Kann schon gut sein. Wenn ein Teil der Spule den homogenen Teil des Magnetfeldes verläßt, wird der Antrieb schwächer ( BL Produkt nimmt ab).
Bei ventilierten Systemen können auch noch Portkompressionen dazukommen. Außerdem kann es auch noch sein, daß die Pappe sich durchbiegt ( => kleinere angetriebene Fläche) oder die Aufhängungsbremse grad im ( nichtlinearen) ABS- Modus arbeitet.
Gruß
Jörg
Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...
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ich hab' da mal ne dumme frage: wenn ich den sound über einen kopfhörer vorhöre, dann müsste doch der bass "richtig" resp. "wirklichkeitsgetreu" klingen, oder nicht (lineare eq vorausgesetzt)?
mache ich einen denkfehler?
...nach meiner überlegung klingen dann die subs "richtig", wenn sie klingen wie auf dem kopfhörer... :roll:
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... ein (guter !!!) Kopfhörer eignet sich exzellent zum Einstellen von Kanal-EQs (sofern die PA ausgewogen abgestimmt ... per Controller professionel eingestellt ist ...).
Bei den - sehr ausgewogenen - LS-Systemen (die ich verwende) klingen Keys, Gesang, Gitarre, Schlagzeug (Problem: Bassdrum ...) und ggf. auch Bläser auf der PA genauso, wie ich es mit Kopfhörer am Mixer eingestellt habe.Bei Bassdrum und bei E-Bass ist es eher nicht möglich, eine Pegelbeurteilung per Kopfhörer zu machen. Oft wird dann mal ein überbetonter Bass (auf der PA ...) eingestellt.
Gerade bei Kopfhörern mit kleinen Systemen (besonders diese "Ohrstöpsel ...) ist dieser Effekt viel zu ausgeprägt.
Ein brauchbarer Bezug ist nur bei Kopfhörern mit großflächigen Membranen (z.B. einigen hochwertigen Elektro- oder Magnetostaten) möglich.Obwohl mein (auch nicht ganz billiger) beyerdynamik 150er hier noch recht pflegeleicht ist, gehe ich bei Jobs (... mit Mixer auf der Bühne - Platzmangel, kein Budget für Techniker ...), wo dann aus Zeitgründen oder chaotischer Organisation seitens des Veranstalters kein "richtiger" Soundcheck durchgeführt werden kann, immer - wenigstens bei Bassdrum und E-Bass - "nach unten" ...
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Die Frage von Mechwerkandi...
Wie ist das mit Langhub vs. Kurzhub?
Und was ich auch noch nicht verinnerlicht hab:
Wenn ich son uralt Hifi 12"er mit 20W befeuere, dann
hüpft der mir fast ins gesicht, während ein hartes PA chassis
kaum sichtbare Bewegungen macht... kommt dann z.T. sogar mehr
raus.
Was bringt viel Hub? -
Zitat von "Bassti"
Was bringt viel Hub?
... viel Hub ... ohne Schalldruck ... bringt nichts (erzeugt kaum Wirk- sondern nur Blindleistung).
Erst die Schallführung, welche das "Auftreten" von erst Schalldruck ermöglicht, macht einen Lautsprecher "tauglich" für Schallabstrahlung.
Denn: Schall-Leistung = Schalldruck * Schallschnelle
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Mehr Hub bringt erst mal mehr Lautstärke. Das kann man sich gut in Winisd ansehen (Cone excursion). Doppelter Hub heisst 4-fache Lautstärke.
Und jetzt ist das Ganze frequenz-abhängig. Wenn der Speaker die (zu tiefe) Frequenz nicht wiedergeben kann, erzeugt er nur ein laues Lüftchen, und dann hilft auch viel Hub nix. -
Zitat von "Sound-Klinik"
... viel Hub ... ohne Schalldruck ... bringt nichts (erzeugt kaum Wirk- sondern nur Blindleistung).Versteh' ich nicht.
Liegt vielleicht auch am Glühwein. Hicks. :oops:Denkmodell:
Beliebiger Basslautsprecher wird mit 100 Hz Sinus angesteuert.
Stelle ich jetzt am Mixer "lauter" (>> mehr Pegel) vergrössert sich doch nur der Hub, oder??
