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Geschlossene Subwoofer

  • der_eine
  • 16. Dezember 2005 um 09:42
  • der_eine
    Beiträge
    75
    • 16. Dezember 2005 um 09:42
    • #1

    Hallo zusammen.
    Ich frage mich schon seit längerem,ob im PA-Bereich überhaupt noch geschlossene Subwoofer gebaut werden.Ich sehe nur noch BR-Sub´s und Hörner.
    Könnt Ihr mir sagen ob es noch welche gibt,bzw. gebaut werden?
    Könnt ihr mir Vor- und Nachteile von Geschlossenen Subwoofern nennen?
    Schonmal vielen Dank an euch.
    mfg

  • tamaris-pa / mts
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    • 16. Dezember 2005 um 10:03
    • #2

    Geschlossenes Gehäuse

    Der Pegelabfall beträgt unterhalb der Einbauresonanz fc ca. 12 dB pro Oktave.
    Die Basswiedergabe wird durch fc und die Einbaugüte Qtc und diese durch das Gehäusevolumen und die TSP des Treibers bestimmt.

    Qtc = 0.5 : sehr gute Impulswiedergabe, aber schon sehr früh einsetzender Pegelabfall im Bass ( -6 db bei fc ).
    Qtc > 1 : deutlich schlechtere Impulswiedergabe, Pegelüberhöhung im Bassbereich.
    Qtc= 0.71: gutes Mittelmaß

    Vorteil geschlossener Gehäuse: gute Impulswiedergabe.

    Nachteile: schlechter Wirkungsgrad und sehr hoher Membranhub im Tiefbassbereich.
    Eine tiefe Einbauresonanz und damit eine tiefreichende Basswiedergabe ist nur mit wenigen Treibern möglich.

  • der_eine
    Beiträge
    75
    • 16. Dezember 2005 um 10:08
    • #3

    Hi
    Das habe ich soweit verstanden.Danke für die Erleuterung.
    Was wäre wenn ich ein Gehäuse mit einem QTC von knapp 0,9 hätte?
    Hätte das negative auswirkungen?Da es sich fast überwiegend um Techno handelt,wäre der Wert doch vielleicht zu verkraften,oderwäre er schon zu hoch?

  • FF
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    Beiträge
    1.868
    • 16. Dezember 2005 um 18:00
    • #4

    Nicht unbedingt, denn die errechnete Güte wird in der Praxis eigentlich nie erreicht, i.d.R. liegt man darunter. D.h. wenn man ein Gehäuse auf Q=0,8 rechnet, wird es in realo eher bei 0,7 rauskommen. Von daher dürfte das mit deinem auf 0,9 berechneten Gehäuse kein Problem sein.

    Ist übrigens ein Grund, warum manche auf Q=0,5 in gerechneten Gehäuse recht schlaff klingen, weil die tatsächlich erreichte Güte dann eben noch tiefer liegt.

    Gruß FF

  • der_eine
    Beiträge
    75
    • 17. Dezember 2005 um 04:59
    • #5

    also dann düfte das was ich vorhabe klappen.das ist super.danke für die antwort.

  • der_eine
    Beiträge
    75
    • 17. Dezember 2005 um 06:42
    • #6

    ehe ich es vergesse,wie müsste ich eine geschlossene box dämpfen(dämmen?)?es sind 100 liter mit einem qtc von 0,956 und bestückt ist sie mit einem delta 15".Fsc sind 82,14Hz.

  • 20Hertz
    Beiträge
    947
    • 17. Dezember 2005 um 11:48
    • #7

    Moin,

    Zitat von "der_eine"

    ehe ich es vergesse,wie müsste ich eine geschlossene box dämpfen(dämmen?)?es sind 100 liter mit einem qtc von 0,956 und bestückt ist sie mit einem delta 15".Fsc sind 82,14Hz.


    Was hast Du denn mit der Kiste vor? Dir ist schon klar, daß Du den Delta darin stark entzerren mußt, damit Du halbwegs linear runter kommst?! Und Dir ist auch klar, daß der Delta(ohne LF) dafür nicht gerade geeignet ist?!

    Zur Bedämpfung: das kommt ganz darauf an wie hoch der Sub spielen soll, d.h. ob Stehende Wellen im Gehäuse eliminiert werden müssen oder nicht. Im klasssichen Betrieb (Trennung <150Hz) kannst Du die Bedämpfung weglassen; wenn das Teil aber deutlich höher laufen soll, dann solltest Du das Gehäuse vollständig - d.h. nicht nur an den Gehäusewänden - mit Watte (Polyesterwatte, Baumwolle, Steinwolle *brrrr*) füllen. Netter Nebeneffekt der "Füllung" ist eine virtuelle Volumenvergrößerung des Gehäuses um einige Prozent, d.h. die Einbaureso verschiebt es noch ein wenig nach unten.

    Ach ja, wie kommt Du auf 82Hz?


    Grüße
    Matthias

  • der_eine
    Beiträge
    75
    • 17. Dezember 2005 um 12:12
    • #8

    so hatte ich die box simmuliert:

    das der delta kein sub ist,sondern ein tieftöner weiß ich.ich wollte ihn eigentlich als tieftounterstützung bauen,in ein einzelnes gehäuse.nicht als reinen subwoofer.

  • LSV Hamburg
    Beiträge
    632
    • 17. Dezember 2005 um 15:24
    • #9
    Zitat von &quot;der_eine&quot;

    das der delta kein sub ist,sondern ein tieftöner weiß ich.ich wollte ihn eigentlich als tieftounterstützung bauen,in ein einzelnes gehäuse.nicht als reinen subwoofer.


    Hi,
    nicht böse sein, aber ich verstehe nur Bahnhof, puzzelst du mir das bitte mal auseinander !?
    Du willst einen 15"er für eine Aufgabe einsetzten , die ein 10"er ebenso erledigen könnte, und das in einem Gehäuse das nur ein Viertel des Volumens von dem 15" Gehäuse braucht ?

    Zu deiner Simu:
    So wie die aussieht, dürfte das eine 15"- Box werden, die völlig Bass frei und dröhnig klingen wird.
    Wenn du umbedingt den Delta15 einsetzten willst, aus welchen Gründen auch immer, dann sollte simuliere mal folgendes.

    geschlossenes Gehäuse - netto Volumen = 280 l - Qtc = 0,7 !
    Das ergibt eine saubere Abstimmung bei der der Speaker bis ca. 46Hz/-6dB herrunter kommt.

    Sollte dir zwar die untere Grenzfrequenz zusagen, das Gehäuse jedoch zu groß sein, dann sieh dich nach einem anderen Speaker um, z.B. den Kappa15LF (wenn es denn billig sein muß).

    Gruß, Paul

    LSV Hamburg

  • der_eine
    Beiträge
    75
    • 18. Dezember 2005 um 07:50
    • #10

    ich wollte ihn einfach nur mal wieder verbauen.das br gegäuse in dem er drin war ist bei einem umzug draufgegangen.
    naja,belassen wirs mal dabei das es nichts gibt,was ich dachte,kompaktes geschlossenes gehäuse.
    ich kann ihn ja noch als dipol-sub im hifi verwenden. :grin:

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