man, wenn man anständiges Werbematerial haben wollte, zu einer Werbeagentur, wo Grafiker, Ideenschmeißer, Designer, sowie im Nachfeld Druckereien etc. zusammenarbeiteten, um etwas Anständiges auf die Beine zu stellen.

    Seit es mit der Fortentwicklung von Computern, Scannern, Digitalkameras, Farblaserdruckern etc. ... quasi für jedermann erschwinglich ist, sich das Handwerkszeug (hier meine ich nur die Hardware) zusammenzukaufen, glaubt sich ein jeder plötzlich von Erato (Muse der Lyrik und erotischen Poesie), von Kalliope (Muse der epischen Dichtung),von Thaleia (Muse der Komödie) und Polymnia (Muse des Tanzes und der Musik) geküsst und somit in der Lage, vernünftiges Werbematerial selber basteln zu können, ohne sich der Erfahrung von Fachleuten zu bedienen.

    Nur wenig später merken die meisten, dass der Kuss doch wohl eher von Melopomene, der Muse der Tragödie, erfolgt ist, und dass das selbstgebastelte Zeugs einfach gräßlich aussieht. Nur haben sich leider inzwischen viele der "Hobbywerbebastler" (Ähnlichkeiten zu einem in diesem Forum oft benutzen Begriff sind durchaus beabsichtigt) aufgemacht, mit z.T. recht anständiger Ausrüstung und trotzdem nur lückenhaft vorhandenem Sachverstand diese Branche von hinten her aufzumischen. Das drückt natürlich die Preise auch für die renommierten(SP?) Werbeagenturen, Druckereien und Designbuden.

    Komisch allerdings, dass gerade die wirklich guten Läden nach wie vor im Geschäft sind, weil Qualität und Zuverlässigkeit halt nach wie vor gefragt sind und wohl auch in Zukunft gefragt sein werden.

    Leider ist halt die Beurteilung der "Qualität" der Arbeit in der Veranstaltungsbranche einem enorm subjektiven Blickwinkel unterworfen, so dass es leider oft schwerfällt, einen Veranstalter von dem Qualitätsrisiko, das er mit der Annahme eines gedumpten Angebots eingeht, zu überzeugen: "Wieso? Das hat doch beim letzten Mal alles wunderbar geklappt, und laut genug wars obendrein!"

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Mister.Lange
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    • 3. September 2004 um 09:35
    • #62

    Also zuallererst - die am Anfang genannten Preise sind natürlich inakzeptabel - für mich - sicher auch für meinen Chef, genau wie für die meisten hier.

    Allerdings ist das Problem für mich vielschichtiger:

    Gehen wir mal davon aus, ein Freund der "Livemusik" möchte ein kleines Konzert mit seiner lokalen Lieblingsband veranstalten. Dazu noch 3 andere Bands. Wie sehen denn da ungefähr die Kosten aus:

    - alle Bands müssen zur VA fahren; 200EURO
    - für Nass sollen sie auch nicht spielen; 500EURO
    - es muss ein Raum gemietet werden; 250EURO
    - Beschallung - wie oben beschrieben; 500EURO
    - Security (bitte nicht ohne! - zwei mann ein paar Stunden); 150EURO
    - Werbung; 300EURO

