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Pegelunterschiede unterbinden - DBX 266XL???

  • PRO_Dance_Music
  • 17. Juli 2005 um 19:20
  • PRO_Dance_Music
    Beiträge
    140
    • 17. Juli 2005 um 19:20
    • #1

    Ich betreibe eine mobile Discothek und ärgere mich immer über die Pegelunterschiede von div. CDs, weil ich dann immer die Einstellungen an meinem DJ-Pult ändern muss.
    Ich suche daher ein Gerät das ich auf eine bestimmte Lautstärke einstelle, das dann automatisch den Lautstärkepegel anpasst, ohne das ich am Pult was ändern muss.
    Dabei soll es egal sein, ob das Signal zu niedrig oder zu hoch ist - es soll immer ein und dieselbe Lautstärke dabei rauskommen, ohne das ich manuell was ändern muss.
    Ist das o.g. Gerät dafür ok oder muss ich mich nach einem anderen Gerät umschauen?

    Hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. Juli 2005 um 06:22
    • #2

    Ein Kompressor ist keine Abhilfe in diesem Fall.
    Ne Frage: für was ist dann ein DJ?

  • PRO_Dance_Music
    Beiträge
    140
    • 18. Juli 2005 um 08:17
    • #3
    Zitat von "Jonnytrance"

    Ne Frage: für was ist dann ein DJ?

    Primär ist er dazu da gute Musik und Stimmung zu machen!
    Gibts denn ne andere Möglichkeit das Problemchen zu beseitigen?
    Habe auch keine Lust auf Mp3 umzusteigen, weil dann könnte ich ja Tracks auf einen Pegel angleichen lassen.

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 18. Juli 2005 um 19:41
    • #4

    Also der 266 ist definitiv keine Abhilfe, sondern das absolute Gegenteil:
    alles über dem Pegel wird knallhart komprimiert, immer schön nach dem Starksten Anteil des Pegels (i.d.R. der Bass...)
    Dementsprechend klingt dann alles, was vorher zu laut war nur noch "pumpend", d.h. wenn der Bass richtig drücken sollte wird das gesamte Signal verringert, auch die Höhen.
    Ergebnis: klingt Schei***

    besser wär ein Multibandkompressor, ähnlich dem nichmergebauten TC triple-C. Der arbeitet in verschiedenen Frequenzbereichen und senkt nur den jeweiligen entsprechend ab.
    Ergebnis: klingt m.E. auch nicht viel besser...

    Am besten: ein DJ, der den Namen DJ verdient und weiß, was er tut bzw. zu tun hat. Dazu gehört eben nicht nur stumpfes anmachen eines neuen Stückes von der Playlist, sondern auch ein Gespür für Stimmung und etwas Ahnung von Technik...
    ...und das Regeln nach Gehör.
    Dann klappts auch mit dem Nachbarn - äääh Sound... :oops:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • PRO_Dance_Music
    Beiträge
    140
    • 18. Juli 2005 um 20:45
    • #5

    Also ein DJ der nur nach einer bestimmten Playlist Tracks abspielt und kein Gefühl für die Wünsche der Kunden/Gäste hat ist für mich auch kein DJ!!!

    Bevor die Veranstaltung losgeht mache ich natürlich auch nen Soundcheck und überprüfe ob ich meine Anlage an die jeweiligen räumlichen Verhältnisse richtig eingestellt habe.
    Wenn die VA jedoch läuft ist dies kaum noch möglich, es sei denn man läuft bei jedem Titel auf die Tanzfläche und überprüft den Sound.
    Gerade in der heutigen Zeit bin ich einfach mal davon ausgegangen, das es so'n Gerät geben müsste, wie ich mir das vorgestellt habe.
    Nun ja, es geht auch ohne...

  • Micromann
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    • 18. Juli 2005 um 22:12
    • #6

    idealer weise gehört der dj auch gegenüber der anlage platziert sprich da wo bei nem konzert der foh wäre dann hört der dj ja auch was


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • PRO_Dance_Music
    Beiträge
    140
    • 19. Juli 2005 um 00:34
    • #7
    Zitat von "Micromann"

    idealer weise gehört der dj auch gegenüber der anlage platziert sprich da wo bei nem konzert der foh wäre dann hört der dj ja auch was

    Die Realität sieht in den meisten Fällen aber leider anders aus...
    Hat sonst niemand nen Vorschlag?

