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Frage zur PS12 Frequenzweiche

  • pa_panzer
  • 1. August 2005 um 14:39
  • pa_panzer
    Beiträge
    103
    • 3. August 2005 um 00:42
    • #21

    so, malte, um das hier mal öffentlich zu erklären :grin: und dabei gleich über den grund meines lückenhaften wissens abzulästern
    ich ging bis zum ende des 1. halbjahres der 10. klasse auf eine WALDO(O)(R)F schule. Falls jemand nicht weiß, was das ist: Das ist eine Schule, die sich ein revolutionär geniales Schulsystem ausgedacht hat: Die Kinder spielen im Wald, machen, was sie wollen, müssen keine Hausaufgaben machen und tanzen den ganzen Tag wild durch die Gegend und werden am Ende mit dem Abitur ausgezeichnet, obwohl sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Lernen ist etwas teuflisches! Man darf bis zur 6. Klasse kein Fußball spielen, da der Ball der Sonne gleicht und man die Sonne als Quelle allen Lebens nicht treten darf (KEIN WITZ!!!!!!!!)

    Soviel zur Waldorfschule. Es ist natürlich längst nicht alles.

    Gut. In der 7. Klasse gab es da so etwas wie Elektrotechnik. Dank der Inkompetenz der Lehrer war es uns jedoch nicht vergönnt, an dem wesentlichen Wissen der großen, fremden Welt teilzuhaben. Es lag nicht unbedingt daran, dass dieser gute Mann sein Handwerk nicht verstand, jedoch war er nicht in der Lage einen Haufen Waldläufer zu überzeugen still zu sein und dem Unterricht zu folgen. Gut, wer mir die Schuld anlasten will, dass ich mich als 14-jähriger zwischen Strebsam-dem-Unterricht-folgen und Die-ganze-Zeit-Scheiße-machen für letzteres entschied, zumal es Gang und Gebe war und man dies so als "normal" ansah, so möge er das gerne tuen.
    Nun gut, in diesem besagten Schuljahr, dem 10., entschloss ich mich dann meiner Schulkarriere eine entscheidende Wende zu geben, zumal ich bangend und hoffnungslos auf das für mich anstehende Einheits-Abitur, von dem die Waldörfler nicht verschont bleiben sollen, blickte.
    Also meldete ich mich beim Max-Planck-Gymnasium mit meinem Halbjahres-Zeugnis. (Hatte einen Schnitt von 2,6, was aber nichts heist, da es nunmal von der Waldorfschule war). Gut, dieser Wisch war im Prinzip nutzlos, wie sich herausstellte. Ich hatte nicht die "Berechtigung" auf das Gymnasium zu gehen, da die WDS einen Q-Vermerk (Gym-Empfehlung) erst nach der 12. Klasse ( :? ) (Konventionelle Schulen nach der 10.) ausstellen darf. So musste ich mir dieses Zeugnis (Das ist ja schon fast wie in einem PC-Spiel...) auf einer anderen Schule holen. Mit dem guten Einfluss auf den Bürgermeister seitens meines Vaters gelang es mir den Direktor der Realschule dazu zu bringen, einen "Waldorfgeschädigten" aufzunehmen, um mich in der "echten Welt" zu beweisen.
    Gut. Es war mir also vergönnt in einem halben Jahr etwa 2-3 Jahre Stoff aufzuholen und einen Schnitt von <=3 zu erreichen (Hauptfächer/Nebenfächer getrennt). Das hat auch alles soweit geklappt und mit einem Schnitt von 2,4, für den ich auch das Geld bekommen habe, mit dem ich mir diese Anlage leiste, bin ich nun beim Max Planck Gymnasium zum Schulbeginn nach den Sommerferien angenommen. In den Fächer-Wahlen habe ich den Schwerpunkt auf Naturwissenschaften gelegt, nicht Technik (@ Malte alias Ravemaster)
    So. Ich hoffe, ich hab damit erklären können, weshalb ich mich manchmal etwas dumm anstelle. Aber reden kann ich gut :grin:
    UND: Schickt eure Kinder NIEMALS auf Waldorfschulen!!! Ehrlich, das ist das SCHLIMMSTE! (Einige Sachen sind gut, aber denen fehlt einfach Geld!! Zb für gute Lehrer etc.)


    was ich noch sagen wollte: stimmt es, dass der hochton verzerrt, wenn man zu wenig verstärkerleistung hat? das meinte ein "bekannter"

    Man kann mit einem Bagger ein Sixpack Bier vom Aldi holen, aber deshalb ist ein Bagger noch kein typisches Brauereifahrzeug.
    Ab 10000,00 Eur Bestellwert gibt es einen Qualitätszollstock von Voss-Holz gratis.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 3. August 2005 um 09:00
    • #22
    Zitat

    was ich noch sagen wollte: stimmt es, dass der hochton verzerrt, wenn man zu wenig verstärkerleistung hat? das meinte ein "bekannter"


    Eine zu kleine Endstufe clippt, wenn sie zu sehr getreten wird und diese Verzerrungen treten meist im Hochtonbereich auf, und schießen dann die Hts ab.

