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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

e-bass verstärker

  • tomstull
  • 26. Juni 2005 um 21:42
  • tomstull
    Beiträge
    129
    • 26. Juni 2005 um 21:42
    • #1

    ich habe vor für einen freund eine bass box für einen 6-saiter bass zu basteln. ich hab auch schon einige gedanken.
    mich würde nur interessieren wie ihr das machen würdet:
    - das wichtigste ist der klang --> sehr tief!!!
    - größe und
    - gehäuseart sind egal
    - verstärkerleistung ist auch egal

    bitte um vorschläge!

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 26. Juni 2005 um 22:07
    • #2

    naja Preis sollte bekannt sein ;)

    ich denke das hoher Pegel erwünscht ist ist schon fast selbstverständlich ;)

  • tomstull
    Beiträge
    129
    • 26. Juni 2005 um 23:37
    • #3

    tut mir leid! in meiner eile und wissbegierde hab ich darauf vergessen!
    also ich würd sagen es soll sich noch auszahlen dass ichs selbst bau, weil sonst brauchen wir nicht mehr weiterreden.

    ich setzte das limit jetzt mal willkürlich bei 500-600 teuronen an.

    aber wenn die chassis und die konstruktion ordentlich was hergibt kann ich mir eventuell vorstellen mehr, aber je billiger umso besser, is eh klar.

    verständlich?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 27. Juni 2005 um 08:35
    • #4

    ... Doppel-12" in "flacherer" BR-Abstsimmung (d.h. in einem "etwas zu großen" Gehäuse ...).
    Eine Bass-Instumentalbox braucht bei 30 Hz nicht den gleichen Pegel wie bei 100 Hz liefern, um "richtig" zu klingen (... ich spiele sogar seit vielen Jahren mit zwei 10"ern auf kleinen und größeren Bühnen ...).

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 27. Juni 2005 um 10:04
    • #5

    also ich arbeite mit einer doppel 12er!

    interessanterweise absolutes low-budget, allerdings muss ich sagen, dass die box um welten besser klingt als dieser ganze ampeg-quatsch pegelmäßig reicht sie locker, hab so an die 800 watt amping dran.

    verbaut hab ich 2x emi delta 12 lf in 140 litern mit ungefähr 44hz tuning

    wobei hier die frage ist, ob du oft slappst oder sehr viel hohe anteile im klang hast (die hab ich als metaller nämlich nicht)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 27. Juni 2005 um 14:08
    • #6

    Hier gings auch mal um Bassgitarrenboxen. Also hauptsächlich was verstärkerschaltungen angeht und so:

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38115&sid=a5361abe36493f64f9d77a2c3d5b011e

    Gruß
    Thomas

  • tomstull
    Beiträge
    129
    • 27. Juni 2005 um 21:23
    • #7

    dass die box natürlich bei 30hz nicht mehr den pegel haben muss is ja völlig klar.
    es geht nur darum, dass man ja immer ein bissl angeschmunzelt wird wenn man mit eigenbau-gerätschaften auftaucht. und deshalb sollte das ding einfach einen mörderklang haben (und was wird als mörderklang angesehen bei einer BASSbox??).

    würdet ihr eine einfache br-box nehmen? gar keine hörner, rutschen oder sonstiges? weil wenn das ding richtig tief geht, dann wärs schön mit diversen konstruktionen auch den wirkungsgrad in einem bereich zu halten, der noch erträglich ist. ich will ja kein amprack dazu brauchen, um einen bassverstärker zu betreiben.

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 27. Juni 2005 um 21:38
    • #8

    ich bin zwar kein Bassist aber ich finde es schon wichtig das man mit dem Bass gut "Slappen" kann ;)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 27. Juni 2005 um 21:44
    • #9

    Für richtig drückenden Bass kannst du da diesen hier nehmen.

    http://www.seeburg.net/1200SW_dt.pdf

    Den dann einfach in ein simples BR Gehäuse und nen guten Hochtöner der das ganze ab 1,5kHz unterstützt. Der Treiber drückt ohne Ende das ganze hat aber einen Haken: Man braucht unendlich Verstärkerleistung. Also 1kW muss da schon mindestens her, aber dann kanns richtig abgehen. Nen richtig fetter Amp hätte allerdings (wenn er richtig plaziert ist) wieder eine enorme optische Wirkung. Außerdem: Welcher normale Mensch hat einen 1kW Bassamp...
    Hörner oder ähnliches würde ich nicht bauen. Der Punkt ist ja, dass beim E-Bass nicht nur die tiefen Frequenzen notwendig sind, sondern auch mittel und sogar Hochtonanteile (Obertöne) enthalten sind. Also muss man eine Box für E-Bass so bauen, dass sie Fullrange ist. Wenn du jetzt ein Horn baust dann brauchst du wieder ein extra Topteil und das wäre ja irgendwie merkwürdig, dann wird man erst recht belächelt.

