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Boxenkauf, bitte um Beratung

  • vogelhaus
  • 14. Dezember 2004 um 14:32
  • vogelhaus
    Beiträge
    13
    • 14. Dezember 2004 um 14:32
    • #1

    Hallo.

    Ich plane mir neue Boxen zu kaufen.
    Allerdings habe ich keine Ahnung, was etwas taugt.
    Die Boxen werden hauptsächlich in meinem Zimmer stehen und hier und da mal auf ner Party Musik machen. Ich dachte aber schon so an etwas PA mäßiges (auch wenns vielleicht albern ist). Der Preis pro Box sollte nach Möglichkeit nicht über 200 Euro liegen.

    Und noch ne kleine Frage am Rande:
    Hält sone PA Anlage auch E-Gittarren stand, oder sollte man E-Gitarren auch wirklich nur an E-Gitarren Verstärkern betreiben? Ich hab auf jeden Fall mal gehört, dass ne HiFi Anlage das auf jeden Fall nciht aushält.

    Vielen Dank und bis bald.

  • ph-showtechnik
    Beiträge
    443
    • 14. Dezember 2004 um 14:48
    • #2

    Womit werden die Boxen denn angetrieben?

    PA-Boxen "halten" E-Gitarren aus, allerdings sind sie dafür nicht gebaut und es klingt nicht. Ein weiteres Problem wird die Endstufe sein, denn die ist kein Gitarrenverstärker (Impedanz, Klangregelung.....).

    Da würde ich mir lieber einen kleinen Übungsamp für die Gitarre nehmen und bei Bedarf über die "PA" per Mikro abnehmen.
    Allerdings finden das viele Nachbarn nicht wirklich toll.

    rettet den ROCKPALAST

  • der onk
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    462
    • 14. Dezember 2004 um 15:22
    • #3

    E-Gitarre pur in die PA ist natürlich nicht der Bringer (außer man steht auf ultra-crispe Clean Sounds). Bei Einsatz eines entsprechenden Vorverstärkers mit DI-Ausgang (z.B. die gängigen Amp-Modeller von Line6, Vox etc.) kann man natürlich direkt in die PA gehen. Wer die Kisten richtig einstellen kann, kriegt sogar 'nen sehr guten Sound raus. Meines Erachtens sogar besser als Mikrofonabnehme eines richtigen Amps (kommt auf den Einsatz an), aber wie gesagt: Programmieren muß man die Dinger können! ;)

    der onk

  • Fux
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    1
    • 14. Dezember 2004 um 21:57
    • #4

    Wie kann eine Simulation eines Amps besser klingen als das Original?
    Klingt da der Marshall dann marshalliger als der echte? ;)
    Oder der Fender noch fendriger?

    Viele Grüße,
    Fux

  • berot
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    • 14. Dezember 2004 um 22:28
    • #5

    Zurück zur Boxenfrage - bei max. 200 Euro pro Kiste kommt da nicht viel in Frage. Ich habe recht gute Erfahrungen mit den 15"/1" - "Plastekübeln" gemacht, die von http://www.music-town.de vertrieben werden. Die werden hier zwar alle Nase lang verrissen, aber für die Knete gibts zur Zeit nix besseres (jedenfalls, was ich bisher so gehört und genutzt habe).
    Ich nutze die allerdings nur als Topteile (also nur für die Übertragung der Tiefmitten, Mitten und Höhen). Als Fullrange sind sie etwas schwächlich im Bass (kleine Gehäusemaße).

    Besser beraten wärst Du, wenn Du z.B. den Bauplan von Sound-Klinik in die Tat umsetzt. Bemühe mal die Suchmaschine und gib "Conrad-Box" ein.
    Ich habe mir zwei davon gebaut, mit jeweils einem Kappa (ohne LF), den original - Frequenzweichen von Sound-Klinik und den angegebenen Hörnern.
    Die eignen sich schon eher als Fullrangetaugliche Allroundboxen. Mir sind allerdings bei denen die Höhen ziemlich matt geraten. Da sollte man einen anderen Treiber wählen (z.B. Selenium 210 TI ... oder wie der heißt - steht auch mit beim Conrad - Thread-Text).

