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belastbarkeit von bassboxen bei extremen tiefbässen

  • ddt
  • 2. März 2006 um 00:30
  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 2. März 2006 um 00:30
    • #1

    ich weiß scho, blöder titel, aber was besseres ist mir jetzt nicht eingefallen


    geht um folgendes:

    ich bastel grade an einem intro für den nächsten gig, und wollte da ein paar schnelle breaks-loops mit tiefen bass-samples unterlegen
    hab da noch was in meiner bastelkiste gefunden

    handelt sich allerdings um reine modulierte sinus-bassläufe im bereich von 40-80 hz

    sollte "eigentlich" kein problem für ne pa darstellen bei 40hz lowcut/limiter
    wollte aber sicherheitshalber mal nachfragen
    hab schonmal schlechte erfahrungen mit oldskool-jungle mit ähnlichem sound gemacht:

    5h techno im limit kein problem
    5min jungle und die bassendstufe sagte gute nacht...

    mfg

    andreas

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 2. März 2006 um 09:04
    • #2
    Zitat

    5min jungle und die bassendstufe sagte gute nacht...


    Ich hätte eher gedacht, die Lautsprecher segnen das Zeitliche...
    Mir fällt ehrlich gesagt auch kein Grund ein, warum eine Endstufe bei SEHR tiefen Frequenzen deutlich stärker belastet wird als bei "normal" tiefen Frequenzen. Eventuell habt ihr so tiefe Frequenzen drin gehabt, die durch die Lautsprecher nicht mehr laut genug wiedergegeben wurden und ihr habt nochmal ordentlich Gas gegeben, was die Endstufe zu Ihrem Ableben bewogen hat. By the way: Was war das für eine Endstufe? Normalerweise gibt es Schutzschaltungen, die genau das verhindern sollen.

    Ich würde mir eher Sorgen um die Lautsprecher machen. Was für eine Gehäuseform haben die Bässe? Ist es beispielsweise Bassreflex, dann hat die Box mit Frequenzen unterhalb der Tuningfrequenz mächtig zu kämpfen, weil der Membran nur noch wenig Widerstand seitens der Luft im Boxengehäuse entgegengebracht wird was in sehr großen Hüben resultiert. Irgendwann schlägt die Schwingspule gegen die Polplatte. Das klingt nicht gut und bedeutet irgendwann den Tod für das Chassis.

    Jörg.

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 2. März 2006 um 13:02
    • #3

    naja,

    wenn in nem jungle-lied 75% der zeit sine-sweeps laufen, ist das etwas mehr strombelastung & damit hitzeentwicklung als bei einem 4/4-techno-beat

    war dann dementsprechend auch nur der thermo protect, der ansprang

    amping weiß ich leider nimmer genauer was es war

    nix besonderes jedenfalls ;-))

    mfg

    andreas

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 2. März 2006 um 13:28
    • #4

    DnB ist teilweise echt böse, schlimmer für Subs und Amps als Tekknogeprügel... Je nach Konstrukt muss man da schon weit vor der üblichen RMS-Belastbarkeit limitieren, um keinen Ausfall zu riskieren. Problem bei den Subs (je nach Konstruktion) und Amps ist hauptsächlich die Hitzeentwicklung durch geringen Crestfaktor, eventuell auch Speakersterben durch Selbstschutz des Amps (SOA-Protection) und dadurch resultierender unkontrollierter Membranbewegung (ebenfalls konstruktionsabhängig).

    Vom Frequenzbereich her liegen deine 40-80 Hz eigentlich im recht üblichen Rahmen (für DnB). Is halt nur die Frage, ob ein voll ausgesteuerter Sinus nicht etwas zu gut gemeint sein könnte :D . Vielleicht solltest du dich beim Abmischen an fertigen Produktionen orientieren und die mal im Audioeditor vergleichen (Analyzer verwenden).
    Kleines Beispiel (weil ichs grad auf ImageShack rumliegen hab):

    Ist schon recht heftig ausgesteuert, der Durchschnitts-RMS-Wert von dem Track liegt bei ca -5,5 dB (relativ zur digitalen Vollaussteuerung - reiner Sinus wäre -3dB).

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 2. März 2006 um 13:49
    • #5

    Bleibt die Frage, welchem Gehäusetyp die Bässe zu Grunde liegen.
    Zu Bassreflex habe ich ja bereits was geschrieben. Hier den LowCut am besten auf die Abstimmfrequenz setzen. Bei Hornbässen wäre ein LowCut u.U. sogar kontraproduktiv, weil der Hub soweit verringert wird, dass keine ausreichende Belüftung der Schwingspule garantiert ist und diese somit den Hitzetod sterben kann.

    Jörg.

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 2. März 2006 um 14:38
    • #6

    Bei einem reinen Sinus im Bereich über 40 Hz ist ein Lowcut unter 40 Hz relativ bedeutungslos. :wink:

    Greets,
    N-Dee

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  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 2. März 2006 um 15:32
    • #7

    N-Dee:
    Für diesen Anwendungsfall ist der LowCut überflüssig, das stimmt. :D
    Ich meinte eher, dass man bei Bassreflex generell so vorgehen sollte. Wenn die Frequenzen unter dem LowCut nicht vorhanden sind: um so besser.

    Jörg.