  • Jonnytrance
    Gast
    • 19. Juli 2005 um 06:13
    • #8
    Zitat von "PRO_Dance_Music"

    Wenn die VA jedoch läuft ist dies kaum noch möglich, es sei denn man läuft bei jedem Titel auf die Tanzfläche und überprüft den Sound.


    Als DJ sollte man per Kopfhörer und Leds beide Quellen ungefähr gleichlaut bekommen. Das ist doch kein Problem.
    Von Fohhn gibts ein Gerät der gewünschte Schalldruck immer konstant hält. ob dass ne Abhilfe ist weiss ich net, aber um die 1000 Euro wird wohl zu teuer sein um es ausprobieren.

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 19. Juli 2005 um 06:26
    • #9

    tja Normaler weise sind alle Digitalen Audiodatenträger auf den einheitlichen 0db wert Normalisiert... das is ne absolute standardnorm und wenn ein titel wirklich lauter erscheint liegt es meistens an variierenden dynamikumfängen in den mitten und das sollte jeder dj kompensieren können.. oder hörste nich vor???? sonst alles mit Nero noch mal aufen Rohling und nach normalisieren ...

    mfg Matthias Schoster

  • PRO_Dance_Music
    Beiträge
    140
    • 19. Juli 2005 um 10:05
    • #10
    Zitat von "MasterMatze"

    tja Normaler weise sind alle Digitalen Audiodatenträger auf den einheitlichen 0db wert Normalisiert...

    Das mag bei den aktuellen Charts auch so sein, aber speziell bei Oldies, die vor 30 / 40 Jahren aufgenommen wurden siehts anders aus.

    Zitat von "Jonnytrance"

    Von Fohhn gibts ein Gerät der gewünschte Schalldruck immer konstant hält. ob dass ne Abhilfe ist weiss ich net, aber um die 1000 Euro wird wohl zu teuer sein um es ausprobieren.

    Mal schauen ob ich da einpaar Infos zu finde...

  • Jonnytrance
    Gast
    • 19. Juli 2005 um 12:21
    • #11
    Zitat von "PRO_Dance_Music"

    Mal schauen ob ich da einpaar Infos zu finde...


    Auf HP von Fohhn hab ich nix darüber gefunden, aber im aktuellen Prospekt ist der drinn. Kann morgen nachschauen wie der heisst. Dann kannst du direkt bei Fohhn nachfragen.

  • PRO_Dance_Music
    Beiträge
    140
    • 19. Juli 2005 um 13:24
    • #12
    Zitat von "Jonnytrance"


    Auf HP von Fohhn hab ich nix darüber gefunden, aber im aktuellen Prospekt ist der drinn. Kann morgen nachschauen wie der heisst. Dann kannst du direkt bei Fohhn nachfragen.

    Das wäre super!
    Besten Dank im vorraus :wink:

  • treibsand
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    1
    • 19. Juli 2005 um 23:03
    • #13

    Vielleicht schafft ja auch ein kleiner Aktivmonitor Abhilfe... :roll:

    Wenn sich ein Musiker nicht hört hilft der ja auch.

    Das grösste Problem ist, der Technik vernünftig begreifbar zu machen, wann und wo sie eingreifen darf.
    IMHO hat das noch niemand geschafft. Wenn nämlich bei einem leisen Intro das System noch Vollgas zulässt und dann beim nächsten lauteren Ton die Dynamik zu stark beschneidet ist's doof.
    Ebenso, wenn z.B. bei einem "Tusch" das T noch laut (genug) ist, und der Rest dann versinkt...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • N-Dee
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    • 19. Juli 2005 um 23:32
    • #14