    Dazu fällt mir natürlich noch mehr ein, aber bereits jetzt bin ich bei 1800EURO angekommen. Was wiederum bei 10EURO (Sind halt Nachwuchsbands) schon 180 Leute bedeutet. Jetzt kann man sicher sagen, wenn er die nicht bekommt, dann soll er es lassen. Aber keine Band fällt aus dem Proberaum heraus auf eine große Bühne (wo es für uns alle sicher wieder interessant würde). Also für den Nachwuchs sind solche "Spielgelegenheiten" extrem wichtig.
    Ich fände es auch irgendwo schade und traurig, wenn solche kleinen Sachen nicht mehr ohne Mäzenatentum auskommen. Es gibt so viele Enthusiasten die ihre ganze Freizeit für junge Bands opfern, und das bestimmt nicht mit dem Hintergedanken, uns später mal arbeit zu verschaffen.
    Jetzt kann man sicherlich sagen, die sollen in Clubs spielen. Dazu kann ich nur sagen, das es Regionen gibt in denen keinen existieren. Abgesehen davon, wer das oben beschriebene Beispiel als dumping ablehnt, der muss auch mal sagen das jeder Club mit einer Festinstallation ein dumping Fall ist. Welcher Club kalkuliert denn mit reellen Zahlen. Im besten Fall hat die Technik irgendwann mal die Stadt/Gemeinde bezahlt, und danach ist sie einfach da und wird genutzt. Die dann aufgerufenen Preise entspringen meist nicht einer ordentlichen Kalkulation.

    Also um es mal zum Abschluss zu bringen, als ordentliche Beschallungsfirma kann man solche Preise sicher nicht akzeptieren. Aber auch wir profitieren vielleicht irgendwann davon, dass sich jemand für das Geld hingestellt hat.

  • Loloverde
    Profi
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    • 3. September 2004 um 10:18
    • #63

    Hi

    Ich erlaube mir das für den Rahmen der Schülerband zusammenzustreichen:

    - alle Bands müssen zur VA fahren; 200EURO

    0, wohnen im Ort oder werden von Pappa gefahren

    - für Nass sollen sie auch nicht spielen; 500EURO

    0, tun sie aber

    - es muss ein Raum gemietet werden; 250EURO

    0, ist Raum der Schule

    - Beschallung - wie oben beschrieben; 500EURO

    Wird hier diskutiert

    - Security (bitte nicht ohne! - zwei mann ein paar Stunden); 150EURO

    Sicher ok, wird aber wohl die örtliche Jugendfeuerwehr machen

    - Werbung; 300EURO

    0, weil Material der Schule verwendet wird

    So sieht die Praxis aus bei Konzerten von Schülerbands.

    So bleibt als einziger großer Ausgabenpunkt der Beschaller übrig. Und hier zwei Drittel sparen zu können ist für den Kunden schon extrem verlockend.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • noiseshaper
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    • 4. September 2004 um 01:57
    • #64

    dann muss man halt abstriche beim material machen... wie loloverde schon schrieb. vor einigen jahren hab ich auch unsere abifete beschallt, für weit weniger als 500 €... (was ein euro ist ausser ner vorsilbe wusste damals eh noch niemand :-))und die party meiner eigenen leute unentgeltlich zu betreuen würde ich jetzt nicht als dumping bezeichnen... aber da standen halt 12 pars und 4kw ton ohne schnickschnack, kein (fremd)personal, mehr war halt nicht drin und das hat auch keinen gestört. wenn man 500 € ausgeben will kann man halt nicht erwarten dass es aussieht wie bei den großen. und wenn ein kunde kommt der das will, dann muss man ihm auch sagen was das kostet MUSS. bestell doch mal einen monteur, der dir nen tach lang waschmaschinen anklemmt. das klingt natürlich sinnlos, aber der mann bringt nen schraubenzieher mit und geht nach 10h auch mit nicht viel weniger heim. und da will jemand mit 2 mann und nem schlecht geladenen 7,5t für das gleiche geld aufkreuzen? das lohnt sich nicht mal mit selbstgeschraubten spanplattenbrüllwürfeln!

    und nur so als denkanstoss... einer von oben genannten holzgebilden fällt um und begräbt die frau des direktors, oder sonstwen... dann hat sich der gewinn der letzten jobs auch relativiert... und der der zukünftigen...

    ich kanns verstehen wenns unter kumpels bleibt oder sowas, aber sobald es "von aussen" kommt, geht das ganz einfach nicht. preiskampf is ok, so ist halt das system. aber "vorteile" wie nicht gezahlte steuern, sozialabgaben etc so an die kunden "weiterzureichen" ist weder der allgemeinheit noch den kollegen gegenüber fair.

