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Nebelmaschine "einmessen"?

  • Sokke
  • 27. Januar 2005 um 21:32
  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 27. Januar 2005 um 21:32
    • #1

    Hallo,

    ist es sinnvoll, das Bimetall einer Nebelmaschine von Zeit zu Zeit neu zu justieren? Es gibt bei der Maschine um die es mir geht einen Bimetallschalter in einem Gehäuse, der mit einer Stellschraube justiert werden kann. So könnte man die Maschine ohne "Basteleien" nachstellen (ich würde mal sagen, das fällt unter Wartung).

    Wo müsste ich denn die Temperatur messen (an der Düse? am Temperaturleiter der zum Bimetallschalter führt?) und welchen Wert sollte ich ansteuern?

    [Hier die Signatur einfügen]

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 28. Januar 2005 um 09:46
    • #2

    Hm, ich bin mir jetzt nicht so ganz sicher, was Du da vor Dir hast...

    Es gibt Maschinen mit Bimetallschaltern fest montiert, meist kleinere Maschinen, ohne Möglichkeit der Justierung: geht-geht nicht.

    Dann hab' ich schon mal ähnliche Thermoschalter gesehen, mit einer kleinen Stellschraube mittig: Hier wir nicht die Schaltschwelle an sich justiert, sondern die Hysterese.

    Dann noch Geräte mit einem "Backofen" Thermostat, ein röhrenförmiger Fühler mit einer Art dünnen Rohr und weggebauter Schalteinheit, wahrscheinlich das was Du meinst: Das ist aber kein Bimetall, sondern arbeitet hydraulisch, wie ein Heizkörper-Thermostat: Bei der Verwendung von üblichen Nebelfluids am Einlauf in den Verdampfer etwa 220-230° einstellen.

    Dann gibt's noch aufwendigere Lösungen, Martin etc., die Temperatur wird über ein FeCr-Element gemessen und ausgewertet: Da ist eigendlich nix zu justieren, ausser im Falle vom Austausch von Teilen, da ist irgendwo ein Trimm-Poti auf der Platine, aber brauchst einen Schaltplan.

    Wenn Du kein geeignetes Thermometer hast, pack den Kram ein und komm' mal vorbei, das ist keine grosse Sache und ich bin käuflich... :D

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 28. Januar 2005 um 10:10
    • #3

    Ich werde einfach mal ausprobieren, ob man an der Schraube Schwellwert oder Hysterese verändert. Danke auf jeden Fall für die Hilfe, ein geignetes Thermometer habe ich allerdings :)

    [Hier die Signatur einfügen]

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 28. Januar 2005 um 11:39
    • #4

    Bist du Dir wirklich sicher, da auf gut Glück rumzuschrauben?

    Wenn du Dir mal das Gutachten zu Deinem Fluid durchliest und die Tests von HighEnd, fällt Dir auf, dass bei zu hoher Temperatur das Fluid in krebserregende Kohlenwasserstoffe zersetzt werden kann...

    Man misst die Kerntemperatur und nicht irgendwas an der Düse... Auch wenn du das thermometer hast - lass es den Andi lieber machen. Der hat das schon zig Mal gemacht und mir bei einem ähnlichen Problem auch schon einigen Ärger erspart...

    Irgendwann sollte man sich fragen, ob "geiz ist geil" wichtiger als die eigene Gesundheit ist :?
    (Ein gewisser Produzent aus China hat mit seinen Billigstthermostaten die Frage jedenfalls eindeutig beantwortet :evil: )

    Grüße, Hendrik

    Henne's Sites

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 28. Januar 2005 um 13:14
    • #5
    Zitat von "Henne"

    Wenn du Dir mal das Gutachten zu Deinem Fluid durchliest und die Tests von HighEnd, fällt Dir auf, dass bei zu hoher Temperatur das Fluid in krebserregende Kohlenwasserstoffe zersetzt werden kann...

    Besser beim Test als auf einer VA. Ich schraub ja nicht wie blöd an irgendetwas herum, es geht schon ums Regeln, nicht ums Ausprobieren. Aber danke für den Hinweis, dann werde ich mich mal nach einem geeigneten Abzug umsehen oder es gleich draußen machen.

    Zitat von "Henne"

    Man misst die Kerntemperatur und nicht irgendwas an der Düse... Auch wenn du das thermometer hast - lass es den Andi lieber machen.

    So werde ich es aber nie lernen. Und an welchem Punkt ich messen sollte hat Andi ja gesagt.

    Zitat von "Henne"

    Irgendwann sollte man sich fragen, ob "geiz ist geil" wichtiger als die eigene Gesundheit ist :?

    Das Totschlagargument, die Geiz-Keule... es geht mir nicht darum das Problem möglichst billig zu lösen, sondern es selbst zu tun.

    Das werde ich auch machen. Natürlich auf eigene Gefahr, aber auch mit gebotener Vorsicht. Zunächst einmal werde ich ohne etwas zu verstellen mal die Temperatur messen, ob überhaupt eine Justierung nötig ist. Und falls sie langfristig zu hoch ist und die Einstellschraube tatsächlich für die hysterese verantwortlich dann kann ich ja ohnehin nichts daran machen.

    Ab welcher Kerntemperatur sollte ich die Maschine denn besser ausrangieren um das angesprochene Krebsrisiko zu unterbinden?

    [Hier die Signatur einfügen]

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 28. Januar 2005 um 13:59
    • #6
    Zitat von "Sokke"


    So werde ich es aber nie lernen. Und an welchem Punkt ich messen sollte hat Andi ja gesagt.


    Geschrieben. :wink:

    Im Grunde ist ers auch rel. wurscht, wo Du am Verdampfer die Temperatur misst. Allerdings ist das Teil meist so fett isoliert, das man schlecht 'rankommt. Doch, wart mal: Es gibt auch Einstechfühler.
    Ansonsten 2-3 Messpunkte verteilt nehmen und mitteln. Der hot-spot ist wohl irgendwo bei 250°.

    Zitat von "Sokke"


    Ab welcher Kerntemperatur sollte ich die Maschine denn besser ausrangieren um das angesprochene Krebsrisiko zu unterbinden?


    Das ist pauschal schlecht zu beschreiben, ich hätte allerdings ernstliche Bedenken, wenn das Teil irgendwo heisser wird als 300°.
    Dann weiss ich aber immer noch nicht endgültig, welche Temperaturen im Fluidverlauf herrschen...

    Bei den Party-Foggies, McCrypt und Konsorten, ist der hot-spot der Heizung in der Biegung unter der Düse, da gehen sie auch immer kaputt.
    Allerdings hängt gerade das Ende des Verdampfers quasi frei in der Luft... :D

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