    Zitat

    da hat jemand nicht elektriker gelernt
    der Pfeil über der Spannungsquelle zeigt an wie die spannung abfällt (jaja scheisse ausgedrückt aber stimmt so )


    Also soll da minus sein, oder was, sonen Pfeil habe ich noch nie gesehen. Das mit der Erde-da hatte ich einen Denkfehler. Ich dachte erst, dass da über die Erde was abfließt, tut es aber nicht wenn die Spannungsquelle eine Batterie ist. Elektriker habe ich nicht gelernt, ich mach jetzt erstmal meinen elektrotechnischen Assistenten und fange damit jetzt nach den Sommerferien an, war vorher auf einem stinknormalem Gymnasium und das war schrecklich - *nur theorethisches Zeugs und aus Büchern gelerne und nichtsnutzige Fächer wie Latein haben* nunja, hab meinen Abschluss nach der 10 mit 2,45 geschafft und starte nun in die "höhere Berufsfachschule für technische Assistenten". Auf die Oberstufe am Gumminasium kann ich verzichten...
    Und wo wir schonmal bei Schulen sind: Das mit der Walddoofschule ist doch wohl ein Witz oder? Das ham wir im Kindergarten gemacht (mein 3jähriger Cousin sagte gestern es gäbe auch einen Mamagarten, die Kleinen kommen schon manchmal auf Ideen...)
    Da wundert sich noch einer über das Bildungsdefizit in Deutschland und PISA?

    Gruß
    Thomas

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 3. August 2005 um 09:10
    • #23

    ich habe auch schon so einiges über Waldorfschulen gehört...
    ich weiss nur das die schüler dieser schulen nicht gerne in Betrieben angenommen werden weil einfach nichts können. sry aber soll so sein ;)

    die eltern die ihre Kinder auf so eine schule schicken sollten mal dadrüber nachdenken was die ihren kindern antun

  • pa_panzer
    Beiträge
    103
    • 3. August 2005 um 13:12
    • #24

    tja ja, nur gut, dass ich jetzt NICHT MEHR AUF EINER WALDORFSCHULE bin.
    aber es gibt auch gute seiten und die meisten leute, die da sind, sind da auch gut aufgehoben und dumm sind die auf keinen fall. nur bekommen sie kein wissen vermittelt. also jedem, wie er es mag.
    ich mach ein "normales" abitur und gut ist.
    es gibt auch viele betriebe, wo waldorfschüler lieber genommen werden wie zb in kindergärten oder wo man sich um menschen halt kümmern muss oder viel mit menschen zutun hat wie in einem kaufhaus oder so.

    [/waldorfthema]

    kann mein hochton kaputt gegangen sein, als ich nur ihn an der frequenzweiche zum test angeschlossen und kurz aufgedreht habe? (5 sek. )(dieser "verstärker" kommt von einer kompaktanlage und ist mit 32 watt angegeben - also 16 watt pro kanal )

    der lag dabei auf seinem eigenen schallausgang auf holz... (2-3 sek)

    aber er geht noch ganz normal - nur eben dieses ganz leichte wahrscheinlich durch den schwachen verstärker bedingtes rauschen bzw verzerren im hochtonbereich ...

    Man kann mit einem Bagger ein Sixpack Bier vom Aldi holen, aber deshalb ist ein Bagger noch kein typisches Brauereifahrzeug.
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  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 3. August 2005 um 21:55
    • #25

    Wenn der Ht noch funktioniert, dann funktioniert er wohl noch, kann auch sein, dass der AMP zwar verzerrungen erzeugt, diese aber trotzdem durch die geringe Leistung des Verstärkers nicht stark genug sind um den HT zu schießen.

    Gruß
    Thomas

  • pa_panzer
    Beiträge
    103
    • 3. August 2005 um 22:00
    • #26

    also wenn er noch geht, geht er noch, wie immer.
    oder kann er auch ein "gebrochenes bein" haben und trotzdem noch laufen, nur nicht mehr so schön.... (bildlich gesehen :lol: )

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  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 3. August 2005 um 22:10
    • #27

    Ich hatte schon TT, wo die Schwingspule dann kratzte, d.h. es kam noch was, aber halt eben: schrapp, schrapp, schrapp
    Bei HT hatte ich sowas noch nie. Entweder sie funktionierten oder es war Totenstille.