  • Ecto_Erwin
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    • 4. September 2004 um 08:02
    • #65

    Loloverde ich will dir ja nich zu nahe tretten, aber hast du schon jemals ein Konzert organisiert????

    Ich möchte ja nicht sagen das ich auf dem Gebiet ein Guru bin, aber ich habe für einen Regionale Band 2 Jahre lang das Booking gemacht und zusätzlich ca. 20 Konzerte organisiert.

    Es läuft halt nich ganz so wie du glaubst.

    Eine regional Rock Band (vorallem in der Rockszenen ist der Preis sehr niedrig!!) bekommt ca. 200-350€ für 1 1/2 Stunden Konzert.
    Das heißt, die haben kein Geld!!!

    Wenn so eine Band jetzt ein Konzert veranstalten will sieht das meist so aus:

    Turnhallen von Schulen etc. können in den meisten Fällen nicht benutzt werden (da..Rauchverbot, keine Bühne, Schule will es nicht!)

    Also muss ein kleiner Saal angemietet werden, sagen wir wenn man ganz viel bettelt bekommt man einen kleinen Saal für 200 Pax um 100€!
    Reinigung kostet 50€, selbst wenn man hilft!
    Dann bracuht man noch mind. 2 andere Bands, die verlangen nicht viel aber 100€ incl. Fahrtkosten müssen schon drinnen sein.

    Mann muss das Ding ja auch plakatieren und selbst wenn man das auf A3 macht und irgendwo kopiert (wovon ich zwar allen Bands die zu mir kommen abrate, da Werbung das wichtigste ist!Da können die Bands dann noch so gut sein, wenns keiner weiß dann kommt keiner!) kostet das mit Papier (200-250Stk braucht man) mind. 70€!

    Sobald man das macht muss mans das Ding auch bei der AKm anmelden.
    100€

    Die Bands brauchen natürlich was zu trinken auf der Bühne, etzwas Catering, Freigetränke und noch ein bisschen ein zeug das so anfällt! (Erfahrungswert!) 150€

    Sind 670€ wenn dann für die Technik nocheinmal wie oft gesagt mind. 1500€ dazukommen dann sind wir bei 2170€!!!!

    Mal angenommen man findet 8 Sponsoren die im Schnitt 50€ springen lassen (und da verdrehen die Leute schon den kopf!)

    bleiben noch 1770€, wenn man jetzt annimmt das 150 Leute kommen (was wiklich schon sehr hochgegrifffen ist für so ein Konzert) und man verlangt 3€ vvk und 5€ ak, also im schnitt 4€ (mehr kann man einfach nicht verlangen!! Sind das 600€ im besten Fall rechnen muss man eigentlich mit 50 Leuten!!

    Bleiben immer noch 1170€

    Und das mit dem Ausschank einnehmen ist schwer, vorallem wenn man auschank macht, muss den ja auch wieder jemand machen! Und heutzutage stellt sich fast niemand mehr gratis hin und schenkt 8 Stunden lang aus!!!

    Das ist nicht so leicht wie ihr meint!

    Probiert es doch einfach selber und veranstaltet so ein Konzert.....

    ROCKSTAGE light&sound productions
    first HK CONTOUR User in Austria
    http://www.rockstage.at
    E-Mail: erwin.hofer@rockstage.at
    Tel: +43 650 20 03 106

  • Pille666
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    • 4. September 2004 um 13:55
    • #66

    muss dazu jetzt auch mal was sagen!

    wir hatten vor kurzem eine ganz ähnliche anfrage und haben den job auch gemacht und es wurde nur personal bezahlt ( in der Lokation machen wir im jahr ca 40 VA die immer gut bezahlt sind und dieses war das sommer fest der lokation bei der halt dann mal gesponsert wurde) und da kamen wir alleine mit personal auf ca.1500 Euro! Ok wir musten noch bühne aufbauen was den zeitaufwand nartürlich erhöht aber unter 2000 Euro wird da wohl inklusive auf und abbau nicht drin sein man bedenke was ein lichtler und ein tonler heutzutage bekommt (und das ist auch gut so) und hands arbeiten auch nicht mehr für nen appel und ein ei!

