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Leistungsangaben von Verstärkern?

  • Kurry
  • 19. Oktober 2004 um 19:04
  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 13. Januar 2005 um 13:02
    • #21

    Bassti

    " :roll: " = grübel bzw. "Gäh?"

    Ein Millerkondensator macht den Amp langsamer, er setzt die Differenzverstärkung bei hohen Frequenzen herab. Da man ihn zwischen C und B eines Transistors (in Emitterschaltung !) schaltet wird ein kleiner Kondensator plötzlich zu einem gaaaaanz großen, weil es bei einer kleinen Änderung des Basisstromes gleich zu einer großen Änderung der Spannung am Kollektor kommt. Dadurch wirkt der kleine Kondensator sich viel stärker aus als hätte man ihn "nur" von Basis nach Masse gelegt...

  • rockopa
    Profi
    Beiträge
    490
    Marktplatz Einträge
    1
    • 13. Januar 2005 um 16:14
    • #22

    Bassti: ich wollte mit dem Zitat meine gegensätzliche Meinung zum Ausdruck bringen; hast du wohl übersehen

    "Schneller" wirds z.B. mit einer Kaskodeschaltung

  • Kurry
    Beiträge
    36
    • 13. Januar 2005 um 18:58
    • #23

    nur leider ist die kaskodenschaltung nicht Gleichspannungsgekoppelt (wenn ich mich recht erinnere) und für dises Projekt nicht von nöten da ich ja keine Probleme mit der oberen Grenzfrequenz habe. Ich müßte viel mehr noch etwas mehr Verstärkung rauskitzeln... um noch mehr zurückkoppeln zu können.

  • TomyN
    Profi
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    1.755
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    6.778
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    26
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    2
    • 13. Januar 2005 um 19:11
    • #24

    :shock:

    Soweit ich mich erinnere, hat ja die Kette

    Mehr Verstärkung -> Mehr Rückkopplung -> Weniger Klirrfaktor

    zu lauter messtechnisch guten, aber klanglich schlechten Verstärkern geführt. Daher auch NDFL Ansatz, der ja versucht mit möglichst wenig Gegenkopplung auszukommen.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Bassti
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.055
    • 13. Januar 2005 um 22:00
    • #25
    Zitat von "DJ Jerolm"

    Bassti

    " :roll: " = grübel bzw. "Gäh?"

    Ein Millerkondensator macht den Amp langsamer, er setzt die Differenzverstärkung bei hohen Frequenzen herab. Da man ihn zwischen C und B eines Transistors (in Emitterschaltung !) schaltet wird ein kleiner Kondensator plötzlich zu einem gaaaaanz großen, weil es bei einer kleinen Änderung des Basisstromes gleich zu einer großen Änderung der Spannung am Kollektor kommt. Dadurch wirkt der kleine Kondensator sich viel stärker aus als hätte man ihn "nur" von Basis nach Masse gelegt...

    Ja, drum, so war mirs doch auch bekannt...
    Und weil die Spannung eben am collektor gegenläufig ist
    tut sich das ...
    Die Millerkapazität ist meines Wissens aber die, die man im Ersatzschaltbild aub die Basis zurückrechnet -nicht?

    Reicht die Verstärkung nicht?
    In diesem Design -soweit ich es gesehen hab, wird die Verstärkung doch eh primär durch die gegenkopplung bestimmt :?
    Ob da jetzt Mosfets oder Bipolartransis in der Endstufe sind sollte nix
    bis wenig ausmachen.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 14. Januar 2005 um 08:22
    • #26

    @ bassti:
    du hättest dein quoting auf mich beziehen müssen.
    Das mit den Miller-Kondensatoren hab ich tatsächlich etwas fälschlich ausgedrückt, hab zwei Sachen zusammengefasst. Was ich meinte ist: Zwischenstufe selbst (ohne Kondensator) so schnell wie möglich auslegen und dann mit Miller-Kondensator die Grenzfrequenz runterziehen (was natürlich ein Langsamer-Machen ist und kein Schneller-Machen!) oder komplex beschrieben: Pole-Splitting betreiben und somit die Phasendrehung nach höheren Frequenzen verschieben.
    Hoffe, es stimmt jetzt genauer!
    Und was die Gesamtverstärkung angeht (also Signal raus zu rein): wenn der Open-Loop-Gain entsprechend hoch ist, wird die Gesamtverstärkung durch die Über-Alles-Gegenkopplung bestimmt. Was aber -denke ich- gemeint war, war nicht die Gesamtverstärkung sondern die Verstärkung der Einzelstufen innerhalb des Verstärkers.
    Und da normalerweise die Ausgangsstufe die niedrigste Grenzfrequenz hat (sind ja auch die dicksten Transistoren, die den größten Strom regeln müssen), macht es schon Sinn hier schnelle Typen einzusetzen, also z.B. Ringemitter oder MOSFets.

    CU,
    AC.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
    "There's one more kid that will never go to school, never get to fall in love, never get to be cool!"
    "Yes they're sharing a drink they call loneliness, but it's better than drinking alone."

  • Bassti
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.055
    • 14. Januar 2005 um 09:23
    • #27

    Nächste Frage:
    Was bringt bei anderen Designs der Differenzverstärker, außer dass der Arbeitspunkt auf exakt 0V gezogen wird
    Hier ist ja nur ne Emitterschaltung drinne, also hat die Endstufe ein Offset von 0,7V, was nicht weiter stört, weil eh
    ein koppelkondensator am Ausgang liegt...

    ac erkläre mir das mit dem pole-splitting doch ma genauer (vielleicht per
    PN -wie Du willst)
    Oder gibts irgendwas wo das toll erklärt ist zum nachlesen?
    cu

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 14. Januar 2005 um 14:11
    • #28

    Bassti:

    na klar, kuck dir doch mal http://smile.unibw-hamburg.de/ genauer an, da sind einige schöne Applets zum Rumspielen. Zuerst die Grundlagen und gegen Ende findest du dann auch Gegenkopplung und Kompensation.

    CU,
    AC.

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