    Und was die Gitarre angeht - PA - Boxen können alles, dafür sind sie ja da. Was sie allerdings nicht können (sollten) ist, den Klang zu verfälschen. Also nur Gitarre blank drüber, dürfte die heutige Massenklientel eher weniger ansprechen.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • vogelhaus
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    13
    • 14. Dezember 2004 um 22:43
    • #6

    gibt es nicht auch die möglichkeit den Headphone ausgang des Gitarren-Verstärkers mit der PA-Anlage zu verbinden, also sprich in nen Line-EIngang im Mixer. Auf Konzerten wird der Ton ja auch immer mit mic agbenommen, warum wird der ausgang des verstärkers nicht benutzt? (sorry bin totaler noob)

    Zu den Boxen:
    Was ist von Modellen wie
    PEAVEY ST-12,
    LD SYSTEMS LDP-102,
    PEAVEY Pro 12 Messenger Series,
    ALESIS ProVenue 1201,
    PEAVEY Pro 15 oder
    BEHRINGER B-1220
    zu halten. Sind alle unter 200 Euro, haben angeblich guten klang, sehen robust
    aus und haben auch ziemlich viel Leistung. ODer taugen solche Dinger nichts?

    Ach ja, und nochwas:
    Kann man Boxen, die nur Speakon eingänge haben trotzdem irgendwie an nen Versärker anschließen, der nur sone Kabelklemmen für Standard Boxen hat anschließen.

  • CityDuke
    Beiträge
    1.148
    • 15. Dezember 2004 um 05:49
    • #7
    Zitat

    Kann man Boxen, die nur Speakon eingänge haben trotzdem irgendwie an nen Versärker anschließen, der nur sone Kabelklemmen für Standard Boxen hat anschließen.

    Klaro, einfach an einem Ende des Speakonkabels den Speakonstecker abschrauben.

    Tu immer das Richtige - Das belohnt einige und erstaunt den Rest!

  • der onk
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    • 15. Dezember 2004 um 10:25
    • #8
    Zitat von "Fux"

    Wie kann eine Simulation eines Amps besser klingen als das Original?
    Klingt da der Marshall dann marshalliger als der echte? ;)
    Oder der Fender noch fendriger?


    Einen Amp hören und einen Amp live mikrophonieren und über die PA bringen sind zwei Paar Schuhe. Das habe ich damit gemeint.

    der onk

  • Sound-Klinik
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    • 15. Dezember 2004 um 17:07
    • #9

    ... Marshall DSL-401 (Vollröhre) mit dynamischem Kugelmikro (EV PL-9) abnehmen - keine Klangregelung am Mixer-EQ notwendig ! - dann etwas FXs in den Kanalinsert - und "gut ist" ... (bekommt man mit keinem dieser "Modeling-Amps" - vor allem nicht vom "Punch" her - so hin) ...

  • der onk
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    • 15. Dezember 2004 um 17:53
    • #10
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... Marshall DSL-401 (Vollröhre) mit dynamischem Kugelmikro (EV PL-9) abnehmen - keine Klangregelung am Mixer-EQ notwendig ! - dann etwas FXs in den Kanalinsert - und "gut ist" ... (bekommt man mit keinem dieser "Modeling-Amps" - vor allem nicht vom "Punch" her - so hin) ...

    Naja - bissl enge Sicht der Dinge, oder?

    "Dein" Gitarrist spielt also nicht derb zu laut, hat keine Bodentreter-Armada mit Viktoria-Fälle-Rauschen, braucht keine zwanzig Grundsounds, hüpft nicht auf der Bühne rum und rumpelt dabei gegen den Mikroständer und die dreimal pro Song wechselnden Effektwünsche erfüllst auch Du am Pult? 8)


    der onk

  • Sound-Klinik
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    • 15. Dezember 2004 um 23:04
    • #11
    Zitat von "der onk"

    "Dein" Gitarrist spielt also nicht derb zu laut, hat keine Bodentreter-Armada mit Viktoria-Fälle-Rauschen, braucht keine zwanzig Grundsounds, hüpft nicht auf der Bühne rum und rumpelt dabei gegen den Mikroständer und die dreimal pro Song wechselnden Effektwünsche erfüllst auch Du am Pult? 8)

    ... mit dem Zeug spiele ich selbst. :D
    Ich hasse Bodeneffektgeräte, brauche nur einen cleanen Röhrensound (mit eigener Klangregelung), einen leichten "dirty" und einen "fetten Bratsound" (mit eigener Klangregelung, um die Endstufe - wegen des Sounds - in den Mitten richtig "anzufahren" ...).

