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Wie bringe ich einen DJ dazu den Mixer nicht zu übersteuern?

  • morn
  • 13. Juli 2005 um 03:30
  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 5. August 2009 um 13:14
    • #41

    Wie oben beschrieben, bringen all die technischen Hilfsmittel nichts, wenn dadurch das Bewusstsein des DJs nicht geändert wird. Hubschraubereinsätze, Selbstschussanlagen o. ä. haben das Potential den DJ nachhaltig zu "modifizieren".

    PAR-64 oder Strobes in die Fresse sind doch was für Weicheier.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • fox
    Reaktionen
    38
    Beiträge
    525
    • 5. August 2009 um 13:24
    • #42
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Der Mixer wäre auch im roten Bereich, wenn die Anlage 10x so laut ginge.
    Die Leute würden auch mit 100 durchs Dorf.

    101% zustimmung.

    allgemein isses glaub ich ganz gut, wenn die djs nah an der main pa sind (sofern das die gegebenheiten zulassen). falls nicht, hilft warhscheinlich nur extrem gut gemeintes monitoring.

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 5. August 2009 um 17:25
    • #43
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Genau das ist das Problem...

    Der Mixer wäre auch im roten Bereich, wenn die Anlage 10x so laut ginge.

    Die Leute würden auch mit 100 durchs Dorf.

    http://www.hifi-reini.de/unknow
    so sieht der Limiterschutz im Jugendraum aus :wink:

    die Bilder sind wärend des bau's
    der "Line in" ist für die MP3-Player, da die ja von Haus aus Leiser sind als ne CD
    so ähnlich sieht auch der Endstufenberech aus (mit Lochblech und Vorhängeschloß an der Türe :wink:

    das Ganze kann mann weiterentwickeln und perfektionieren, so dass alles nur im Grünen Bereich ist, trotz Klangregler auf Anschlag :oops:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 6. August 2009 um 05:28
    • #44
    Zitat von "Reini"

    http://www.hifi-reini.de/unknow
    so sieht der Limiterschutz im Jugendraum aus :wink:

    die Bilder sind wärend des bau's
    der "Line in" ist für die MP3-Player, da die ja von Haus aus Leiser sind als ne CD
    so ähnlich sieht auch der Endstufenberech aus (mit Lochblech und Vorhängeschloß an der Türe :wink:

    das Ganze kann mann weiterentwickeln und perfektionieren, so dass alles nur im Grünen Bereich ist, trotz Klangregler auf Anschlag :oops:

    also das auf den bildern hat für mich aber nichts mehr mit DJ und auflegen zu tun

    1. sehe ich so auch keine led kette mehr
    2. ich sehe auch nicht die möglichkeit sich die kanäle nach wunsch auf kopfhörer und led kette zu legen - also pfl
    3. unter diesen arbeitsbedingungen würde wohl kein echter dj arbeiten

    das taugt so also allenfalls für hobbykeller gefummel

    wie ich auch schon vorher geschrieben habe muss eine anlage auch gar nicht am limit laufen um scheisse zu klingen - fahre ich den kanal zu laut und versaue mir dadurch das zu verstärkende signal - dann ist es egal wie hoch ich danach den master habe - ich verstärke dann so oder so den murks - und da hilft dann auch nix was ich hinter dem mixer in den signalweg packe

    um meinem chef die thematik mal zu verdeutlichen habe ich ihm - nachdem normales erklären nicht reichte - mal den offiziellen auszug aus einer mischpultanleitung ausgedruckt


    Auszug - Ecler MAC70i Mischpult:
    5.3. Hintergrundrauschen:

    Die Verwendung aktiver Komponenten bringt zwangsläufig einen mehr oder weniger erhöhten Grundrauschpegel mit sich. Bei der Entwicklung des MAC70i wurde größter Wert auf die Minimierung des Hintergrundrauschens gelegt. Unabhängig davon hängt der Rauschpegel direkt von der korrekten Installation und Bedienung des Mischpults ab.