  • tufkadib
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    • 6. September 2004 um 16:08
    • #67

    Hallo,

    hier nun auch meine unmaßgebliche Meinung zum Thema.

    Dumping geht meiner Ansicht nach nur, wenn's irgendwo klemmt, also
    - Billiggerümpel genommen wird
    - Vorschriften mißachtet werden
    - der Dumper (ich weiß, klingt doof; ein Dumper ist ein kleiner Kipper, mit dem auch Rennen gefahren werden) keinen Plan von Einnahmen und Ausgaben hat.

    Gibt man sich Mühe, wirklich alles richtig zu machen (und baut man sich evtl. sein Holz selber, um dem unsäglichen 08/15-Geröll zu entgehen), kommt man automatisch in eine Kategorie mit seinen Preisvorstellungen, die mit denen der Konkurrenz in etwa korreliert.

    Wenn die erste Begeisterung über paar Jobs vorbei ist, wird sich der Punkt einstellen, wo man reelle Preise von blankem Ausputz unterscheiden kann.
    Man muß halt auch "nein" sagen können.

    MfG

    DirkB

  • Loloverde
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    • 6. September 2004 um 16:51
    • #68

    Hallo Ector_Erwin

    Zitat von "Ecto_Erwin"

    Loloverde ich will dir ja nich zu nahe tretten, aber hast du schon jemals ein Konzert organisiert????

    Da haben wir klassisch aneinander vorbei gequatscht: Ich bin davon ausgegangen, daß das Konzert von der Schule organisiert wird. Deine Rechnung stimmt mit deinen Rahmenbedingungen.

    Wobei ich als Veranstalter die Bands auf Eintritt spielen lassen würde. Wenn die dann nur mit 20 Euro aus dem Abend herauskommen sehen die recht genau was die Veranstaltung kostet und wo die Band kommerziell steht.

    Aber: Solche Konzerte wie von dir beschrieben rechnen sich nur in Ausnahmefällen. Kleine Bands vor Publikum spielen zu lassen funktioniert nur mit "Selbstausbeutung". Die meisten Beteiligten laufen ohne Geld aus der Veranstaltung heraus. Und natürlich will hier im Forum niemand das der Tonler ausgebeutet wird.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Lex2003
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    • 6. September 2004 um 17:09
    • #69

    /me möchte nur mal kurz was einwerfen:

    ich verstehe hier sicher die eine oder andere meinung und habe auch meine eigne dazu die ich hier jetzt aber nicht noch mit dazu steuern muss.

    was ich bloß ein bißchen arm finde ist das ihr euch alle so seht als währe das nur bei euch so....

    was ist bitte mit webdesignern?

    welcher jugendliche hat den heutzutage nicht schon mal für 50€ ne kleine hp gemacht für die ein designer 500€ bekommen hätte.
    der muss auch davon leben...

    beispiel forum.
    warum ist hier ein kostenloses forum?
    weil alle spaaren müssen.
    hätten wir ein forum von einem programierer hätten, hätten wir auch nen support dabei der die suchfunktion ....... ihr versteht schon....
    aber sowas wird halt in kauf genommen weil spaaren wichtiger als qualität ist.

    gruß
    Kai

    ps.:sollte kein angriff an den admin sein ;)

  • Joachim Flottmeier
    Profi
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    889
    • 6. September 2004 um 17:19
    • #70

    lex 2003
    ist dir schon mal eine Homepage auf den Kopf gefallen weil kein Safety daran war???:roll:

    http://www.flottmeier-rehrmann.de

  • Lex2003
    Beiträge
    601
    • 6. September 2004 um 17:24
    • #71

    nein aber mich regt ein forum auf, dass keine funktionierende suchfunktion aufweist, weil es, da es kostenlos ist, keinen richtigen support gibt.

