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In-Ear-Monitoring über PC Mixen ???

  • Swagger-Jacky
  • 30. November 2004 um 20:57
  • Swagger-Jacky
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    • 30. November 2004 um 20:57
    • #1

    Hallo Miteinander.
    Unser Monitormixer verabschiedet sich nun langsam und wir denken darüber nach, den analogen Mixer abzuschaffen und statt dessen eine digitale Lösung zu finden.

    Wir denken, dass man mit dem PC bzw. Labtop wesentlich bessere und differenzierte Einstellungen machen kann ( EQ auf die Aux, Hall auf den Gesang etc.) und dabei noch Platz- und Gewichtssparender ist als mit den herkömmlichen Systemen.

    In einigen Bands wird der Monitormix schon komplett mit dem PC erstellt und uns würde interessieren, welche techn. Vorraussetzungen (Hardware) geschaffen werden müssen und welche Eigenschaften ( Ghz, Soundkarte etc.) der PC od. Labtop besitzen muss.
    Wir haben (benötigen) 36 Inputs und 6 Stereo-Out.

    Gruß Jacky

  • Tobias Zw.
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    • 30. November 2004 um 21:11
    • #2

    Hüstel - das ist m. E. kein Job für einen PC, sondern für ein Digitalmischpult. Da kann man denn natürlich für jeden Titel ein oder mehrere Einstellungen speichern.

    Google: Yamaha 02R, Yamaha DM1000, Yamaha DM2000, DiGiCo, Innovason, Yamaha PM5D,...

    36 auf 12 ist jedenfalls kein Spaß, das kostet ein paar Euronen, wenn man's richtig machen will.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Swagger-Jacky
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    • 30. November 2004 um 21:17
    • #3

    Also, wir haben es schon mit Bands zusammen gespielt die auf den normalen Mixer (egal ob analog od. digital) verzichten und ihren gesamten Monitor-Mix mit einem Rechner machen. Leider war jedesmal die Zeit zum Erfahrungsausstausch zu kurz um mehr darüber zu erfahren.
    Die Kosten bei 36 auf 12, Rechner+ Schnittstellen+ Hard- und Software würden bestimmt auch unter dem, eines prof. Digitalmixer liegen.
    Im Endeffekt ist der Digitalmixer ja auch nur ein "Rechner" mit Bedienfeld.

    Gruß Jacky

  • vsvo82
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    • 30. November 2004 um 21:33
    • #4

    Ich hätte Angst....
    ..."Diese Anwendung wird aufgrund eines unbekannten Fehlers geschlossen"
    .... Und würde mich freuen, wenn ich unrecht hätte. :lol: und was lernen könnte.
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • Seven
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    • 30. November 2004 um 23:35
    • #5

    Mir ist ehrlich gesagt keine professionelle Lösung mit Rechner dafür bekannt, die auch in der (Pro)Praxis Anwendung findet.

    36 in 12 will ich mal provaktiv behaupten macht mit Notebook kaum Sinn, weil das System dafür nicht ausgelegt ist. Desweiteren sind rechnergestützte Lösungen oft latenzanfällig.

    Und um auf 36 Inputs und 12 Outputs zu kommen sind auch ein bis 3 Interfaces nötig. Dann ein Rechner, der das ganze auch halbwegs stabil laufen lässt und dann noch die Software. Das ganze ordentlich gecased für den Roadbetrieb und du bist sicherlich im 5stelligen € Bereich.

    12 Auxe lässt aber auch bei den Digitalen in der Preisklasse eigentlich alles ausscheiden. Denn 02r96 macht auch nur 8 Auxe. Und alles weitere von Yamaha oder Innovason liegt da preislich noch ne Nummer drüber.

    Selbst Analog sind ja 12 Auxe erst ab ner Klasse wie ML4000 und du bist du preislich mit Siderack und Trara auch finanziell gut belastet.

    Was theoretisch die Überlegung, ob es nicht mit einer Rechnerlösung funzt, geradezu herausfordert. Es macht aber keiner und zumindest mir ist auch kein System/Programm bekannt, das so stabil läuft, dass ich ihm einen Livemonitormix anvertrauen würde. Denn immerhin sprechen wir von 36 Ins und 12 Outs und einem 5stelligen Minimalbudget. Das ist nicht die 3 Mann Band im 30 Mann-Club Nummer....


    gruß
    Jan

  • vsvo82
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    • 30. November 2004 um 23:43
    • #6

    Da hattu recht
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • quark
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    • 1. Dezember 2004 um 10:28
    • #7

    Als PC Lösung kommt folgendes in Frage:

    2x Motu 2408 mit pci424, 5 Mic Preamps mit Adat Lightpipe out, 1x PC (Kein Laptop!)
    Der Monitormix wird Hardwaremässig gemacht, läuft also so lange die Kiste Strom hat auch wenn die Software abstürzt.