    Es ist beispielsweise nicht das gleiche, wenn der Kanalfader auf "2" und der Master auf "10" steht, als umgekehrt. Im ersten Fall ist das Signal, das den Verstärker des Mischpults erreicht, schwach, daher ist auch der relative Rauschabstand gering. Wenn das Signal verstärkt wird, ist das Ergebnis ein sehr hoher Ausgangs-Rauschpegel.
    Im zweiten Fall, wo der Kanal Fader auf Maximum steht, ist das zu verstärkende Signal relativ stark, d.h. der Signal-Rauschabstand ist ebenfalls hoch. Daher ist das Verhältnis, wenn das Signal den Master erreicht und verstärkt wird, besser als im ersten Fall.


    naja - wenn der big boss aber seit 30 jahren auf seine art auflegt ändert man daran leider mal nix - löl

    aber wenigstens werd ich ab und an gelobt weil die anlage an meinen abenden am besten klingt - hehehe

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 6. August 2009 um 07:47
    • #45

    Ich finde es immer wieder verwunderlich, denn nach diesem Thread hat man ja den Eindruck, dass DJs bei der Gainstruktur nur Schwachsinn verzapfen. Genau diesen Eindruck habe ich aber nur von ca. 50% der Kollegen.

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 6. August 2009 um 08:59
    • #46
    Zitat von "Thorsten Erpel"

    also das auf den bildern hat für mich aber nichts mehr mit DJ und auflegen zu tun

    1. sehe ich so auch keine led kette mehr
    2. ich sehe auch nicht die möglichkeit sich die kanäle nach wunsch auf kopfhörer und led kette zu legen - also pfl
    3. unter diesen arbeitsbedingungen würde wohl kein echter dj arbeiten

    das taugt so also allenfalls für hobbykeller gefummel

    wie ich auch schon vorher geschrieben habe muss eine anlage auch gar nicht am limit laufen um scheisse zu klingen - fahre ich den kanal zu laut und versaue mir dadurch das zu verstärkende signal - dann ist es egal wie hoch ich danach den master habe - ich verstärke dann so oder so den murks - und da hilft dann auch nix was ich hinter dem mixer in den signalweg packe

    um meinem chef die thematik mal zu verdeutlichen habe ich ihm - nachdem normales erklären nicht reichte - mal den offiziellen auszug aus einer mischpultanleitung ausgedruckt


    Auszug - Ecler MAC70i Mischpult:
    5.3. Hintergrundrauschen:

    Die Verwendung aktiver Komponenten bringt zwangsläufig einen mehr oder weniger erhöhten Grundrauschpegel mit sich. Bei der Entwicklung des MAC70i wurde größter Wert auf die Minimierung des Hintergrundrauschens gelegt. Unabhängig davon hängt der Rauschpegel direkt von der korrekten Installation und Bedienung des Mischpults ab.

    Es ist beispielsweise nicht das gleiche, wenn der Kanalfader auf "2" und der Master auf "10" steht, als umgekehrt. Im ersten Fall ist das Signal, das den Verstärker des Mischpults erreicht, schwach, daher ist auch der relative Rauschabstand gering. Wenn das Signal verstärkt wird, ist das Ergebnis ein sehr hoher Ausgangs-Rauschpegel.
    Im zweiten Fall, wo der Kanal Fader auf Maximum steht, ist das zu verstärkende Signal relativ stark, d.h. der Signal-Rauschabstand ist ebenfalls hoch. Daher ist das Verhältnis, wenn das Signal den Master erreicht und verstärkt wird, besser als im ersten Fall.


    naja - wenn der big boss aber seit 30 jahren auf seine art auflegt ändert man daran leider mal nix - löl

    aber wenigstens werd ich ab und an gelobt weil die anlage an meinen abenden am besten klingt - hehehe

    Alles anzeigen


    wenn Du das rot-markierte vergleichst...

    ansonsten hast viel geschrieben, aber ne Lösung kann ich nicnht erkennen :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Mechwerkandi
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    1
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    7.712
    • 6. August 2009 um 09:06
    • #47
    Zitat von "Michael Beyer"

    Ich finde es immer wieder verwunderlich, denn nach diesem Thread hat man ja den Eindruck, dass DJs bei der Gainstruktur nur Schwachsinn verzapfen. Genau diesen Eindruck habe ich aber nur von ca. 50% der Kollegen.