    Kai

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 6. September 2004 um 20:30
    • #72
    Zitat von "Joachim Flottmeier"

    ist dir schon mal eine Homepage auf den Kopf gefallen weil kein Safety daran war???:roll:


    Nein, aber fehlerhaftprogramierte Webseiten können dazu missbraucht werden um SPAM zu verschicken :wink:
    Der Missbrauch von eMails wird derzeit übrigens auf über 50 % geschätzt! Lebensbedrohlich ist das jetzt nicht gerasde, aber...

  • Backi
    Beiträge
    939
    • 6. September 2004 um 21:58
    • #73

    Nabend!

    Gleich vorweg: Ich bin bei dem Beispiel - grob im Kopf überschlagen - auf 1500€ gekommen.

    Nichts neues ist, dass uns die Hobbyisten die Preise kaputt machen, aber...

    1. Das gibt es in jeder Branche. Nehmen wir einen Maler Betrieb. Es gibt zich Schwarzarbeiter, die dem Betrieb die Kunden wegschnappen. Der einzige Unterschied ist, dass keiner malen als Hobby hat und die Schwarzarbeiter damit auch Frau und Kind durchfüttern müssen.

    2. Hat nicht fast jeder von uns so oder so ähnlich angefangen?

    3. Die Leistungen die die Auftraggeber solcher Hobbyisten erhalten sind nicht vergleichbar mit denen einer professionellen Firma. Thema Fachkräfte, Sicherheit und Qualität.

    4. Ein Hobby kostet Geld. Ausserdem stößt auch ein Hobbyist an seine materiellen und fachlichen Grenzen. Wenn man nicht ganz blöd ist, schneidet man sich als PA Company etwas von dem großen Kuchen ab...

    Ich denke das Problem ist, dass wir in einer Luxus Branche stecken, die Konjunktur Flaute voll mitkriegen und einen Schuldigen suchen. Wie gesagt, das Problem hat fast jede Branche.


    regards


    PS: Illegale MP3s und Dumping Preise im Internet regen mich viel mehr auf...

  • Jeremy
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    • 6. September 2004 um 22:21
    • #74
    Zitat von "Backi"


    3. Die Leistungen die die Auftraggeber solcher Hobbyisten erhalten sind nicht vergleichbar mit denen einer professionellen Firma. Thema Fachkräfte, Sicherheit und Qualität.

    Das stimmt natürlich. Nur wie unterscheidet der Veranstalter zwischen dem seriösen VA-Techniker und dem Pfuscher? Solange z.B. im Sound nicht wirklich gravierendste Defizite auffällig werden, ist es doch dem Veranstalter völlig egal, wie das klingt, Hauptsache es ist ordentlich laut (Veranstalter, denen es nicht egal ist, wissen auch, dass sie dafür Geld in die Hand nehmen müssen).

    Sicherheit: Solange auf einer Veranstaltung niemand zu Schaden kommt, ist es dem Veranstalter sch***egal, ob das Glück, Zufall, Vorsehung oder Kompetenz war.

    Fachkräfte: Wenn er ein schwarzes T-Shirt mit irgendeinem Crew-Aufdruck trägt, eine mind. 4-zellige Maglite am Gürtel trägt und sich von Kaffee und Zigaretten ernährt, dann ist er nach Ansicht der meisten Veranstalter eine Fachkraft.