    Ansonsten Digitalpult:

    Yamaha DM1000 1 2x Digital I/O Expansion + 2x 8Fach Mic Preamp mit ADAT Lightpipe out.

    Dann kommst du auf 36 Inputs (32 Microfon, 4 Line) und mind. 12 Outputs.

  • Swagger-Jacky
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    • 1. Dezember 2004 um 14:17
    • #8

    Danke "Quark"

    Na das ist doch schon mal was und wir kommen der Sache näher.

    Auch scheint dieses Thema, an Hand der Aufrufe, auch noch viele Andere zu interessieren.
    Wie gesagt, wenn wir diese Art von In-Ear-Monitoring (bzw. Monitoring überhaupt) nicht bei anderen prof. Bands gesehen hätten, wüssten wir garnicht das so etwas überhaupt möglich ist.

    Ein Motu 2408 MK 3 kostet 1139,- €, also dürfte man bei 2 und mit Rechner, USB-Midi-Controler etc. bei max 6000.- € liegen. Immerhin günstiger, leichter und kleiner als ein entsprechender neuer Digitalmixer.
    Unser alter klobiger analoge Monitormixer hatte damals, als Neugerät immerhin 14.000.- DM gekostet und viel billiger sind die Geräte ja nun auch nicht geworden.
    Bei 2 Motu wären es für 2278,-€ immerhin 48 Ein- und Ausgänge und wenn man 3 mit einander verbinden kann, kommt man auf 72.
    Das klingt schon sehr interessant.

    Was mich noch interessiert, du sagst: "Der Monitormix wird Hardwaremässig gemacht, läuft also so lange die Kiste Strom hat auch wenn die Software abstürzt. "
    Na das wäre doch super, denn wenn Strom ausfällt brauchen meine Keyboards auch mind. 7 min, ehe sie wieder hochgefahren sind.
    Aber ich dachte, man könnte z.B. das Samplitude o.ä. als "virtuellen" Mixer einsetzen und deren Plug-Ins, wie Compressor, Noisegate, Hall, EQ etc. für jeden Eingang und jeden der 12 Mono-Outputs (6 Stereo) verwenden und als Setup speichern, oder gibt es für das Motu eine eigene Mixer-Software mit entsprechenden Plug-Ins?

    Trotzdem erst einmal recht vielen Dank
    Gruß Jacky

    Gruß Jacky

  • Schrumpeln
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    • 1. Dezember 2004 um 15:16
    • #9

    Hallo,

    wenn du software-plugins verwenden willst hast du immer ein Problem mit Latenzzeiten. ICh glaube es kann einen Sänger schon ganz schön aus der Bahn werfen wenn er sich erst 15 bis 20 ms später höhrt. Und jedes Plugin in der Signalkette verlängert die Latenzzeit.
    Wenn rechner basiert kommt nur was mit DSPs in Frage und da ist immer noch Digidesign mit den großen Protoolssystemen marktführend. Da wird dann die Rechenleitung von spezialisierten Prozessoren auf der Erweiterungskarte zur verfügung gestellt.
    Da bist du dann aber schnell im 5 Stelligen Bereich. Und die Plugins kosten auch noch mal ne Stange Geld. Ich würde für Live nie auf so ein Rechnerbasiertes System zurückgreifen das ist mir zu unsicher. Wieso nimmt man denn auch bei Analogpulten immer noch ein zweites Netzteil mit Haverieschaltung mit? Das ist ja nicht nur zum Spaß.

    Grüße Konny

  • quark
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    • 1. Dezember 2004 um 16:06
    • #10

    Schrumpeln

    Das mit den Latenzen stimmt schon, also Insert Effekte würd ich hardware-mässig lösen (Insert im Mic Preamp). Bei allen anderen (Reverb, Delay usw). fällt die Latenz nicht ins Gewicht.

    Der CueMix DSP von Motu macht den mix bevor das signal in den rechner gelangt, also direkt auf der Karte, darum ist ein SW Absturz kein Thema. Heisst aber ebenfalls, dass keine Insert effekte vorhanden sind.

    SW Plug Ins können trotzdem über z.B. Cubase o.ä. dazugemischt werden. Bei einem SW absturz sind dann höchstens diese weg. Der Gig kann allerdings trotzdem ohne unterbruch zu Ende gespielt werden :D

  • Swagger-Jacky
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    • 1. Dezember 2004 um 16:31
    • #11

    Na ja, mit einer guten Soundkarte, z.B von RME und einem vernünftigen Prozessor (2,5-3 Ghz) dürfte die Latenzzeit unter 3 ms liegen.
    Sonst könnten viele Keyboarder ja auch nicht ihre Nativinstrumente vom Laptop live spielen. Also die Latenzzeit sehe ich als lösbares Problem an.

