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wie genau sind die Clip anzeigen ?

  • Reitrok
  • 21. April 2005 um 12:04
  • Reitrok
    Beiträge
    80
    • 21. April 2005 um 12:04
    • #1

    hi !
    mich würde mal interessieren wie genau die hersteller, in meinem fall boost, die einstellung der clip led´s vornehmen.

    zeigen die nen clip schon kurz bevor er passert an oder in dem moment wo er auftritt ?
    und ist es wohl schlimm wenn die clips son bisschen flackern wenn der bass kommt ?
    also nicht mit der vollen helligkeit sondern gerade so das man sieht das die ein bissel aufleuchten.
    oder ist dann die box schon in akkuter gefahr ? zumal man dieses leichte klippen akkustisch garnicht warnimmt.


    MfG
    Reitrok

    Spass macht was Bass macht ;)

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 21. April 2005 um 12:42
    • #2

    also bei den t-amps hats doch jemand mal ausgetestet, die clip-anzeigen sprechen da teilweise schon an, bevor der amp wirklich in clipping geht. bei der boost dürfte es wohl ähnlich sein. kurzes aufflackern bei signalspitzen (v.a. im bassbereich) sollte noch nicht so tragisch sein.

    nur kein dauerrot :D

    mfg

    andreas

  • Reitrok
    Beiträge
    80
    • 21. April 2005 um 12:52
    • #3

    hehe gut gut das freut mich !
    ich denk mal wenn ichs nicht übertreibe dann dürfte das wohl klar gehen.

    danke für die antwort !
    hast du zufällig nen link zu dem thema wo das einer ausprobiert hat ?

    MfG
    Reitrok

    Spass macht was Bass macht ;)

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 21. April 2005 um 13:05
    • #4

    sorry,

    aber das ist schon ne ganze weile her. den link hab ich nicht mehr

    mfg

    andreas

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 21. April 2005 um 13:08
    • #5

    Ansonsten miss halt mal mit einem Oszi und schau ab wann sie wirklich clippet..

    Gruß Matthias

  • Reitrok
    Beiträge
    80
    • 21. April 2005 um 13:26
    • #6

    @ ddt: ist nicht schlimm ! trozdem danke !

    ja hatte ich auch überlegt ! müsste dann die amp aber mit inne schule nehmen da ich selber keins hab ! und eine box brauch ich dazu ja auch weil sich die stufe ja gegen ne last anders verhält als gegen unendlichen wiederstand(luft).
    aber ich werd mal fragen ob das ginge !
    ansonsten hab ich noch zwei 4 ohm leistungswiederstände ! die vertragen je 100 watt rms. das dürfte ja für die boost ausreichen als last wenn ich die in reihe schalte bin ich ja bei genau 8 ohm ! werden nur derbe heiß werden die dingers ;-P

    wenn ichs darf werd ich mich hier nochmal mit den ergebnissen melden !

    MfG
    Daniel

    Spass macht was Bass macht ;)

  • tomfly
    Beiträge
    1.209
    • 21. April 2005 um 14:25
    • #7

    Hi also ich sage mal so:

    Ich habe hier 3 AMPs und jeder ist schon längere Zeit im Clip "blinkend" mal gelaufen...anders würde man auch kaum wissen wann die Maximale Leistung erreicht ist...wenn man nix hört (verzerren, dabei fraglich ob AMP dann vor CLIP verzerren würde oder die Lautsprecher...) zeigen es wohl nur die Clip-LEDs an.

    Bei Tops (Mittelhochtonbereich) oder Fullrange mit Hochtöner eben ist es Gefährlicher als im Bassbereich mit Subwoofer, da die Hochtöner meist wohl zuerst kaputt gehen.
    Generell mache ich das so das ich fahre bis die Clip-LEDs kurz angehen und dann ein Stück zurück dann blinken die LEDs nicht mehr (oder nur ganz selten mal) ...so gehts dann auch meist gut und der Klang ist dann immernoch OK.

    Es ist natürlich z.B. schlecht herauszufinden wenn man z.b. ein Sub an einem AMP hat der etwas weniger aushält als der AMP RMS macht und man den AMP trotzdem bis ins Clip laufen lassen kann ohne das der Sub verzerrt...erst rech dumm ist es wenn der Sub erst im Clip verzerrt, da man nun nicht weis was eigentlich verzerrt? Ist es der AMP oder der SUb.

    bye

    Man muss ebe wisse woran ma dreht - wenn ma an de Anlag steht.

    bye TomFly

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 21. April 2005 um 15:05
    • #8

    Hallo,

    Schau mal hier...

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=315589&highlight=#315589

    MfG Stephan

  • pm-acustics
    Profi
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    3.542
    • 21. April 2005 um 15:39
    • #9
    Zitat von "speffik"

    Hallo,

    Schau mal hier...