    Gruß
    Thomas

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 27. Juni 2005 um 22:27
    • #10

    wie wird das denn normalerweise gemacht?
    läuft das ganze niht über breitbänder?

    quasi so wie da:
    http://www.lautsprechershop.de/pa/eminence_3.htm

    bin ja mal gespannt was daraus wird :D

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 27. Juni 2005 um 22:37
    • #11

    Ja, wird oft bei BilligAmps gemacht, aber in eine gescheite E-Bassbox gehört ein Hochtöner, basta! Guckt euch mal die Boxen von renommierten Herstellern an.

    Gruß
    Thomas

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 28. Juni 2005 um 10:04
    • #12

    sry, aber das ist schwachsinn!
    eine e-bassbox braucht keinen HT, das ist (wenn überhaupt) geschmackssache!

    das normale e-bass signal geht selbst bei slapping nur ungefähr bis 3khz hoch, ergo wäre ein HT völlig absurd!

    wie gesagt spiele ich über die doppel delta 12lf variante, wenn du lustig bist kannst du noch zusätzlich einen alpha 6 reinbauen muss aber wirklich nicht sein!

    und das breitbänder nur von billig herstellern verbaut werden ist in dem sektor wirklich quark!

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 28. Juni 2005 um 17:46
    • #13
    Zitat

    sry, aber das ist schwachsinn!
    eine e-bassbox braucht keinen HT, das ist (wenn überhaupt) geschmackssache!

    ja es ist Geschmackssache, aber wieso bauen dann die meisten Hersteller Ht's in ihre boxen ein?? Weils Schwachsinn ist und sowieso nichts bringt, alles klar...

    Zitat

    das normale e-bass signal geht selbst bei slapping nur ungefähr bis 3khz hoch, ergo wäre ein HT völlig absurd!

    Um mal grob so einen überblick über die Frequenzen zu verschaffen:

    Tiefen (20 Hz bis 200 Hz)Eine Veränderung im Tiefenbereich betrifft den Grundtonbereich des Basses. Dieser Bereich ist nicht nur hör-, sondern auch fühlbar. Eine Tiefenanhebung bewirkt mehr Druck und Power, umgekehrt können zu wenig Tiefen den Sound kraftlos machen.
    Untere Mitten (200 Hz bis 1 kHz)
    Eine Entzerrung führt in diesem Bereich zu einer drastischen Änderung des Klangeindrucks. Ein Bass klingt durch eine Anhebung im Bereich von 200 Hz wärmer, ohne unklar zu werden. Eine Anhebung im Bereich von 500 bis 1000 Hz dagegen führt bei den meisten Instrumenten zu einem "hornähnlichen", nasalen Klang. Eine Anhebung im Bereich von 1000 Hz wiederum aber einen Bass-Sound zu mehr Präsenz im Klangbild verschaffen.
    Obere Mitten (1 kHz bis 5 kHz)
    Eine Anhebung im oberen Mittenbereich bringt mehr Klarheit, Durchsichtigkeit und Brillanz in ein Klangbild. Ein zu hoher Anteil bei 1000 Hz bis 2000 Hz kann aber auch zu einem dünnen Sound führen, der schnell zu Verzerrungen und einem "näselnden" Klang führt.
    Höhen (5 kHz bis 20 kHz)
    Der Höhenanteil besteht nur noch aus Obertönen und den Geräuschanteilen der Instrumente. Die gebräuchlichsten Höhen liegen zwischen 5 kHz und 10kHz. Beim Bass bringen diese Frequenzen eigentlich nur etwas, wenn die Saiten noch frisch sind.

    Das mit der Obergrenze von 3kHz ist nämlich völliger Schwachsinn.
    Und zum Thema Breitbänder. Aber selbst 5kHz sind für einen 12er schon mächtig hoch, es ist nicht ratsam ihn so hoch zu betreiben, deshalb lieber früher trennen und einen HT dabei.

    Zitat

    und das breitbänder nur von billig herstellern verbaut werden ist in dem sektor wirklich quark!

    Lesen hilft meistens ich habe gesagt: "In den meisten Billigamps ist das so gelöst" Das soll nicht heißen, dass das in hochwertigen Boxen nicht auch so sein kann. Allerdings ist meistens in Amps der billigen Sorte nur ein Breitbänder verbaut. In den höherwertigen Boxen ist fast immer ein HT zu finden.

    Aber man kann hier ja sowieso nichts mehr sagen, ohne dass man sofort angemacht wird mit unqualifizierten Aussagen die zu sehr pauschalisiert sind. Wenn man nichts gescheites beizutragen hat ohne Fakten dann würde ich vorschlagen -wie man hier neuerdings so arrogant sagt- den Herrn nuhr zu beherzigen.

    Gruß
    Thomas

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 28. Juni 2005 um 19:27
    • #14

    wie gehst du denn ab?

    erstmal richtig lesen: eine e-bassbox braucht keinen HT!!!
    ich habe auch schon 2-3 stück aufgeschraubt und da waren nur breitbänder drin. deswegen meine Frage.

    das normale Boxen einen hochtöner haben ist schon klar...

    und ich habe es auch so verstanden das nur die billigen bass anbieter einen breitbänder anbieten weil die Kohlen niht da sind.

    so nun Ohrläppchen reiben *WUUUUUUUUUUUSAAAAAAAAAA* ;)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 28. Juni 2005 um 20:06
    • #15

    Ja, ich hab mich ja schon wieder beruhigt.

