Hallo!
Heute Abend um 21:15 Uhr kommt auf Vox eine "Stern Reportage" über Lärmsheriffs. Keine Ahnung, was dort berichtet wird, aber vielleicht interessiert es ja jemanden.
Hallo!
Heute Abend um 21:15 Uhr kommt auf Vox eine "Stern Reportage" über Lärmsheriffs. Keine Ahnung, was dort berichtet wird, aber vielleicht interessiert es ja jemanden.
Hi!
Hab die Vorschau auch gesehn und tatsächlich seit Jahren mal wieder den Videorekorder programmiert, mal schaun ob das klappt :?
Hier noch der Auszug aus der VOX Programmübersicht:
Zitatstern TV-Reportage
Lärm macht krank: Jeder fünfte Deutsche leidet unter Lärm, ausgelöst von Flugzeugen, Motorrädern, Autobahnen, Lastwagen oder Zügen. Das Lärmempfinden ist subjektiv - so kann das Wimmern eines Babys in der Nachbarwohnung für einige schon zum Problem werden. Andere schlafen seelenruhig neben einer Bahntrasse. Objektiv messbar ist die Lärmbelästigung bislang nur durch den Schallpegel. Menschen, die ständig mehr als 55 Dezibel ertragen müssen, leiden besonders häufig unter Bluthochdruck, an Asthma und Schilddrüsenerkrankungen. stern TV-Reportage begleitet Lärmsheriffs bei ihren Einsätzen. Meist nachts werden sie von lärmgeplagten Bürgern zu Grillparties und Geburtstagsfeiern gerufen. Lärmbelästigung ist die häufigste Ursache für handfeste Nachbarschaftsstreits! Michael (25) und Lothar (36) sind die Lärmsheriffs des Frankfurter Ordnungsamtes. Sie gehen jeder Anzeige lärmgeplagter Bürger nach, meistens nachts. Dann legen sie sich mit einem Schallpegelmessgerät auf die Lauer. Ist es tatsächlich zu laut, fordern die beiden den Krach machenden Gastwirt oder Discobetreiber auf, die Musik abzustellen, die Fenster und Türen zu schließen. stern TV-Reportage ist dabei, wenn die Ruhehüter saftige Bußgelder verhängen: Ab 250 Euro verlangen sie für anhaltende Ruhestörung. Oft werden sie wüst beschimpft. Ein undankbarer Job... Auch bei der Polizei in Hannover gehen in jeder Nacht, besonders an den Wochenenden, Anzeigen wegen Lärmbelästigung ein. Drei- bis viermal pro Nacht rücken die Beamten Klaus (40) und Holger (27) wegen Krachs aus. Oft sind die Hinweise anonym und es stecken Nachbarschaftsstreitigkeiten dahinter. Spielt ein Feuermelder nachts verrückt, steigen die beiden auch schon mal wie Einbrecher in ein Haus ein... Marion und Marcus leben in der Flugschneise des Köln-Bonner Flughafens. Als sie ihr Traumhaus vor sieben Jahren bezogen, war es noch ruhig. Doch mit Aufhebung des Nachtflugverbotes begann der Albtraum: "Als wir keine Nacht mehr durchschlafen konnten, mussten wir etwas tun", berichtet Marion. Sie bauten sich kurz entschlossen einen rund 40 Quadratmeter großen Schlafbunker in den Garten. Jetzt verbringen sie ihre Nächte unter einem 1,5 Meter dicken Erdwall mit Lärmschutzfenstern. Viele Nachbarn blicken nun neidisch auf den Betonbunker in ihrem Garten... Noch schlimmer ist es in Raunheim bei Frankfurt: Nur 300 Meter über den Dächern kommen die Jumbojets rein zum Frankfurter Flughafen - in der Regel jede Minute ein Flugzeug. Lärmpegel von über 80 Dezibel sind dabei die Regel. Carmen (39) und Markus (42) leben hier. Den schönen Garten genießen sie mit ihren beiden Kindern kaum. Gerade bei schönem Wetter und Ostwind schweben die Jets direkt über ihrem Haus. stern TV-Reportage ist dabei, wenn es so laut wird, dass Gespräche und Telefonate unmöglich werden. Wegziehen will die Familie aus dem geerbten Elternhaus nicht. Die größte Angst von Carmen aber ist, "dass irgendwann mal so ein Ding runterfällt".