  • ddt
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    2.570
    • 3. März 2006 um 11:52
    • #8

    ist weder bassreflex noch horn, irgendwas dazwischen (stichwort basshybrid)

    mfg

    andreas

  • Jörg
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    • 3. März 2006 um 14:49
    • #9

    Da kommt's natürlich jetzt drauf an, wieviel Horn und wieviel Baßreflex in dem Gehäuse verbaut wurden. Aber aus dem Bauch würde ich sagen: LowCut drinlassen.
    Ob die Lautsprecher und die Amps das wirklich durchhalten, wirst Du wohl nur ausprobieren können.

    Jörg.

  • test
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    • 3. März 2006 um 19:27
    • #10

    wenn du ne gute pa hast, ist die auch mit sowas nicht aus der ruhe zu bringen. wenn doch muß halt mehr holz her und alles nur auf halber leistung oder halt ein 'brand'. mit meiner 4 wege-pa stelle ich mich jedem test.
    es hat bis jetzt auch noch so mancher dj sich nicht in die roten bereiche des pultes gewagt, da er es selbst nicht ausgehalten hat :grin:
    nimm also deine eigenproduktion zum testen der pa. wenn sie das hält, hält sie auch den abend durch. ansonsten anderen verleiher nehmen und etwas mehr ausgeben.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • ddt
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    • 3. März 2006 um 19:37
    • #11

    test:

    gute idee, aber die pa gehört mir selber, und da ist man ja immer besonders vorsichtig :grin:

    aber bisher hat sie 2 jahre reggae/ragga/dancehall/jungle/dnb bis zum anschlag ausgehalten :shock:

    so schlimm kanns gar nicht werden :D

    mfg

    andreas

  • test
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    • 3. März 2006 um 20:14
    • #12

    und wo liegt dann das problem, wenn die pa kampferprobt ist?
    so ganz nebenbei: der raum muß auch in der richtigen größe sein, sonst ist es essig mit 40hz

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    • 3. März 2006 um 20:34
    • #13
    Zitat von "N-Dee"

    Kleines Beispiel (weil ichs grad auf ImageShack rumliegen hab):

    Ist schon recht heftig ausgesteuert, der Durchschnitts-RMS-Wert von dem Track liegt bei ca -5,5 dB (relativ zur digitalen Vollaussteuerung - reiner Sinus wäre -3dB).

    Holla die Waldfee :shock: Wie klingt denn das? Kannst du da mal ein schnippsel zum download bereitstellen?
    Den härtesten DnB-Track den ich hab (Concord Down - tonite) kommt im lautesten moment knapp an -8dB RMS (Durschnitt: -11dB)

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    • 4. März 2006 um 10:35
    • #14

    Danke für die PN. Dieser Track ist ja echt ein Sub-Killer :shock: Hab ich das richtig verstanden, dass du den Track produziert hast? Wie kriegt man die Dynamik so extrem zusammengedrückt? Aber ehrlich gesagt, würd ich diesen Track nicht als die Regel sondern eher als Ausnahme betrachten...
    Aufjeden Fall hab ich jetzt einen neuen Track zum Testen von Subs und Amps :grin:

  • -martin-
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    • 5. März 2006 um 16:55
    • #15

    ich hätte den auch gern ;)

  • Fornax
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    • 5. März 2006 um 18:56
    • #16

    Ich hätte noch ein Testbeispiel:

    Bay B Kane - Jungle Warriors

    Da glüht die Stufe ganz schnell. :grin:

    databass.ch

    "Dynamik zusammendrücken" :) ist so eine Sache. halt die Kunst des Masterns, einserseits soll der Titel dynamisch klingen und möglichst Laut sein, andererseits aber keine zu großen Lautstärkeschwankungen aufweisen.

    Üblicherweise macht man das, indem man geschickt die Kanäle (Instrumente) am Mischpult mit EQs, Filtern, Limitern/Compressoren, Maximizern usw. bearbeitet. Richtig fett wird's mit Röhrengeräten.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • databass.ch
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    • 5. März 2006 um 19:34
    • #17
    Zitat von "Fornax"

    Ich hätte noch ein Testbeispiel:

    Bay B Kane - Jungle Warriors

    Da glüht die Stufe ganz schnell. :grin:

    databass.ch

    "Dynamik zusammendrücken" :) ist so eine Sache. halt die Kunst des Masterns, einserseits soll der Titel dynamisch klingen und möglichst Laut sein, andererseits aber keine zu großen Lautstärkeschwankungen aufweisen.

    Üblicherweise macht man das, indem man geschickt die Kanäle (Instrumente) am Mischpult mit EQs, Filtern, Limitern/Compressoren, Maximizern usw. bearbeitet. Richtig fett wird's mit Röhrengeräten.

    Alles anzeigen

    Wie ein Mastering grundsätzlich funktioniert, ist mir durchaus bekannt :grin: Nur sowas derbes hab ich echt noch nicht erlebt. Von Dynamik ist da gar nix mehr! (was ich im überigen schade finde, da so extrem komprimiertes material die ohren überdurchschnittlich schnell ermüdet!)

  • Fornax
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    957
    • 6. März 2006 um 13:05
    • #18

    Hm, ermüdet nu nicht gerade, aber es fordert den Lautsprechern schon einiges ab, da trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • hr. haart
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    120
    • 7. März 2006 um 12:38
    • #19

    "Arbeitet" ihr überwiegend mit selbstgebasteltem material, sprich cd od. mp3 oder seid ihr eher die plattenteller fraktion, wenns ums eingemachte geht?

  • Fornax
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    957
    • 7. März 2006 um 13:07
    • #20

    CD, MD, Comp (selber gebasteltes Zeug), kein Vinyl. Bin eher der Vertreter der digitalen Fraktion.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

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