    OK.

    Und was machen die anderen 150.000 ??

    :grin: :grin: :grin:

  • binson
    Verifiziert
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    2.665
    • 6. August 2009 um 09:20
    • #48

    Interessanterweise schimpfen die "guten" DJs genauso über ihre Kollegen, insbesondere weil diese den Ruf aller schädigen.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
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  • Eliminator
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    3.105
    • 6. August 2009 um 10:56
    • #49

    Bei den meisten guten Gitarristen ist es doch auch so, daß sie nicht löten können.

    Ich persönlich halte meine Anlage von solchen Leuten fern, die keinen Respekt vor fremder Leute Eigentum haben. Mein persönlicher Musikgeschmack wird sowieso sehr selten von DJs bedient, daher hat sich da auch in dieser Richtung kein Kundenkreis entwickelt.

    Sämtliche technischen Lösungen, ob es nun Limiter, Grills oder Hubschrauber sind, bedeuten doch, daß WIR Geld ausgeben müssen, weil andere, die sich mit unserer Hilfe profilieren, Mist bauen.

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • michael beyer
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    2.136
    • 6. August 2009 um 13:45
    • #50

    Von den 50% sind es sicher 40%, die einfach aus Unkenntnis handeln -einmal erklärt und gut ist. Die anderen 10% fliegen einfach von der VA! Kurz und schmerzlos, denn Ersatz findet sich immer und man sollte bei größeren Sachen auch mehr als einen DJ haben.

    Wenn ich einen der Star-DJs aus Paris, London etc. habe der mir nicht zuhört, gehe ich direkt zum Chef der VA der ihm bestätigt, dass er/sie zu tun hat was ich sage. Danach ist eben keine gute Stimmung mehr, aber ich renn auch nicht alle 5min zum DJ um ihm/ihr auf die Finger zu klopfen. Es gibt bei den Events stets mehrere DJs und die Ansage vom Chef: "Benimm dich, mach was er sagt, mach einen guten Job sonst kannst einpacken und brauchst nicht mehr kommen" zeigte bisher immer große Wirkung. Klar ziehen da auch StarDiven mal die Nase hoch und dampfen dann ab, aber auf die kann man auch getrost verzichten. Im September sind für drei Tage mit zwei Floors insgesamt 8 DJs aus ganz Europa am Start. Kann nur jedem Veranstalter empfehlen mind. zwei DJs zu buchen und so die Option zu haben, einen rausschmeißen zu können wenn er sich nicht benimmt.

  • rene classen
    Beiträge
    897
    • 6. August 2009 um 15:29
    • #51
    Zitat von "Michael Beyer"

    Kann nur jedem Veranstalter empfehlen mind. zwei DJs zu buchen und so die Option zu haben, einen rausschmeißen zu können wenn er sich nicht benimmt.

    Steht in eurem Verträgen das die nicht übersteuern dürfen und ist dieses näher beschrieben? Ansonsten schmeisst ihr den raus und müsst den trotzdem für die ganze gebuchte Zeit bezahlen.
    Und schlechter Sound für den einen kann bei anderen als Top-Sound angenommen werden weil es persönlicher Stil ist.

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 6. August 2009 um 15:31
    • #52
    Zitat von "Reini"


    wenn Du das rot-markierte vergleichst...

    ansonsten hast viel geschrieben, aber ne Lösung kann ich nicnht erkennen :wink:

    sollte jetzt auch kein angriff sein - die lösung ist für gewisse bereiche - so auch diesen - bestimmt besser als wenn ständig was kaputtgeschossen wird

    und ja - ich habe erklärungen geboten - aber keine lösung

    die lösung kann nur sein daß der arbeitende dj zumindest weiss wie er den mixer zu bedienen hat und daß es nicht so doll ist wenn er rotz am ausgang des mixers hat

    und die thematik sollte man ihm dann eindringlich aber nicht belehrend verklickern - und wer dann noch so weitermacht kann dann ruhig nach hause gehen - es geht ja nicht immer nur um die reputation eines djs sondern in erster linie um die des ladens - da geh ich mit michael voll konform

  • Jonnytrance
    Gast
    • 6. August 2009 um 18:33
    • #53

    DJ,s sind lernfähig.
    Also paar Dyn-EQ´s setzen die bei erreichen von Thres gewaltig absenken und dem DJ erklären was das genau heisst. Nach paar "Ausrutscher" wird er merken, dass mit mehr Gas nur noch schlimmer (leiser) wird.