Ich denke mal, dass die Reporter alles andere als Objektiv an die Sache rangegangen sind..
Gruß,
Jan
Es war aber in der Vorschau zu sehen das die auch bei Veranstaltungen gemessen haben.
Also ich werde es mir mal ansehen
Mfg Jochen
PS: Ein Ordnungshüter hat das gleiche Messgerät wie der Admin ![]()
A&H ML - Gutes Pult.
Wir kann man das auf 70 dB (weiß nicht genau, ich nehme nur an dBA) versiegeln? Bitte um Hilfestellung! ![]()
Gerald1
1. nicht dj sondern tontechniker (einfach mal dj ins deutsche übersetzen dann fällt einem der fehler auf)
2. 55 dbA (?) finde ich ja mal echt ne frechheit....
ist eine pa jetzt ein schallsauger womit ich das publikum leiser machen kann.
bei 55 dbA darf sich doch keiner mehr unterhalten wenn mehr als 10 leute zusammen stehen.....
gut das ich so probs noch nicht habe....
schönen abend noch
Lex
Ja, so kenne ich Frankfurt. Alles exakt schon selber so erlebt, mit einem Unterschied: Als der Mann kam und sagte, jetzt wäre Schluß, habe ich ohne Diskussion die Anlage ausgemacht, freundlich gelächelt und mir gedacht, daß das nicht mein Problem ist.
Wie kann man nur so doof wie der gezeigte Tonmann sein und dann noch ewig rumlamentieren?
MfG Tobias Zw.
ja aber schon lächerlich der grenzwert.
eine werbung später zeigt die messung ind er wohnung über der keipe (hinterhof oder so) schon 61 dbA mittelungswert wenn ich da richtig verstanden habe.
wie soll dann das publikum (mehr leute als in dem hinterhof da) den leiser als 55 dbA seind amit man noch was von der bandhört.
da brauchen die doch keine pa 55 dbA geht auch unpluged oder?
Lex
Natürlich ist der Grenzwert widersinnig. Wenn ich mich recht erinnere, war auch bei mir der Straßenlärm lauter als der zulässige Pegel. Was soll's? Macht man halt aus und baut ab, gibt's mal einen frühen Feierabend. M. E. liegt auch die lärmmäßige Vorbereitung in der Verantwortung des Veranstalters.
MfG Tobias Zw.
Kann jemand mal ein paar Sätze zur Sendung sagen für die, die nicht geschaut haben?
Gibts evtl. noch eine Wiederholung?
ich kann leider nichts zur Sendung sagen, allerdings was zur Praxis: bei uns sollte mal der Pegel einer Bühne vom zuständigen Amt gemessen werden, allerdings war das Geplätschere des angrenzenden Brunnens ohne Bühne schon lauter als der erlaubte Grenzwert. !! Problem !!
Soweit dazu. Wir hatten noch mehrere Bühnen, jede messtechnisch und von der Reaktion der messenden Instanz her ein Unikum. Falls es jemand interessiert.... bitte fragen. ( Aber eigentlich gehört alles ins Joke Brett)
Zitat von "ADMIN"Kann jemand mal ein paar Sätze zur Sendung sagen für die, die nicht geschaut haben?
Es gab Berichte über verschiedene Lärmstörungen, u.a. auch ein Straßenfest in Frankfurt.
Da wollten die die Bühnen am FoH auf 70 db (dbA???) beschränken, eine "Rock-Bühne" (soweit ich das noch in Erinnerung habe) sogar auf 55dBA.
Bei einer Bühne wurde vom OA vorher gemessen, wie laut 70dBA sind und haben dann den Master Fader versiegelt. Da sieht man mal wie sehr die Jungs keine Ahnung haben. Einfach ne leise CD wählen, bzw. runterpegeln und ab dafür..... Nun ja sie wollten noch Testmessungen am Abend machen.