Hier wächst also der Schalldruck ("lauter") mit dem Hub. Oder?Bis zu den elektrischen/mechanischen Grenzen des Lautsprechers, ist klar.
Sicherlich kann ich einen sehr tieffrequenten Ton mit viel Hub abstrahlen, ohne das ich einen Schalldruck empfinde, aber das liegt wohl eher an den menschlichen Unzulänglichkeiten... :wink:
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Zitat von "Mechwerkandi"
Versteh' ich nicht.
Liegt vielleicht auch am Glühwein. Hicks. :oops:Denkmodell:
Beliebiger Basslautsprecher wird mit 100 Hz Sinus angesteuert.
Stelle ich jetzt am Mixer "lauter" (>> mehr Pegel) vergrössert sich doch nur der Hub, oder??... laß doch mal im Extremfall die Schallwand weg ... dann weißt Du, was Blindleistung ist ...

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Ok, was bringt dann ein Langhub für Vorzüge?
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Marketing ??
Anscheinend besteht der einzige Restnutzen darin, daß der Spulenträger bei kurzzeitigem Maximalhub nicht auf der Polplatte aufprallt.
Daß so ein Konstrukt bei Dauerlast gerne an den Spulenenden Abbrandprobleme bekommt, weiß ich auch erst seit kurzem ( Hörnli / SRAM / TBF).
Jörg -
Zitat
Ok, was bringt dann ein Langhub für Vorzüge?
siehe hier:
http://www.lautsprechershop.de/hifi/aka_bass.htm
Gruß SRAM
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... zum Glück gibt es aber ja nicht nur CB- und BR-Konstrukte.
Letztendlich geht es nur darum, Schall-Leistung - wirtschaftlich (Amping, Anschaffungskosten, Betriebssicherheit etc.) und mit praktikablen Abmessungen und Gewicht - in passabler "Sound"-Qualität (d.h. übertragbare Bandbreite ... Zeitverhalten ... Verzerrungen bei üblichen Betriebsleistungen ...) in den Raum abzustrahlen.
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nach ansicht aller antworten hier zum thema scheint es also so zu sein, das die kompaktesten und hinsichtlich ihrer größe leistungsfähigsten konstruktionen leider deutlich klangliche nachteile haben.
und die klanglich zufriedenstellendsten lösungen sind leider vom transportvolumen völlig uninteressant.
so gesehen finde ich die bassreflex-lösung am praktikabelsten.
es ist ein kompromiss aus impulstreue, frequenzumfang und packmaß.
ich meine damit natürlich die gut gelungenen BR boxen, es gibt auch wirklich miese... -
Hmmm....Hmmm:
Ich glaube, daß das genauso so definitiv bei kleineren Events zutrifft.Wenn man Output /Packmaß / Raumgröße als Optimum definiert, dann sollte es logischerweise bei größeren Events irgendwann die Tendenz zu einem Systemwechsel geben, wenn die Leistungsdichte des Systems im Vordergrund steht.
Oder ??
Jörg -
Warum Systemwechsel bei größeren Events?
Das frage ich mich auch.
Es ist ja so, dass bei einer Verdoppelung der Subs 6 db gewonnen werden (3db Amp, 3db Wirkungsgrad).
Komme ich da nicht automatisch in eine vernünftige Leistungdichte, wenn ich nur genug Subs (Typ BR) aufstelle?
Konkret 1-Doppel 18 vs. 8 Doppel-18 ergibt 9db erhöhter Wirkungsgrad (das ist dann schon wie ein Horn) und insgesamt 18db mehr Output.
Ist das richtig, oder passiert da noch was anderes (Pappenkollaps?) -
... das mit dem +6 dB kommt eher von der Addition der Schallpegel auf Achse (LS strahlen gleichphasig ab ... den gleichen "Effekt" hat man auch bei der Trennfrequenz einer F-Weiche, wenn aufgrund des verwendeten Filters die Chassis "gleichgepolt" sein müssen ...).
Außerhalb der Hauptachse wird die Schallabstrahlung dagegen (beim Stacking) auch geringer, so daß insgesamt nur etwa eine Verdopplung der Schall-Leistung (d.h. + 3 dB "im Raum") auftritt.
