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  4. Lichttechnik & Effekte

Szenenwechsel etc. bei Großveranstaltungen

  • niethitwo
  • 14. September 2004 um 20:07
  • niethitwo
    Beiträge
    215
    • 14. September 2004 um 20:07
    • #1

    Hallo!

    Wie wird den eigentlich mit Licht bei Rockkonzerten etc. gearbeitet?

    wird da beim Soundcheck was dazuprogrammiert??

    Und wie macht man dass, das das nachher alles genau stimmt?
    werden Szenen manuell gewechselt?

    oder läuft das ganze über Musiktaktung?

    Ich denk nämlich immer, wenn genau bei derundderstelle im Lied das Licht komplett aufwas anders Umschaltet und es liegt genau im Takt: woher weiß das programm, dass es erst beim 2ten Refrain die Szene mit purem Rot einstellen soll??

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 14. September 2004 um 21:03
    • #2

    nein, da steht in der tat noch ein mensch dahinter. der tut auch den scenenwechsel auslösen. der rest ist reine intuition und erfahrung des LJ's

    tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • KREISS
    Profi
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    2
    Beiträge
    4.542
    • 14. September 2004 um 21:09
    • #3
    Zitat von "tom noise"

    nein, da steht in der tat noch ein mensch dahinter. der tut auch den scenenwechsel auslösen. der rest ist reine intuition und erfahrung des LJ's

    tom

    Obwohl ich mit Helldunkel eigentlich nichts zu tun habe: Bitte nenne die Kollegen nicht LJ...!!!

  • Jeremy
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    1.491
    • 14. September 2004 um 21:29
    • #4
    Zitat von "Kai Reiss"

    Obwohl ich mit Helldunkel eigentlich nichts zu tun habe: Bitte nenne die Kollegen nicht LJ...!!!

    Wieso?

    Sind da etwa nicht die Lichtjungs aka Lampenjonglierer gemeint?

    SCNR

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • niethitwo
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    215
    • 14. September 2004 um 21:30
    • #5
    Zitat von "tom noise"

    nein, da steht in der tat noch ein mensch dahinter. der tut auch den scenenwechsel auslösen. der rest ist reine intuition und erfahrung des LJ's

    tom

    der Ärmste, der das für den Musikantenstadl machen muss :twisted: :mrgreen:

    aber danke für die Antwort! :D

    Also noch: Men's Power

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 14. September 2004 um 21:41
    • #6
    Zitat von "niethitwo"

    der Ärmste, der das für den Musikantenstadl machen muss :twisted: :mrgreen:

    wieso arm? kriegt doch auch geld für. würd das auch machen.....

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • niethitwo
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    215
    • 14. September 2004 um 21:53
    • #7
    Zitat von "tom noise"

    wieso arm? kriegt doch auch geld für. würd das auch machen.....


    aber nur mit oropax! :mrgreen: :roll:

    ich frag mich wie man dafür noch eintritt bezahlen kann...unsere Dorfkapelle spielt besser :twisted:

  • Jeremy
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    1.491
    • 15. September 2004 um 06:58
    • #8

    Musikantenstadel ist doch auch nichts anderes als irgend so eine Speed-/Nu-/Thrash-/Deathmetal-Kiste (man verzeihe mir meine offensichtiche Unkenntnis der genauen Genrebezeichnungen): Leute in seltsamen Gewändern, die unter Aufwendung oftmals zweifelhafter musikalischer Kenntnisse eine Welt besingen, die es so nicht gibt.

    Der einzige Unterschied besteht darin, dass das eine um ein paar dB lauter ist und dass die typischen Publikumsbewegungen der beiden Extreme im 90°-Winkel zueinander stehen (Headbanging vs. Schunkeln). :twisted:

    Die feinen musikalischen Unterschiede innerhalb des jeweiligen Genres erkennen jedenfalls nur Insider.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Tobias Zw.
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    27
    • 15. September 2004 um 07:05
    • #9

    Ich verstehe die Diskussion nicht - ich mach's doch für Geld.
    Jedenfalls kenne ich den Kollegen, der eine Musikantenstadl-Tour mitbeleuchtet hat und in seiner Freizeit Metal-Musiker ist... Es geht also.

    Mit morgendlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Jeremy
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    • 15. September 2004 um 07:12
    • #10

    Ich habe ja damit auch kein Problem ...

    Der Markt ist da, Geld wird auch bezahlt, also warum soll man's nicht machen.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 15. September 2004 um 09:07
    • #11

    Also nen LJ ist man inner Disse, nen Lichtechniker oder Lichtdesigner ist man z. B. aufem Konzert. Bitte nicht verwechseln den nen Disco Lichtmensch kann mal nen Fader zu spät anziehen, keiner merkt's. Wenn aber die Blinder-Wall aufem Konzert immer nur angeht wenns dem Lichtmann passt fällt das schon auf! Ich finde das sind zwei verschiedene Sachen.