    Gruß Jacky

  • Fat A
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    • 1. Dezember 2004 um 20:50
    • #12

    3ms sind bei 2 Ausgangskanälen auch kein Problem. Bei 12 wird das schon anders aussehen, vor allem mit so vielen simultanen Eingangskanälen. Ich kenne das Problem beim Mixen:
    Verteile ich einen Mix, der mit CPU-Vollast aufgrund der vielen Plugins bei 5 ms Systemlatenz ohne Probleme über einen Stereobus läuft, auf 24 Einzelausgänge, bricht das Playback zusammen bis ich nicht mindestens die Latenz auf 40 ms oder mehr gesetzt habe und einige Plugins bounce.

    Zum Thema möchte ich aber nochmal die Creamware Pulsar in die Runde werfen, die mischt auf DSP-Basis und wenn man das Ding kaskadiert hat man 32 Kanäle Adat rein/raus. Dürfte auch gebraucht schon günstiger zu bekommen sein.

  • Swagger-Jacky
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    • 1. Dezember 2004 um 21:43
    • #13

    Also ich sehe es schon, beim heutigen Stand der Technik dürfte es kein Problem sein, dass Monitoring komplett digital und mit einem Rechner zu mixen.
    Es kommt tatsächlich nur auf die Auswahl der entsprechenden Hard-u. Software an.

    Gruß Jacky

  • Schrumpeln
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    • 2. Dezember 2004 um 09:38
    • #14

    @ quark
    Ich habe ja auch gemeint, das es theoretisch schon geht aber gerade beim In ear fallen dach auch schon kleinste Latenzen gewaltig auf, gerade wenn man als Sänger einen Ton intonieren muss aber nur die Vergangenheit hört.

    Dann werfe ich noch eine weitere Sache in den Raum die mich am notebook stören würde. Ich mische schon beim HD Recording sehr ungerne mit der Maus, da habe ich nicht so das Feingefühl wie mit einem 100 mm Fader, komisch irgendwie. Aber dann müsste man sich ja noch einen Controller dazubeschaffen, da weiß ich dann nicht ob da dann noch irgend ein Vorteil für die Computergeschichte spricht.

  • HMPF
    Profi
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    618
    • 2. Dezember 2004 um 12:29
    • #15

    Ich denke, die günstigste Lösung für 12 Auxe wird ein Mackie TT24 sein. Das Pult ist sehr vielversprechend. Leider habe ich bisher nur eine Softwareversion, die noch mit einigen Bugs kämpfte sehen können.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • Swagger-Jacky
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    • 2. Dezember 2004 um 13:55
    • #16

    @ Schrumpeln
    Also zum Thema In-EAR-Mixing muss ich sagen, dass wir eigentlich garnicht mehr an unseren Mixer irgenwelche klanglichen Veränderungen vornehmen, es sei denn jemand hat ein neues Instrument gekauft.
    Es hat damals (vor 5 Jahren!) zwar mind. 5 Wochen gedauert, ehe jeder für sich die optimale Klangeinstellung gefunden hat, aber seit dem wurde nichts mehr daran rum geschraubt.
    Beim IN-EAR spielen Bühnengrößen oder Veranstaltungsorte (Innen/Außen) keine Rolle mehr, man hat immer das selbe gute und gewohnte Klangbild.
    Das heist, wir würden dann zwar einen USB-MIDI-Controler (Doepfer Drehbank o.ä.) für die wichtigsten Funktionen mit anschließen, aber diesen wohl nur selten benutzen.

    Gruß Jacky

  • alexpa
    Profi
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    65
    • 2. Dezember 2004 um 16:13
    • #17

    http://www.aviominc.com/products.html

    für mich die einzige Alternative zum herkömmlichen Monitormix


    MfG
    Alex

    Alex Fiess

    http://www.allyoucanear.de

  • Swagger-Jacky
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    172
    • 5. Dezember 2004 um 15:59
    • #18

    Hallo Alex
    Ich habe mir gerade mal die Aviom-Produktliste angeschaut. Mir scheint, als wäre das ein analoges System, aber echt fein und klein.
    Hast du schon irgendwelche Erfahrungen mit dem Gerät.

    Leider konnte ich nicht all zuviel aus dem Datenblatt erfahren.
    Wieviel Outputs pro Gerät?
    Kann man die Geräte miteinander verbinden um auf 36 Ins und 6 Stereo-Outs zu kommen?
    Welche Art von Klangregelung?

    Vielen Dank für deine Info
    Gruß Jacky

    Gruß Jacky

  • Swagger-Jacky
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    Beiträge
    172
    • 9. Dezember 2004 um 02:16
    • #19

    Hallöle

    Hat jemand Erfahrung mit dem Aviom-System als IN-EAR-Mixer ???

    Gruß Jacky

    Gruß Jacky

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