    Ich denke, es fehlt auch an kompetenten Veranstaltern, denen die geltenden Anforderungen nicht nur abstrakt bekannt, sondern in ihrer Bedeutung auch klar sind. Es gibt leider nicht nur Profi-Veranstalter, sondern viel häufiger reine Dilettanten (die von ihrem "Beruf" durchaus leben können, obwohl sie eigentlich nicht viel davon verstehen). Das sind dann diejenigen, die Bühnenanweisungen zurückhalten, bei denen es nichts zu futtern gibt, die ständig in eine Arbeit, von der sie nichts verstehen, reinquatschen und für das ganze allerhöchstens einen Dumpingpreis zahlen wollen.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Lex2003
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    • 7. September 2004 um 20:02
    • #75
    Zitat von "Mnyut"

    Lebensbedrohlich ist das jetzt nicht gerasde, aber...

    naja also bei meinen 300 spam mails am tag habe ich schon manchmal angst vor einem herzschlag ;)

    Kai

  • Jeremy
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    • 7. September 2004 um 20:14
    • #76
    Zitat von "Lex2003"

    naja also bei meinen 300 spam mails am tag habe ich schon manchmal angst vor einem herzschlag ;)

    Du kriegst die alle 300 noch zu sehen? Aber da gibts doch wirklich Mittel und Wege ... sozusagen das Email-Gegenstück zum Noisegate ...

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Lex2003
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    • 7. September 2004 um 20:59
    • #77

    ja aber die programme sind in meinen augen nicht wirklich vertrauenserweckend.

    liegt wohl an einer länger zurück liegenden bösen erfahrung mit so nem prog.

    hat "ausversehen" einfach 2 wichtige mails mit in den spamordner geschoben, die ich dann erst 3 tage später gefunden habe.

    der spaß hat mich dann über 300€ gekostet (werde ich hier jetzt nicht weiter erklären) und seit dem sortiere ich wieder per hand.

    gru0
    Kai

  • sachsensound
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    1.006
    • 7. September 2004 um 21:07
    • #78

    Nun ja, wie hier schon einige geschrieben haben kann man das natürlich nicht für 500 Euro machen. Aber wie auch schon einigen aufgefallen ist, kann man nicht von Schülern verlangen, daß sie für so ein Konzert mehr als 10 Euro Eintritt bezahlen. Wenn das komplette Geld schon an den Verleiher gehen würde wären das bei 250 Personen also 2500 Euro. Wenn man den Veranstalter aber weiterleben lassen will sollte man dann schon einen Kompromis eingehen. Das würde für mich heißen Werbepartner zu finden. Mit den Eintrittsgeldern sollte alles was mit Musik zu tun hat (Gage, Verleiher, Gema, ...) zu tragen sein. Dann kommt man ca. auf 1200 Euro für den Verleiher. Das wiederum ist für so eine VA in unserer Ecke hier schon ein vernüftiger Preis. Der Veranstalter muß eben dann genug Bier und Cola und Würstchen verkaufen.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • mischpultschorsch
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    3.503
    • 7. September 2004 um 21:53
    • #79
    Zitat von "sachsensound"

    auf 1200 Euro für den Verleiher. Das wiederum ist für so eine VA in unserer Ecke hier schon ein vernüftiger Preis.

    Ganz genau.
    Je nach regionalen Gegebenheiten wird sich der Preis im Bereich zwischen 1200 und 1500 Euro einpendeln. Genug, um dem Veranstalter einen reibungslosen Ablauf des Gigs zu bieten. Genug, damit der Verleiher kostendeckend arbeiten kann - und genug, um den DAP-Sperrmüll-Dumper zu deklassieren....

  • Jochen
    Profi
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    679
    • 7. September 2004 um 23:21
    • #80

    Bei uns wirst du das wesentlich günstiger bekommen als 1500 Euro.


    Sind wir doch ehrlich: in dieser Liga kann jeder mitspielen und was muss man da schon großartig auffahren ?
    Bsp.: PA
    da reicht doch ne Sub Sat PA ala K&F CA1515 plus Sw118 oder PS15 mit L1200

    solche Systeme hat doch jeder Garagen Verleih, genau so wie ein GL 2200.

    Monitoring muss doch nichts aufwendiges aufgefahren werden.

    In meinen Augen wären ca 1000 € angemessen und in unserer Gegend ist man froh wenn man so viel bekommt.

    Mfg Jochen

    http://www.zeit.de/2005/24/Medienopfer

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