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 7. August 2009 um 08:29
    • #54
    Zitat von "Hoppeditz"


    Und schlechter Sound für den einen kann bei anderen als Top-Sound angenommen werden weil es persönlicher Stil ist.


    Nicht erst Jimi Hendrix hat Lautstärke als stilbildendes Mittel erkannt. :wink:

    Ob ich diese Massnahme einem 20-jährigen Klapprechner-Künstler zubillige, ist eine andere Frage...

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 7. August 2009 um 08:38
    • #55

    Dynamik ist was Feines und die gab's zu Zeiten von Hendrix noch. Heute ist alles totkomprimiert, die Wellenformen ähneln den Bauklötzchen von Dreijährigen. Folglich muss der Spitzenpegel gesenkt werden um auf die selbe Durchschnittslautstärke und somit die selbe Belastung für die Ohren und das Material zu kommen.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
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  • florian steixner
    Beiträge
    682
    • 12. August 2009 um 13:13
    • #56
    Zitat von "Morn"

    Wie bringe ich DJs dazu einzusehen, dass es besser ist den Eingangspegel von Tonquellen auf 0db einzupegeln anstatt derbst in den roten Bereich zu fahren und damit die Frequenzweichen und Endstufen zu überlasten....

    ...und warum zum Geier wissen DJs nicht wie man ein Mischpult vernünftig bedient :?::?::?:


    ich hab mal gesehen, dass bei einem dj-pult ein klebestreifen auf die 0db grenze geklebt wurde. also quer über den kanal, dass der fader nicht mehr weiter hochgeht.
    das könntest du alternativ auch mit einem metallplättchen machen und es an beide enden festschrauben...

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 12. August 2009 um 13:38
    • #57
    Zitat von "Florian Steixner"


    ich hab mal gesehen, dass bei einem dj-pult ein klebestreifen auf die 0db grenze geklebt wurde. also quer über den kanal, dass der fader nicht mehr weiter hochgeht.
    das könntest du alternativ auch mit einem metallplättchen machen und es an beide enden festschrauben...

    kannste auch mit einen "Metallblättchen" machen; dann passiert folgendes, dass der DJ den Gain voll aufdreht und die Klangregelng auch auf +maximal macht :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 12. August 2009 um 14:07
    • #58

    Wie wäre es, die Gain Potis auszutauschen ? Dann muß der DJ zwar bis Anschlag drehen, für einen normalen Pegel, - aber weiter kann er nicht ? :lol:
    Ich hab meine Gains zu max. 60 % - alles darüber klingt beschissen.

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • sabbelbacke
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    11
    Beiträge
    5.171
    • 12. August 2009 um 14:28
    • #59

    Hier wird laufend folgendes Missverständnis wieder in den Pott geworfen:

    Falschannahme:

    - Eine Reglerstellung hat etwas damit zu tun, wie laut es generell ist.....


    Falsch!!! Es kommt darauf an, wie laut das Eingangssignal ist, wie intern verstärkt wird, welcher Ausgangspegel am Abspieler herrscht, wie laut das Lied "aufgenommen" ist usw....

    Beispiel 1:

    - CD-Player 1 hat am Ausgang einen Ausgangsverstärker, der einen bestimmten Ausgangspegel rausibt. CD "Brawohitz" hört sich so und so laut an....
    - CD Player 2 ist ein kurzfristig ausgeliehener Hifi-CD Player... Dieser hat jetzt eine andere Ausgangsstufe, ist in unserem Beispiel also leiser, die Gassenhauer der gleichen CD kommen leiser daher.

    Hier kommt jetzt der Gainregler am Mischpult ins Spiel... Der Gain für den Kanal, an dem CD2 dran hängt, muss höher geregelt werden, als der CD1 Kanal, damit beide CD-Player "gleich laut sind".