    Logischerweise geht es auch ohne. Nur ist natürlich die Frage ob das so geschickt ist. Ein Breitbänder hat eine relativ leichte Membran, kommt also in einem kleinem Gehäuse nicht grade tief, aber grade dass wollte er haben. Außerdem ist nach oben hinaus auch sehr schnell Schluss, und grade bei neuen Saiten ist es wichtig dass die Box auch die hohen Frequenzen wiedergeben kann. Also fehlt es dem Breitbänder an beiden Enden. Es ist somit zweckmässiger ein reinrassiges Basschassis für richtig Druck untenrum einzubauen, und für die Obertöne einen HT.

    Zitat

    und ich habe es auch so verstanden das nur die billigen bass anbieter einen breitbänder anbieten weil die Kohlen niht da sind.

    In den meistens Billig BassAmps ist nur ein Breitbänder (meistens noch ein ziemlich schlechter) drin. Da haperts an allen Ecken. In guten Boxen mit Breitbänder ist dass schon anders, aber die allermeisten Boxen im höherem Preissegment haben einen HT, der bei Bedarf abschaltbar ist.

    Achso, hier mal den Frequenzgang des Delta12LF

    ab 2kHz läuft da nichts mehr, außer ne riesige Membranresonanz.

    Gruß
    Thomas

  • -martin-
    Beiträge
    1.101
    • 28. Juni 2005 um 23:12
    • #16

    ich möchte da mal die Legends von Eminence in den Raum werfen...
    z.B. die LEGEND BP102 für ne Bass-Combo....

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 29. Juni 2005 um 11:21
    • #17

    ... beim Bass, bei denen die Saiten "normal" (auch "gegriffen" auf der D-Saite ...) angeschlagen werden, treten bis etwa 3 ... 3,5 kHz Obertöne auf, deren Pegel in der Grössenordnung von etwa 40 ... 50 dB geringer als die Grundschwingung ist.

    Beim "Slapping" treten dann Frequenzen bis etwa 6 ... 7 kHz (mit neuen Saiten !!!) auf, deren Pegel etwa 40 dB geringer als die Grundschwingung ist.

    Fazit:
    Bei normaler Spielweise reicht ein "gängiger" Lautsprecher, der den Bereich bis 2,5 ... 3 kHz (ohne nennenswerten Pegelabfall) übertragen kann, aus.
    Bei vielen 12"er und 10"er liegt der Pegelabfall bei 5 ... 6 kHz gegenüber dem Nutzbereich in der Grössenordnung von 10 ... 15 dB, was gegenüber der spektralen Verteilung beim Instrument dann wohl eher keine große Rolle spielt.

    Eigene praktische Erfahrung:
    Mit den meisten 10"ern (und auch 12"ern ...) kann man auf dem Bass auch "slappen", ohne das "obenrum" etwas fehlt - zumal vernünftige Bassamps i.d.R. über eine Klangregelung verfügen, mit denen man den "Klang" entsprechend anpassen kann.

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 29. Juni 2005 um 12:49
    • #18

    Das ist das was ich damit ausdrücken wollte, wie gesagt, bei slapparts vermiss ich ganz selten mal ein wenig knuspern obenrum....

    aber nicht störend

    manfred:
    du basst auch?

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 29. Juni 2005 um 13:59
    • #19

    Gut, wers nicht braucht ist Ok, ich habs lieber mit HT.

    Zitat

    z.B. die LEGEND BP102 für ne Bass-Combo....

    Wäre natürlich ne Möglichkeit. 4Stück davon in eine Box geht bestimmt gut. Das ganze dann mit nem Amping von ca. 800-1000W an 8Ohm. Amp Power muss also schon sein. Sehr tief und Dynamik ist auch gegeben mit 6,2mm Xmax. Allerdings wird das Gehäuse sehr groß. Und nur einen, oder 2 zu verwenden ist bestimmt auch nicht das gelbe vom Ei, wenns auf der Bühne richtig drücken soll, weil ein 10er ja auch relativ wenig Membranfläche (etwa 335qcm ) im Vergleich zu einem 12er hat ( 490qcm ).

    Gruß
    Thomas

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 29. Juni 2005 um 16:49
    • #20

    Ich denke mal, die meisten Verständnisprobleme entstehen dadurch, das die Leutz "PA-Denkweisen" auf eine Instrumentalbox versuchen zu übertragen.

    Der Ansatz ist zwar in der Sache nachvollziehbar, aber für eine Gitarrenbox eigendlich unsinnig.

    Ampeg SVT, Marshall, Fender, Vox etc. hat es nirgendwo einen Hochtöner, und billig sind die wirklich nicht.
    Die müssen einen "Sound" machen, lass sie doch klirren, wie sie wollen.

    1kW Instrumentenverstärker??
    Wenn willst Du damit von der Bühne pusten? :grin:

    Der Ampeg hat 300W, und das ist schon vom gröbsten.

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