1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Hobby Forum
  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Simulation von Hörnern mit Finiten Elementen

  • Winterheart
  • 6. Mai 2005 um 16:48
  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 9. Mai 2005 um 13:30
    • #21

    Moin,

    Zitate von Winterheart:

    Zitat

    Das Einzige, was mir auffällt, ist, das sich am Hornmund, ganz oben rechts ein Schnellemaximum einstellt.

    habe ich auch gesehen, solche Dinge finde ich irre spannend, das geht nur mit Finiten Elementen, sowas sichtbar zu machen und vielleicht beim Entwurf zu berücksichtigen.

    Zitat

    Kannst du mir bitte erklären, an was in den 2 Gifs du genau erkennst, daß es sich um einen Bandpaß handelt?

    unter anderem daran:

    Zitat

    Was man aber sehr gut sehen kann ist, das die Geschwindigkeit im Horn zur Anregergeschwindigkeit ca. 90° verschoben ist


    Eine Luftsäule die sich aufschwingt ist bei höheren Frequenzen zu träge um noch mitzukommen....das Wesen eines akustischen Tiefpasses, der Hochpass entsteht durch die Rückkammer, welche die Membranschwingung über die bei tiefen Frequenzen zu steife Luftfeder hemmt und das bei tiefen Frequenzen fehlende Aufschwingen der Luftsäule. Somit ist das HD15 ein Bandpass ...

    Zitat

    Desweiteren kann man ja noch gut erkennen, das der 1/4 Kreis als Hornkontur falsch ist, da der Rest der Krümmumg, nahe am Hornmund fast nicht mehr mitwirkt.


    Bei der Schnelle nicht mitwirkt, beim Druck schon :) gerade deswegen halte ich Deine Arbeit für extrem wichtig, denn Du kannst auch den Übergang zum Raum und die Auswirkungen verschiedener Schnelle/Druck- Zusammenhänge simulieren.

    Mit dieser Entdeckung halte ich die hier im Forum auch unter den absoluten Gurus verbreitete Behauptung: "es gibt einen festen Zusammenhang zwischen Druck und Schnelle, nur die Phasenlage entscheidet über Wirk und Blindleistung" für fundiert widerlegt. In der Nähe der Rundung ist zwar relativ viel Druck aber relativ wenig Schnelle....

    Der Mensch nimmt über die Körperbehaarung und Kleidung auch Schallschnelle wahr. Ein Mikrofon misst nur und ausschließlich den Druck. Das gereicht nur im Fernfeld, wo Druck und Schnelle immer um 90° phasenverschoben sind zur Beurteilung. Im Nahfeld ist das komplizierter, Phasenlagen, Blind und Wirkleistung gibts elektrisch und auch bei Schall. Das führt dazu, daß Hörner zwar erfahrungsgemäß eine größere Reichweite haben, die einen aber sagen: stimmt nicht, kann nicht sein, hängt nur mit der Stackgröße zusammen, und die anderen: aber ich weiß doch, daß es so ist.

    Wie gut ist Deine "Luft" ? Ist die Gasgleichung berücksichtigt ? Extremwerte Vakuum/Verflüssigung ? Kann man auch Stoßwellen, wie sie zum Beispiel Sprengkörper produzieren simulieren ? Die Einflüsse der Nichtlinearität des Gases Luft sind im Lautsprecherdesign bisher nie berücksichtigt !!

    Ich erhoffe mir von Deinen Simulationen Aufklärung. Ich bin gespannt.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Winterheart
    Beiträge
    54
    • 9. Mai 2005 um 19:33
    • #22

    Ja da bin ich auch gespannt!
    Jetzt hab ich erstmal genügend Infos um mal weiter zu machen. Leider bin ich ja auch gerade im Endspurt von meim Studium. Ich kann daher die Hornsimulation nicht zu meiner Hauptbeschäftigung machen *g* Werde aber kontinuierlich dran arbeiten!

    Die "Luft", die ich bis jetzt verwendet habe, ist ein rein lineares Modell. Aber der Erweiterung auf Nichtlinearitäten steht nichts im Weg, wenn ich die notwendigen Daten irgenwoher bekomme. Ich habe ja kein Labor um diese Werte zu Messen. Gasgleichung wird berücksichtigt, sobald man die eintsprechenden felder ausfüllt :) Stoßwellen, weiß ich jetzt nicht, sollte aber gehen. Falls du auf eine Impulsantwort und Fourieranalyse raus willst, das ist möglich!
    Das Schwierige bei Nichtlinearitäten und FEM ist ja die mögliche Verzweigung und Instabilität der Konvergenz bei der Lösung. Und genau das macht die Berechnung so aufwendig. Kann mir gut vorstellen, das bei einem 3D Modell und Raumhalbkugel der Rechner gut 1 Tag rechnet bei einer nichtlinearen Berechnung. Und das dann nur, um später festzustellen, das in der Eingabe ein Fehler war! :evil:
    Ein weiterer Nachteil nichtlinearer Ergebnisse ist meistens, das man sie mit dem Verstand oft nicht nachvollziehen kann und so keine Kontrollmoglichkeit hat ob alles plausiebel ist. Man muß hald glauben was rauskommt.