    CD-Player, MP3-Player, Notebooks, externe Soundkarten, PC-onboard-Soundkarten.... Alle haben unterschiedliche Ausgangspegel, einen fest definierten Standard gibt es nicht!!

    Beispiel 2
    - Ich habe ein Doppel-CD Laufwerk und zwei gleich geartete Eingänge am Mischpult... An beiden Kanälen ist der Gain gleich eingestellt... Auch der Kanalfader ist gleich..
    - Jetzt spiele ich Top-Chart Hit aus dem Jahr 2009 von Ry-Anna auf dem einen Player, danach soll aus Schwenk (und weil dort so gut geklaut wurde von den Produzenten der US-Amerikanerin) "Sweet Dreams" von den Eurythmikern aus England gespielt werden..... oh.... was passiert? Der 80er Hit geht pegeltechnisch total unter, obwohl beides Original-CDs sind, die bestimmt nicht "falsch aufgenommen" wurden....

    Ursache:

    Oben angesprochene Kompression des Materials (=vermindern der Gesamtdynamik) ist unterschiedlich. Aktuellere Titel sind in der Regel totkomprimiert und wirken subjektiv (und auich messtechnisch nachweisbar) lauter als alte SOngs...

    Der erfahrene "DJ" hört hier vor (Taste PFL auf dem Mischpult (=Pre Fader Listening)), bevor der Song startet. Das Zusammenspiel zwischen der Pegelanzeige (auf PFL schalten, nicht Master!) und dem, was man auf dem (mögichst geschlossenen) Kopfhörer hört, bestimmt den einzustellenden Pegels...


    usw......

    Sprich: Es hilft unterm Strich nur, den DJs das rudimentäre Verständnis dessen, was sie da tun anzulernen.. Jegliche Holzhammermethode mit zuegeklebten Gainreglern oder "Empfehlungen" wie die Fader pauschal eingestellt werden sollen ("eyh, immer auf 80% / 0db / 9Uhr is schon gut) kann keine generelle Empfehlung sein und führt im Zweifel nur zu Fehlbedienung...

    Wenn "DJ"s nicht bereit sind, sich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen, würde ich sie rauswerfen, des Saales verweisen, den Vertrag kündigen usw... Das ist Basiswissen, wer das nicht beherscht, sollte sich besser nicht "DJ" schimpfen, sonst wirds peinlich...

    hornresp

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 12. August 2009 um 14:35
    • #60

    besser kann man es nicht auf den Punkt bringen :D

    Zitat

    Wenn "DJ"s nicht bereit sind, sich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen, würde ich sie rauswerfen, des Saales verweisen, den Vertrag kündigen usw...

    Hierzu muss man ja nur einen Passus in den Vertrag einpflegen, der genau dies regelt. Am besten die Eskalationsstufen genau benennen:

    1. Ermahnung
    2. Androhung von Schritt drei in Anwesenheit von DJ und Veranstalter
    3. Anlage abschalten - Party absolut beendet

    So habe ich dies bei mir gemacht, aber musste es noch nie anwenden, denn...

    ...die DJs die ich bisher kenne lernen gerne etwas dazu solange sie ihre künstlerische Freiheit behalten dürfen
    ...ich erkläre es gerne so gut ich es weiß und kann
    ...nur zwei DJs haben sich bisher in Jahren darüber hinweggesetzt, aber über Schritt 2 ging es da auch nicht

    Das Grundproblem ist vielmehr genau von Sabbelbacke angesprochen worden:

    Zitat

    Das ist Basiswissen, wer das nicht beherscht, sollte sich besser nicht "DJ" schimpfen, sonst wirds peinlich...

    Ihr bezeichnet Hobby-Möchtegern-Alleinunterhalter ebenso als DJs wie Personen, die dies seit Jahrzehnten machen und dieses Basiswissen grundlegend kennen. All eure Aktionen zielen nicht auf DJs sondern auf irgendwelche Plattenleger ohne Sinn und Verstand.

    Die Frage war ursprünglich: Wie bringe ich einen DJ dazu den Mixer nicht zu übersteuern? Die Antwort ist doch einfach. Das muss man nicht, wenn es ein echter DJ ist!

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