    Mit Spitzenpegeln wird man nicht weit kommen, wenns um subjektives Lautstärkeempfinden geht. Diesem subjektiven Lautstärkeempfinden entspricht der RMS-Wert schon viel eher, und der ist bei zeitgemäßer Musik durch exzessive Kompression weitaus höher als bei älteren Aufnahmen (der auch anderen Musikrichtungen). Ein Gerät, das eine RMS-Pegelanpassung live vornimmt, wird wohl nicht sonderlich gut funktionieren, kann es doch leise Stellen in einem Track nicht von einem zu leisen neuen Track unterscheiden -> Expanderfunktion, die nicht erwünscht ist.
    Angleichen kann man das wohl nur 'offline', also zB am PC. Dazu gibts genügend Programme, auch freie Programme können das schon recht gut (Tip: "Mp3Gain"). Aber auch die Programme ermitteln nur eine mittlere 'RMS-Lautheit', die natürlich bei vielen leisen Stellen im Track niedriger liegt und somit die lauteren Stellen nach der Anpassung zu laut sein werden, da der Gain über den gesamten Track geändert wird.
    So eine Anpassung zahlt sich also nur aus, wenn das Ergebnis im Nachhinein manuell überprüft wird und die gesamte Sammlung auf einheitliche Lautstärke gebracht wird. Klanglich wirds aber nicht unbedingt besser, bestenfalls leidet nur das S/N-Ratio der Track darunter (tendenziell muss auf niedrigen RMS-Wert gepegelt werden, um dynamikreiche Tracks gleich laut machen zu können wie stark komprimierte).

    Fazit: eine wichtige Aufgabe des DJs ist und bleibt die Pegelanpassung.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • Jonnytrance
    Gast
    • 20. Juli 2005 um 05:14
    • #15

    PRO_Dance_Music
    kannnst beim Fohhn nachfragen wegen Fohhn AVM1 und AVM2, od das ne Abhilfe währe (was ich nicht glaube). UVP 1190 Euro.

  • PRO_Dance_Music
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    • 22. Juli 2005 um 00:36
    • #16
    Zitat von "treibsand"

    Vielleicht schafft ja auch ein kleiner Aktivmonitor Abhilfe... :roll:

    Ok, ich denke damit fahre ich besser und doch geringfügig :roll: kostengünstiger, als mir das Gerät von Fohn zuzulegen.

    Welche Monitore sind denn zu empfehlen?
    Als Mixer habe ich nen Pioneer DJM-3000 - müsste doch also ohne Probs an den Booth-Ausgang anzuschließen sein, oder wie mache ich das dann am besten?

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Juli 2005 um 16:30
    • #17

    Wieviel willst du ausgeben? Was benutzt du für Tops?
    Mit DJM-3000 geht so wie du beschrieben hast einwandfrei.

  • PRO_Dance_Music
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    140
    • 22. Juli 2005 um 17:57
    • #18

    Habe derzeit zwei Anlagen:

    Zum einen meine kleine KME PS1, die ich mit einer Dynacord S900 betreibe sowie meine große EV-Anlage - bestehend aus 2x SX300 und 1x getunte SbA 750 mit der Technik der SbA 760. Die SX300 werden ebenfalls von der S900 versorgt.

    Also ich denke so für max. 500,-€ sollte es was brauchbares geben!
    Am besten was aktives, damit ich keine extra Amp dafür brauche.
    SOnst habe ich schon gedacht, wenn ich die große Anlage einsetze die Tops der PS1 als Monis zu nutzen, aber dazu brauche ich noch ne extra Endstufe und vor allem fehlt dann auch der Bassbereich...

  • treibsand
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    • 22. Juli 2005 um 19:55
    • #19

    Den fehlenden Bass brauchst du nicht zwingend...
    Für eine Kontrolle über das, was die HauptPA macht, reicht es, wenn der Bass von der Haupt-PA rüberkommt. Der ist eh nicht wirklich ortbar.
    Also würde ich es tatsächlich mal mit einer zusätzlichen Endstufe versuchen.
    Bei dem bischen, was du als Anlage hast, reicht auch ein 100-200W Amp.
    So um die 200,-€
    Ansonsten tatsächlich eine kleine Aktivbox mit 10"/HT. Da es dabei aber um dein Gehör und deinen Geschmack geht gebe ich nur den Tip: einfach mal was ausprobieren...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Juli 2005 um 15:30
    • #20
    Zitat von "PRO_Dance_Music"


    Also ich denke so für max. 500,-€ sollte es was brauchbares geben!
    Am besten was aktives, damit ich keine extra Amp dafür brauche.


    Kannst aktive KME 1122 holen. Aber am besten EV SX100, da die fast genauso klingt wie SX300. Kannst dein Sound besser kontrollieren.

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