    Da ich noch richtig "live" spiele, hüpfe ich nicht herum ... und meistens mische ich auf der Bühne auch noch - alles - selbst.

    ... außerdem: "back to the roots" ...

  • der onk
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    • 15. Dezember 2004 um 23:51
    • #12

    Schön, dann wäre ja alles gesagt... :wink:

  • Sound-Klinik
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    • 16. Dezember 2004 um 08:51
    • #13
    Zitat von "der onk"

    Schön, dann wäre ja alles gesagt... :wink:

    ... ich kann Dich aber gut verstehen (... da ich auch "solche" von Dir beschriebenen Gitarristen - aber auch Bassisten ! - kenne ...).

  • berot
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    • 17. Dezember 2004 um 16:37
    • #14
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... und meistens mische ich auf der Bühne auch noch - alles - selbst....

    Soll heißen - Du weißt eigentlich gar nicht genau, wie es wähernd der Mucke unten klingt?
    Von so einem Konzept haben wir uns sehr schnell verabschiedet.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Sound-Klinik
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    • 17. Dezember 2004 um 17:20
    • #15
    Zitat von "berot"

    Soll heißen - Du weißt eigentlich gar nicht genau, wie es wähernd der Mucke unten klingt?

    ... aber sicher doch - denn: sofern man mit Kollegen spielt (die nicht an irgendwelchen Profilneurosen leiden ... und ...), die nicht mit ihren "Griffeln" an den Reglern ständig herum spielen, läuft sowas perfekt !

    Wenn die Anlage einmal während des Soundchecks richtig eingestellt ist, bleibt es (wenigstens bei uns ...) auch während der Veranstaltung so.

    Zitat von "berot"

    Von so einem Konzept haben wir uns sehr schnell verabschiedet.

    Kann ich nachvollziehen, weil ich weiß, daß solche (paradiesische) Verhältnisse nicht überall (wenn nicht gar sehr selten ...) anzutreffen sind ... :)

  • berot
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    422
    • 17. Dezember 2004 um 21:01
    • #16
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Wenn die Anlage einmal während des Soundchecks richtig eingestellt ist, bleibt es (wenigstens bei uns ...) auch während der Veranstaltung so.

    Schön wärs. Aber für gewöhnlich macht man den Soundcheck im leeren Saal.
    Mit 150 Leuten gefüllt, klingt es plötzlich ganz anders. Dann kann dies und das auf einmal gerne noch einen Zacken lauter, was beim Check genervt hat, dann dürfen gerne noch ein paar Höhen rein, dann kann die Bassdrum ruhig noch mehr schieben usw. .....

    Ich kann die "ich regele das lieber selber von der Bühne" - Einstellung sehr gut nachvollziehen. Bin selber sowohl Schlagzeuger als auch Toni bei anderen Gigs. Man hat einfach kein Vertrauen in den da unten, der vorgibt, was davon zu verstehen.
    Aber selbst ein Blindniet in Sachen Tontechnik wird während der Veranstaltung sehr wohl die Verhältnisse zurechtrücken können - sofern er eine solide Grundlage dazu hat, die man ihm nach selbst gemachtem Soudcheck übergibt. So sind zumindest meine Erfahrungen.
    Unser damaliger "Blindniet" ist jetzt übrigens als gefragter Toni hierzulande recht erfolgreich unterwegs.