    Gruß
    Thomas

  • pa_panzer
    Beiträge
    103
    • 3. August 2005 um 22:26
    • #28

    das beruhigt mich ungemein :)

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  • pa_panzer
    Beiträge
    103
    • 3. August 2005 um 23:17
    • #29

    um nochmal zum thema zu kommen.
    hier ist meine frequenzweiche :wink: ohne platine - spar-version :grin:
    ich finde es geht super. einfach auf pappe die teile legen und planen, mitm bleistift markieren und schablone erstellen, kleines sperrholzstück nehmen, löcher nach schablone durchbohren und auf der rückseite alles passend verlöten. darf natürlich nicht locker sein, sonst wackelts....
    ich weiß, unten war ich ein wenig großzügig mit dem platz. es ist nicht optimal gelegt.
    muss eigentlich eine art mindestabstand von spulen gehalten werden? weil die erzeugen ja ein magnetfeld und ich weiß nicht in wie weit das die anderen komponenten beeinflusst....

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  • sörn
    Beiträge
    1.188
    • 3. August 2005 um 23:44
    • #30

    Moin.
    Ich mach das mit den Weichen auch oft so auf Holz, das geht gut.
    Allerdings solltest du die Weichen höchstens mit Schrauben mit nem ganz flachen Kopf festschrauben (Um nicht die Induktivität zu ändern) und jeweils auf 2 seiten der bauteile ein kleines loch bohren und nen Kabelbinder rüberziehen. Ich denke dafür sind auch die kleinen Kerben in den Spulen, habe das zumindestens immer so gehandhabt.

    Mindestabstände bei Spulen hab ich nie eingehalten und es gab nie Probleme.

    söRn

  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 3. August 2005 um 23:54
    • #31

    neulich bei Ebay war mal eine "High-End"-Weiche, da waren die benachbarten Spulen um 90 Grad verdreht aufgebracht, damit sich die beiden nicht gegenseitig beeinträchtigen/durchfluten...

    ... obs wirklich etwas bringt oder nur Hokus Pokus ist... k.A.

  • pa_panzer
    Beiträge
    103
    • 4. August 2005 um 00:04
    • #32

    also ich habe die mit 3 "mini"-schrauben festgeschraubt. eine in der mitte und 2 an den vorderen ecken. hält gut.
    meine spulen sitzen eigentlich gut fest und die lötpunkte sollten halten (jetzt nämlich schon zu spät!)
    aber ist ne gute idee.
    wie fallen denn "zu dicke schrauben" akustisch auf?
    oder das nichteinhalten der mindestabstände? was passiert dann?

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  • pa_panzer
    Beiträge
    103
    • 4. August 2005 um 00:08
    • #33

    @ mckriese

    logisch wäre es schon, da ja ein induktionsstrom entsteht, wenn sich die feldliniendichte immer ändert in den benachbarten spulen. wie stark das hörbar ist ... glaube gar nicht... das müsste viel näher aneinander sitzen und einen geschlossenen kern drum haben wie beim trafo, dann vielleicht.

    em laber ich mist oder is das so? weshalb sollte man sonst abstand halten ...

    also in den tests in der schule kam da nich viel rüber bei zwei spulen. halt nur mit geschlossenem kern....

    (achtung eventuell dumme frage)
    müssen eigentlich nur spulen weit genug voneinander entfernt sein oder müssen spulen auch einen gewissen abstand zu kondensatoren oder widerständen haben???

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  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 4. August 2005 um 00:33
    • #34

    wenn du eine spule hast und einen eisenkern reilegst ändert sich die induktivität und somit die ganze schaltung. sowas kann auch passieren wenn du 2 spulen zu nah aneinander hast.

    wo ich allerdings eher ein problem sehe sind deine Widerstände.

    die dinger werden ganz schön heiß!!!!
    deswegen werden die normalerweise mit abstand zur Platine / Platte verbaut
    greetz Malte

  • pa_panzer
    Beiträge
    103
    • 4. August 2005 um 00:45
    • #35

    sörn

    berichte mal von deinen erfahrungen - fackelt mir das teil so ab?

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  • sörn
    Beiträge
    1.188
    • 4. August 2005 um 01:24
    • #36

    Bei mir is da noch nix abgefackelt, allerdings hab ich auch erst einen Lautsprecher gebaut, bei dem die Weiche heißer werden könnte.
    Allerdings würde ich sagen, dass die R ganz klar unterdimensioniert sind, wenn sie so heiß werden, dass sie Holz in Brand setzen können.

    Ich bau meine weiter so, weil ich nicht glaube, dass da was passiert.
    Lasse mich allerdings gerne belehren.

    söRn

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 4. August 2005 um 09:49
    • #37

    Ich hab meine Fweichen auch auf Holz gebaut, die Wiederstände sind aber mit Abstand angebracht. Und die Spulen einfach mit Messing, oder Edelstahlschrauben befestigen, das ist nicht magnetisch und ändert demzufolge auch nicht die Induktivität.

    Gruß
    Thomas

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