Ja ... ich weiß, daß sich der Strahlungswiderstand auch leicht erhöht ... :wink:6 dB "mehr" Schall-Leistung würden bei kugelförmiger Abstrahlung (auch bei Halbraum ...) einen Zuwachs von 6 dB an Schallpegel ergeben (... d.h. die 6 dB Gewinn beim Stacking kommen nicht durch Verdopplung der Leistung, sondern durch konstruktiven Interferenz auf 0°-Achse zustande ... +++ ich hoffe, ich hab mich diesmal klarer ausgedrückt - das Thema wurde schon mal "sehr lange" durchgekaut ... +++).
Dieser 6 dB-Anstieg tritt aber nicht bei allen Basskonstruktion gleichmässig bei allen Frequenzen auf.
Gerade bei ausschließlicher (direkter) Abstrahlung durch Vents (also BR, BP ... einige Hybride mit aussenliegenden Vents ...) verändert sich die klangliche Ausgewogenheit insgesamt - und zwar ab einer bestimmten Anzahl von Systemen (klanglich) auch irgendwann zum Nachteil.Ein beliebiges "Aufstocken" der Anzahl durch Stacking ist bei BR heikel ... und selbst bei "reinen" Hörnern mit "zu schwachen" Chassis (Antrieb, mechanisch) gibt es irgendwann Grenzen.
Besonders (überbetont) "bassig" abgestimmten BR-Konstrukte kommen beim Stacking schnell (er) an ihre Grenzen.
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Zitat:
Besonders (überbetont) "bassig" abgestimmten BR-Konstrukte kommen beim Stacking schnell (er) an ihre Grenzen.Ist das der Punkt? Gibt es also Kisten, die alleine gut funzen (eher tief abgestimme), und solche, die nur im Rudel gut sind (hoch abgestimmt)?
Das würde dann aber auch heissen, dass ich einen Systemwechsel kriege, weil ein hoch abgestimmter Sub alleine wenig Sinn macht, und viele tief abgestimmte Subs genau den gefüchteten buuuuum bringen.
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Ja....so in die Richtung ist das mit Systemwechsel gemeint.
Man sollte vom gewünschten Ergebnis ausgehen ( Amplitudenfrequenzgang / Reichweite / Pegel / abzudeckende Fläche ) und dann erst schauen, welche Einzelsysteme in welcher Konstellation in der Summe das passende Übertragungsverhalten erzeugen. ( Dummer Satz :roll: ).
Sound-Klinik und andere haben hier schon diverse Male erläutert, auf was man achten sollte.
gruß
Jörg -
... oder kurz: bevor man sich ein System zulegt, sollte man sich im Klaren sein, welche Grössenordnung die zu beschallenden Veranstaltungen (von ... bis ...) haben werden.
Beispiel 1: In einer Kellerdisco (Jugendraum in einer Pfarrgemeinde mit "Fassungsvermögen von max. 40 Personen) macht es keinen großen Sinn, über Bass-Hörner nachdenken. Eine gut abgestimmte BR-Kiste funktioniert dort ggf. optimal.
Beispiel 2: Bei einer Open-Air-Veranstaltung mit 20.000 Personen (oder mehr ...) wird der Einsatz sehr vieler BR- oder BP-Konstrukte kein optimales Ergebnis bringen (... und ich rede dabei nicht nur von "Lautstärke" ... z.B. im Bereich der Resonatorabstimmfrequenz
, sondern auch von "Klang" !).
Es gibt auch vereinzelt BR-Systeme, wo man das Stacking noch "etwas weitertreiben" kann (... als bei denn in der Mehrzahl weniger gut abgestimmten BR-Systemen ...).Aber: Gute Hornsysteme sind ab einer bestimmten Grössenordnung die bessere Wahl.
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Aber eigentlich ist das System Das obendrüber kommt Extrem viel wichtiger Als die Bässe !!!
Das einzige was bei bassen Wichtig ist , Leistung und Menge und Einsatzzweck.
Wer BP wie zb ne B2 bis 100 HZ Laufen lässt ist selber schuld !!!
und inne BR kiste schick ich halt keine 35 HZ !! -