    Achso - Manfred, check PM :lol:

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 18. Dezember 2004 um 09:39
    • #17
    Zitat von "berot"

    Aber für gewöhnlich macht man den Soundcheck im leeren Saal.
    Mit 150 Leuten gefüllt, klingt es plötzlich ganz anders. Dann kann dies und das auf einmal gerne noch einen Zacken lauter, was beim Check genervt hat, dann dürfen gerne noch ein paar Höhen rein, dann kann die Bassdrum ruhig noch mehr schieben usw. .....:

    Da ich sowas ja nun schon "eine Zeitlang" mache, entwickelt man auch in verschiedenen Räumen ein gewisses "Feel", was man einstellen muß ... :)

    Zitat von "berot"

    Ich kann die "ich regele das lieber selber von der Bühne" - Einstellung sehr gut nachvollziehen. Bin selber sowohl Schlagzeuger als auch Toni bei anderen Gigs. Man hat einfach kein Vertrauen in den da unten, der vorgibt, was davon zu verstehen.
    Aber selbst ein Blindniet in Sachen Tontechnik wird während der Veranstaltung sehr wohl die Verhältnisse zurechtrücken können - sofern er eine solide Grundlage dazu hat, die man ihm nach selbst gemachtem Soudcheck übergibt.

    ... das mache ich dann bei Stadtfesten etc. auch mal so (... aber ich "stelle" die Gesangsstimmen und Instrumente schon mal ein !).

    Sicher gibt es richtig fähige Tontechs - aber die meisten, die bei einer Zeltveranstaltung vor einem Pult sitzen, gehören zu einer anderen Spezies (der ich nicht so ganz traue ...).

  • vogelhaus
    Beiträge
    13
    • 18. Dezember 2004 um 19:13
    • #18

    Solltet ihr diese diskussion nicht in einem anderen Thread führen? Ich find's schade, dass es so von meinen Fragen abgleitet.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 18. Dezember 2004 um 21:08
    • #19

    vogelhaus
    ... wenn Du mit Gitarre ernsthaft etwas reißen willst, dann kauf Dir einen vernünftigen (Röhren-) Amp.
    Als ich vor einigen Jahren wieder etwas für Bühnenjobs brauchte, hab ich mich (nachdem ich ca. ein halbes Jahr in etlichen Läden Gitarrenamps ausprobiert hatte ...) für den Marshall DSL-401 entschieden.
    Das Ding klingt "bratsound"-mässig extrem gut mit gutem "Punch" ... und ist sogar (also eher "marshalluntypisch") für cleane Sounds geeignet (nicht so "knallig" wie die alten Fender-Sachen ... mehr bluesig - irgendwie "rund" ... aber dennoch klar und spritzig/durchsetzunmgsfähig).

    Und diese Modelling-Amps klingen sch... - überlege Dir, was Du mittel- und langfristig machen willst ... diese "Gitarreneffektgeräte" über PA- sind jedenfalls "mein Ding" nicht.

  • berot
    Beiträge
    422
    • 5. Januar 2005 um 07:59
    • #20
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Und diese Modelling-Amps klingen sch...

    Kommt immer drauf an, wie man es einstellt. Ich habe da schon sehr brauchbare Sachen gehört.


    Zitat

    überlege Dir, was Du mittel- und langfristig machen willst ... diese "Gitarreneffektgeräte" über PA- sind jedenfalls "mein Ding" nicht.

    Ist aber der Trend und sehr praktisch. Gitarre ins Effektrack, das direkt über die PA (ohne brummende DirectOuts und ohne klangverändernde Mikros vor'm Amp). Der Saitenfred bekommt seinen Sound dann über Monitor. Schön von vorn schräg unten.
    Vorteile:
    - weniger Transportvolumen durch fehlenden Amp (+ Mikroständer)
    - der Amp kreischt nicht mehr ins Publikum
    - Toni kann die Gitarre optimal aussteuern und hat nicht mit Direktschall zu kämpfen (vor allem in kleineren Räumen wichtig)
    - Gitarrist hört sich besser, da sein Kunstwerk nicht mehr von hinten durch die Waden pfeift sondern ihn zielgerichtet anspringt

    Im September 04 hatte ich eine Band aus Frankfurt(M), die hatten gar keine Amps für die Klampfen. Bass, Gitarre, Keyboard kam alles direkt bzw. über Effektrack ins Pult. Astreiner Sound vorn und auf der Bühne, astreines Handling für mich als Toni.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

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