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • ph-showtechnik
    Beiträge
    443
    • 22. September 2004 um 11:53
    • #12

    Ab einer gewissen professionalität der Veranstaltung hat das nix mehr mit LJ inner Disco (der auch mal pinkeln gehen kann und keiner merkts) zu tun. Selbst auf einer Stadtfest-Livebühne sollte man schon etwas musikalisches Grundgefühl mitbringen, da es nicht immer klare Lichtanweisungen gibt. Taktgenau klingt immer nach Lichtorgel.
    Ich habe auch schon VAs gemacht, wo pro Stück eine feste Lichtstimmung vorgegeben war....sonst nix, die muß aber dann punktgenau sitzen, was besonders bei Videomitschnitten konzentration erfordert, zumal wenn die Stücke nahtlos ineinander übergehen.

    rettet den ROCKPALAST

  • Haytech
    Beiträge
    632
    • 14. Oktober 2004 um 14:37
    • #13

    ph-showtechnik:

    Zitat

    Taktgenau klingt immer nach Lichtorgel.


    sic! Ich kann auch oft sehen das es zu laut ist :lol:
    Lichttechniker/ Operator / Designer sind eben auch Künstler...
    Es gibt bestimmt auch LJ´s die sogar wissen was nen Cue ist, und wieviele DMX Kanäle eigentlich ein GoldenScanHPE hat :twisted:

    (Bitte nicht schlagen liebe LJ´s, just kidding )
    Achso aussewrdem wird man ja allzuoft auch mit dem DJ Kollgen verwechselt.

    MfG
    Sebastian

  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 14. Oktober 2004 um 15:52
    • #14

    Viele Diskogänger kennen den Lichtman ja nur als LJ. Aber wie schon gesagt, ob nun in der Disse mit nem kleinen Pult ne Show zurecht schuster und dann nachher mal nen Blinder und das Strobe Fader hoch reißt, am besten bei jedem Schluck Bier auch mal nen Nebeltaster betätigt
    ODER
    auf nem Konzert einer Top 100 Band sich hinterm Hog einen abmüht
    .........

    Viele Leute kommen dann nachher an und sagen "gute Sache "LJ""!!!!
    Dann muss man denen wieder erkären wo der unterschied ist, aber die meisten peilen es eh nie.


    Weil der unterschied ob ich in ner Disse oder ner großen VA licht mache ist für mich doch schon sehr gewaltig.

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • henkxl
    Beiträge
    69
    • 14. Oktober 2004 um 19:44
    • #15

    Wenn ich mir während einer Veranstaltung ( Konzert, Theater, Messe....) einen hinterm Pult - egal welches - abmühe, habe ich was falsch gemacht.
    Das Lichtdesign entsteht vor der Veranstaltung, die Abläufe auch.
    Für gutes Licht brauche ich keine xxx Kanäle, sondern ein Konzept.
    Nix ist ätzender auf einem Konzert wenn irgendein LJ aushilfsweise ans Lichtpult darf und generell jeden Szenenwechsel oder Stilwechsel versemmelt oder versucht taktgenau zu sein. Wer aus 24 Kanälen nix gescheites rausholen kann (es geht auch ohne nerviges Wackellicht und batterieweise Kannen, weniger ist oft mehr) soll meinetwegen LJ sein aber sich nicht Lichttechniker oder Designer nennen.
    Ich möchte wirklich nicht belehrend oder arrogant sein, aber ich habe in gut 20 Jahren viel gutes ( auch in Discos mit LJ) aber auch miserabeles Licht gesehen. Ich muß auch feststellen dass die deutlich kreativeren Lichtzwerkzeuge viele LJs überfordern. Ich muß nicht unbedingt das Gobo beim rotieren noch vibrieren lassen oder ein wildes Farbgewitter nach dem anderen veranstalten nur weil der Scanner oder MH es kann. Das Feingefühl macht es.

  • ph-showtechnik
    Beiträge
    443
    • 14. Oktober 2004 um 20:10
    • #16
    Zitat

    Das Lichtdesign entsteht vor der Veranstaltung, die Abläufe auch.


    zumindestens bei großen VAs, womit ich nicht das VIVA oder Superdome Lichtgezappel meine. Das ist viel Material ohne Konzept.
    Auch bei einer Stadtfestbühne sollte man sich schon vorher mit dem Programm auseinandersetzen.

    Als Lehrstück würde ich jedem LJ mal ein Pink-Floyd Konzert empfehlen.
    Das ist Material vom Feinsten MIT Konzept und immer ein Lehrstück für Lichtdesigner.

    Wie schon erwähnt: Bei der VA sollte es keinen Stress geben, dafür sollte man seinen Job und das Material kennen. Was nützen Riesenpulte die nicht bedient werden können, das ist nur Stress.

    Ein fetter FOH Platz ist auch keine Garantie für guten Sound.

    rettet den ROCKPALAST

  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 15. Oktober 2004 um 08:08
    • #17

    Das mit dem abmühen war auch eher ironisch gemeint :D:D:!:
    Hab auch schon viele Dissen gesehen wo echt gleichgesinnte hinterm Pult waren, sich mühe gegeben haben und wie der Kollege schon sagte keinen Effekthagel gemacht haben sondern ihr Repertoire an Geräten Stilvoll und intelligent eingesetzt haben.

    Dazu möchte ich auf meinen Namen bezogen sagen das ich eher Lichttechniker/Designer als LJ bin. Aber ich finde das jeder Lichtdesigner auch ein guter LJ wäre, anderesherum glaube ich wieder eher weniger.

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

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