    Aber zuerst is meine Zielsetzung immer noch das HD15 in 3D zu modelieren und den gemessenen Frequenzgang nachzuahmen. Wenn ich das geschafft habe, dann können wir uns mal "zusammensetzen" und beraten, wie man das erweitern und vor allem Anwenden kann.

    Wenn wer noch was weiß, immer!! Werde alles in mich aufsaugen und verwursten! :D

    Lieber erst mal viel aufdrehen, wenns dann zuviel war, kann man immer noch weniger nachdrehen!!!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 9. Mai 2005 um 19:43
    • #23
    Zitat von "Hörnli"

    Mit dieser Entdeckung halte ich die hier im Forum auch unter den absoluten Gurus verbreitete Behauptung: "es gibt einen festen Zusammenhang zwischen Druck und Schnelle, nur die Phasenlage entscheidet über Wirk und Blindleistung" für fundiert widerlegt.

    ... zwischen Druck und Schnelle gibt es in einem - hier gasförmigen - Medium eine feste Beziehung ... und zwar die akustische Impedanz (... die übrigens komplex ist ... :wink: ).

    Und wenn Ihr Nichtlinearitäten (im Medium Luft) berücksichtigen wollt, benötigt Ihr Gleichungen aus der Hydrodynamik.
    Die Akustik ist quasi ein (... durch Linearisierung ...) vereinfachter "Sonderfall" der - allgemeineren - Eulerschen Gleichungen (... die auch nichtlineare Prozesse beschreiben !).

    Übrigens: Eine Simulation ist maximal so gut wie das verwendete physikalische Modell ... :wink:

    Zitat von "Winterheart"

    Die "Luft", die ich bis jetzt verwendet habe, ist ein rein lineares Modell. Aber der Erweiterung auf Nichtlinearitäten steht nichts im Weg, wenn ich die notwendigen Daten irgenwoher bekomme. Ich habe ja kein Labor um diese Werte zu Messen. Gasgleichung wird berücksichtigt, sobald man die eintsprechenden felder ausfüllt :) Stoßwellen, weiß ich jetzt nicht, sollte aber gehen.

    Buchtip:
    "Hydrodynamik", Prof. Reimar Lüst,
    BI Wissenschaftsverlag, ISBN 3-411-01540-3

    Kapitel 5 und 6 ... :D:D:D

  • Emigament
    Beiträge
    128
    • 9. Mai 2005 um 22:18
    • #24

    Winterheart:

    mal ein frage zwischendurch: was studierst du eigentlich? ich tip mal auf e-technik...

    obwohl ich auch mathe, fem, fluidmechanik, techn. mechanik hatte, versteh ich nur jedes zehnte wort hier. ich frag das, weil ich wissen möchte, ob meine defizite am studiengang [maschinenbau] oder an mir liegen. da wartet wohl noch viel arbeit auf mich :(

  • Winterheart
    Beiträge
    54
    • 10. Mai 2005 um 07:08
    • #25

    Ich studiere im 8. Sem Stahlbau :)
    Dort haben wie auch eine Vorlesung über Fluidmechanik. Die ganze FEM-Geschichte hab ich mir selbst beigebracht mit privatunterstützung unseres Mathe-Profs.
    Und da ich auch in einer Metal-Band Bass spiele, ist der Weg zur PA-technik nicht weit. Jetzt versuch ich hald das mal alles zu kombinieren :) Ich hab hald spaß am tüfteln.

    Lieber erst mal viel aufdrehen, wenns dann zuviel war, kann man immer noch weniger nachdrehen!!!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 10. Mai 2005 um 08:24
    • #26
    Zitat von "Winterheart"

    ... 8. Sem Stahlbau ... in einer Metal-Band Bass spiele ... PA-technik ...

    Perfekte Kombination (Stahl hat ja auch was mit Metallen zu tun ... :) ) !

  • Emigament
    Beiträge
    128
    • 10. Mai 2005 um 16:28
    • #27

    wirklich interessant,
    werd mich mal in zukunft mehr mit FEM beschäftigen, jetzt da ich gesehen habe wieviel mehr man damit machen als festigkeitsnachweise für doppel-T-träger. :D
    vielleicht gelingen mir dann auch solche simulationen. toi, toi, toi :D

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™