Eine Band haben sie total abgewürgt, die hat aber einfach weiter gemacht und das Publikum angestachelt. DER Lärmpegel war garantiert nich mehr erlaubt..... Aber das OA war zufrieden.
Zu allererst sollte ich mal sagen, dass ich von der Tontechnik und auch nicht von Grenzwerten oder so DIE Ahnung habe, aber:
Ich hab's mir auch angesehen, und was kann man sagen?!
Alles andere als Objektiv!
Zum einen ist das was die Reporter da zusammenschustern alles andere als Objektiv und Informativ, und zum anderen, wie Lex2003 sagte sind auch dire Grenzwerte ein Witz, wenn 40 Leute im Hinterhof schon auf 61dbA kommen, was sollen dann erst 200 beim Straßenfest schaffen ![]()
Naja, es lebe die Bürokratie und die Medien :roll:
Nur leider sind wir hier in Deutschland...
...da wirst Du nichts an der Bürokratie ändern können!
Erst wenn wir Deutsche mal zusammenhalten und auf die Straße gehen, wird sich da was ändern...
....und das wird NIE sein!!!
Mal weg von der Polemik, und unter dem Eindruck des gestrigen Berichtes betrachtet:
>> Wo wird das hinführen? Unter technischen Gesichtspunkten, versteht sich.
Ich meine, für < 70 dB/A brauche ich kein PA...
Jedenfalls nichts von der Anhäufung, die das 'rumstand.
Extreme Nahfeldbeschallung? Kopfhörer??
Irgendwelche Tricks, den Krach nach 10 m phasenverschoben zu überlagern?
Habe den ganzen Bericht auch gesehen. Ihr habt ja alle recht, aus der Sicht des Tontechnikers der seine VA´s durchziehen will ist das alles heftig. Aber gerade z.B. die Familie die nichtmal im Sommer ihre Fenster kippen kann zum schlafen weil sie dann kein Auge zumachen bis 1 Uhr Nachts und das täglich, die verstehe ich sehr gut. Für den Wirt, der nun nur noch seine Straßenwirtschaft bis 22 Uhr auf haben darf ist das sicher nicht erfreulich aber es bleibt trotzdem verständlich. Was ich auch nicht wirklich akzeptiere sind solche Begrenzungen bei einem einmaligen Termin. Wenn da halt am WE Stadtfest ist und ich halt nunmal unglücklicherweise genau dort ansässig bin, dann akzeptiere ich das ganze auch bis 24 Uhr. Danach sollte dann aber doch Ruhe einkehren. Natürlich alles im Rahmen, wenn es dann so laut ist das ich nichtmehr mein eigenes Wort in meiner Wohnung verstehe ist das dann auch nicht mehr ok.
Dafür, das der Herr schon 15 Jahre im Dienst ist, sollte man allerdings erwarten können das er den Umgang mit seinem Messgerät auch im Griff hat, jedoch bezweifle ich das wenn man das Gerät dann wenige millimeter entfernt direkt auf eine Glasscheibe richtet um zu messen.
(so ein Mist jetzt habe ich mir die Finger wund geschrieben und als ich den Post abschicken wollte stürtzt mein Explorer ab)
Also meine Kurzzusammenfassung:
- Das Problem ist es liegt an einem kleinen Teil der Bevölkerung an dem solche VA scheitern und weshalb es soclhe Regelungen gibt. (vgl. das Interview mit dem älteren Ehepaar)
- Solche Leute sind so engstirnig und denken nicht an das Allgemeinwohl (wenn einmal im JAhr ein Stadtfest ist dann kann man doch mal ein Ohr zudrücken)
- Es lebe der Utilitarismus (das größtmögliche Glück für die größtmögliche Gruppe)
Beste Grüße
Jochen
..und das von einem, der fast in holland wohnt... ![]()
Ich komme vom Niederrhein ....hier ist man konservativ ![]()
Gruß Jochen
PS: das war aber meine ehrliche Meinung