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=315589&highlight=#315589

    MfG Stephan

    Hi, das mit der Clipgrenze ist so richtig wie in diesem Beitrag geschrieben wird. Verglichen wird einfach die aktuelle Netzteilspannung unter Last mit der gleichgerichteten Ausgangsspannung der Endstufenblöcke. Das gilt in staischen Lastfall (Sinusmessung) genauso wie im dynamischen Lastfall (Burst) vobei die durchaus höhere Peakleistung der Stufe (max Leerlaufspannung des Amps) wahrscheinlich nicht durch die Trägheit der LEDs dagestellt werden kann.
    Fazit: Ein leichtes Blicken würde ich durchaus als den normalen Betriebszustand ansehen, wenn der Amp durch seine Strombegrenzung schwächelt sieht man das sowieso nicht an den Clip LEDs.

    P.S: Die Leitungsmessung im Posting finde ich etwas seltsam...ich lese da was von "glühenden" "Lastwiderständen"......eventuell hat man in diesem Zustand nicht mehr so ganz die Nennimpendanz.......Außerdem halte ich das der AMP mit 100Hz Messsignal mehr Ausgangsleistung hat als mit 1KHz auch für fragwürdig......

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 21. April 2005 um 16:01
    • #10

    Hallo,

    pm-acustics

    Mit der Leistungsmessung müsste eher umgekehr sein, denke ich auch. Aber das ist ja beim Thema nicht das Ausschlaggebene.

    Ich habe den Amp bei meiner Messung gar nicht belastet, wollte halt nur schauen, wann die Clip-Led angeht.

    Eine Anzeige für Stromüberlast wär mit Sicherheit auch eine zweckmäßiger Einrichtung, vor allem bei den Low-Budget Amps... :roll:

    Mfg Stephan

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 21. April 2005 um 16:36
    • #11

    was mir auch bei den t-amps aufgefallen ist: trotz gleicher eingangslautstärke & einstellung leuchtet eine clip-led eher als die des zweiten kanals. wenn ich beide so einstelle, daß kein clipping auftritt, ist aber ein leichter lautstärkeunterschied festzustellen.

    evtl. unterschiedliche eingangsempfindlichkeit?

    mfg

    andreas

  • cyberlight
    Beiträge
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    • 21. April 2005 um 17:43
    • #12

    Soweit ich weiss, wird bei einem billigen Verstärker nur das Eingangssignal gemessen und nicht das tatsächliche clipping, weil das deutlich billiger zu realisieren ist.
    Leicht flackernde clipping-LED würde ich noch als normal betrachten, solange es im Bassbereich ist.
    Etwas mehr Vertrauen in die Fähigkeiten der Entwicklungsingenieure wäre angebracht.
    Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Ansprechgrenze der clipping-LED zu manipulieren.

    Messungen mit ohmschen Widerständen und Sinus sind nicht repräsentativ für Belastungen mit realen Lautsprechern.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • pm-acustics
    Profi
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    • 21. April 2005 um 23:00
    • #13
    Zitat von "cyberlight"

    Soweit ich weiss, wird bei einem billigen Verstärker nur das Eingangssignal gemessen und nicht das tatsächliche clipping, weil das deutlich billiger zu realisieren ist.

    Nun ja ein OP Amp als Komperator ist nicht wirklich aufwending. Als Schwelle die dynamische Netzteilspannung und als Messsignal das Ausgangssignal...that it....zumindest grob.

    Wo Du recht hast ist bei diversen Cliplimiter Schaltungen mancher Hersteller...da wird oft der Einsatzpunkt von einer Lastimpendanz abhänig gemacht.

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • nihil baxter
    Beiträge
    51
    • 22. April 2005 um 12:59
    • #14

    Wie ist das eigentlich bei den Amps. Das Clipping heisst doch, dass der Verstärker an seine Grenzen gerät und nicht die Box, oder?
    Ich habe hier Hochtöner mit 2x 500 Watt an 4 Ohm und dazu eine Boost endstufe PX 1100 mit 2x 600 Watt an 4 Ohm. Die Endstufe ist dabei zu 3/4 aufgedreht und die Clipping Leds flackern leicht.

    Obwohl die Endstufe an ihre Grenzen zu kommen scheint, liefern die Hochtöner noch einen glasklaren Klang, d.h. kein bischen Verzerrung. Liegt das an der billigen Endstufe?

  • cyberlight
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    6.061
    • 22. April 2005 um 15:49
    • #15

    Wenn du die Verzerrungen deutlich hörst, kann es für den Hochtöner schon zu spät sein.
    Clipping nennt man es, wenn die Endstufe nicht mehr Spannung liefern kann, weil das Netzteil nicht mehr hergibt (railspannung).
    Wird die Endstufe dennoch weiter ausgesteuert, so wird aus dem eigentlich in den Spitzen abgerundeten Ausgangssignal eins, was oben oben wie abgeschnitten aussieht, weil die Spnannung eigentlich steigen müsste, aber nicht mehr Spannung da ist.
    Der "sinus" wandelt sich mehr und mehr zu einer rechteckigen Form.
    Durch diesen harten "Knick" zwischen Sinus und der Gleichspannungsspitze entstehen hochfrequente Anteile mit hoher Energie und die kurzzeitige Gleichspannung setzt erhebliche Leistungen in den Treibern um, die diese wegen Überhitzung nicht überleben.

    Zitat

    Obwohl die Endstufe an ihre Grenzen zu kommen scheint, liefern die Hochtöner noch einen glasklaren Klang, d.h. kein bischen Verzerrung. Liegt das an der billigen Endstufe?


    Dieser Logik kann ich nicht folgen. Du widersprichst dir selbst.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Reitrok
    Beiträge
    80
    • 23. April 2005 um 19:51
    • #16

    hi ! danke erstmal für die ganzen Antworten !

    es wurde mir unter regem interesse einiger unserer Elektrotechnik lehrer gestattet den von mir erwähnten test mittem oszi durch zu führen !
    dadurch das zwei meiner lehrer zuschaun wollen gehe ich mal davon aus das der test nen guten ausschlag geben wird ! haben alles an messinstrumenten da was wir brauchen.

    das Experiment soll am dienstag stattfinden ! werde mal alles soweit dokumentieren und mich hier nochmal zurück melden !

    MfG
    Reitrok

    Spass macht was Bass macht ;)

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 24. April 2005 um 12:39
    • #17

    Passenden Lastwiderstand nicht vergessen! (sehr hohe Leistung!/grosse Fläche nötig!)
    Wenn du das aus Widerstandsdraht baust und selbst berechnest, sind deine Lehrer sicher schwer beeindruckt :D

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • florian
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    2
    Beiträge
    717
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    2
    • 24. April 2005 um 14:41
    • #18

    Ich hab sowas immer mit alten Hochlastwiderständen gemacht, die in Labors immer wo rumliegen. Mit einer entsprechenden Anzahl parallel erreicht man locker die nötige Belastbarkeit bzw. Impedanz.

    Die Messung an sich ist ja kinderleicht, interessanter wirds dann mit einem Audio Analyzer.

  • Petersbass
    Beiträge
    1.003
    • 24. April 2005 um 15:08
    • #19
    Zitat von "Nihil Baxter"

    Wie ist das eigentlich bei den Amps. Das Clipping heisst doch, dass der Verstärker an seine Grenzen gerät und nicht die Box, oder?
    Ich habe hier Hochtöner mit 2x 500 Watt an 4 Ohm und dazu eine Boost endstufe PX 1100 mit 2x 600 Watt an 4 Ohm. Die Endstufe ist dabei zu 3/4 aufgedreht und die Clipping Leds flackern leicht.

    Obwohl die Endstufe an ihre Grenzen zu kommen scheint, liefern die Hochtöner noch einen glasklaren Klang, d.h. kein bischen Verzerrung. Liegt das an der billigen Endstufe?

    ob der amp auf 3/4 Leistung gedreht ist oder auf voll oder nur halb aufgedreht ist völlig egal... das was ausser Stufe rauskommt ist ein Produkt aussem Stärke des Eingangssingals (mixer / vorstufe allgemein..) und ausser Stellung des Reglers an der Endstufe.

    mal angenommen der amp schafft es maximal 70V am Lautsprecherausgang zu liefern (lassen wir mal ohmzahlen zur Vereinfacherung weg) so.

    so jetzt haben wir am mischpult ein signal von 0,5 Volt das zum Endstufeneingang geht. Die Regler sind voll aufgedreht und wir erhalten ungefähr 70 volt am ausgang dann ist die endstufe am ende und fängt an zu clippen.

    nun regeln wir die endstufe bischen runter ( sagen wir um die hälfte runter) haben am lautsprecherausgang 35V, aber erhöhen die eingangsspannung von 0,5 Volt auf 1 volt... und schon erhalten wir wieder unsere 70 V und die endstufe ist wieder an der grenze obwohl die regler der Endstufe nicht voll reingedreht sind.

    Hoffe verstehst jetzt dass die es völlig egal ist ob die Endstufe voll aufgedreht ist oder nicht...

    PS: an alle die sich bischen auskennen => YA ES IST Technisch katastropfal erklärt aber die leute solls vom Prinzip verstehen ;)

    Gruß Peter

  • nihil baxter
    Beiträge
    51
    • 25. April 2005 um 19:25
    • #20

    @ cyberlight und PetersBass


    Danke für die Erklärung....

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